Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
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Zöllner, Piloten und Bugsierer

Vor dem Zollmuseum in der Speicherstadt liegt der ausgemusterte Zollkreuzer „Oldenburg“

Zollboot Oldenburg

Typ: Zollboot (Museumsschiff)
Nation: Deutschland
Indienststellung: 1976
Länge ü.A.: 28,07 m, Breite: 4,83 m, Tiefgang: 1,44 m
Geschwindigkeit: 23,25 Knoten
Eigner: Bundesministerium der Finanzen
Heimathafen: Hamburg

 

Das Zollboot Oldenburg wurde 1976 in Dienst gestellt und mit zwei 900 PS-Dieselmotoren ausgestattet. Das Zollboot wurde zunächst im Bezirk des Hauptzollamtes Oldenburg rund um Wilhelmshaven eingesetzt. Zu den Hauptaufgaben der achtköpfigen Besatzung, die mit der „Oldenburg“ von 1988 bis 1995 im Bereich des Hauptzollamtes Emden im Streifendienst unterwegs war, gehörten die Überwachung der Wassergrenzen auf der Nordsee sowie die Kontrolle des Warenverkehrs, um unter anderem Schmuggel zu verhindern. Darüber hinaus kümmerten sich die Beschäftigten um den Umweltschutz und um die Rettung Schiffbrüchiger. Die letzten zehn Dienstjahre wurde die „Oldenburg“ rund um Bremerhaven eingesetzt, bevor sie im Jahr 2005 als Museumsboot zum Deutschen Zollmuseum (DZM) nach Hamburg kam. Dort liegt sie bis heute im Zollkanal und kann im Rahmen eines Besuches des DZM besichtigt werden.

Zollboot Schulau

gemeldet in: Hamburg
Nationalität: deutsch
MMSI: 211307190
Rufzeichen: DB9559
Länge: 17,0 m, Breite: 4,0 m, Tiefgang: 1,3 m 
Geschwindigkeit: 15,5 kn / 28,7 km/h max.
Baujahr: 1987

Lotsenboot "Lotse 3" (H 3517) elbaufwärts in Hamburg kurz vor Övelgönne
Lotsenboot "Lotse 3" (H 3517) elbaufwärts in Hamburg kurz vor Övelgönne

Lotsenboot "Lotse 3" (H 3517)

gemeldet in: Hamburg
Nationalität: deutsch
Europanummer: 04806940
Hamburgnummer: H 3517
MMSI-Nr.: 211436370 
Rufzeichen: DG5668 
Länge: 16,13 m, Breite: 4,53 m, Tiefgang: 1,20 m, GT: 93 t
Maschinenleistung: 2x 450 PS
Maschine 2x MAN D2876 LE 406
Baujahr: 2008
Bauwerft: Schiffswerft Hermann Barthel, Derben

Bürgermeister Weichmann

Boot der Wasserschutzpolizei
Baujahr:1995
Flagge: Deutschland
Heimathafen: Hamburg
Standort: Cuxhaven
Bauwerft: Fassmer Werft in Berne/Weser (Wesermarsch, westl. von Bremen)
Fahrgebiet: gesamte Elbe von Hamburg bis Cuxhaven und Elbmündungsgebiet

Technische Daten:
Länge: 29,50 m Breite:6,20 m Tiefgang: 2 m
Max. Geschwindigkeit: 23 kn, 42,6 km/h
Maschinenleistung: 1.962 kW, 2.668 PS
Besatzung: 13 Personen

Besonderheit: In der Slipwanne führt das Boot ein Tochterboot mit. Dieses Boot erreicht eine Geschwindigkeit von 25 kn (46.3 km/h) und kann in nur 0,50 m tiefem Wasser fahren. Schwesterboot ist das Polizeiboot „Bürgermeister Brauer“ aus Hamburg.

Schlepperstation zwischen dem Hamburger Fischmarkt und dem Museumshafen Oevelgönne
ZP CONDON u. ZP BULLDOG an der Schlepperpier Neumühlen

Zp Bulldog, IMO: 9597367
Schiffstyp: Schlepper
BRZ: 299
DWT: 150 t
Pfahlzug: 70 t
Länge: 24.74 m
Breite: 12.00 m
Tiefgang: 6.45 m
Geschwindigkeit: 12.00 kn

ZP Bulldog Valetta

ZP Bulldog Valetta

IMO: 9597367

MMSI: 229294000

Rufzeichen: 9HA3212

FLAG: Malta [MT]

AIS Schiffstyp: Tug

Bruttoraumzahl: 205

Tragfähigkeit: 150 t

Gesamtlänge x größte Breite: 23.14m × 12m

Baujahr: 2012

SD Rover Valletta

SD Rover Valletta
IMO-Nr.: 9618745
MMSI-Nr.: 229095000
Rufzeichen: 9HA3065
Länge: 28,67 m
Breite: 9,80 m
Tiefgang: 4,80 m
GT: 294
Tonnage: DWT 626 t
Pfahlzug: 60 t
Maschinenleistung: 2x 1864 kW
Maschine: 2x Caterpillar 3516 C
Baujahr: 2012
Bauwerft: Damen Shipyard, Galati
Ausbauwerft:  Damen Shipyard, Gorinchem

