Friedhof Blumenstraße, Bochum

Der Friedhof Blumenstraße - auch Blumenfriedhof genannt - ist ein Friedhof an der Harpener Straße in Bochum-Mitte.

Die drei Flachreliefs - geschaffen von Walter Kruse (1912-1999) - an der Rückseite der Trauerhalle des Blumenfriedhofs an der Harpener Straße zeigen in abstrahierender zeichnerischer Darstellung trauernde weibliche Figuren in verschiedenen Lebensaltern, einzeln, zu zweit und in einer Gruppe. Walter Kruse wurde am 27.10.1912 in Herford geboren. Neben seiner Arbeit als Bildhauer war er als Kunsterzieher tätig, zuletzt an der Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule, bis 1973 eine reine Mädchenschule. Neben den Reliefs an der Trauerhalle des Blumenfriedhofs und der Nachschöpfung des Kuhhirten Kortebusch ist als selbständige Arbeit von Walter Kruse in Bochum eine Betonplastik vor der Hauptschule Preins Feld (1967-68) erhalten.

Blick auf die Trauerhalle

---dreieck Die Trauerhalle auf diesem Friedhof verfügt über ca. 32 Sitzplätze. Es können Urnen- sowie auch Erdbestattungen durchgeführt werden.

Historisches Engel-Denkmal an der Trauerhalle
Die Treppe zum Ehrenfriedhof am Friedhof Blumenstraße in Bochum.
Der Blumenfriedhof in Bochum beherbergt 398 deutsche Kriegsgräber aus dem Zweiten und 187 aus dem Ersten Weltkrieg.

Gräberfeld sowjetischer Zwangsarbeiter auf dem Blumenfriedhof

Auf dem blumenfriedhof befinden sich 307 sowjetische Zwangsarbeiter, die zwischen 1942 und 1944 dort begraben wurden. Ihre Geschichte wurde von den meisten Leuten vergessen, und genauso sah auch das Gräberfeld aus. Das Gräberfeld ist ungefähr 600 m² groß und wird von einer niedrigen Steinmauer umrahmt und ist dadurch sichtbar von den anderen Gräbern abgegrenzt. Im Grunde liegt es damit fast außerhalb des Friedhofs. Die Steinmauer ist an einer Seite zerstört und bröckelt ab. Im Gegensatz zu dem Zwangsarbeiter-Gräberfeld auf dem Bochumer Hauptfriedhof, auf dem ein Buch aus Metall aufgestellt wurde, in das die Namen aller dort begrabenen Zwangsarbeiter eingraviert sind, ist das Feld auf dem Blumenfriedhof sehr ungepflegt und unscheinbar. Es findet sich außerdem auf dem ganzen Friedhof kein Hinweis auf die Toten. Das viel größere Feld der Zwangsarbeiter auf dem Hauptfriedhof war bis 1985 auch verwildert und ungepflegt – und erst eine Gruppe von Bochumer Bürgerinnen, nämlich die „Frauen für den Frieden“, sorgte dafür, dass sich das geändert hat. 2017 sah das Gräberfeld dort aber wieder so traurig und verwahrlost aus, dass sich Mitglieder vom Bochumer Kinder- und Jugendverein um das Gräberfeld zu kümmern. Sie beschlossen, es wieder her zurichteten.

 

Der Projektkurs der Hildegardis- und Goetheschule Bochum beschloss, dass sich auch etwas auf dem Gräberfeld des Blumenfriedhofes ändern müsse. Daher pflanzten sie, als ersten Schritt in Richtung Verbesserung, am 17. November 2017 einen Zierapfelbaum in der Mitte des Areals. 2 Tage später, am Morgen des 19. November 2017, dem Volkstrauertag, wurden unter anderem 307 Grablichter (für jeden Zwangsarbeiter eines) auf dem Gräberfeld aufgestellt. Musikalisch begleitet wurde der Festakt am Volkstrauertag von Elsa Heebner, Vinícius Rosso sowie vier Musiker/innen des Schulorchesters des Hildegardis-Gymnasiums. In Kooperation mit der TBS (Technische Berufsschule) Bochum wurde das Aufstellen einer Gedenktafel auf dem Gräberfeld geplant, auf der alle 307 Namen der dort liegenden Zwangsarbeiter verzeichnet werden sollen.

Grabstätte der Familien Heinr. Dilla und Carl Barenberg

Grabanlage Familie Heinrich Westhelle

Grabstätte Eugen Ross

---dreieck Dr. jur. Eugen Ross, geb. 2. Sep 1880,  gest. 5. Apr 1924 (Alter 43)

Dr. phil. Eleonore Ross, geb. Henne, geb. 11. Jan 1894, gest. 20. Sep 1970 (Alter 76)

Ruhestätte der Familie Bernhard Tiemann

---dreieck links

  • Bernhard Tiemann, 16. Oct 1848 – 17. Mai 1923 (Alter 74)
  • Helene Tiemann, geb. Lichte, 22. Sep 1853 – 15. Nov 1898 (Alter 45)

rechts

  • Bernhard Tiemann, 29. Apr 1881 – 3. Jul 1934 (Alter 53)
  • Emma Tiemann, geb. Dören, 10. Dez 1888 – 24. Okt 1955 (Alter 66)(Alter 45)

Ruhestätte der FamilieTheodor Ammelung

  • Theodor Ammelung, 25. Nov 1847 - Feb 1913 (Alter 66)
  • Clara Ammelung, 6. Feb 1849 – 31. Dez 1930 (Alter 81)

Ruhestätte der Familie Wilhelm ...merath

Ruhestätte der Familie Derdack

Grabstätte der Familie Vieregge

  • Kurt Vieregge, geb. am 28. Nov. 1909, gest. am 23. Jan. 1912
  • Hans Vieregge, stud. jur-, Kriegsfreiwilliger im Kaiser-Franz-Garde-Grenadier-Regiment Nr. 2, geb. zu Iserlohn am 1. März 1896, verwundet bei Ypern am 14. Dez. 1914, gest. in Barmen am 27. Jan. 1915.
  • Rektor Heinrich Vieregge, geb. 30.9.1864, gest. 12.7.1936
  • Elisabeth Vieregge, geb. Lohaus, geb. 11.4.1873, gest. 7.10.1960
  • Walter Vieregge, geb. 9.2.1902, gest. 26.11.1973
  • Gertrud Kniebe, geb. Vieregge, geb. 30.7.1916, gest. 9.4.2009

