Städtischer Hauptfriedhof Iserlohn

„Müde kommt der Wandersmann an der dunklen Pforte an - aber durch des Grabes Ritzen sieht den Himmelsstern er blitzen“, so lautet die Grabinschrift des im Jahr 1831 verstorbenen Exportkaufmannes August Theodor Geck auf dem historischen Teil des Iserlohner Hauptfriedhofs. Diese und andere Inschriften nehmen fromme Sprüche und Weisheiten oft auf humorvolle Weise auf und zeigen, wie sich die Friedhofskultur im Laufe der Zeit gewandelt hat.

Friedhofskapelle

Nach den schon 1937 erstellten Plänen des Dortmunder Architekten Josef Wenzler entstand die zu Beginn des Jahres 1939 am Nordostrand des damaligen Friedhofsgeländes fertiggestellte Friedhofskapelle mit dem dazugehörigen Leichenhaus und dem zweigeschossigen Gebäude für die Friedhofsverwaltung. Wenzler war weder ein begeisterter Verfechter neoklassizistischer Formen, noch ein Vertreter der zeitweise hoch im Kurs stehenden „Blut- und Boden-Theorie“. Er bevorzugte eine klare Formensprache für seine Entwürfe. Das brachte Wenzler zwar kein Lob der Staats- und Kommunalaufträge vergebenden Stellen ein, doch erwies sich Wenzlers Auffassung als zweckmäßig und vor allem für seine Bauherrenschaft als segensreich.

Die Iserlohner Friedhofskapelle ist mit ihren flankierend zugeordneten Nebenbauten und den Verbindungselementen in Form von Mauern, Pergolen und Durchgängen eine Architekturkomposition, die sich dem kritischen Betrachter als durchaus gelungen darstellt. Sie teilt das vom Kraftfahrzeugverkehr beherrschte ostwärts gelegene Vorfeld vom „stillen Bereich“ der Friedhof- und Kapellenbesucher ab und schafft mit den winkelförmigen Versätzen seiner unterschiedlichen Gebäudeteile gut dimensionierte Platzformen beiderseits der Baugruppe. Der zurückhaltend gestaltete Turm der Kapelle liegt im Blickfeld zweier Hauptachsen der Friedhofsanlage.

Totenkammern

Die gewählten Baumaterialien entstammen vorwiegend heimischer Erde. Der für den Bau der Kapelle und die umgebenden Mauern verwendete Ruhrkohlensandstein wurde in den Westhofener Sandsteinbrüchen nördlich der Ruhr gewonnen. Die reiche Verwendung dunkel gebeizter Holzflächen sowohl im Inneren wie an den Fassaden kontrastiert zu den hell geputzten Wandflächen. Das dunkelbraun engobierte Ziegeldach bedeckt schützend alle Gebäude. Es vermittelt der verhältnismäßig stark gegliederten Baugruppe einen einheitlichen Eindruck. Großzügig angelegter Grünschmuck umrahmt liebevoll die an allen Fronten geschickt in das terrassierte Gelände eingebundenen Bauteile.

Uns, die wir heute die ganze Palette der freien Materialwahl nutzen können, ist es nur schwer vorstellbar, dass die Kapellendecke aus einer Holz-Binderkonstruktion mit vielen untereinander verbundenen, aber nur schwach dimensionierten Hölzern besteht. Mit vielen Kunstgriffen in Form eingefügter Holzdübel und durch seitlich angebrachte Bänder aus Schmiedeeisen sind die einzelnen Kanthölzer der Unterzüge untereinander verbunden, um die ihnen zugemutete Dachlast tragen zu können.

▲ Denkmal: Bezeichnung: Friedhofsgebäude, Adresse: Am Hauptfriedhof 3, DenkmalNr.: 20

Für die 1939 nicht einmal 40.000 Einwohner zählende Stadt war die Friedhofskapelle ein angemessenes Angebot. 2019 zählt die Stadt fast 95.000 Bewohner. Selbst unter Berücksichtigung der zahlreichen, heute noch belegbaren Ortsteilfriedhöfe und der Nutzung dortiger Aussegnungseinrichtungen ist die Kapelle des lserlohner Hauptfriedhofes bei weitem zu klein!

 

Nach wie vor hat aber der jeden mahnende Sinnspruch auf einer in den Turm der Friedhofskapelle eingelassenen Holztafel seine volle Bedeutung behalten: „Seid immer so gut zu den Lebenden, wie ihr zu den Toten sein möchtet! “

▲ Erbaut 1939, Allen zur Mahnung, seid immer so gut zu den Lebenden wie ihr zu den Toten sein möchtet.

▲ Denkmal: Bezeichnung: Statue "Frau mit Rosenkranz", DenkmalNr.: A67

▲ DIE ZEIT - bedenke .....

▼ „Die vier Lebensalter“

 
Reliefplastiken aus Ruhrkohlensandstein an der Südseite des Leichenhauses. Eine schöne Bildhauerarbeit eines unbekannten Steinbildhauers von 1938
 
 

▲ Denkmal: Bezeichnung: Grabmal Schlieper, DenkmalNr.: A72

NRO 6
Johann Heinreich Schlieper

10 Gräber
Cath. Sophie Schlieper
Gebo: Bröcker

GELIEBT BEWEINT VON HINNEN SCHEIDEN
IST DER MENSCHEN SCHÖNES LETZTES LOB
BALD VERWITTERT IN DEM STURM DER ZEITEN
JEDES DENKMAL DAS DIE KUNST ERHOB
1828

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird über Grüne berichtet:

„Die Ortschaft Grüne liegt ½  Wegestunde westlich von Iserlohn entfernt, in einer Höhe von 555 Fuß über dem Nullpunkt des Amsterdamer Pegel. Sie liegt in einem warmen freundlichen Thale, umsäumt von charakteristischen Kalksteinhügeln. Krankheiten, besonders epidemische, kommen wenig vor. Der Gesundheitszustand der Bewohner ist schon deshalb ein vorzüglicher, weil der Ort in einem warmen und geschützten Thale liegt. Über den Grüner Bach können wir im Jahre 1804 lesen, er habe „24 mit Werkstätten der Industrie belegte Wassergefälle“ und das waren 2 Fingerhutsmühlen, 3 Hämmer, 3 Schleifmühlen, 1 Bleiche, 1 Messingwerk, 1 Messingdrahtrolle sowie 13 Eisendrahtrollen.

Als Stahlreckhammer von Johann Heinrich Schlieper im Jahre 1823 gegründet machte sein Sohn Carl erst eine Holzschraubenfabrik daraus (bis 1869), um dann auch auf die Gütekettenproduktion umzuschwenken.

Name und Zugehörigkeit nicht mehr lesbar.

Hier ruht der

Königliche Kreisrichter
Ludwig Schütte
09.06.1822 - 21.11.1867

Selig sind die Barmherzigen....

Rundgang über den historischen Friedhof (Alter Friedhof)

Der Städtische Friedhof (auch Hauptfriedhof Iserlohn) ist eine teilweise denkmalgeschützte Anlage nördlich der Oestricher Straße und westlich der Dortmunder Straße in Iserlohn im Märkischen Kreis (Nordrhein-Westfalen).

Die Anlage mit einem Wegekreuz und umlaufenden Wegen besteht aus verschiedenen Abteilungen. Die Abteilung I wurde 1827 angelegt und seit 1846 nach Norden, um die Abteilungen II-IV erweitert. Dieser Teil wird als „Alter Friedhof“ bezeichnet. Ab 1879 erfolgte eine Erweiterung nach Westen um die Abteilungen V und VI. Die Grabdenkmäler des 19. und 20. Jahrhunderts, aus Eisen oder Stein, spiegeln die verwobene Struktur der Iserlohner Unternehmerfamilien wider. In der Abteilung finden sich Grabsteine der Erstbelegung. Sie sind nach sozialer Stellung differenziert; es finden sich Familiengrab-Zähltafeln im Inneren der Felder, sowie klassizistische Säulen- und Pfeilermonumente mit vielfältigen Todessymbolen an der Peripherie. An der Mauer zwischen altem Friedhof und den Abteilungen V und VI befinden sich vornehmlich historische Grabmale als Fialen oder Monumente mit Figurenschmuck. Die Grabmäler der Familien Eichelberg, Herbers, Möllmann, Schrimpff und Kissing sind mit Marmorskulpturen von Robert Cauer der Ältere geschmückt. Die nördlich gelegene Friedhofskapelle ist ein Saalbau mit Empore. Sie wurde von 1935 bis 1939 nach Entwurf des Dortmunder Architekten Josef Wentzler errichtet und bildet mit den Nebengebäuden eine dörflich anmutende Gruppe im Heimatschutzstil.

Bei einem Rundgang über den historischen Friedhof kann der Besucher einen Einblick in die Geschichte der Grabgestaltung und in die Bedeutung der Symbole und Inschriften bekommen. Und er kann sehen, wie wichtig der Ort der letzten Ruhestätte war. Die Menschen wollten möglichst nah an den Kirchen beerdigt sein. Wer Geld hatte, konnte es sich sogar erlauben neben dem Altar zu liegen. Wer sich Kommerzienrat nennen durfte, ein Ehrentitel, der im Deutschen Reich vor allem bis 1919 an Persönlichkeiten der Wirtschaft verliehen wurde, musste 5000 Taler zahlen und bestimmte Bedingungen erfüllen, damit der Titel auch auf dem Grabstein stand. Ein normales Grab kostete einen Taler und war 1 x 2 Meter groß. Das entsprach damals einem halben Wochenlohn. Wer an der Friedhofsmauer ruhte, musste sogar fünf Taler entrichten. Die Gräber waren leichter zu erreichen. Die Menschen wollten aber vor allem aus Glaubensgründen möglichst nah an den Kirchenmauern liegen.

▼ Stein mit Stadtwappen

▲ Am ehemaligen Haupteingang findet man einen zweckentfremdeten Grabstein mit später eingesetztem Stadtwappen.

Klaus-D. Wupper: "Stätten stillen Gedenkens - Der Hauptfriedhof in Iserlohn" 2020

▼ Grabstätte Friedrich und Luise Dossmann

Viele Gräberinschriften waren christlich geprägt und enthielten Bibelsprüche. Jedes zweite Grab trug auch ein Kreuz, was heute nicht mehr der Fall ist. Zahlreiche Christusköpfe sind auf den Grabdenkmälern des Iserlohner Hauptfriedhofs zu finden. Auch die Mutter Gottes als Fürsprecherin für Trauernde und Verstorbene wacht als Figur über den Gräbern der Toten. Frauenfiguren waren typischer Grabschmuck: Unter anderem das Grab der wohlhabenden Familie Fleitmann wird von einer in ein fließendes Trauergewand gehüllten Frau geschmückt, die in ihrer linken Hand eine Sanduhr hält und in der rechten einen Lorbeerkranz, sie repräsentiert die Zeit, die die Menschen nicht aufhalten können. Die Iserlohner Fabrikanten taten um die Jahrhundertwende viel für die Iserlohner Kunstentwicklung, was die prunkvollen Grabsteinarbeiten belegen. Eine anmutige Engelsfigur aus Carraramarmor steht zum Beispiel auf dem Grab der Kaufmannsfamilie Kissing, sie scheint die unter ihr liegende Gruft zu bewachen. Auch trauernde Engel sind häufig auf den Grabmalen zu sehen.

