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Friedhof Bremerhaven-Lehe I

 
 

Grabmal Wilhelm Gerber, März 1846

 

Wilhelm Gerber

Capitain der Königl: Hannov: Artillerie
Commandant des Foris Wilhelm hieselbst.

Gestorben zu Bremerhafen am 6ten März 1846

 
 
 
 
 

Grabstätte Melchior Schwoon (Unternehmer, 1809)

Familiengruft von Melchior Schwoon auf dem Friedhof Lehe I in Bremerhaven
Hier ruht Melchior Schwoon

Melchior Schwoon sen. (* 17. Oktober 1809 in Bockhorn (Friesland); † 11. November 1874 in Bremerhaven) war ein deutscher Unternehmer.

 

Schwoon war der Sohn eines Landwirtes und Holzhändlers. Sein Enkel war Melchior Schwoon jun. (1871–1956). Schwoon absolvierte eine kaufmännische Lehre bei einer Berliner Firma. Seit 1831 wohnte er in Lehe und gründete ein Speditions- und Kommissionsgeschäft. Er wurde britischer Vizekonsul, war Mitgründer der Geestemünder Bank und 1851 Mitglied des Gemeindevorstandes in Lehe. Seit 1848 war er Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Der Maurermeister Eits in Lehe baute um 1840 einen einfachen Wasserturm und eine Wasserleitung nach Bremerhaven. Bald reichte das nicht aus, um Bremerhaven zu versorgen. 1852 gründete Schwoon, zusammen mit dem Kapitän Köper und dem Bierbrauer Aschoff, durch die Firma Schwoon, Köper & Co. (später Schwoon & Co.), ein dampfbetriebenes Wasserwerk in Lehe direkt neben der Wasserkunst von Eits. Der neugotische Wasserturm (auch Schwoonscher Wasserturm genannt) im heutigen Stadtpark an der Hafenstraße wurde 1852/53 nach einem Entwurf des Bremer Architekten Simon Loschen (1818–1902) errichtet und ist ein denkmal-geschütztes Wahrzeichen in Lehe. Die Konkurrenz zwischen Eits und Schwoon endete mit einer Heirat zwischen Angehörigen beider Familien. 1870 kam es zu einem Zusammenschluss der beiden Wasserversorger. Von 1864/65 war Schwoon einer der Bauherren der Bürgermeister-Smidt-Gedächtniskirche (Große Kirche) in Bremerhaven. Melchior Schwoon wurde auf dem Friedhof Lehe I in Bremerhaven in einer großen Familiengruft beigesetzt. Die Melchior-Schwoon-Straße in Bremerhaven-Lehe wurde nach ihm benannt.

Georg W. Claussen

 
 

Georg Claussen (* 14. April 1877 in Bremerhaven; † 11. März 1944 in Wesermünde) war ein deutscher Schiffbauer und Direktor der Tecklenborg-Werft.

 

Claussen war der Sohn des Bremerhavener Kaufmanns Christian H. Claussen, des Bruders von Georg Wilhelm Claussen, dem Direktor der Tecklenborg-Werft. Er besuchte das Realgymnasium in Geestemünde, die nachmalige Wilhelm-Raabe-Schule (Bremerhaven). Nach dem Abitur und einem zweijährigen Praktikum studierte er an der Technischen Hochschule Charlottenburg in Berlin. Zwei Studienreisen führten ihn in die USA. Danach arbeitete er von 1902 bis 1905 auf der Reiherstiegwerft in Hamburg-Wilhelmsburg und von 1905 bis 1906 auf der Schichau-Werft in Danzig. Claussen war ab 1906 Betriebsingenieur auf der Tecklenborg-Werft. Gefördert von seinem Onkel Georg Wilhelm Claussen, stieg er innerhalb weniger Jahre zum Oberingenieur, Prokuristen und stellvertretenden Direktor auf. 1919, nach dem Tod des Onkels, wurde er Direktor der Tecklenborg-Werft. Nach der Fusion mit der AG Weser Werft wurde er Vorstandsmitglied in der neu gegründeten Deutsche Schiff- und Maschinenbau Aktiengesellschaft (Deschimag) in Bremen. Georg Claussen wurde auf dem Friedhof Lehe I in Bremerhaven beigesetzt. Er gehörte dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und dem Unterweser-Bezirksverein des VDI an.

