Villa Friedrich Lohmann sen.

Die Villa Friedrich Lohmann sen. ist eine der restaurierten Unternehmervillen an der Ruhrstraße in Witten. Die Grundbesitzung "Villa Lohmann" befindet sich am Innenstadtrand von Witten und bildet in geschichtlicher und städtebaulicher Hinsicht ein Ensemble mit dem gegenüberliegenden, in den 90er Jahren aufwändig wiederhergestellten Haus Witten und ist gleichzeitig das repräsentative Entree zum öffentlichen Stadtpark. Zunächst war es im Besitz Carl Lohmanns (*1803, †1848), nach dessen Tod Eigentum seines Neffen Friedrich Lohmann sen. (*1810, †1893). Die klassizistische Villa wurde 1868 von der Familie Lohmann errichtet und als Wohnhaus genutzt. 1944 wurde der Bau bis auf die Außenmauern zerstört und erst 1962 für Zwecke der Volkshochschule in etwas einfacherer Form wieder aufgebaut. Die Stadt Witten hatte das als „Villa Lohmann“ bekannte Haus samt aufwändig angelegter Parkanlage 1955 von den Erben Lohmann angekauft und nutzt es seit November 1996 als Standesamt. 2011 wurde das Gebäude von der Stadt an Großinvestoren verkauft. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

Die Villa liegt im Stadtpark, an dessen Rand sich auch das Erbbegräbnis der Industriellenfamilie Lohmann befindet. Das Haus ist Teil der Route der Industriekultur – Unternehmervillen.
Blick von der Ruhrstraße
Lechner-Figuren am Haupteingang der Villa

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