Grabstätte der Familie Borbet

---dreieck Walter Adolf Borbet (* 9.9.1881 in Schalke; †4.1.1942 in Bochum) war ein deutscher Ingenieur und Manager in der Stahl- und Rüstungsindustrie. Er schloss die Oberrealschule mit dem Abitur ab und studierte dann Eisenhüttenwesen und Maschinenbau in Karlsruhe, Aachen und in Freiberg an der Bergakademie. In Karlsruhe schloss er sich 1903 dem Corps Franconia an, in Aachen dem Corps Borussia (heute in Clausthal). Nach mehreren Jahren Beschäftigung als Ingenieur beim Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein und als Stahlwerkschef der Georgsmarienhütte kam er 1911 als Oberingenieur zum Bochumer Verein, einem bedeutenden Montankonzern, in dem er 1919 Mitglied des Vorstandes, 1922 Vorstandsvorsitzender und 1924 Generaldirektor wurde. Nachdem 1926 die Vereinigten Stahlwerke AG durch Zusammenschluss zahlreicher Stahlkonzerne, unter anderem des Bochumer Vereins, entstanden waren, wurde Borbet 1930 Vorstandsvorsitzender der Ruhrstahl AG, einer Tochter der Vereinigten Stahlwerke AG. 1934 übernahm er weiterhin die Leitung der Hanomag, nachdem diese vom Bochumer Verein übernommen worden war. Nach eingehenden Studien des Siemens-Martin-Verfahrens in England entwickelte er die Roheisen-Erz-Variante dieses Verfahrens weiter und errichtete mit Felix Scharf, dem damaligen Direktor des Bochumer Vereins, ein neues Siemens-Martin-Stahlwerk beim Bochumer Verein. Der Hochofenprozess wurde einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen und an vielen Stellen signifikant verbessert. Zur Verwendung von feinkörnigen, mulmigen Erzen untersuchte Borbet die Sinterung und führte daraufhin als erster in Deutschland das Sinterband für Erze ein. Seine Verfahrensverbesserung bei der Roheisen- und Stahlherstellung fanden international starke Beachtung und Nachahmung. 1922 gründete er das Höntroper Werk des Bochumer Vereins. Hier entstanden ein Siemens-Martin-Stahlwerk und ein Walzwerk zur Herstellung von nahtlosen Rohren, die 1924 die Produktion mit aufgrund der Integration von Stahl- und Walzwerk verbesserten Kosten aufnahmen.

---dreieck Borbet gehörte zu einer Gruppe von 17 Industriellen, die von 26. Februar bis zum 11. März 1931 die Sowjetunion besuchten. Von 1926 bis 1929 und 1933 gehörte Borbet dem Provinziallandtag, 1933 dem Provinzialausschuss und von 1935 bis 1941 dem Provinzialrat der Provinz Westfalen an. Walter Borbet gehörte anfänglich zu den Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft, die Adolf Hitler aktiv unterstützten, geriet jedoch spätestens ab 1937 in Konflikt mit dem NS-Regime. So sei er nach eigener Aussage Adolf Hitler bereits 1927 begegnet und habe in ihm bereits zu dieser Zeit eine der „wertvollsten Gestalten der deutschen Geschichte erkannt“. Bis 1929 war er Mitglied der Deutschen Volkspartei (DVP). Ab Mitte 1932 ließ Borbet in der Werkszeitung des Bochumer Vereins, der Hüttenzeitung, unverhohlene Wahlagitation für die NSDAP betreiben. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung trat er im Mai 1933 der NSDAP bei. Am 20. Mai 1937 wurde er zum Wehrwirtschaftsführer ernannt. Aufgrund der Eingriffe in die Führung der Wirtschaft durch staatliche bzw. parteiliche Stellen in Form der Vierjahrespläne geriet er jedoch ab dieser Zeit in Konflikt mit dem NS-Regime und nahm Opposition zu staatlichen und parteilichen Stellen ein, so dass er 1939 als Leiter der IHK Bochum und der Wirtschaftskammer Westfalen-Lippe abberufen wurde. Sein plötzlicher Tod in seinem Büro in Bochum gab manchen Zeitgenossen Anlass, eine Selbsttötung zu vermuten. Die RWTH Aachen zeichnete Walter Borbet 1927 mit der Ehrendoktorwürde eines Dr.-Ing. E. h. aus. Die Auszeichnung erfolgte für seine Entwicklung der Siemens-Martin-Stahlerzeugung nach dem Roheisen-Erz-Verfahren.

 

Quelle: Wikipedia / Stahl und Eisen

Ruhestätte der Familie Zörnig

Grabstätte Familie Otto Dierichs

Otto Dierichs 1869 – 1930

Alma Dierichs,  geb. Schmidt 1873 – 1960

Dela Dierichs 1896 – 19_6

 

Otto Dierichs, Verleger „Bochumer Anzeiger und Generalanzeiger“, Gründer und Vorsitzender des Niederrheinisch-Westfälischen Zeitungsverleger-Vereis. 
Paul Dierichs, * Bochum 14.9.1901, † Kassel 3.11.1996 war Sohn des Verlegers und Druckereibesitzers Otto Dierichs in Bochum. Dem Wunsch seines Vaters folgend, studierte er zunächst Hüttenwesen an der Bergakademie in Clausthal. Nach dessen Tod wechselte er zum Studium der Volkswirtschaftslehre an die Westfälische Wilhelms-Universität in Münster. Nach dem Diplom-Examen promovierte er 1928 am Institut für Zeitungswissenschaft der Universität München mit einer Arbeit zum rheinisch-westfälischen Pressewesen zum Dr. oec. publ. 1929 wurde er Verleger des im eigenen Verlag "Laupenmühlen und Dierichs" in Bochum erscheinenden "Bochumer Anzeigers", den er nach dem Zweiten Weltkrieg in die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" einbrachte. An der WAZ hatte er eine Beteiligung erworben und arbeitete als verantwortlicher Redakteur. In den 1960er Jahren verkaufte Dierichs seine Beteiligung und zog nach Kassel, wo er Druckerei und Verlag der "Kasseler und Göttinger Nachrichten" übernahm.