▼ Grabmal Bruno Sasse (1894 - 1904)

▼ Grabstätte Alberts

Die Berufe prägten die Grabinschriften und -zeichen: Ärzte hatten oft den Äskulapstab und eine Schlange auf ihrem Grabmal, wie das Grab von Dr. Hugo Fuchs (1875 - 1956). Der Grabstein des Iserlohner Arztes Dr. Friedrich Balthasar Krupp enthält die Inschrift: „Frisch Wasser viel Bewegung und gute Luft haben gemacht; dass ich so spät gekommen in diese Gruft“, der Arzt lebte von 1747 bis 1838, was für damalige Verhältnisse sehr lang war.

 

▼ Grabmal Volbracht

Viele Mitglieder der Iserlohner Loge „Zur deutschen Redlichkeit“ bekamen Grabmäler mit Symbolen der Freimaurer, wie Hammer, Meißel, Zirkel oder Winkelmaß. Daneben befindet sich meist ein grüner Baum der Hoffnung. Auch Steine mit Figurenschmuck zierten die Gräber der Verstorbenen, teilweise gab es sogar ganze Gebäude zum Andenken an die Hinterbliebenen.

▼ Grabmal Dr. Goetthe-Kreyenberg

▲ Viele Mitglieder der Iserlohner Loge „Zur deutschen Redlichkeit“ erhielten Grabdenkmäler mit Symbolen der Freimaurerei - Hammer und Meißel, Zirkel und Winkelmaß liegen auf einem Werkstück oder Buch, daneben ein grünender Baum der Hoffnung.

▼ Grabmal Bongard

▼ H.D. Rueter 1807 - 1867

▼ Friedrich Hauser (1803 - 1872) und Ehefrau Friederike, geb. Kaufmann (1809 - 1879)

▼ ?

▼ Friedrich Wolter

▼ Grabplatten Kerckhoff

▲ August Kerckhoff (1813 - .... )

▲ Hermine Kerckhoff, geb. Keutgen (1823 - 1899)
     Karoline Kerckhoff (1854 - 1925)

August Kerkhoff  (1813 – ....)
Eltern:
August Bernhard Kerkhoff  (…. – ....)
Helena Wilhelmina Lisette Theodora Friederika (Friederike) Hülsenbeck (1789 – 1860)

 

Ehefrau:
Carolina (Caroline) Keutgen 01.08.1818 - vor 1850                   

Eltern:
Karl Moritz Keutgen (1784 – ....)
Katharina Margaretha Carolina (Caroline) Pithan  (1790 – ....)

 

weitere Ehe:
Hermina (Hermine) Keutgen  (1823 - 1899)

 

Kinder:
Friederike Caroline Kerkhoff [Kerckhoff]  (14.03.1846 - ….)
Emma Kerkhoff [Kerckhoff]  (20.02.1848 - ….)

▼ Theresia Gunkel geb. Wenzel und Ernst Gunkel

▲ Hier ruhet in Gott die Ehefrau Ernst Gunkel geb. Theresia Wenzel geb. 1834, gest. in Cassel 1898, Ernst Gunkel, Rentner, geb. 1829, gest. in Dinglstädt 1900, R.I.P

▼ Unseren Toten in der ostdeutschen Heimat

▼ Ruhestätte Agnes Aust, geb. Bauer und Heinrich Aust

▼ Grabstätte Johann Hermann Kissing

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Früher hieß der Friedhof im Volksmund auch „Todtenhof“, und im Laufe der Zeit hat sich nicht nur der Name, sondern auch das Erscheinungsbild gewandelt. Heute ist die Grabgestaltung im Gegensatz zur historischen eher grober und offener gestaltet, weniger Details werden herausgearbeitet, und es kommen mehr großflächige Symbole, die häufig christlicher Natur entsprungen sind, zum Einsatz. Klare Formen, wenige Farben und Bodendecker sind gefragt. Auch einzelne, besonders geformte Steine können bei der heutigen Grabgestaltung eingesetzt werden.

 

Was alte und neue Grabgestaltung gemein haben, ist, dass die Kindergräber ein besonders trauriges Bild bieten: Kindliche Figuren knien auf den historischen Gräbern neben Kreuzen und kleinen Mädchenfiguren mit gesengtem Kopf und erinnern an längst verstorbene Kinder. Ebenso betroffen machen die heutigen Grabstätten, auf denen oft Fotos und Spielsachen an die Geliebten erinnern.

▼ Grabstätte Westerhoff

▼ Familie Schwarzbeck - Sprenger

Totenschiff mit Engelsfigur und Frau vor einer dunklen vier Meter hohen Marmorwand. Bronzefiguren und Schiff wurden von dem Düsseldorfer Bildhauer J. Leonhard Schumacher in der Zeit von 1935 bis 1937 erschaffen. Denkmalschutz seit 28. November 1985.

Die Gestalt des Fährmanns besaß in vielen Kulturen eine mythologische Bedeutung und wurde oft mit dem Übergang vom Leben in den Tod assoziiert. Schon im altbabylonischen Gilgamesch-Epos taucht ein namentlich nicht bekannter Fährmann auf, der den Helden über das Meer des Todes zu einer Insel übersetzt, auf der sein Urahn Utnapischtim lebt. Auch in der griechischen Mythologie spielt der Fährmann Charon eine Rolle, der die Verstorbenen über den Totenstrom Acheron in die Unterwelt (den Hades) bringt. Als Bezahlung für die Überfahrt wurde den Toten in Griechenland eine Münze unter die Zunge gelegt. Eins der größten und schönsten Grabdenkmale mit Charon-Motiv findet man hier auf dem Iserlohner Hauptfriedhof.

▼ Familie Bewerunge (1833 - 1900)

▼ Grabstätte Clara Laar, geb. Bremme (1865 - 1908), Wilhelm Laar (1861 - 1935) und
Joh. Laar, geb. Schulz (1881 - 1951)

▼ Familie Adam Friedrich

▼ Ruhestätte der Familie Jäger
Johann Wilhelm Jaeger (1754 – 1837) und Otto Theodor Jaeger (1811 – 1837)

Johann Wilhelm Jaeger (1754 – 1837),
Großkaufmann, Weinhändler

Eltern:

Johann Karl Philipp Jaeger (1719 – 1799)
Maria Elisabeth von der Linden (1731 – 1791)

 

Ehefrau:
Wilhelmina Maria Jäger, geb. Wuppermann (1776 – 1850)

Eltern: Otto Theodor Wuppermann (1745 – 1823)

Wilhelmina Maria Maste (1747 – 1823)

 

Kinder:
Johann Karl Jaeger   (1795 – 1865)

Johann Wilhelm Jaeger (1796 – 1876)

Luisa (Luise) Jaeger   (1799 – 1818)

Wilhelmina Carolina Friederika (Wilhelmine) Jaeger (1800 – 1877) +Friedrich Gottlieb Höpker

Lora Juliana Jaeger   (1803 – 1812)

Carolina Amalia Ferdinandina (Amalie) Jaeger (1805 – 1885) + Gustav Jakob Böhme

Friederika Augusta (Auguste) Jaeger   (1807 – 1809)

Gustav Eduard Jaeger (1808 – 1819)

Otto Theodor Jaeger (1811 – 1837)
Rudolf Jaeger (1814 – 1815)

Ida Alwina Jaeger   (1816 – 1882)

▼ 1. Friedhofserweiterung 1846

▲ An die Eröffnung des lserlohner Friedhofes und an die Erweiterung 1846 erinnern reich gestaltete Gedenksteine aus Ruhrquarzit. Bereits 12 Jahre später erfuhr lserlohns Friedhof eine dritte, diesmal sehr großzügige Erweiterung nach Norden, und 1875 - inzwischen hatte die Stadt 16.838 Einwohner - konnte ihr Bürgermeister Julius Hülsmann (1865 - 1877) den Friedhof bis zum Feldweg nach Dröschede ausdehnen.

Grabsteine auf einem Teil der historischen Abteilung des Hauptfriedhofes in Iserlohn, Oestricher Straße. Der historische Teil des Friedhofes steht seit dem 29. November 1985 unter Denkmalschutz.

▼ Hier ruht in Gott der Königliche Commerzienrath Hermann Witte, geb. 1817, heimgegangen 1667 und Hermine Witte, geb. Schrimpff (1829 - 1897)

Karl Hermann Heinrich Witte 
geboren am 13. Mai 1817, gestorben 06. Februar 1867

Eltern:
Johann Stephan Caspar Diedrich Witte (1784 – 1849)
Friederika Sophia Elisabeth (Friederike) Lodewig (1787 – 1822)

 

Ehefrau:

Hermina Ernestina (Hermine) Schrimpff
geboren 06. Juli 1829, gestorben 02. November 1897

Eltern:
Johann Friedrich Schrimpff (1786 – 1863)
Sophia Wilhelmina (Wilhelmine) Quitmann (1793 – 1869)

 

Kinder:   

Johann Hermann Witte (1849 – 1897)
geboren 09. November 1849, gestorben 01. August 1897
Ehepartner: Friederika Eleonora Clara Möllmann (1856 – ....)
Ihre Eltern:

Ferdinand Möllmann (1831 – 1884)
Hermina (Hermine) Witte (1837 – 1909)

▼ Grabstätte Johannes Bensel, 01.01.1821 - 25.08.1883

Die Familie Schrimpff

 

Otto Schrimpff (I) wurde im Jahr 1857 als Sohn der Kaufmannsfamilie Rudolf Schrimpff in Iserlohn geboren. Er war mit Anna, geb. Birkner (gest. 14. April 1921), verheiratet. Sie hatten die Kinder Ida, verh. Huyssen, und Otto (II). Otto Schrimpff (I) ist zehn Jahre nach seiner Frau Anna am 13. Januar 1932 gestorben und in einem Urnengrab auf dem Nürnberger Johannisfriedhof bestattet wor­den.

 

Otto Schrimpff (II), geboren am 17. Juni 1897, heiratete Sidonie Dörrer (geb. 3. Februar 1900, gest. 26. Juni 1993) und hatte mit ihr die Kinder Otto (III), Erika, verh. Eckhardt, und Irmgard, verh. Krauß. Otto Schrimpff (II) schied am 19. August 1939 mit gerade mal 43 Jahren viel zu früh aus dem Leben. Im Nachruf wurde „der gute und edel gesinnte Charakter sowie die soziale Einstel­lung” des Fabrikdirektors Otto Schrimpff (II) hervorgehoben.

 

Otto Schrimpff (III), geboren am 7. April 1926 in Nürnberg, besuchte nach der Volksschule in Roth die Realgymnasien in Nürnberg und Augsburg und wurde im 2. Weltkrieg Luftwaffenhelfer, kam dann zum Reichsarbeitsdienst und wurde danach zur Wehrmacht einberufen. Nach Kriegsende absolvierte er im Jahr 1945 Praktika in der Bayka in Roth und bei der AEG in Nürnberg, holte 1948 das Abitur nach und studierte bis 1952 Betriebswirtschaft in Nürnberg. Otto Schrimpff (III) heiratete Erika Noderer und nach der Scheidung Marianne Müller (geb. 1. März 1931, gest. 31. März 1997). Otto Schrimpff (III), Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande seit 1988, hat die Kinder Otto (mit Erika Schrimpff), Ulrike und Thomas (mit Marianne Schrimpff) und ist am 17. Februar 1993 im Alter von 66 Jahren gestorben. Im Nachruf wurde Otto Schrimpff (III) als „Fabrikant mit Herz, leise und wirkungsvoll und mit Engagement für die Allgemeinheit” gewür­digt. Er war ab 1979 1. Vorsitzender des Historischen Vereins und Motor für die Gründung des Fabrikmuseums Roth.