Vb RASANT, IMO: 9763241

Schiffstyp: Schlepper

Baujahr: 2016

BRZ: 268

DWT: 115 t

Länge: 24.00 m

Breite: 11.00 m

Tiefgang: 3.60 m

Geschwindigkeit: 13.00 kn

MICHEL, IMO: 9689081

Schiffstyp: Schlepper

Baujahr: 2014

BRZ: 431

DWT: 730 t

Pfahlzug: 80 t

Länge: 29.10 m

Breite: 13.50 m

Tiefgang: 5.50 m

Maschinenleistung: 5050 KW

Geschwindigkeit: 13.10 kn

Michel

MICHEL, IMO: 9689081

Schiffstyp: Schlepper

Baujahr: 2014

BRZ: 431

DWT: 730 t

Pfahlzug: 80 t

Länge: 29.10 m

Breite: 13.50 m

Tiefgang: 5.50 m

Maschinenleistung: 5050 KW

Geschwindigkeit: 13.10 kn

Vb RASANT, IMO: 9763241
Schiffstyp: Schlepper
Baujahr: 2016
BRZ: 268
DWT: 115 t
Länge:  24.00 m
Breite: 11.00 m
Tiefgang: 3.60 m
Geschwindigkeit: 13.00 kn

Vb RASANT, IMO: 9763241
Schiffstyp: Schlepper
Baujahr: 2016
BRZ: 268
DWT: 115 t
Länge:  24.00 m
Breite: 11.00 m
Tiefgang: 3.60 m
Geschwindigkeit: 13.00 kn

SD Dolphin

SD Dolphin, IMO: 9631034

Schiffstyp: Schlepper

Baujahr: 2013

BRZ: 440

DWT: 200 t

Länge: 32.00 m

Breite: 12.00 m

Bugsier 14

Bugsier 14, IMO: 8007200

Schiffstyp: Schlepper

Baujahr: 1980

BRZ: 190

Pfahlzug: 30 t

Länge: 26.38 m

Breite: 8.80 m

Tiefgang: 2.79 m

Maschinenleistung: 1296 KW

Geschwindigkeit: 11.00 kn

Bugsier 18

BUGSIER 18, IMO: 9036246

Schiffstyp: Schlepper

Baujahr: 1992

BRZ: 240

DWT: 113 t

Pfahlzug: 31 t

Länge: 28.00 m

Breite: 9.10 m

Tiefgang: 2.85 m

Maschinenleistung: 2250 KW

Geschwindigkeit: 12.00 kn

Bugsier 21, IMO:9214989

Schiffstyp: Schlepper

Baujahr: 2000

BRZ: 382

DWT: 160 t

Pfahlzug: 50 t

Länge: 30.00 m

Breite: 11.00 m

Tiefgang: 3.00 m

Maschinenleistung: 3800 KW

Geschwindigkeit: 12.00 kn

Wilhelmine

WILHELMINE, IMO: 8007133

Schiffstyp: Schlepper

Baujahr: 1980

BRZ: 207

DWT: 93 t

Pfahlzug: 30 t

Länge: 26.40 m

Breite: 8.80 m

Tiefgang: 4.40 m

Maschinenleistung: 1280 KW

Geschwindigkeit: 11.70 kn

Perfect

Vb PERFECT, IMO: 9684756

Schiffstyp: Schlepper

Baujahr: 2014

BRZ: 268

DWT: 150 t

Länge: 24.47 m

Breite: 11.33 m

Tiefgang: 3.60 m

Maschinenleistung: 4200 KW

 

RT Zoe, IMO: 9333888
Schiffstyp: Schlepper
Baujahr: 2006
BRZ: 343
DWT: 130 t
Pfahlzug: 65 t
Länge: 28.30 m
Breite: 11.70 m
Tiefgang: 5.80 m
Maschinenleistung: 4020 KW
Geschwindigkeit: 13.00 kn

Zyklon

ZYKLON John, IMO: 7818339

Schiffstyp: Schlepper

BRZ: 159

DWT: 34 t

Pfahlzug: 20 t

Länge: 23.08 m

Breite: 8.50 m

Tiefgang: 4.00 m

Maschinenleistung: 552 KW

Geschwindigkeit: 10.00 kn

Steinbock

STEINBOCK, IMO: 7612644

Schiffstyp: Schlepper

Baujahr: 1977

BRZ: 213

DWT: 60 t

Länge: 28.53 m

Breite: 8.44 m

Tiefgang: 2.89 m

Maschinenleistung: 1580 KW

Geschwindigkeit: 12.00 kn

2010 begrüßte der Hafen Hamburg das für ihn bislang größte Containerschiff mit fast 14.000 TEU Kapazität, die „CMA CGM CHRISTOPHE COLOMB“.