Grabstelle Familie Mauch

---dreieck Grabstelle Mauch - Feld 21

Nähere Beschreibung:  Stele mit eingetiefter Nische. Originale niedrige Einfassung Stein. Art deco.

 

Hier ruhen in Gott unsere innig geliebten Eltern

Gottfried Mauch 21.8.1840 - 7.11.1902

Luise Mauch geb. Schulte 23.4.1839 - 12.11.1910

 

Grabstele von Stephan Bernsmann und Gertrud Höwing, geb. Bernsmann

....mein lieber Gatte unser guter Vater Stephan Bernsmann, geb. 15. Nov. 1837, gest. 5. Juli 1899, Gertrud Höwing geb. Bernsmann

Grabstelle Heinrich Koehler

---dreieck Grabstelle Generaldirektor Heinrich Koehler "Feierabend" (Denkmalnummer A692)

Zur Person: Heinrich Koehler, 11. November 1836 in Hamm geboren, gestorben am 11. Januar 1907 in Köln.

  • 1854 Maschinenbaustudium an der Bergakademie in Berlin, nach Ende des Studiums Tätigkeit bei der Preußischen Eisenbahn.
  • 1861 Anstellung als Betriebsingenieur beim Bochumer Verein,
  • 1868 Mitbegründer der Gesellschaft für Stahlindustrie, bis 1879 Anstellung im Hagener Stahlwerk Remy & Cie,
  • 1889 Gründung der Westfälischen Stahlindustrie AG. als Konkurrenzunternehmen zum Bochumer Verein.
  • 1895 Bau der Villa "Nora" als Familiensitz  in bevorzugter Lage nahe dem Bochumer Stadtpark 
  • 1904 trat er wegen eines sich verschlimmernden Augenleidens von der Leitung der Westfälische Stahlwerke AG zurück und verstarb kurz nach einer Augenoperation 1907 in Köln.

---dreieck Heinrich Köhler (* 11.11.1836 in Hamm, Westfalen; † 11.01.1907 in Köln) war ein deutscher Ingenieur und Unternehmer. Nach dem Schulabschluss 1853 in Bochum und einem praktischen Jahr als Schlosser begann Heinrich Köhler 1854 an der Bergakademie Berlin ein Maschinenbaustudium und gehörte zu den Gründern des Standardwerks „Hütte – Des Ingenieurs Taschenbuch“. Nach dem Ende des Studiums ging er zu den Preußischen Staatseisenbahnen, die er im Jahr 1861 wieder verließ um eine Anstellung als Betriebsingenieur beim Bochumer Verein anzutreten. 1868 gründete er mit Vital Daelen in Bochum die Gesellschaft für Stahlindustrie, in deren Leitung er später nach einer Anstellung im Hagener Stahlwerk Remy & Cie. 1879 zurückkehrte. 1889 gründete er schließlich in Bochum die Westfälische Stahlwerke AG. Von seinem unternehmerischen Erfolg kündet auch das repräsentative Wohnhaus, die „Villa Nora“ an der heutigen Kortumstraße, die er für seine Familie um 1895 in bevorzugter Lage nahe dem Bochumer Stadtpark erbauen ließ. 1904 trat er wegen eines sich verschlimmernden Augenleidens von der Leitung der Westfälische Stahlwerke AG zurück und verstarb kurz nach einer Augenoperation 1907 in Köln. Er wurde auf dem Friedhof an der Blumenstraße beigesetzt; das bis heute erhaltene Grab schmückt eine Stele mit einer Galvanoplastik-Porträtbüste Köhlers.

---dreieck Grabstelle Generaldirektor Heinrich Koehler "Feierabend" (Denkmalnummer A692)

Grabanlage Wilhelm Schüpper

---dreieck Grabanlage Wilhelm Schüpper 1854-1940  (Denkmalliste: A 675)

---dreieck Grabanlage Wilhelm Schüpper 1854-1940  (Denkmalliste: A 675)

Ruhestätte der Familien Franz Timple / Th. Wiechers ...Auf Wiederseh'n

Ruhestätte der Familie Gottfried Jobs

Ruhestätte der Eheleute Eduard Homborg

Ruhestätte der Eheleute Eduard Homborg

Rosina Homborg, geb. Hüntler 1846 – 1917
Eduard Homborg, 1840 - 1919

Ruhestätte der Familie Philipp Ackermann

Ruhestätte der Familien Barenberg / Wilh. Dieckmann / Dr. Jur. Georg Hertwig

Ruhestätte der Familie Rentner H. Möllmann

Carl Nölle / Charlotte Nölle, geb. Schombardt

Carl Nölle,
geb. 29. April 1850, gest. 12. Oktober 1989

Charlotte Nölle,
geb. Schombardt,
geb. 22. Sept. 1866, gest. 27. Mai 1941

Die Liebe höret nimmer auf!

Ruhestätte der Familie Uhlenkotte

Grabstätte der Familie Kortländer

Bernhardine L. Kortländer, geb. Rebbert
20.07.1882 - 25.09.1960
Ferdinand Kortländer
04.10.1832 - 16.02.1880
Franziska Kortländer, geb. Lepper
04.12.1836 - 01.0.1905
Ernst Kortländer
05.12.1873 - 08.10.1938
Gottfried Kortländer
07.12.1875 - 30.12.19..

 

R.I.P.

Der „Kortländer“ war ein Bochumer Traditionslokal: Nach der Gaststätte "Kortländer" ist noch heute die Gegend, in der sie liegt, benannt. Bis in die 1980er Jahre trafen sich hier die Bochumer. Am Ende der Brückstraße, wo Dorstener und Herner Straße beginnen, liegt die Gaststätte Kortländer, nach der diese Ecke immer noch benannt wird, auch wenn es das Bochumer Traditionslokal schon lange nicht mehr gibt – heute ist dort ein Frisör heimisch. Bereits 1880 erscheint Ferdinand Kortländers Haus im Bochumer Adressbuch, „wobei gleichzeitig empfehlend auf den geräumigen Konzertsaal, den schattigen Garten und die Brückenwaage hingewiesen wird“, entnimmt man einer alten Chronik. Der Kortländer war als gesellige „Anlaufstelle“ (nicht nur) nach Feierabend bis in die 1980er Jahren eine feste Größe in der Bochumer Gaststätten-Landschaft. Auch wenn mancher früher mit dem Bier dort nicht wirklich klar kam: Ausgeschenkt wurden nämlich keine Bochumer Marken, sondern Hülsmann-Bier - aus Wanne-Eickel.