▼ Grabstätte Rudolf, Caroline Schrimpff und Emma Schrimpff

Der Kaufmann Rudolph Schrimpff wurde geboren am 11.07.1822, Eltern Johann Friedrich Schrimpff (geboren am 05.04.1786 in Iserlohn, verst. 1863) und Sophia Wilhelmina Schrimpff (geb. Quitmann), geboren am 14.12.1793 ebenfalls in Iserlohn, verst. 1869.

 

Rudolph Schrimpff verstarb am 01.06.1882.

Er hatte 8 Geschwister:

Friedrich Wilhelm Schrimpff  (1816-1858)

Karl Julius Schrimpff (1817-1908)

Mathilde de Weys, geb. Schrimpff (1819-1879)

Pauline Schrimpff (1820-....)

Hermann Schrimpff (1824-1829)

Ernst Schrimpff (1825-1829)

Karl Schrimpff (1827-1885), verh. mit Ida Schrimpff, geb. Möllmann (1828-1897)

Hermina Ernestina (Hermine) Schrimpff (1829-1897)

Maria (Marie) Schrimpff (1831-....)

 

1848 hat Rudolph Caroline Emma Schrimpff (geb. Schülte) geheiratet. Caroline ist geboren worden am 27.12.1826. Sie verstarb am 01.11.1880.

 

Auf dem Grabstein finden wir den Namen Ihre Tochter Emma Carolina. Sie wurde 06.12.1852 in Iserlohn geboren und am 27.01.1853 hier getauft. Sie verstarb am 16.01.1939.

 

Weitere Kinder:

Maria Wilhelmina Luisa (Luise) Schrimpff (1849 – 1852)

Rudolf Schrimpff (1855 – 1857)

Otto Karl Schrimpff (1857 – ....)

Anna Schrimpff (1858 – ....)

▼ Grabstätte Familie Rahlenbeck

▼ Gedenkstein für die Opfer des 2. Weltkrieges 1939 - 1945

▼ Unternehmerfamilie Löbbecke

▲ Das Grabmal der bekannten Iserlohner Unternehmerfamilie Löbbecke ist größtenteils aus dem leicht verwitterbaren Soester Grünsandstein errichtet worden. Die Inschriften - auch die des legendenumwobenen Schützenobersten Alexander Löbbecke, der 1849 für Ruhe und Ordnung in der Stadt sorgte -, bedürfen der Renovierung.

 

Friedrich Robert Alexander Löbbecke (* 17. August 1812 in Iserlohn; † 23. Dezember 1867 ebenda) war Offizier und Unternehmer in Iserlohn. Er stammt aus der alteingesessenen Rats- und Kaufmannsfamilie Löbbecke, die schon im 14. Jahrhundert in Iserlohn lebte. Sein Vater war Johann Wilhelm Löbbecke, sein Bruder hieß Hermann (1817–1893). Löbbecke war Inhaber der Firma Johann Heinrich (J.-H.) Schmidt Söhne, Landwehroffizier und Mitglied des Iserlohner Bürgerschützenvereins (IBSV). Von 1851 bis 1867 war Löbbecke Präsident der Handelskammer. 1848 verstärkte er die Landwehrtruppen. Im Mai 1849 kam es im Rahmen der Märzrevolution zum Aufstand der Landwehrtruppen und Plünderung des Zeughauses. Während des Aufstands schaffte Löbbecke es, die Gemüter zu beruhigen und wenige Tage später die Stadt ohne Verluste den preußentreuen Truppen zu überlassen. Am 8. August 1862 kaufte er ein Grundstück auf dem Ackenbrock für 15.000 Taler und errichtete 1863 für den IBSV Schützenhalle, Schießstand und Wirtschaftsräume. Ihm zu Ehren wurde diese Gegend am Ackenbrock „Alexanderhöhe“ getauft. Dort verläuft auch die Alexanderstraße, im Parktheater gibt es einen Alexander-Löbbecke-Saal. Alexander Löbbecke war mit Ida Ebbinghaus, Tochter des Königlichen Kommerzienrates Carl Ebbinghaus verheiratet.

Hier ruht an der Seite ihrer vielgeliebten Schwester Sophie mit allen ihren lieben Vorangegangenen wieder vereint die Jungfrau

 

Henriette Schmidt

geb. 05.01.1775
gest. 23.09.1856

 

Eltern:

Johann Heinrich Schmidt (1733-1795) und

Katharina Elisabeth Bergfeld (1740-1812)

 

Weitere Geschwister:

Katharina Elisabeth Schmidt (1764-1820)
Johann Heinrich Schmidt (1767-1830) ►
Diedrich Hermann Schmidt (1768-1768)
Johann Hermann Schmidt (1769-1776)
Wilhelmina (e) Sophia Elisab. Schmidt (1771-1837)
Maria Elisabeth Schmidt (1772-1772)
Johannes Schmidt (1773-1806)
Johann Friedrich Schmidt (1776-1778)
Anna Margaretha(e) Fried. Schmidt (1778-1801)
Johann Friedrich Schmidt (1780-1810)

Gustav Adolph Schmidt

geb. 15.03.1816, Iserlohn

gest. 17.10.1854, Iserlohn

 

Eltern:

Johann Heinrich Schmidt (1767-1830)
Anna Dorothea Ravené  (1776-1849) ►

Anna Dorothea Schmidt
geb. Ravené

geb. den 3ten November 1776

gest. den 10ten May 1849

 

Ehemann:
◄ Johann Heinrich Schmidt (1767-1830)

 

Kinder: 

Johann Heinrich Schmidt (1798-1833)
Luisa (Luise) Schmidt (1800-vor 1801)
Johanna Luisa (Luise) Schmidt (1801-1806)
Eduard Schmidt (1802-1842)
Julius Schmidt (1804-1806)
Anton Wilhelm Schmidt (1806-1864)
Wilhelmina(e) Emilia Schmidt (1807-1810)
Karl Friedrich Schmidt (1809-1835)
Julia (Julie) Schmidt (1811-1811)
Amalia(e) Constantia Schmidt (1812-1874)
Emma Schmidt (1814-1871)
Johannes Schmidt (1818-1818)
◄ Gustav Adolf Schmidt (1816-1854)

▼ Wilhelmine (Wilhelmina) Johanna Ebbinghaus, geb. Pütter 1758 - 1843

Wappen sind eine weitere Besonderheit der historischen Grabsteine: Ein Ziehbrunnen, genannt „Pütt“, lässt das goldene Wappen des Grabes von Ehrensenator Gustav Pütter in der Sonne erstrahlen. Im 17. Jahrhundert stellte die Familie Pütter zahlreiche Bürgermeister in Westhofen und Iserlohn.

 

Johanna Wilhelmina Pütter Ebbinghaus, geb. am 17.04.1758 in Iserlohn, getauft am 20.04.1758 verstarb am 18.10.1843 in Letmathe.

 

Eltern:

Johann Reinhard Pütter (1721-1797)
Katharina Wilhelmina Cramer (1732-1784)

Ehemann: ▼ Friedrich Ebbinghaus (1749-1834), Heirat am 26.02.1787 in Iserlohn

 

Kinder:

Friederika Wilhelmina (Friederike) Ebbinghaus (1788-vor 1789)

Friedrich Wilhelm Ebbinghaus (1789-1857)

Henriette Ebbinghaus (1791-vor 1792) 

Karl Diedrich Ebbinghaus (1794-1867)

▼ Kaufmann Friedrich Ebbinghaus 1749 - 1834

Friedrich Ebbinghaus wurde am 26.10.1749 in Iserlohn geboren und verstarb am 18.06.1834 in Iserlohn.

 

Eltern:

Ernst Diedrich Ebbinghaus (1704-1772)

Anna Gertrud Elisabeth Overhoff (1709-1785)

 

Kinder:

Friederika Wilhelmina (Friederike) Ebbinghaus (1788- vor 1789)

Friedrich Wilhelm Ebbinghaus (1789-1857)

Henriette Ebbinghaus (1791- vor 1792) 

Karl Diedrich Ebbinghaus (1794-1867)

 

Im 17./ 18. Jahrhundert sind mehrere Kaufmannsfamilien Ebbinghaus in Iserlohn nebeneinander nachzuweisen. Ob verwandtschaftliche Beziehungen zwischen ihnen bestanden, kann nicht in allen Fällen geklärt werden. Zur ersten Schicht der Reidemeister, die Lecke aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts aufführt, dürfte Heinrich Ebbinghaus gezählt haben. Er war verheiratet mit Bernhardine Wieler und bewohnte 1670 Haus Nr. 48 des Nordviertels. Dieses Haus könnte identisch sein mit Nr. 128 des Hypothekenbuchs von 1727, damals bewohnt von einem (jüngeren?) Heinrich Ebbinghaus. Von dieser älteren, in lserlohn ansässigen Familie Ebbinghaus sind die Nachfahren des Dietrich Ebbinghaus aus Niederhemer und seiner Frau Eva Maria aus Balve zu unterscheiden. Ihr vermutlich ältester Sohn Franz Diedrich wanderte zu allerletzt nach lserlohn ein, nachdem er längere Zeit in den Niederlanden in Diensten der Ostindischen Kompagnie als Kaufmann und Buchhalter gestanden hatte. 1708 bereits gewährt er der Stadt lserlohn ein Darlehen, 1725 legt er den Bürgereid ab, nachdem er 1723 Pläne für eine Rückkehr aus den Niederlanden mitgeteilt hatte. Er war mit einer Tochter Varnhagen verheiratet, der Schwiegervater ist nicht genau zu ermitteln. Dieser Ehe entstammt erstens der 1721 geborene Sohn Franz Dietrich, der 1757 Catharina Elisabeth Vorwerck heiratet und zweitens die Tochter Maria Elisabeth, geboren 1722, sie heiratet 1739 Johann Hermann Overhoff. Franz Diedrich Ebbinghaus sen. und jun. gingen mit Gisbert Reinhold und Johann Dietrich Vorwerck sen. eine Kaufmannssozietät ein. Verwandtschaftliche Beziehungen zu Reinhold dürften bestanden haben, denn Gisbert Reinhold wurde Vormund des minderjährigen Franz Dietrich Ebbinghaus jun. nach dem Ableben von dessen Vater 1731. 1699 leistete ein Bruder von Franz Diedrich Ebbinghaus, Johann Hermann, den Bürgereid. Er nahm am 06.01.1700 die Witwe des Bernhard Reinhold zur Frau, Elisabeth Kaupe, geboren 1662 in Dortmund. Der Ehe Ebbinghaus-Kaupe entstammt sicher Johann Hermann Ebbinghaus, geb. 1701, wahrscheinlich auch Ernst Diedrich (1704-1772), Stammvater der bedeutendsten Kaufleute dieses Namens in Iserlohn im 18. und 19. Jahrhundert.

▼ ?

