Christuskirche in Detmold

Die evangelisch-reformierte Christuskirche in Detmold am Kaiser-Wilhelm-Platz ist ein im neugotischen Stil errichteter Kirchenbau aus dem frühen 20. Jahrhundert, der nach Entwürfen des Architekten Otto Kuhlmann errichtet wurde. Bei der notwendigen Renovierung der Innenräume 1961/1962 bekam die Kirche ein völlig neues Aussehen. Vom Kirchbau des Architekten Otto Kuhlmann blieb nur wenig mehr als die Außenhülle bestehen. Hohe Kosten verursachte 1983 die Beseitigung der Schäden am Außenmauerwerk, als viele Steinquader ausgetauscht oder ausgebessert werden mussten. Die farbige Bemalung der Wände wurde weiß übertüncht und die bunten Glasmalereien mussten einer monochromen Bleiverglasung weichen. Die alten Bronzeleuchter wurden durch schlichte Hängelampen ersetzt. Die Kanzel, der Altar, das Taufbecken und das Gemeindegestühl blieben allerdings in ihrer alten Form erhalten.Im Jahr 2008 wurde das 100-jährige Bestehen der Christuskirche mit einer Reihe von Veranstaltungen gefeiert. Der 65,5 m hohe Kirchturm ist zur Stadtmitte ausgerichtet und gehört zu den Wahrzeichen der Stadt Detmold. Der Chor liegt nicht, wie allgemein üblich, im Osten sondern im Westen des Kirchturms. Das Kircheninnere misst bis zur Chorstufe 25 m und bis zur Chorrückwand 34 m, während das Querschiff 21 m misst. Unter dem Chor in einer neoromanischen Unterkirche befindet sich die Gruft der lippischen Fürstenfamilie, die nach dem Willen des 1904 verstorbenen Grafregenten Ernst zur Lippe angelegt worden war. Vier Säulen mit verzierten Würfelkapitellen tragen das Gewölbe über den radial angeordneten Nebenräumen mit den Sarkophagen.

Die Orgel der Christuskirche wurde 1957 von Paul Ott (Göttingen) erbaut, der Orgelprospekt stammt vom Hagener Architekten Wulf Knipping. Das Instrument hat 40 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind mechanisch.

 

Am Rande notiert

Am Montag, 31. August 2015, fand in der Christuskirche am Kaiser-Wilhelm-Platz die Trauerfeier für Dr. Armin Prinz zur Lippe statt. Das Oberhaupt des lippischen Fürstenhauses war am 20. August im Alter von 91 Jahren gestorben. Armin Prinz zur Lippe war der Cousin von Prinz Bernhard, dem Vater von Ex-Königin Beatrix und Großvater des jetzigen Königs Willem-Alexander. Zur öffentlichen Trauerfeier kamen rund 1.000 Gäste. Der bekannteste Redner auf der Trauerfeier war Ex-Ministerpräsident NRW Jürgen Rüttgers. Er blickte auf das Leben des Prinzen zurück. Die Landesregierung wurde durch Ministerin Ute Schäfer vertreten. Die benachbarten Fürstenhäuser Bentheim aus Rheda und Ratibor aus Corvey waren ebenso wie Adlige aus Sachsen, Hessen und Holstein anwesend. Prinz Armin zur Lippe fand in der Familiengruft des Fürstenhauses unter dem Altarraum der Detmolder Christuskirche seine letzte Ruhestätte.

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