Grabanlage Sigismund Diekamp (A674)

---dreieck Grabanlage Sigismund Diekamp (Denkmal A 674)         

Justizrat Sigismund Diekamp - Namensgeber der Sigismund-Diekamp-Stiftung e.V. - wurde am 20.12.1856 in Geldern geboren. †12. Dezember 1931 (Bochum). Er war maßgeblich an der Vorbereitung des Deutschen Katholikentages in Bochum 1889 beteiligt. 1905-1931 Angehöriger des Bochumer Stadtrates. Er gründete unter anderem am 9. März 1919 den Caritas-Verband in Bochum. Mitglied in den KV-Vereinen KStV Alamannia, KStV Teutonia, KStV Palatia, Katholischer Leseverein (heute KStV Askania-Burgundia) Berlin. Er war von 1905 bis zu seinem Tod am 12.12.1931 als Mitglied der Zentrumspartei Stadtverordnetenvorsteher im Bochumer Stadtrat.

---dreieck Maria Diekamp,
02.11.1891 – 11.04.1904

 

Josef Rhode,
30.03.1912 – 02.04.1912

 

Magd. Diekamp, geb. Halstrick,
30.03.1905 – 06.07.1996

---dreieck Hanns Diekamp
02.01.1931 – 22.05.1935

 

Sigism. Diekamp
24.01.1927 – 04.11.1944

Rechtsanwalt und Notar

 

Dr. Max Diekamp
11.08.1898 – 27.01.1984

---dreieck Rechtsanwalt und Notar
Dr. Leo Diekamp

10.04.1897 – 05.07.1975

 

Ilse Diekamp, geb. Peus

08.08.1902 – 25.10.1976

 

Gertrud Diekamp, geb. Pohlmeyer

30.05.1912 – 21.03.2001

---dreieck Prälat Wilh. Diekamp

03.10.1887 – 07.12.1954


Referendar Dr. jur.
Fritz Diekamp
05.12.1888 – 21.06.1916 Galizien


Dipl.-Ing. Josef Diekamp

20.05.1903 – 27.05.1990


Dipl.-Ing. Alfons Diekamp

12.03.1902 – 21.06.1995

 

---dreieck 
oberer Teil:

Justizrat Sigismund Diekamp,
20. Dezember 1856 – 12. Dezember 1931
Frau Maria Diekamp, geb. Theissing,
20. Dezember 1862 – 26. Juni 1931
Vivant in Deo

unterer Teil:
Ruhestätte der Familie Justizrat Diekamp

 

Sigismund Diekamp, Gründer des Caritasverbands Bochum
Rechtsanwalt, Notar und Justizrat Sigismund Diekamp (1856-1931) war Gründer des Caritasverbands und Leitfigur der Katholiken Bochums sowie deren sozialer Vereine, zum Beispiel des Katholischen Fürsorgevereins oder des Kuratoriums des ElisabethHospitals. Er war Stadtverordneter und Vorsitzender der Bochumer Zentrumspartei, Träger des Gregoriusordens, des vierthöchsten Ordens für Verdienste um die römisch-katholische Kirche, und Vorsitzender der Altherrenschaft des Kartellvereins. Sigismund Diekamp war maßgeblich an der Vorbereitung des 36. Deutschen Katholikentages in Bochum 1889 beteiligt. Nach seinem Namen ist die »Sigismund-Diekamp-Stiftung« aus dem Jahr 1956 benannt, die sich für die Förderung der Volksund Berufsbildung, speziell des wissenschaftlichen Nachwuchses, engagiert. Zu seinen Ehren wurde 1929 die Schillerstraße, in der er lebte, in Diekampstraße umbenannt, sie verbindet den Westring mit der Rottstraße.

+ 3 Grabplatten vor dem Grabmal

---dreieck …

Victor Diekamp ...

Christa Diekamp 1923 –

Maria Diekamp 1929 –

---dreieck... Diekmann, Geb. Franke

14.05.1932 – 26.10.2014

---dreieck Hanns Mayer
1931-2009

Ruhestätte der Familie Jos. Schmidt (A 158)

Grabdenkmal aus rotem Sandstein

 ---dreieck links:

  • Helene Schmidt, geb. Mehring 1851 – 1903
  • Kaufmann Josef Schmidt, 1849 – 1917
  • Barmh. Schw. Hildegard, geb. Maria Schmidt, 1887 – 1917
  • Maria Schmidt, gebor. Therouny, 1982 – 1963
  • Kaufmann Adolf Schmidt, 1882 – 1960

---dreieck rechts:

  • Christine Mehring, geb. Prott, 1811 – 1893
  • Kaufmann Adolf Schmidt, 1851 – 1892
  • Grete Bunsmann, geb. Schmidt, 1889 – 1922
  • Kaufmann Josef Schmidt, 1884 – 1947
  • Gerhard Schmidt, 1926 – 1990

Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche „Vereinigte Constantin der Große“

Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche „Vereinigte Constantin der Große“

---dreieck Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche „Vereinigte Constantin der Große“ in Altenbochum Verunglückte vom 27.11.1889

  • Aufstellungsdatum: 1889
  • Errichter: Gewerkschaft Vereinigte Constantin der Große
  • Künstler: unbekannt
  • Beschreibung: Obelisk auf verziertem Postament mit einem Relief von Hammer und Schlägel zwischen Lorbeer- und Eichenblattzweig
  • Inschriften: Vorderseite: „Den am 27. November 1889/ auf ihrem Schachte II/ verunglückten Bergleuten/ Zum ehrenden Angedenken/ Die Gewerkschaft/ Ver. Constantin der Große“
  • An zwei Seiten: Namen
Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche „Vereinigte Constantin der Große“
Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche „Vereinigte Constantin der Große“
Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche „Vereinigte Constantin der Große“
Hochkreuz, neugotisches Sandsteinkreuz aus dem Jahr 1884

Grabsteine der (Ober-)Bürgermeister von Bochum Carl Bollmann und Karl Lange

---dreieck Rechts und unten: Grabanlage Carl Bollmann
Carl Bollmann (* 21. März 1833 in Berlin; † 31. Dezember 1891 in Bochum) war Oberbürgermeister von Bochum. Er war zunächst in Frankfurt (Oder) tätig und wurde 1877 Oberbürgermeister in Bochum. Er war das erste Stadtoberhaupt mit dem Titel eines Oberbürgermeisters. Er blieb bis zu seinem Tod 1891 im Amt. 1891 war er für den Wahlkreis Bochum-Stadt Mitglied im Provinziallandtag der Provinz Westfalen. Sein Grab auf dem Friedhof Blumenstraße steht unter der Nummer A 667 seit dem 5. Dezember 2013 unter Denkmalschutz.