▼ Inschrift: "Die Stadt Iserlohn den hier an ihren Wunden verstorbenen Kriegern von 1870 - 1871"

Heinr. Rathmann

Bernh. Kötter

Ferd. An der Mahr

Heinr. Holwe

▼ Catharina Wilhelmine Kissing, geb. Ebbinghaus

Katharina Wilhelmina Kissing, geb. Ebbinghaus

geb. 24.02.1748, Iserlohn, verstorben am 08.09.1828, Iserlohn

 

Eltern:
Ernst Diedrich Ebbinghaus (1704-1772)

Anna Gertrud Elisabeth Overhoff  (1709_1785)

 

Ehemann:

Johann Stephan Kissing (1748-1823) Heirat: 1768

Eltern:

Johann Hermann Kissing (1715-1776)

Maria Elisabeth Overhoff (1725-1794)

▼ Theresa Thomee, geb. Ebbinghaus 1753 - 1841

Theresa Thomee, geb. Ebbinghaus

geb. 07.10.1753, Iserlohn, verstorben 25.03.1841

 

Eltern:

Ernst Diedrich Ebbinghaus (1704-1772)

Anna Gertrud Elisabeth Overhoff (1709-1785)

 

Ehemann:

Arnold Thomee

geb. 23.04.1760, Iserlohn, gest. 26.04.1760, Iserlohn

Eltern:

Johann Rötger Thomee (1725- ca. 1800)

Johanna Elisabeth Overhoff  (1733-....)

▼ Gustav und Luisa Sophia Theodora (Sophie) Kissing, geb. Wuppermann 1812 - 1880

Kaufmann, Fabrikant, Kommerzienrat Gustav Kissing, geb. 04.01.1812, verstorben am 30.06.1880 in Iserlohn

Eltern:

▼Johann Hermann Kissing (1760-1840)

▼Friederika Sophia Basse (1780-1843)

 

Ehefrau
1. Ehefrau: Luisa Sophia Theodora (Sophie) Wuppermann (29.12.1818-01.02.1861, Aachen) Heirat: 19.07.1838, Iserlohn

Eltern:

Friedrich Wilhelm Wuppermann (1783-1828)
Helena Theodora Luisa (Luise) Basse (1782-1819)

Kinder:

Johann Hermann Kissing (1839-1911)
Sophia Luisa Theodora (Luise) Kissing  (1842-1908)

 

2. Ehefrau: Emma Kissing (25.09.1839, Brüssel, Belgien - 08.03.1917, Frankfurt/Main)
Heirat: 30.05.1866, Brüssel, Belgien

Eltern:
Johann Hermann Kissing (1806-1889)
Laura Wittenstein (1816-1911)

▼ Johann Hermann Kissing und Friederike Sophia Kissing, geb. Basse

▲ Engel mit verlöschender Lebensfackel

 

Johann Hermann Kissing (1760-1840) und Friederike Sophia Kissing (geb. Basse) (1780-1843) waren die Eltern von Kaufmann, Fabrikant, Kommerzienrat Gustav Kissing. ▲

 

Johann Hermann Kissing 04.05.1760-12.11.1840

Eltern:
Johann Hermann Kissing (1728-1799)
Katharina Wilhelmina (Wilhelmine) Lürmann (1735-....)

 

Friederika Sophia Basse 06.07.1780-12.02.1843

Eltern: 

Reinhard Wilhelm Basse (1744-1810)

Wilhelmina Charlotte (Wilhelmine) Brune (1742-1821)

▼ Kindergrabstätte Emma Hülsberg 1858 - 1859

▼ Paul Voswinkel 1858 - 1858

▼ Grabstätte Rentner Friedrich und Louise Ballot, geb. Quitmann

Hier ruht in Gott
der Kaufmann


Johann Friedrich Schrimpff

 (1786 – 1863)

und

Sophia Wilhelmina(e) Schrimpff
geb. Quitmann
 

(1793 – 1869)

Hier ruht der Rentner
Friedrich Ballot
geb. den 31. October 1789
gest. den 13. Juni 1861
und
Louise Ballot
geb. Quitmann
geb. den 20. April 1795
gest. den 08. Januar 1862

Johann Friedrich Schrimpff   (1786 – 1863)

Eltern:
Johann Friedrich Schrimpff (1746 – 1823)
Maria Carolina (Caroline) Wieler (1765 – 1802)

 

Ehefrau:
Sophia Wilhelmina (Wilhelmine) Quitmann   (1793 – 1869)

Eltern:

Karl Wilhelm Quitmann (1762 – 1811)
Franziska Wilhelmina (Wilhelmine) Schmiemann (1762 – 1826)

 

Kinder:                

  • Friedrich Wilhelm Schrimpff (1816 – ....)
    + Elmira Luisa Friederika Amalia (Elmire) Dümpelmann
  •  Karl Julius Schrimpff (1817 – 1908)
    + Maria Sophia Baerns
  •  Mathilde Schrimpff (1819 – 1879)
    + Carl de Weys
  •  Pauline Schrimpff   (1820 – ....)
  •  Rudolf Schrimpff (1822 – 1882)
    + Emma Carolina (Caroline) Schütte
  •  Hermann Schrimpff (1824 – 1829
  • Ernst Schrimpff   (1825 – 1829)
  • Karl Schrimpff (1827 – 1885)
    + Ida Möllmann
  • Hermina Ernestina (Hermine) Schrimpff (1829 – 1867)
    + Karl Hermann Heinrich Witte
  • Maria (Marie) Schrimpff (1831 – ....)
    + Karl Wilhelm Leopold Schütte

Christian Johann Arnold Friedrich Ballot (1789-1861)
Eltern:
Johann Heinrich Arnold Ballot (1756-1823)
Anna Dorothea Conradina Westhoff (1769-1843)

 

Luise Amalie Ballot geb. Quitmann (1795-1862)
Eltern:
Karl Wilhelm Quitmann (1762-1811)

 

▲ Der Vater des Iserlohner Ratsherrn Heinrich Gisbert Ballot wanderte vermutlich aus religiösen Gründen von Mezieres in Nordostfrankreich nach West-Deutschland aus und ließ sich als Pfarrer in Lünen nieder. Die Verbindung zu Iserlohn stellte die Heirat mit Anna Elisabeth Quitmann, einer Honoratiorentochter, her. Die Kaufmannstradition setzten Heinrich Gisberts Söhne Heinrich Jacob und Johann Stephan Sirneon fort. Sirneon lebte längere Zeit in den Niederlanden, mehrere seiner Söhne ließen sich dort dauerhaft nieder. Friedrich Ballot, der 1818 mit Ferdinand Möllmann die Fa. Ballot & Co. (direkter Vorgänger der Fa. Kissing & Möllmann) gründete, wurde 1794 in Bochum geboren, vermutlich als Enkel des Bochumer Ratsherrn Johann Heinrich Arnold Ballot (1730-1785), der wiederum Louis Ballot als Großvater hatte. 

▼ Hugo Ebbinghaus und Luise Ebbinghaus, geb. Kissing

Hugo Ebbinghaus, 17.09.1830 - 19.11.1893

Eltern:
Karl Diedrich Ebbinghaus (1794 – 1867)
Julia (Julchen) Cramer (1807 – 1891)

 

Sophia Luisa Theodora (Luise) Ebbinghaus, geb. Kissing, 28.12.1842 - 03.02.1843

Eltern:
Gustav Kissing (1812 – 1880)
Luisa Sophia Theodora (Sophie) Wuppermann (1818 – 1861)

Kind:
Gustav Ebbinghaus (1864 – ....)

▼ Amalia (Amalie) Quitmann geb. Kissing

Amalia (Amalie) Quitmann geb. Kissing, 12.07.1803-17.07.1866, Aachen

Eltern:

Johann Hermann Kissing (1760-1840)

Friederika Sophia Basse (1780-1843)

 

Karl Friedrich Quitmann, 17.10.1801-30.08.1862, Aachen
Major des Königlich-Preußischen Landwehrbataillons

Eltern:

Karl Wilhelm Quitmann (1762-1811)

Franziska Wilhelmina (Wilhelmine) Schmiemann (1762-1826)

Kinder:

Bertha Quitmann (1825-1917)

Laura Quitmann  (1826-....)

Karl Wilhelm Quitmann (1828-....)

Johann Hermann Quitmann (1831-1918)

Emma Quitmann (1834-1845)

▼ Friedr. Adolph Weispfennig 1812 - 1867

▼ Grabstein Johannes Riedel, 1775 - 1856

▲ Johann Franz Arnold (Johannes) Riedel (1775 – 1856) war Kaufmann und Beigeordneter.

Eltern:
Johann Gisbert Riedel (1737 – 1785)
Christina Maria Theodora Middendorf (1744 – 1793)

 

Ehefrau:
▼ Maria Johanna (Marianne) Figge (1781 – 1853)
Eltern:
Johann Friedrich Figge (1736 – 1807)
Sophia Katharina Maria Dullaeus (1742 – 1818)

 

Kinder:
Johannes Friedrich Riedel   (1805 – ....)
Johann Hermann Riedel  (1808 – ....)
Maria Amalia Riedel (ca. 1811 – vor 1834) + Ludwig Schmöle
Hermina (Hermine) Riedel (1816 – ....)
Robert Riedel  (1817 – vor 1825)
Maria Johanna Riedel (1819 – 1887) + Gustav Julius Witte
Robert Riedel  (1825 – ....)

▼ Grabstein Marianne Riedel, 1781 - 1853

▼ Heinrich Borghaus 1807 - 1880

▼ Familie Ludwig Stamm (aus?) Obergrüne

▲ Im Sockel: Ruhestätte der Familie Friedr. Graumann

Die Grüne ist ein südwestlicher Stadtteil von Iserlohn im Sauerland in Nordrhein-Westfalen und gliedert sich in Obergrüne und Untergrüne. Die Grüne befindet sich langgestreckt im Tal des Grüner Bachs und ist 6 km lang und nur wenige hundert Meter breit. Durch einige Seitentäler münden der Pillingser Bach und der Saatbach in den Grüner Bach.

In Obergrüne findet man noch heute die Firma Stamm (Drahtfertigung).

▼ Grabstele Dorothea Sophia Schmöle

Dorothea Sophia Adriani  geb. Schmöle (1774 – ....)

Eltern: Johann Gerhard Schmöle (ca. 1745 – vor 1811)

Katharina Dorothea Leveringhaus  (1744 – 1818)

 

Ehemann:

Johann Peter Adriani   (1770 – 1848),
Königlich Preußischer Amtsrat, Steuereinnehmer im Gogericht Schwelm und im Gericht Vollmarstein; 1809-1819 Bürgermeister von Schwelm

Eltern:

Johann Peter Adriani (1734 – 1789)

Anna Maria Unckenbold (1745 – ....)

 

Kinder:

Gerhard Wilhelm Richard Adriani (1808 – 1871)

Friedrich Ewald Adriani (1815 – ....) + Johanna Antonia Helena Charlotte (Helene) Milchsack

▼ Grabmal Familie Dahlenkamp

Außer dem Namen „Dahlenkamp“ sind auf der Namensplatte der Grabstele links nur noch Fragmente zu erkennen.
VERMUTLICH handelt es sich um folgende Familiendaten:

 

Friedrich Diedrich Dahlenkamp (1769 – 1849) Rektor in Iserlohn

Eltern:

Johann Heinrich Dahlenkamp (1718 – 1775)

Margaretha Wilhelmina Katharina Wieler (1739 – ....)