Georg Wilhelm Claussen (* 23. Januar 1845 in Bremerhaven; † 19. Juni 1919 ebenda) war ein deutscher Schiffbauer.

 

Claussen war der Sohn des Spediteurs Georg Wilhelm Claussen (1808–1869) in Bremerhaven. Er lernte als Zimmermann bei der Tecklenborg-Werft. Er war von 1865 bis 1869 in der Hochburg des Eisenschiffbaus in Schottland beschäftigt, hier arbeitete er bei der Werft Caird & Company als Zeichner und Konstrukteur. 1869 nahm er wieder seine Arbeit bei Joh. C. Tecklenborg auf. 1872 wurde er mit Eduard Tecklenborg Prokurist, 1873 technischer Leiter und 1876 Teilhaber der Werft. Er erkannte, dass eine Umstellung auf den Eisenschiffbau nützlich wäre und das Unternehmen auf dem bis dahin genutzten Bremerhavener Gelände nicht weiter wachsen konnte. 1881 wurde deshalb das Unternehmen nach Geestemünde verlegt. Als technischer Leiter gelang Claussen der Übergang von dem Holz- zum Eisenschiff- und zum Stahlschiffbau auf der Tecklenborg-Werft. Bei Tecklenborg wurden danach durchweg stählerne Vier- und Fünfmastbarken gebaut. Claussen vertrat die Auffassung, dass trotz der höheren Geschwindigkeit von Dampfschiffen gut ausgerüstete Segelschiffe auf bestimmten Linien mit entsprechender Ladung konkurrenzfähig wären. Ab 1906 bildeten Eduard Tecklenborg und Claussen den Vorstand der 1897 zur Aktiengesellschaft umgewandelten Werft. Georg Wilhelm Claussen wurde auf dem Friedhof Lehe I in Bremerhaven beigesetzt. Die große Grabanlage aus schwarzem Granit wird von einer weißen Jesus-Figur geschmückt. Er gehörte dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und dem Unterweser-Bezirksverein des VDI an.

Familiengruft von J. Timmermann

Friedrich Timmermann (* 20. April 1855 in Lehe; † 12. Januar 1928 in Wesermünde) war ein deutscher Landwirt und Kommunalpolitiker. Timmermann war der Sohn eines Landwirtes in Lehe, heute ein Stadtteil von Bremerhaven. Nach dem Besuch der Volksschule wurde er auch Landwirt. Von 1888 bis 1898 und von 1901 bis 1909 war er Bürgervorsteher von Lehe. Von 1909 bis 1924 war er ehrenamtlicher Senator im Magistrat der Stadt Lehe. Auf Timmermann geht entscheidend die Erweiterung des Speckenbütteler Parks zurück, den er bis zu seinem Lebensende betreute. 1924 wurde Timmermann in der letzten Sitzung des Magistrats, nach dem Zusammenschluss von Lehe zur Stadt Wesermünde, mit der Ehrenbürgerschaft von Lehe geehrt. Die Timmermannsallee in Bremerhaven-Speckenbüttel wurde 1933 nach ihm benannt.

Familiengrab Anton Burchard Wilhelm Friedrich Meentzen 1806 - 1883

 
 
 
 
 

Irmgard Franziska Swierzynski geb. Schultz

Rudolf und Hedwig Gerdts, Adolf Gerdts, Walter Gerdts, Wilhelm Gerdts

 
 

Johann Christian Krudewolf und Anna Meta Allers Krudewolf

 
 

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