 

---dreieck Links und unten: Grabanlage Karl Lange, ehem. Bürgermeister der Stadt Bochum
Sein Grab auf dem Friedhof Blumenstraße steht unter der Nummer A 668 unter Denkmalschutz.

Grabanlage Carl Bollmann
Grabanlage Karl Lange, ehem. Bürgermeister der Stadt Bochum

Grabstätte der Familie Adolf Füssmann

Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche „Prinz von Preußen“ in Altenbochum

---dreieck Denkmäler erinnern an die Grubenunglücke auf Zeche Constantin 1889 und Zeche Prinz von Preußen 1889.

---dreieck Ehrenmal für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche „Prinz von Preußen“ in Altenbochum Verunglückte vom 25.7.1895

  • Aufstellungsdatum: 1895
  • Errichter: Harpener Bergbau AG
  • Künstler: H. Ochs (Dortmund)
  • Beschreibung: Obelisk auf Postament Über der Inschrift sind Hammer und Schlägel eingemeißelt.
  • Inschrift: Vorderseite: „Ihren bei der/ Wetterexplosion/ am 25. Juli 1895/ in der Zeche/ Prinz von Preußen/ verunglückten/ Bergarbeitern/ gewidmet von der/ Harpener Bergbau/ Actien-/ Gesellschaft/ in/ Dortmund“
  • rechts und links am Sockel: je 8 Namen

Die Schlagwetterexplosion forderte 37 Menschenleben.

Antonia Schmeling geb. Landschütz

---dreieck Frau Justizrath Schmeling Antonia geb. Landschütz, geb. 19. Febr. 1813, gest. 25.Aug. 1889  R.I.P

Ruhestätte der Familie KGL.PR.GEH. Kommerzienrat C.E. Korte

---dreieck C.E. Korte, 21. Jun 1852 - 10 Mai 1933 (Alter 80). Clausberg wurde wahrscheinlich im frühen Mittelalter als Gutshof und Raststätte für Reisende angelegt. Um 1800 bestand der Gutshof aus zwei Häusern mit sechs Einwohnern und gehörte dem Eisenacher Geheimen Rat und Vizekanzler Baron von Damnitz gemeinsam mit dem Domänenfiskus des Herzogtums Sachsen-Meiningen. Ab 1861 stand das Gut im alleinigen Eigentum der Familie von Donop. Im Jahre 1888 erwarb Dr. med. Roderich Zeiss, Mitbegründer des Glastechnischen Laboratoriums Schott & Genossen, den Clausberg. Ende des 19. Jahrhunderts brannte das Herrenhaus zweimal vollständig nieder. Nach dem zweiten Brand in der Silvesternacht 1899/1900 ließ der damalige Eigentümer Karl Heiligenstadt, ein Bankier aus Berlin, eine Waldvilla außerhalb des Gutshofes errichten. Nachdem Hermann Ernst Moritz Arndt Meyer, ein Nachfahre des Verlegers Joseph Meyer, das Gut 1910 erworben hatte, ließ er die „Villa Heiligenstadt“ abreißen und zwischen 1911 und 1913 eine neoklassizistische Villa errichtet, die im Volksmund „Meyer-Villa“ genannt wurde. 1925 kaufte der Bochumer Geheime Kommerzienrat Karl Ernst Korte den Clausberg und vererbte ihn 1935 an seine Ehefrau Marie Korte. Das Gut wurde seit den 1920er Jahren von Dr. Hans Korte, einem späteren Teilhaber des Gustav Kiepenheuer Verlags, bewirtschaftet. Dieser stellte 1927 den Verwalter Rudolf Eulitz ein, der gemeinsam mit dem Schweinemeister Friedrich Eilers eine Zucht des Deutschen veredelten Landschweins aufbaute. Die Witwe Korte verkaufte den Besitz 1937 an den Eisenacher Arzt Götz Klages und seine Ehefrau.

Ruhestätte der Familien Heinr. Hüttenmann und Carl Korte

Ruhestätte der Familie Hauptmann H. Korte Kreuznach

---dreieck Referendar Erich Korte, Leutnant d.R., Dragoner Reg. 7, geb. Wesel 2.8.1888, gefallen bei Augustow 16.2.1915

Hauptmann Heinrich Korte, geb. Bochum 16.2.1858, gest. Kreuznach 21.3.1902
Anna Korte, geb. Kairies, geb. Graudenz 16.9….., gest. Bad Oeynhausen, 18.10…..

Heinz Korte, Generalmajor a.D., geb. 10.4.1893 in Geldern, gest. 17.11.1980 in Bad Oeynhausen

Annemarie Korte, geb. Harz, geb. 6.4.1902 in Kiel, gest. 22.10.1975 in Bad Oeynhausen

Ingrid Korte, geb. 19.1.1923 in Fulda, gest. 23.07.2007 in Bad Oeynhausen

Emil Sohn

Emil Sohn, 1857 - 1921

Grabstätte der Familie Wilhelm Astroh

---dreieck Wilhelm Astroh, * 20.09.1878 Köln, † 24.12.1959 Bochum, verh. mit Marie geb. Schulder (1881-1962)

 

1926 gründete Wilhelm Astroh in Bochum seine "Astroh-Ecke", ein Kaufhaus für Möbel und Herde. 64 Jahre später stieg das Unternehmen aus dem Vollsortiment-Geschäft aus und spezialisierte sich auf Küchen. In den nächsten Jahren wurden in Nord-, West- und Ostdeutschland neue Filialen eröffnet. Alleine in 2006/07 entstanden sechs neue Küchenfachmärkte, darunter die in Elmshorn und Leipzig in Partnerschaft mit Kibek. Das für die Möbelbranche ungewöhnlich rapide Wachstum des Küchen-Spezialisten wurde u.a. dadurch möglich, dass Unternehmer Andreas Astroh bei seiner Expansion in vielen Bundesländern keine neuen Geschäftshäuser kaufte oder baute, sondern sie nur mietete und damit erhebliche Investitionen sparte. Miete zahlte die inzwischen insolvente KG allerdings auch an Ehefrau Gabriele Astroh: Nach Informationen der WAZ gehört ihr nämlich das weithin sichtbare Gebäude am Harpener Feld, wo die Büros der Hauptverwaltung und große Lagerhallen untergebracht sind. Von der im Jahr 2007 noch 750 Köpfe zählenden Belegschaft sind 2008 noch knapp 600 bei Astroh.