 

Carolina Theodora Angelkorte (1771 – 1828)

Eltern:

Johannes Angelkorte (∞ vor 1771 – ....)
N.  (∞ vor 1771 – ....)

 

Kinder:
Carolina (Caroline) Dahlenkamp (1796 – ....)
Friedrich Wilhelm Dahlenkamp (1799 – ....) + Emma Julia (Julie) Lübbert
Friedrich Diedrich Dahlenkamp (1801 – vor 1834) + Emma Julia (Julie) Lübbert
Ernestina Wilhelmina (Ernestine) Dahlenkamp (1804 – 1878)

▼ Ruhestätte Anton und Sophie Niebecker geb. Scheidt

▼ Kaufmann Johannes Duncker, 1813 - 1853

▲ Johannes Duncker [Dunker] (1813 – 1853), evangelisch

Geburt: 26. Juni 1813, Iserlohn, Tod:  20. April 1853

Eltern:

Johann Peter Franz Diedrich Duncker  (1791 – 1876)

Maria Elisabeth (Elise) Piepenstock (1791 – 1856)

 

Ehefrau: Laura Quitmann  (1826 – ....), Heirat: Di., 3. September 1850, Iserlohn

 

Kind:  Laura Duncker  (1851 – ....)

▼ Ruhestätte der entseelten Reste der Frau .. Overweg geb. Basse 1804 - 1836

Maria Luisa Sophia (Sophie) Basse (1804 – 1836)

Ehemann:

Kaufmann Friedrich Wilhelm Overweg (1802 – 1855)

 

Eltern:
Johann Gottfried Wilhelm Overweg (1774 – 1839)
Wilhelmina Sophia Johanna (Wilhelmine) Kuhfuß [Kuhfus] (1775 – 1850)

 

Kinder:

Luisa Sophia Emilia (Emilie) Overweg (1825 – 1864)

Karl Wilhelm Overweg (1829 – 1869)

Friedrich August Overweg (1830 – 1830)

Bertha Elisabeth Overweg (1832 – ....)

Emma Overweg  (1834 – ....)

"In frommer Ergebung ging die treue Gattin und Mutter

im lebendigen Glauben an den Herrn zu jenem Friedenslande

wo Gott alle Thränen von seiner Kinder Wangen trocknet."

In künstlerischen Darstellungen mahnt die Sanduhr daran, dass das Leben nur kurz ist und dass der Mensch seine wie der Sand verrinnende Zeit sinnvoll nutzen sollte. Sie ist in der Archetypenlehre im Sinne von Carl Gustav Jung ein archetypisches Symbol für die Vergänglichkeit alles Irdischen, in  abendländischer  Tradition auch Vanitas genannt.

In Bezug auf die christliche Religion stellt der Mohn den Tod als eine Zeit der Ruhe dar, während der man für immer einschläft. Diese Metapher macht Sinn, wenn wir erkennen, dass die rote Farbe der Blütenblätter dieser Blume das Blut des gekreuzigten Christus symbolisiert. Bei den Themen Auferstehung und Unsterblichkeit (der Erlösung der Seele) stirbt diese Blume niemals wirklich, sie erneuert sich nur und steigt auf.

▼ Steinsarkophag für Diederich Gerhard Basse (1775 - 1834)

Hoffnungsvolle Textaufschriften sind auf dem Prunk-Steinsarkophag von Kaufmann Dietrich Gerhard Basse zu lesen: „In schattiger Tiefe blickt Erinnerung, Hoffnung schaut zu den Sternen empor.“ Und auf dem Deckel steht „Still an den bemoosten Steinen stehn wir noch im Trennungsschmerz, blicken liebend auf und weinen, und es sehnt sich heim das Herz. Doch getrost, - die Jahre fliehen, auch wir werden heimwärts ziehen“. Auch die Bassgeige als Wappen der Familie Basse ist zu finden.

Der Steinsarkophag für Diederich Gerhard Basse, geb. 16.9.1775, gest. 14.12.1834, auf dem ältesten Teil des Iserlohner Hauptfriedhofs.

Diedrich Gerhard Basse (1775 – 1834) war Kaufmann und Seidenfabrikant, geboren am 16. September 1775 in Iserlohn, gestorben am 14. Dezember 1834.

Eltern:
Diedrich Wilhelm Gerhard Basse (1736 – 1780)
Katharina Elisabeth Basse (1739 – 1782)

 

Ehefrau:

Friederika Sophia Wilhelmina (Sophie) Brune (1782 – 1854)

 

Kinder:

Maria Luisa Sophia (Sophie) Basse (1804 – 1836)
Diedrich Wilhelm Gerhard Basse (1806 – 1871)
Bertha Basse (1808 – 1809)
Dorothea Bertha Alwina Basse (1809 – 1853)
Friedrich Wilhelm Alexander Basse (1814 – 1901)
Hermina Luisa Wilhelmina (Hermine) Basse (1817 – vor 1822)
Anna Fanni Hermina (Hermine) Basse (1822 – 1869)

▼ Emma Quitmann (1834 - 1845)

Emma Quitmann
wurde nur 11 Jahre alt. Sie wurde am 1. Dezember 1834 in Iserlohn geboren und starb am 16. Februar 1845.

 

Eltern:
Major des Königlich-Preußischen Landwehrbataillons Karl Friedrich Quitmann (1801 – 1862)
Amalia (Amalie) Kissing (1803 – 1866)

▼ Kaufmann Friedrich Wilhelm Schrimpff (1816 - 1858) und Eugenie Schrimpff (1858 - 1859)

Friedrich Wilhelm Schrimpff 10.06.1816-10.07.1858

Eltern:
Johann Friedrich Schrimpff (1786-1863)
Sophia Wilhelmina (Wilhelmine) Quitmann (1793-1869)

 

Ehefrau:             
Elmira Luisa Friederika Amalia (Elmire) Dümpelmann  30.08.1822-….

Eltern:
Wilhelm Theodor Dümpelmann (1794-....)
Johanna Friederika Henriette (Friederike) Rollmann (1798-....)

 

Tochter:
Eugenie Schrimpff 02.02.1958-13.02.1959

 

Weitere Kinder:

Johann Friedrich Schrimpff (1843-1882)
Wilhelm Hermann Schrimpff (1845-1846)
Martha Elmira Helena (Elma) Schrimpff (1847-....)
Maria Helena (Helene) Schrimpff (1849-....)
Alfred Adolf Schrimpff (1850-....)
Karl Emil Oskar Schrimpff (1856-1890)

▼ Ruhestätte der Familie Overhoff

Waisenhaus Iserlohn

Ab dem Jahre 1855 befindet sich das Waisenhaus in der alleinigen Verwaltung des Presbyteriums, das von Superintendent Hülsmann geleitet wird. In diesem Jahr vermacht Friederike Overhoff (1775-1855) dem Waisenhaus fast ihr gesamtes Barvermögen sowie zahlreiche Grundstücke, die allerdings nicht verkauft werden dürfen sondern von dessen Ertrag an Zinsen und Erträgen gelebt werden soll. Im Jahr 1860 beschließt das Presbyterium aus Raumnot einen Anbau zu tätigen und das angrenzende Grundstück zu kaufen. Nun bietet das Gebäude Platz für 90 Kinder. Nach dem Krieg vernichtet die Inflation das Barvermögen aus der Overhoffschen Stiftung.

 

Friederika Elisabeth (Friederike) Overhoff

17.10.1775 - 31.08.1855

Eltern:

Gerhard Heinrich Overhoff (ca. 1720 – vor 1803)
Katharina Margaretha (Margarethe) Overhoff (1727 – ....)

▼ Steine ohne Namensplatten

▼ Grabstein August Becüwe (1834-1905) und Maria Becüwe geb. Beker geb. Hoppeke (1840-1911)

▼ Grabstein / Zählstein Nro 47, Johannes Dümpelmann, 4 Gräber 1830

▼ Ruhestätte der Familie Heinrich und Anna Witte, geb. Schmöle (.... - 1905)

Johann Heinrich Witte   (1831 – ....), evangelisch

Geburt: 12. Februar 1831 in Iserlohn, Taufe: 12. März 1831 in Iserlohn

Vater:   Johann Stephan Caspar Diedrich Witte (1784 – 1849)

Mutter: Friederika (Friederike) Alberts [Schröder]  (ca. 1793 – ....)

 

Heirat: 17. August 1854 in Menden

Ehefrau: Anna Carolina Maria Schmöle (1836 – 1905), evangelisch

Geburt: 13. März 1836 in Iserlohn, Taufe: 14. April 1836 in Iserlohn

Tod: 24. Mai 1905

Vater:   Karl Friedrich Wilhelm Schmöle (1782 – 1863)

Mutter:  Johanna Babette Hinkel (ca. 1805 – ....)

 

Tochter: Emma Witte (1864 – 1905), evangelisch

Geburt: 14. April 1864 in Iserlohn

Heirat: 15. März 1887

Tod: 16. Juni 1905 in Schwerte

Ehepartner: Richard Theodor Fleitmann

▼ Grabstein Ferdinand (1832 - 1881) und Marie Heyland (1839 - 1927)

Ferdinand Heyland
Königlicher Kreisrichter, Rechtsanwalt und Notar
03.06.1832 – 19.06.1881

Eltern:
Heinrich Wilhelm Heyland (....)

 

Maria Luisa (Marie Luise) Heyland, geb. Schmöle
23.02.1839 – 03.02.1927

Eltern:

Ludwig Schmöle (ca. 1800 – ....)
Johanna Sophia Schmöle (ca. 1810 – ....)

 

 

Alexander Heinrich Heyland

Alexander Heinrich Heyland (* 3. Juli 1869 in Iserlohn; † 14. März 1943 in Brüssel) war ein deutscher Elektrotechniker. Alexander Heylands Vater Ferdinand Heyland stammte aus Gütersloh und war königlicher Kreisrichter und später Notar. Seine Mutter war Marie Heyland geb. Schmöle. Seine Schwester Helene (1871–1916) heiratete den preußischen General und späteren Minister Hermann von Budde.

Alexander Heyland arbeitete später bei der Elektrizitäts-AG vormals W. Lahmeyer & Co. in Frankfurt am Main und bei Ganz & Co. in Budapest, bis er im Jahr 1896 Assistent von Erasmus Kittler an der Technischen Hochschule Darmstadt wurde. Im Jahr 1897 war Heyland beratender Ingenieur bei Lahmeyer und entwickelte den Heyland-Einphasenmotor. Ab 1898 arbeitete er bei der Electricité et Hydraulique Cie. in Charleroi (Belgien) und Jeumont (Frankreich), wo Heyland mit der Produktion von Wechsel- und Drehstrommotoren begann.

 

Ferdinand Heyland (1832 - 1881) stammte aus einer Geschäftsfamilie in Gütersloh (sein Vater Heinrich Wilhelm war dort "Auktionskommissair") und hatte als einziger von sieben Geschwistern studiert (Jura). Es ist nicht sicher feststellbar, ob er noch vor seiner Heirat oder in deren Folge nach Iserlohn gezogen ist und dort nur kurze Zeit als Kreisrichter tätig war, bevor er sich als Rechtsanwalt und Notar dort niederließ; Notariatsakten sind noch vorhanden. Damit könnte die Unstimmigkeit in der Berufsangabe des Vaters (Rechtsanwalt) mit dem Taufregister-Eintrag (königl. Kreisrichter) erklärt werden.