Der Hamburger Hafen zeigte sich von seiner schönsten Seite als 2010 das neue Flaggschiff der französischen Reederei CMA CGM, die „CMA CGM Christophe Colomb", den Containerterminal Burchardkai der HHLA ansteuerte. Hier wurde das Schiff am neuen Liegeplatz 2 abgefertigt, an dem die derzeit leistungsstärksten Containerbrücken des Elbe-Hafens stehen. Diese fünf Brücken können jede für sich mit einem einzigen „Move" (Umschlagbewegung) zwei 40-Fuß oder vier 20-Fuß-Container umschlagen – ein gewaltiger Produktivitätsgewinn. Fast Windstille, dazu ein strahlend blauer Himmel und damit ideale Bedingungen für den Kapitän und die Lotsen auf der Brücke des 365 Meter langen und 51 Meter breiten Containerriesen. An den Flussufern hatten sich mehrere hundert „Seh-Leute" eingefunden, um das Einlaufspektakel zu verfolgen. In der Luft kreisten mehrere Hubschrauber, in denen Fotografen und Filmteams das historische Ereignis festhielten. Besonders beeindruckend war das Drehen „auf dem Teller" des Riesen, damit das Schiff über den Achtersteven, gesichert und begleitet von zwei starken Schleppern, den Liegeplatz 2 des HHLA-Terminals erreichen konnte.

In der Containerschifffahrt ist längst der Sprung über die magische 10.000-TEU-Grenze erfolgt. Das war im September 2006, als die „Emma Maersk" der dänischen Maersk-Reederei diese Schallmauer durchbrach und damit für großes Aufsehen sorgte. Offiziell trägt sie 11.000 TEU. Doch Schifffahrtsfachleute wissen: 14.000 TEU sind machbar.

Die „CMA CGM Christoph Colomb" ist das erste Schiff einer Serie aus insgesamt acht baugleichen Frachtern für die Reederei, für die allesamt Namen großer Entdecker vorgesehen sind. Der Containercarrier wurde am 12. Juli in Le Havre getauft.

BUGSIER 5, IMO: 9376206
Schiffstyp: Schlepper
Baujahr: 2008
BRZ: 456
DWT: 145 t
Pfahlzug: 82 t
Länge: 31.63 m
Breite: 12.00 m
Tiefgang: 3.30 m
Maschinenleistung: 4800 KW
Geschwindigkeit: 12.50 kn

Das Lotsenhaus Seemannshöft (Lotsenstation Seemannshöft) ist ein 1914 errichteter Backsteinbau mit dominantem Signal- und Beobachtungsturm auf dem Seemannshöft an der Einfahrt des Hamburger Hafens. Dort sind die Hamburger Hafenlotsen, der Schiffsmeldedienst, die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schiffsbefestiger und die nautische Zentrale des Hafens untergebracht. Das Seemannshöft ist die Spitze einer schmalen Landzunge im Nordwesten des Hamburger Stadtteils Waltershof zwischen dem Köhlfleet, einem schiffbaren Nebenarm (→ Fleet) der Elbe, und dem Elbe-Hauptstrom. An der äußersten Spitze der Landzunge steht das Leuchtfeuer Seemannshöft. Das Lotsenhaus entstand während der Erweiterung des Hamburger Hafens nach Westen. Es wurde vom Baudirektor und Leiter des Hochbauwesens Fritz Schumacher entworfen und nach seinen Plänen vom Amt für Strom- und Hafenbau gebaut. Das Bauwerk sollte als ein erstes Wahrzeichen der Stadt die Einfahrt in den Hafen eindrucksvoll bezeichnen. Gleichzeitig musste es die nötigen Räumlichkeiten bereitstellen, um einen Lotsendienst rund um die Uhr gewährleisten zu können. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde vollständig in Backsteinbauweise errichtet.

15:56 Uhr zeigt die überdimensional große Uhr am Lotsenhaus (errichtet um das Jahr 1914 von Fritz Schumacher), rechts daneben befindet sich die Einfahrt zum Tankschiffhafen. Über dem Ziffernblatt befindet sich eine Vorrichtung zur Anzeige des aktuellen Wasserstandes der Elbe. Der Signal- und Beobachtungsturm hat eine Höhe von 28m.  Das Foto zeigt am Seemannshöft bei auflaufendem Wasser (F) einen Pegel von 3,50 Metern über Seekartennull.

Die Nautische Zentrale Seemannshöft (links) ist eine Außenstelle des Oberhafenamtes. In ihr wird der gesamte Schiffsverkehr im Hafen gesteuert und überwacht. Sie ist in einem flachen Neubau östlich neben dem Lotsenhaus untergebracht. Das Gebiet des Hamburger Hafens wird von mehreren Landradaranlagen und einer AIS-Landstation überwacht. Den Hafen anlaufende Schiffe werden ab der Position Elbe in der deutschen Bucht über eine Radarkette entlang der Elbe von der nautischen Zentrale erfasst und bis zum Liegeplatz elektronisch begleitet. Die Schiffsführer erhalten Informationen zu Verkehrswegen und Liegeplätzen und werden durch die Zentrale beraten.

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