Ruhestätte der Familie Pean

Ruhestätte der Familie Friedrich Lueg

  • Alma Lueg, 27 Nov 1876 – 9 Jan 1877
  • Friedrich Lueg, 18 Sep 1842 – 13 Jan 1891
  • Fritz Lueg, 4 Jul 1879 – 25 Nov 1879
  • Helene Wagner Lueg, 27 Aug 1851 – 22 Sep 1918
  • Johanna Lueg, 7 Oct 1877 – 23 Jan 1886
  • Johanna Lueg, 16 Nov 1902 – 25 Jan 2001

Familie Fritz Mettegang

---dreieck Fritz Mettegang, 16 Mai 1841 - 20 Jan 1915

---dreieck Grabstelle Familie Fritz Mettegang - Feld 24, Nr. 493 - 495

Familie Fritz Mettegang. 1841 - 1915. "Und die Liebe höret nimmer auf“.

Trauernde weibliche Figur an hellem Steinsarkophag in ädikula*-ähnlicher Nische im Stil des Art deco. Gitter der Einfassung verloren. Zur Person keine weiteren Angaben.

 

* Eine Ädikula ist ein kleines antikes Bauwerk bzw. Stilelement. Insbesondere werden aedicula die kleinen Nachbildungen von Tempeln genannt, die der Ausschmückung eines Sacellum dienten, eines umfriedeten Heiligtums, wie es für die ältesten römischen Kulte typisch ist. Diese aediculae waren dann meist kleine Bauwerke mit einer Nische, in der sich das Kultbild der Gottheit befand. In dieser reduzierten Form erscheinen Ädikulen als architektonisches Element: ein kleiner Wandaufbau, der einer Tempelfront ähnlich sah und in welchem sich eine Statue befand. Später wurde jede Stützengliederung, die aus Säulen, Pfeilern oder Pilastern und einem Dreiecks- oder Segmentbogengiebel bestand und eine Nische umrahmte, Ädikula genannt. Dieses Stilelement findet sich im hellenistischen und im römischen Baustil ebenso wie in den an die Antike anknüpfenden Baustilen Renaissance, Barock und Klassizismus.

 

Familie Robert Cramer

Ruhestätte Familie Becker

---dreieck links: (Hier) ruht in Frieden …Wilh. Becker, 19. Juli 1845, 10. Febr. 1904

(Selig) sind die Toten die in (in dem H)errn sterben, sie ruhen (aus)von ihrer Arbeit und ihre (We)rke folgen ihnen nach

Front: GUST. WILH. BECKER, geb. 16. Nov. 1874, gest. 1. Juni 1933

 

Im April 1888 feiert Bochum das 500. Bochumer Maiabendfest – in schlichter Form, da Kaiser Wilhelm I. verstorben war. Die eigentlichen „Festivitäten“ werden vom 31. August bis zum 2. September mit einem Schützenfest und einer Sedansfeier „nachgeholt“. Schützenkönig Gustav Wilhelm Becker wird mit 101 Kanonenschüssen gefeiert. 1927 fand dann erstmals nach längerer Unterbrechung wieder ein Schützenfest statt. Schützenkönig war wiederum Gustav Wilhelm Becker und Frau Else Baltz, Königin. (War es der hier bestattete Gust. Wilh. Becker?)

Ruhestätte der Familie Schlegel

Ruhestätte der Familie Wilhelm Schlegel, 1856 - 1903 und weitere Namen:

Meta Schlegel, Hans Schlegel, Gerta Schlegel.

Am Sockel und seitlich eines schweren Granitobelisken.

Bez. F. Hofmeister Frankfurt am Main

Zu den Personen:

 

Hermann und Wilhelm Schlegel. Söhne von Johann Joachim Schlegel, der 1854 die Schlegel-Brauerei in Bochum gründete. 1890 Tod von Johann  Joachim Schlegel, Übernahme des Familienunternehmens 1885 durch Wilhelm Schlegel und seinen Bruder Hermann. Gemeinsame Leitung des Betriebes bis 1897/98, 1899  Umwandlung der Brauerei in eine Familien-Aktiengesellschaft Brauerei Schlegel AG. Vorstandsvorsitzender des Unternehmens.

 

Die Bierbrauerei Schlegel wurde am 1. Mai 1854 vom fränkischen Brauermeister Johann Joachim Schlegel an der Alleestraße gegründet. Der Brauereigründer war zuvor als Braumeister im Haus Overdyck tätig. Im Jahre 1899 wurde das Unternehmen unter Führung der Brüder Wilhelm und Hermann Schlegel in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Den Vorstand übernahm Wilhelm Schlegel, den Vorsitz des Aufsichtsrats Generaldirektor Gustav Frielinghaus. Im Jahr 1900 war die Schlegel-Brauerei mit einer Bierproduktion von 78.540 hl die zweitgrößte Bochumer Brauerei nach der Viktoria-Brauerei (101.647 hl). Nach dem Tod von Wilhelm Schlegel am 31. Juli 1903 übernahmen ab 1. August 1908 das Vorstandsmitglied Hans Harrer sowie der Braumeister und spätere technische Direktor Karl Jung die alleinige Leitung.

Am 14. September verstarb Hermann Schlegel, der letzte der beiden Söhne des Gründers.