 

Marie Schmöle (1839 - 1927) stammte aus einer der bedeutendsten Fabrikanten- und Kaufmannsfamilien Iserlohns; so wird auch erklärbar, dass von den beiden älteren Kindern Sophie und Alexander ein Kinderportrait gemalt wurde. Abbildungen des erwachsenen Alexander Heyland sind bis heute - auch in anderen Archiven - nicht auffindbar.

▼ Ruhestätte der Famile Luckenburg

▼ Familie Luckenburg - Alfke

▼ Grabplatte des Schriftstellers Ludwig Schröder (1863 - 1934), geschaffen von Robert Ittermann

▲ Robert Ittermann (* 1. April 1886 in Iserlohn; † 15. Juli 1970 Völlinghausen) war ein deutscher Bildhauer und Zeichner. Er bildete mit Wilhelm Wulff und Fritz Viegener das Soester Bildhauer-Dreigestirn.

 

▲ Ludwig Schröder, * 26.06.1863 Soest,  17.11.1934 Iserlohn

Er studiert in Soest von 1879 bis 1883 am Lehrerseminar und wird dann Lehrer in Iserlohn, später Konrektor; er stirbt am 17. November 1934 in Iserlohn. Schröder, der auch Leiter der Volksbücherei war, konnte für die Ordnung und Verzeichnung der Archivbestände gewonnen werden. Mit ihm begann die durchgehende Betreuung des Stadtarchivs Iserlohn. Schröder bemühte sich auch um eine bessere Unterbringung der Archivbestände. Ab 1927 konnten Räume im alten Zeughaus genutzt werden.

Friederike Rocholl

Hier ruhet die sterbliche Hülle der

Friederike Rocholl

 09.11.1810 – 28.04.1834

________________________________ 

Schnelle Trennung ....

Joh. Diedr. Ostermann

23.01.1786

20.10.1857

Anna Wilhelmine Kömer

25.08.1785

08.03.1839

 

 

NRO 27

D.H. Westhelle

5 Gräber

Peter und Friedrich

Menze

Bernhardt Potthoff

und

Anna Christiana

Dorstman

Eheleuth

Wir haben hier keine bleibende Stadt sondern die zukünftige suchen wir

NRO 270

Casp. D.ed .Opter..

Ruhestätte

der Familie 

Carl Schulte

a.d.Saat

▼ Familie Friedr. Knebel

neugotische Stele erbaut 1869

Ruhestätte der Familie

Friedr. Knebel
06.03.1835 – 14.02.18…

Ernst Knebel
…04.1863 – 31.03.18…

Fritz Knebel
..03.1873 – 11.06.18..

Frau Friedrich Knebel geb. Pasch….

▼ Familie Wilhelm Marmann

Das Grab der Försterfamilie Marmann trägt den Hubertus-Hirsch als Symbol.

▼ Familie R. Möllmann

▼ Dietr. Adams (1885 - 1926) und Elisabeth Adams (1890 - 1969)

▼ Fried. Maes (1783 - 1836) und Marianne Maes (1812 - 1835)

▼ Prorector Joh. Jac. Kruse (1809 - 1873) und Julie Kruse, geb. Wöste (1820 - 1898)

▼ Carl August Michael Schuchart

▲ Denkmalwürdige Grabstätten auf dem Iserlohner Hauptfriedhof wie diese von Carl August Michael Schuchart sollen restauriert und erhalten werden. Der Justizkommissar Carl August Michael Schuchart war Mitglied des Vorparlaments und Beteiligter der Revolution von 1848/49 in Iserlohn. Schuchart gründete nach seinem Austritt aus der katholischen Kirche in Iserlohn die deutsch-katholische Gemeinde, „die sich als Erscheinung des Vormärzes gegen die als reaktionär empfundenen christlichen Konfessionen richtete und  insbesondere Mitglieder in der Arbeiterschaft gewinnen konnte“, heißt es in einem Antrag der SPD-Fraktion zum Erhalt seines Denkmals.  1948 gehörte er dem Vorparlament an, das die Frankfurter Nationalversammlung vorbereitete. Im  Jahr darauf spielte er eine wichtige Rolle beim Iserlohner Aufstand. Er wurde nach der Niederwerfung durch die preußischen Truppen am 17. Mai 1849 mit anderen Gefangenen bis zum  Dezember 1849 im Iserlohner Zeughaus gefangen gehalten. Nach der Revolution war er zunächst des Hochverrats angeklagt, wurde aber freigesprochen und arbeitete weiter als Anwalt in Iserlohn.

▼ Grabstein Nro 21, Jobst Diederich Westerwelle, 20 Grab

▼ Maria Kessler (Jan. 1868 - Jun. 1868)

▼ Grabhstein / Zählstein No.1, 4 Gräber Joh. Diederich Sauerlender 1821

▼ Appellationsgerichtsrath Johann Heinr. Hülsmann (17.. - 1805)

▲ Ein Appellationsgericht, auch Berufungsgericht genannt, ist ein übergeordnetes Gericht, das über Rechtsbehelfe gegen Entscheidungen nachgeordneter Gerichte urteilt, wobei diese zusammenfassend als Appellation bezeichnet werden. Nicht immer ist dies aber eine Berufung im engeren Sinne. Ebenso führen diese Gerichte in verschiedenen Ländern unterschiedliche Bezeichnungen.

▼ Bürgermeister Friedrich Franz (1804 - 1864)

▼ Ruhestätte der Familie Dr. med. Franz und Wilhelmine Franz, geb. Winkelhaus (1846 - 1902)

▼ Ruhestätte der Familie Röttgers Schulte zu Stenglingsen

▼ ?

▼ Kaufmann Johann Gerhard Ludwig Starck (1790 - 1848) und Gertrude Starck, geb. Schött (1785 - 1872)

▼ P.D. Sülberg Hültershagen geb. Cat von der Grone (1805 - 1846)

▼ Nro. 295, 6 Gräber, C.Drees in der Grüne

▼ Zur Erinnerung an Auguste Hülsmann, geb. Schrimpff (1803 - 1838 )

Geboren 11.08.1803 in Iserlohn, getauft: 13.08.1803 in Iserlohn, verstorben: 13.04.1838

 

Eltern:

Johann Friedrich Schrimpff (1746 – 1823)

Johanna Sophia Elisabeth (Sophie) Hesse [Hess] (1766 – 1846)

 

Ehemann:

Johann Heinrich Hülsmann (1796 – 1865), Heirat: 26.10.1824 in Wuppertal-Elberfeld

 

Kinder:

Natalie Hülsmann (1825 – ....)
Alwina (Alwine) Hülsmann (1827 – ....)
Julius August Hülsmann (1833 – 1877)

▼ Anna Catherian Graumann, geb. Borggräfe (1780 - 1862), Franz Hücking (1802 - 1875)

▼ Nro.... 3 Grab, F.A. Brockhaus 1878

▼ Ruhstätte der Familie ...... Schulte.......

▼ Carolina Emilia (Emilie) Basse und Carolina (Caroline) Basse

▲ Carolina Emilia (Emilie) Basse (1840 – 1841), evangelisch

Geburt: 5. Januar 1840, Iserlohn

Tod: 31. Januar 1841, Iserlohn

 

▲ Carolina (Caroline) Basse (1838 – 1840), evangelisch

Geburt: 3. Dezember 1838, Iserlohn

Tod: 29. März 1840, Iserlohn

 

Eltern:

Vater: Reinhard Wilhelm Basse (1789 – 1858)

Mutter: Carolina Katharina Sophia (Caroline) Stein (1800 – 1883)

▼ Bürgermeister Friedrich Franz, 1804 - 1864

▼ Grabmahl des Königl. Geh. Regierungsrath Landrath a.D. Ludwig Schütte (1796 - 1862)

 Ludwig Schütte (* 26. März 1796 in Unna; † 5. April 1862 in Iserlohn) war ein Gutsbesitzer und preußischer Landrat. Als Sohn der Eheleute Caspar Christian Schütte und Johanna Sophia Katharina Kuithan geboren, studierte Ludwig Schütte an den Universitäten Göttingen, Marburg und Heidelberg Rechtswissenschaft und wurde am 19. November 1816 zum Auskultator ernannt. Beim Land- und Stadtgericht Unna war er Gerichtsreferendar und am 10. März 1820 Gerichtsassessor. Am 4. Januar 1828 trat er seinen Dienst als Land- und Stadtrichter an, bis er im Dezember 1828 auf eigenen Wunsch aus dem Justizdienst ausschied. Anschließend als Rechtsanwalt tätig, wurde er am 10. Mai 1836 zum ersten Kandidaten für das Amt des Landrats gewählt. Die Prüfung zum Landrat bestand er am 30. Juli 1836 mit dem Ergebnis „zur Verwaltung eines Landratsamtes wohl fähig“, so dass er am 7. September 1836 definitiv zum Landrat des Kreises Iserlohn ernannt wurde. Auf eigenen Wunsch schied er am 3. Februar 1862 wegen Alters aus dem Staatsdienst aus. In den Jahren 1813/1814 diente Ludwig Schütte bei den märkischen freiwilligen Jägern und wurde am 9. Oktober 1817 Secondeleutnant im 1. Arnsberger Landwehr-Regiment. Am 7. Juli 1821 heiratete er in Unna Friederika Johanna Luisa Rademacher. Acht Kinder gingen aus der Ehe hervor.

▼ Grabmal Emil Ludwig "August" und Marie Schmöle

Emil Ludwig August Schmöle (1831 – 1911), evangelisch; Fabrikant, Kommerzienrat

Geburt: 14. März 1831  in Iserlohn, Taufe: 22. März 1831 in Iserlohn

Tod: 13. Juni 1911

Vater: Friedrich Theodor Schmöle  (1799 – 1848)

Mutter:  Maria Margaretha (Margarethe) Hesselmeier (ca. 1791 – ....)

 

Heirat: 6. Oktober 1863 in Iserlohn

Ehefrau: Maria Luisa Herbers (1843 – ....), evangelisch

Geburt: 16. Mai 1843 in Iserlohn, Taufe: 20. Juni 1843 in Iserlohn

Vater:   Ludwig Herbers (1807 – ....)

Mutter: Luisa (Luise) Weispfennig (ca. 1814 – ....)

 

Sohn: Karl Hermann August Theodor Schmöle  (1865 – 1919), evangelisch; Landrat

Geburt: 8. August 1865 in Iserlohn, Taufe: 17. Oktober 1865 in Iserlohn

Tod: 1919

▼ Grabmal Theodor Schmöle (1828 - 1888)

▼ Nro. 46, Christoph Schmöle, 4 Gräber

▼ Friedrich Theodor Schmöle (1799 - 1848)

Friedrich Theodor Schmöle (1799 – 1848), evangelisch;
Kaufmann in Iserlohn und Leipzig

Geburt: 9. Juli 1799 in: Iserlohn, Taufe: 12. Juli 1799 in Iserlohn

Tod: 1848                            

 

Vater: Peter Caspar Schmöle (1747 – 1819)

Mutter:  Maria Henriette Katharina Kruse (ca. 1762 – ....)