Ruhestätte der Familie Lind

Familie
Sanitätsrat Dr. Albert Lind, 1844 – 1909

Ehefrau Karoline Lind, 1857 – 1926

Bergrefrend Albert Lind, 1878 – 1925

Gewerbl. Oberl. Friedrich Lind, 1883 – 1943

Schüler Paul Lind, 1884 – 1905

Schüler Karl Lind, 1886 – 1903

Enkelsöhne

Cand. Med. Gerhard Lind, 1915 – 1941

Stud. Ing. Günter Lind, 1921 – 1943 Ostfront

Grete Lind, geb. Borowska, 1893 - 1944

Grabstein Familien Büttner / Block

Grabstätte Familie Ernst Maaß

Grabstätte der Familie Heincke

Adele, Carl, Alexander, Käthe und Heinrich Heincke

Grabmahl Geheimrat Dr. Karl Loebker

Die Deutschen Aerzte ihrem grossen Fuehrer Geheimrat Dr. Karl Loebker, 15.9.1854 - 9.10.1912

Ehrengrab Carl Loebker 1854 - 1912. Leicht trapezförmige Stele mit Bildnis-Medaillon. Auf breitem Sockel. An der Deckplatte DIE DEUTSCHEN AERZTE IHREM GROSSEN FUEHRER GEHEINIRAT DR. KARL LOEBKER.

Zur Person:

  • Geheimrat Dr. Carl Loebker
  • in Coesfeld am 15.September1854 geboren, gestorben am 09.10.1912
  • 1879 Assistent an der Gynäkologischen Klinik in Greifswald
  • 1882 habilitiert und Privatdozent an der Universität in Greifswald
  • 1890 als Leiter an das erste, auf Grund des Unfallversicherungsgesetztes von der Knappschafts-Berufsgenossenschaft (Sektion II) errichtete Krankenhaus "Bergmannsheil" zu Bochum berufen (1890 -1913)
  • 1906 Ernennung zum Medizinalrat

Ehrengrab von Karl Hahn

Ehrengrab von Karl Hahn auf dem Blumenfriedhof in Bochum

Karl Hahn (* 1. Dezember 1846 in Staßfurt; † 10. Juli 1899 in Bochum) war ein deutscher Jurist und Politiker. Er studierte nach dem Besuch des Magdeburger Gymnasiums Rechtswissenschaften in Tübingen, Greifswald und Berlin. Während seines Studiums wurde er 1866 Mitglied der burschenschaftlichen Verbindung Normannia Tübingen. Er nahm als Kriegsfreiwilliger am Deutschen Krieg von 1866 und als Reserveoffizier am Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 teil. Nach seinen Examen wurde er Assessor und 1876 Kreisrichter in Küstrin. 1878 wurde er besoldeter Stadtrat in Magdeburg und 1886 Erster Bürgermeister in Nordhausen. Für Nordhausen war er Abgeordneter im Preußischen Herrenhaus. 1892 wurde er Oberbürgermeister von Bochum. Von 1894 bis 1899 war er für die Nationalliberale Partei Bochumer Abgeordneter im Provinziallandtag. Die Stadt Bochum ließ ihn in einem Ehrengrab bestatten.

Grabmahl des königlichen Polizeipräsidenten und Landrats des Kreises Bochum Karl Gerstein

Karl Gerstein (* 10. Januar 1864 in Rietberg; † 19. Juni 1924 in Tübingen) war ein deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter, nationalliberaler Kommunalpolitiker und Wirtschafts-Manager in der Wasser- und Elektrizitätsversorgung.

Karl Gerstein entstammt der renommierten westfälischen Familie Gerstein, die in Justiz, Verwaltung, Politik und Wirtschaft immer wieder leitende Positionen besetzt hat. Zu dieser Familie gehören unter anderem auch Ludwig Gerstein und Kurt Gerstein. Karl Gerstein wurde 1864 in Rietberg in der preußischen Provinz Westfalen geboren. Sein Vater Ludwig Friedrich Gerstein war Kreisrichter in Rietberg und Rheda sowie Landgerichtsrat in Dortmund. Nach der Schulausbildung am Archigymnasium Soest studierte Karl Gerstein Jura an der Universität Tübingen, an der Universität Leipzig und an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. Für sein Studium erhielt er ein Stipendium der Ludwig-Stiftung, die der Aus- und Weiterbildung der Familie Gerstein diente. Nach dem Studium schlug Gerstein – kurzzeitig unterbrochen 1884/1885 durch den Militärdienst – die Laufbahn eines Justizbeamten ein, wurde 1888 Gerichtsreferendar und 1893 Gerichtsassessor am Dortmunder Gewerbegericht. Nach einem Wechsel zur Bezirksregierung Arnsberg wurde er im Jahr 1897 Justitiar und 1898 Regierungsassessor. Von 1900 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1919 war Gerstein Landrat und Leiter der kommunalen Verwaltung des Landratsamts des Landkreises Bochum. Als Landrat war Gerstein Mitglied des Provinziallandtags der Provinz Westfalen. Ab 1909 nahm er neben dem Amt des Landrats auch die Funktion des Polizeidirektors bzw. des Polizeipräsidenten in Bochum wahr. Außerdem war er während des Ersten Weltkriegs von 1915 bis 1917 Präsident der Zivilverwaltung der von Deutschland besetzen belgischen Provinz Brabant-Brüssel.

Mit dem Ausbau der elektrischen Netze machte sich Gerstein auch für Aufbau der elektrischen Straßenbahn im Kreis Bochum stark; unter der neu gegründeten Westfälischen Straßenbahn GmbH entstand ein interkommunales Netz zwischen Bochum und Herne, das später mit dem Netz der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG vereinigt wurde. Nachdem Gerstein 1919 als Beamter in den Ruhestand getreten war, zog er nach Essen und widmete sich ganz der Verbands- und Vereinstätigkeit. Er starb 1924 in Tübingen und wurde auf dem Blumenfriedhof in Bochum beigesetzt.

Diese Denkmal widmete ihrem genialen Gründer und Förderer in dauernder Ehrung und Dankbarkeit ....

Hier ruht in Gott nach arbeitsreichem und gesegnetem Leben der königliche Polizeipräsident und Landrat des Kreises Bochum Karl Gerstein, geboren am 10. Januar 1864 in Rietberg-Westfalen, gestorben am 19. Juni 1924 in Tübingen. Seine Werke sprechen für ihn. Seit letztes Wort war: Behaltet die Menschen lieb.