 

Heirat: 22. Mai 1823 in  Iserlohn
Ehefrau: Maria Margaretha (Margarethe) Hesselmeier   (ca. 1791 – ....),  evangelisch

 

Vater:   Johann Hermann Hesselmeier  (∞ vor 1791 – ....)

Mutter:  N.  (∞ vor 1791 – ....)

  

Kinder:

(1) Tochter: Carolina Luisa Julia (Julie) Schmöle (1824 – 1900), evangelisch

Geburt: 16. August 1824 in Iserlohn, 22. August 1824 in Iserlohn

Heirat: 19. Mai 1857 in Iserlohn

Tod: 16. Februar 1900 in Iserlohn

Ehepartner: Albert Wilhelm Heinrich Karl Florschütz

 

(2) Sohn: Emil Ludwig August Schmöle (1831 – 1911), evangelisch; Fabrikant, Kommerzienrat

Geburt: 14. März 1831  in Iserlohn, Taufe: März 1831 in Iserlohn

Heirat: 6. Oktober 1863 in Iserlohn

Tod:  13. Juni 1911                           

Ehepartner: + Maria Luisa Herbers

▼ Familie Rüssmann? / Rentrop 1772 - 184.?

▼ J.H. Becker (1808 - 1873) und Caroline Becker, geb. Sauerländer (1818 - 1890)

▼ Grabstätte der Familie Jacobi

▼ Math. Auguste Hengstenberg und Luise Caroline Hengstenberg

▼ Grabstein Nro 2, L.C. Hengstenberg, 4 Gräber

▼ Gründer der Hörder Hütte Hermann Diedrich Piepenstock (1784 - 1843)

Hermann Diedrich Piepenstock (* 6. August 1782 in Iserlohn; † 4. September 1843 ebenda) war ein deutscher Kaufmann und Unternehmer. Er gründete die Hermannshütte in Hörde, eines der ersten Puddel- und Walzwerke des Ruhrgebiets.

Hermann Diedrich Piepenstock wurde am 6. August 1782 in Iserlohn als Sohn des Panzermachers und Verlegers Caspar Dietrich Piepenstock (1756–1821) und dessen Ehefrau Anna Catharina Piepenstock geb. Humpert (* 1753) geboren. Der Großvater war Johann Georg Piepenstock († 1783), der eine Wasserschleifmühle im Lägertal bei Iserlohn erworben hatte, um dort Stopf- und Kopfnadeln zu produzieren. Sein Sohn übernahm den Betrieb und konnte sich in den 1790er Jahren aus der Abhängigkeit der Kaufleute befreien. Er stieg sogar selbst zum Verleger auf und erweiterte die Produktion um Karkassen und Fischangeln. Hermann Diedrich Piepenstock wurde im väterlichen Betrieb ausgebildet, laut Beschäftigtenliste war er 1796 Nadlerlehrling. 1808 heiratete er die Gastwirtstochter Sophia Maria Anna Juninger (* 12. Dezember 1781), zwei Jahre später wurde er Juniorpartner seines Vaters. Ab 1815 expandierte das Unternehmen zunehmend, diese Expansion wird Hermann Diedrich Piepenstock zugeschrieben. Er erwarb zunächst weitere Schleifmühlen bei Iserlohn und gründete dann in Oese (heute Hemer) ein Messingwalzwerk, womit ihm der Einstieg in die Bronzewarenfabrikation gelang.

Nach dem Tod des Vaters 1821 wurde Piepenstock Alleininhaber. Wie andere Iserlohner Unternehmer auch plante er den Bau von Großanlagen außerhalb Iserlohns. 1828 ließ er in der ehemaligen Grafschaft Limburg nach Eisenstein schürfen, um dort ein Werk zu errichten. In Müschede (heute Arnsberg) errichtete er den Sophienhammer. 1834 wurde in Neu-Oege (heute Hagen) ein Draht- und Eisenwalzwerk fertiggestellt; später folgte eine Eisengießerei. Das Blechwalzwerk war das erste in Westfalen. Piepenstock ließ auch im Umfeld von Neu-Oege systematisch nach Eisenstein suchen, erhielt aber Konkurrenz durch Friedrich Harkort, der in diesem Bereich ebenfalls ein Bergwerk errichten wollte. 1837 zeigte Piepenstock den Bau einer Eisenhütte zwischen Letmathe (heute Iserlohn) und Nachrodt an, musste diesen Plan aufgrund von Widerstand der Anwohner aber 1840 aufgeben. Nach diesen Rückschlägen entschied sich Piepenstock für Hörde (heute Dortmund-Hörde) als neuen Standort. Ausschlaggebend war die Nähe zu den Steinkohlevorkommen. Am 23. Oktober 1840 kaufte er der Witwe Spemann das Gelände an der Hörder Burg für 11.500 Reichstaler ab, eine Eingabe vom 14. April 1841 zeigt die Vision einer ganz auf Dampfkraft basierenden Eisenhütte mit 600 Arbeitern. Nach englischem Vorbild sollte ein Unternehmen entstehen, das Stahl produzieren und diesen im selben Unternehmen zu Halbfertigwaren oder Eisenbahnschienen weiterverarbeiten sollte. Noch im selben Jahr erfolgte der Aufbau der Hermannshütte unter Mitwirkung von Samuel Dobbs. Die Aufnahme der Produktion verzögerte sich aber bis 1844. Trotzdem erlangte das Projekt schon große Aufmerksamkeit: Am 27. August 1842 begrüßte Piepenstock König Friedrich Wilhelm IV. in Hörde und wurde im gleichen Jahr auf der Berliner Gewerbeausstellung mit einer Medaille ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erlebte Piepenstock nicht mehr. Er starb 1843 überraschend in Iserlohn. Noch auf dem Sterbebett nahm er das erste in Hörde gewalzte Eisen in Empfang. Er hinterließ keine Kinder, seine Erben und Nachfolger mussten fast alle Unternehmensteile verkaufen, die Hermannshütte ging 1847 in den Besitz einer Kommanditgesellschaft unter Führung des Schaafhausen’schen Bankvereins über.

▼ Cath. Marg. Maste, geb. Piepenstock (1786 - 1834) und Franz Maste (1784 - 1845)

▼ Lina Hengstenberg?

▼ Alfred Reyscher (1856 - 1923), Hedwig Reyscher, geb. Overhoff (-) und Ilse? Reyscher (-)

▼ Grabstätte Dr. Balthasar Krupp / Laar

Der Grabstein des Iserlohner Arztes Dr. Friedrich Balthasar Krupp enthält die Inschrift: „Frisch Wasser viel Bewegung und gute Luft haben gemacht; dass ich so spät gekommen in diese Gruft“, der Arzt lebte von 1747 bis 1838, was für damalige Verhältnisse sehr lang war.

▼ Grabmal Quincke

▼ Grabmal Apotheker Friedrich Overhoff (1815 - 1878) und Elise Overhoff geb. Quincke (1826 - 1908)

▼ Pfarrer Christian Wilh. Sohn (1757 - 1829)

Johann Christian Wilhelm Sohn, (1757 – 1829) evangelisch-lutherisch; Pfarrer in Lippstadt und ab 1788 in Iserlohn,
Geburt: 23. Dezember 1757 in Schwelm, Tod: 25. Februar 1829 in Iserlohn

▼ ..... geb. Düsing

▼ Ingenieur Ernst Windeck (1850 - 1907) und Anna Windeck, geb. Becker (1858 - 1934)

▼ Grabstein Bürgermeister Walther Nohl (1864 - 1930) und Marie Nohl (1859 - 1943)

 

▼ Comerzienrath Stephan Witte (1784 - 1849), Friederike, geb. Albert gen. Schroeder (1793 - 1853)
und Sohn Stephan Witte (1808 - 1838)

Johann Stephan Caspar Diedrich Witte (1784 – 1849), Fabrikant, Kommerzienrat, evangelisch

Geburt: 26. Februar 1784, Iserlohn

Tod: 12. Dezember 1849, Iserlohn

 

Eltern:

Vater: Johann Hermann Witte (1756 – 1805)

Mutter: Maria Elisabeth Welcke (1758 – 1805)

 

1. Ehe: Friederika Sophia Elisabeth (Friederike) Lodewig (1787 – 1822)

Heirat: 23. Januar 1806, Iserlohn

Kinder:

Johann Stephan Friedrich Witte (1808 – 1838)

Karl Hermann Heinrich Witte (1817 – ....)

Gustav Julius Witte,  (1819 – 1872)

 

2. Ehe: Friederika (Friederike) Alberts [Schröder] (ca. 1793 – 1853)

Heirat: 5. März 1823, Hemer

Kinder:

Ludwig Rudolf Witte  (1827 – ....)

Johann Heinrich Witte (1831 – ....)

Hermina (Hermine) Witte (1837 – 1909)

▼ Carl Fischer (1823-1896) und Hermine Fischer, geb. Hellmann (1828 - 1896)

▼ Grabstein F.W. Herbers, 2 Gräber

▼ Grabmal Friedericke Maes, geb. Assmann

▼ Ruhestätte Afsmann

▲ Sonne, Wind, Hitze und Frost werden auch diesen Stein für einen wahrhaft königlichen Kaufmann zerstören und seinen Namen auf der reich geschmückten Grabstätte auslöschen.

Dieser Hermesstab (lat.: caduceus) als Heroldsstab, um den sich symmetrisch zwei Schlangen mit einander zugewandten Köpfen winden, oft noch wie hier mit Flügeln als dem Symbol der Schnelligkeit versehen, wurde zum Symbol des Handels und des Verkehrs, aber in römischer Zeit auch zum Symbol des Friedens.

▼ Grabstele Johann Stephan Overhoff 12.03.1849 - 22.04.1865

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▼ Grabmal Ferdinand Möllmann, Kaufmann und Fabrikinhaber / Eleonore Overhoff Möllmann (1795 - 1878)

▼ Ruhestätte der Geschwister Joh. Steph. Overhoff

▼ Wilhelmine Gardina Sophie Thomee (1783 - 1837)

▼ Heinrich Wilhelm Thomee (1764 - 1832)

▼Johann Georg Florschütz

▲ Johann Georg Florschütz (* 7. Mai 1779 in Coburg; † 26. Juni 1849) war ein deutscher evangelischer Geistlicher. Er war der Sohn des Gymnasiallehrers Johann Heinrich Florschütz und dessen Ehefrau Maria Barbara Johanna, geb. Aumüller, geboren. Sein Bruder Georg Florschütz wurde Jurist und Präsident des Konsistoriums in Hannover und sein anderer Bruder Johann Christoph Florschütz, war Lehrer und langjähriger Begleiter von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und dessen Bruder Prinz Ernst.

Johann Georg Florschütz heiratete am 22. März 1814 in Hohenlimburg-Elsey Philippina Wilhelmina Sophia Friederika (* 1791; † unbekannt), eine Tochter des Johann Heinrich Helling. Gemeinsam hatten sie zwei Kinder: Albert Florschütz (1819–1903), Pfarrer in Hagen und Iserlohn; dessen Sohn war der spätere Landrat Paul Florschütz; Paul Christoph Friedrich Ludwig Florschütz (1826–1902), Appellationsgerichtsrat und Oberlandesgerichtspräsident, dessen Sohn war der spätere Präsident des Konsistoriums in Hannover Georg Florschütz. Johann Georg Florschütz war sieben Jahre Pastor in Breckerfeld bevor er 1812 in Iserlohn zum Pastor gewählt wurde; am ersten Adventssonntag hielt er seine Antrittspredigt. Als sich 1817 in Preußen aus lutherischen und reformierten Gemeinden die Evangelische Kirche in Preußen bildete, wurde Johann Georg Florschütz 1818 als erster Superintendent dieser vereinigten Synode gewählt, hierbei bekleidete er auch das Amt des Schul-Inspektors. Seine letzte Predigt hielt er am 17. Juni 1849 und verstarb einige Tage später.