Gerstein
Gerstein

Grabstätte Fritz Graff

Ihrem Ehrenbürger Fritz Graff der als Oberbürgermeister die Geschicke der Stadt von 1900 bis 1925 leitete, gewidmet von der dankbaren Stadt Bochum

Fritz Wilhelm Georg Graff (* 2. April 1858 in Hürth; † 18. September 1929 in Bochum) war von 13. August 1904 bis 26. Januar 1925 Oberbürgermeister von Bochum. In Graffs fast ein Vierteljahrhundert währende Amtszeit fielen entscheidende Episoden der Zeitgeschichte, so wurde in jenen Jahren der endgültige Wandel der ehemaligen ländlichen Gemeinde Bochum zu einer großen Industriestadt mit vielen Eingemeindungen vollzogen. Auch den Widrigkeiten des Ersten Weltkrieges, den revolutionären Unruhen wie dem Ruhraufstand und der Besetzung des Ruhrgebiets durch die französische Armee galt es zu begegnen. Graff wurde zuerst am 29. Mai 1891 Stadtrat in Bochum, danach 2. Bürgermeister am 12. April 1897 und 1. Bürgermeister am 3. Mai 1900. 1904 wurde Bochum durch weitere Eingemeindungen zur Großstadt. Bei der Einweihungsfeier des Kaiser-Wilhelm-I-Denkmal in der Kortumstraße am 02.10.1904 wurde dem ersten Bürgermeister Fritz Graff auf Erlass des Kaisers der Titel „Oberbürgermeister“ verliehen. Auch im Preußischen Herrenhaus der Kaiserzeit war er von 1909 bis 1918 Mitglied. Fritz Graff wurde für seine Verdienste für Bochum am 20. Mai 1925 zum Ehrenbürger unserer Stadt ernannt. Noch zu seinen Lebzeiten wurde am 3. April 1928 eine Straße, eben der Graffring, nach ihm benannt.

 

AGENDA

  • 1891 Assessor bei der Stadtverwaltung Bochum
  • 29.05.1891 (Wahl) besoldeter Stadtrat ebenda
  • 04.03.1897 (Wahl)
  • 28.05.1897 (Amtseinführung) 2. Bürgermeister ebenda
  • 27.10. 1899 (Wahl)
  • 03.03.1900 (Amtseinführung) 1. Bürgermeister der Stadt Bochum,
  • 1911 wiedergewählt
  • 25.01.1925 im Ruhestand, Geheimer Regierungsrat
  • Nationalliberal, DVP: 1900 - 1920 Mitglied des Westfälischen Provinziallandtages (Wahlkreis Bochum-Stadt)
  • 01.01.1910 - 1918 Mitglied des Preußischen Herrrenhauses

Ruhestätte der Familie Friedrich Knepper

Ruhestätte

der Familie

Friedrich Knepper

 

Herbert Knepper
Feldw. Fhj. D. R. in einem Pz.Gren.Regt.

Geb. 1. Sept, 1922  Gef. 31. Mai 1944

Er ruht auf dem Ehrenfriedhof Berezow-Sprdni Galizien

 

                                                            STRAUSS HATTINGEN

Johanna Schnitzler,
geb. Knepper

geb. 7. Okt. 1919,
gest. 27. Juli 1978

Werner Wiemann

geb. 20. Dez. 1946,
gest. 1. Aug. 1998

Hanne Knepper,
geb. Surig

geb. 22. Aug. 1896,
gest. 18. April 1958

 

Fritz Knepper

geb. 14. Jan. 1893,
gest. 9. Mai 1960

Herbert Knepper

geb. 24. April 1905,
gest. 16. Aug. 1920

 

Friedrich Knepper 

geb. 18. Aug. 1867,
gest. 9. Jan. 1940

Ida Knepper,
geb. Schwartz

geb. 8. April 1870,
gest. 1. Sept. 1910

 

Glaube Hoffnung Liebe,
diese drei aber die Liebe ist die grösste unter ihnen.

Ruhestätte Wilhelm Keßler

Wilhelm Keßler, 16.12.1869 - 31.xx.1913

Ruhestätte der Familien Platt-Grewe

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt ist nicht tot.

Familien Platt-Grewe

(Hertha Grewe, Lack- und Lackwarenfabrik Ernst-Platt GmbH, Bochum ?)

Ruhestätte der Familie Josef Fornelli

  • Josef Fornelli, 22.07.1866 -  xx.07.1925 (58–59 Jahre)
  • Gertrud Fornelli, geb. Grimberg, ….09.1887 – 29.01.1955 (68 Jahre)
  • Josef Fornelli,  09.12.1906 – 25.03.2006 (99 Jahre)
  • Gerta Fornelli, geb. ….. 15.10.1910 -  27.02.1997 (87 Jahre)

Denkmalliste Blumenfriedhof

Denkmalnummer

Name

A 158

Grab Schmidt   

A 288

Grabehrenanlage für die Gefallenen des 1. Weltkrieges und die Opfer der Weimarer Republik

A 289

Ehrenmal für die Toten der Schlagwetterexplosion auf der Zeche Prinz von Preußen 1895

A 607

Ehrenmal für die Toten der Schlagwetterexplosion auf der Zeche Constantin 1889

A 666

Hochkreuz  

A 667

Grabanlage Carl Bollmann  

A 668

Grabanlage Karl Lange  

A 669

Grabanlage Karl Hahn  

A 670

Grabanlage Carl Loebker  

A 671

Grabanlage Fritz Graff  

A 672

Grabanlage Karl Gerstein  

A 673

Grabanlage Oskar Niederstein   

A 674

Grabanlage Sigismund Diekamp   

A 675

Grabanlage Wilhelm Schüpper   

A 676

Grabanlage Eleonore Lütz   

A 677

Grabanlage Eheleute Leopold Oexle   

A 678

Namenlose Figur   

A 679

Grabanlage Familie Koepe   

A 680

Grabanlage Familie Heinrich Westhelle   

A 681

Grabanlage Familie Heinrich Dilla   

A 682

Engelsskulptur   

A 683

Grabanlage Henne / Otto / Ross

A 684

Grabanlage Familie Theodor Ammelung   

A 685

Grabstelle Familie Fritz Mettegang   

A 687

Grabstelle Lina Schlegel  Hermann Schlegel   

A 688

Grabstelle Familie Wilhelm Schlegel   

A 689

Engelsskulptur   

A 690

Grabstelle Mauch   

A 691

Grabstelle Familie Zornig   

A 692

Grabstelle H. Koehler   

A 696

Grabstelle Gust. Wilh. Becker

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