▼ Königl. Landrat / Geh. Regierungsrat Paul Florschütz 1860 - 1922 und
Eleonore Florschütz, geb. Möllmann (1872 - 1943), Dr. August Loos (1883 - 1968) und Margret Loos

▼ Familie Stephan Wollmann

▼ Pastor Ludwig Hülsmann (1805 - 1873)

▲ Ludwig Hülsmann   (1805 – 1873) war evangelisch-lutherisch; Pfarrer, Superintendent, Pfarrer in Langenberg und ab 1830 in Iserlohn. Er war verheiratet mit Johanna Philippina Henriette (Philippine) Meyberg [Mayberg]   (1818 – 1883), evangelisch-reformiert. Sie hatten 2 Kinder: Philipp Andreas Eduard Hülsmann   (1853 – 1894), evangelisch-lutherisch; Rektor, Pfarrer in Halver und ab 1881 in Weitmar, und eine Tochter: Frieda Hülsmann (1861 – ....), evangelisch-lutherisch.

▼ Barbara Koch-Schütte (1947 - 2007)

▲ Ein Schütze ist die Wappenfigur der Familie Schütte, die in Iserlohn, Oestrich und Hemer angesehene und erfolgreiche Wissenschaftler, Pastoren und Wirtschaftler hervorbrachte.

▼ Reinhard Schütte (1909 - 1965)

▼ Grabstätte Schlüter / Pfingsten

▼ Familie Heinr. Blankemeyer

▼ Familie Bernhard Jensen? (1817 - 1893)

▼ Ruhestätte der Familie Eichelberg

▲ Ruhestätte der Familie Eichelberg in einer 1886 von dem Bildhauer Rudolf Cauer aus Rom geschaffenen griechischen Ädikula.
Denkmalschutz seit 28. November 1985

▲ Die meisten der älteren Grabsteine auf Iserlohns Hauptfriedhof wurden aus Sandstein gefertigt. Kohlen- und Schwefelbestandteile führen im Laufe der Zeit leider zu schollenartigen Absprengungen.

▼Nro, 226, Friedr. Eichelberg, 4 Gräber, Wilhelmine und Friedrich Eichelberg (1818 - 1894) / (1816 - 1896)

▼ Eheleute Hermine Möllmann, geb. Witte (1837 - 1909) und Ferdinand Möllmann (1831 - 1884)

Ferdinand Möllmann, (1831 – 1884),

Fabrikbesitzer, Landtagsabgeordneter, 

Geburt: 26. April 1831, Iserlohn

Tod: 31. Mai 1884, Iserlohn

 

Eltern:

Vater: Johann Ferdinand Möllmann (1791 – 1854)

Mutter: Eleonora Sophia Henriette (Eleonore) Overhoff (1794 – 1874)

 

Hermina (Hermine) Möllmann, geb. Witte (1837 – 1909)

Heirat: 30. August 1855, Iserlohn

 

Eltern:

Vater: Johann Stephan Caspar Diedrich Witte (1784 – 1849)

Mutter: Friederika (Friederike) Alberts [Schröder] (ca. 1793 – ....)

 

Kinder:

Friederika Eleonora Clara Möllmann (1856 – ....)

Bertha Hermina (Hermine) Möllmann (1859 – ....)

Paul Ferdinand Möllmann (1865 – ....)

Stephan Möllmann (1867 – ....)

▼ Cornelius Auer (1851 - 1866),
Ernst Conrad Leonor Carl Auer (1859 - 1866)

▼ And. Ferd. Cornelius Auer (1844 - 1850)

▼ Carl Schrimpff (1827 - 1885) und Ida Schrimpff, geb. Möllmann (1828 - 1897)

Karl Schrimpff (1827 – 1885), Kaufmann, Stadtverordneter, ev.-lutherisch

Geburt: 19. Juli 1827, Iserlohn, Taufe: 31. Juli 1827, Iserlohn

Tod: 21. April 1885, Iserlohn

Eltern:

Vater: Johann Friedrich Schrimpff  (1786 – 1863)

Mutter: Sophia Wilhelmina (Wilhelmine) Quitmann  (1793 – 1869)

 

Ida Schrimpff, geb. Möllmann (1828 – 1897), Heirat: 4. Oktober 1849, ev.

Geburt: 8. Februar 1828, Iserlohn

Tod: 16. August 1897

Eltern:

Vater: Johann Ferdinand Möllmann  (1791 – 1854)

Mutter: Eleonora Sophia Henriette (Eleonore) Overhoff (1794 – 1874)

▼ Rechtsanwalt Clemens Landmann

▼ Grabstein der Eheleute Marie und Dr. med. Carl Schütte (1825 - 1877)

▼ Arthur Lops 1895 - 1975

▲ Der Komponist der Deutschen Wanderhymne und ehemalige Rektor der Bömberg-Schule ist nur noch älteren Wander- und Heimatfreunden ein Begriff: als Komponist, Klavierspieler und Volkstanzleiter. Das dürfte sich jetzt ändern, nachdem sein bisheriger Grabstein, ein Findling, den Hinweis „Komponist der Deutschen Wanderhymne“ erhielt und an der alten Friedhofsmauer eine Marmorplatte mit Noten und Liedtext daran erinnert, dass Arthur Lops zum Deutschen Wandertag 1951 die Deutsche Wanderhymne komponiert hat.

Nach seiner Lehrer-Ausbildung im Elsass zog Arthur Lops als Soldat in den Ersten Weltkrieg, den Deutschland verlor. Lops siedelte in die Heimat seines Vaters nach Ostpreußen um, arbeitete als Lehrer in Heidekrug an der Memel und wurde später nach Dahlhausen an der Ruhr versetzt. Dort schloss er sich der Wanderbewegung der Wandervögel an, wo er seine Frau kennen lernte und seine beiden Töchter Gisela und Dorothee zur Welt kamen. Ab 1921 leitete er dort eine Ortsgruppe des Deutschen Jugendherbergswerkes. Nebenbei bemerkt: Nicht von ungefähr liegt seine Gedenkstätte neben dem Gedenkstein für Julius Schult, dem Mitbegründer des Deutschen Jugendherbergswerks und langjährigen SGV-Geschäftsführers.

Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Frankreich wurde der gebürtige Elsässer nach Straßburg-Kronenburg versetzt und mit einer Rektor-Stelle betraut. 1942 übernahm er die Leitung einer großen Haupt- und Mittelschule. 1945 flüchtete er vor den Amerikanern nach Iserlohn, wo die ältere Tochter noch als Flakhelferin im Einsatz war, und er eine Rektorenstelle in Aussicht hatte. Weil er zunächst entnazifiziert werden musste, arbeitete er als Holzfäller im Seilerwald, als Knecht auf einem Bauernhof und bei Heuer als Magazinschreibkraft. Seinen Lehrerberuf durfte er 1948 wieder aufnehmen, 1955 wurde er zum Rektor der Gemeinschaftsschule Bömberg berufen, die er bis zu seiner Pensionierung 1960 leitete.

▼ Grabmal des Julius Schult (* 1885, † 1948)

Julius Schult (* 1. Mai 1885 in Gahlen; † 21. August 1948 im Kohlberghaus in Altena) war Mitbegründer des Deutschen Jugendherbergswerks und langjähriger hauptamtlicher Geschäftsführer des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV).

Schult, 1885 in Gahlen geboren, übernahm mit 34 Jahren die Hauptgeschäftsstelle des Sauerländischen Gebirgsvereins in Iserlohn. In seiner Amtszeit steigerte sich die Mitgliedszahl des SGV von 17.000 auf 48.000 Personen. Insbesondere widmete er sich im Verein der Jugendarbeit und war zugleich Gründer der ersten fünf Landesverbände (Brandenburg, Sachsen, Mittelelbe, Hannover und Unterweser-Ems) des Deutschen Jugendherbergswerks. Er wirkte ab 1919 neben Wilhelm Münker und Richard Schirrmann als dritter Vorstand des Zentralen Hauptausschusses für Jugendherbergen, dem späteren Reichsausschuss für Jugendherbergen.

Es entwarf das Logo der Jugendherbergen, ein schwarzes Dreieck mit weißer Schrift, war Mitbegründer des Sauerland-Verlags und Schriftleiter des Sauerländischen Gebirgsboten. Er initiierte den Bau des Kohlberghauses, einem SGV-Wanderheim mit angegliederter Jugendherberge.

Zu seinen Ehren wurde in seiner Wahlheimat Iserlohn eine Straße, in der der Sitz der SGV-Hauptgeschäftsstelle lag, nach ihm benannt. Die Iserlohner Jugendherberge trägt den Namen Julius-Schult-Herberge

▼ Grabstätte Herbers mit Grabmal, Grabstein und Sarkophagen

errichtet 1894 durch Rudolf Cauer

▼ Familie August von Hagen (1861 - 1929), Anna von Hagen, Ernst von Hagen, Ursula und Eugen Hahn

▼ Familie Bommers

▼ Familie Karl Blankemeier

▼ Prof. Ernst Danz und Johanna Danz, geb. Marquardt, Ehrenbürger der Stadt Iserlohn

Auch viele Ehrenbürger der Stadt Iserlohn wurden mit Grabinschriften geehrt, so auch Prof. Ernst Danz (1822 - 1905) mit dem Goethe-Spruch: „Und solang’ du das nicht hast, dieses: Stirb und werde, bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde".

▲ Ernst Danz (* 19. Oktober 1822 in Neustadt, Westpreußen; † 28. Mai 1905 in Iserlohn) war ein deutscher Pädagoge und Naturschützer. Der Sohn eines Landwirtschaftsbeamten studierte in Jena, Halle und Berlin Theologie und Philologie und war Lehrer in Siegen und Hagen. 1863 wechselte er an das Iserlohner Realgymnasium (heute Märkisches Gymnasium Iserlohn), wo er 1880 Gymnasialprofessor wurde. Danz verrichtete bis in das hohe Alter von 79 Jahren seinen Dienst. Der Gründer der Abteilung Iserlohn des Sauerländischen Gebirgsvereins galt in seiner Zeit als herausragender Naturschützer. Die Stadt Iserlohn ernannte ihn 1902 wegen seiner pädagogischen und öffentlichen Verdienste zum Ehrenbürger. Danz, Träger des Roten Adlerordens, wurde 1909 mit dem Danzturm ein Denkmal gesetzt. Die Iserlohner Straße Danzweg ist ebenfalls nach ihm benannt.

▼ Grabstein Emma Hanebeck (1857 - 1869) und Marie Wrede, geb. Hanebeck (1855 - 1879)

Die Nadelfabrik Friedrich Hanebeck

1770 machte sich Heinrich Abraham Hanebeck selbständig als “Panzermacher-Fabrikant” und benannte den Betrieb nach seinem ältesten Sohn Johann Diedrich Hanebeck, die Firma befand sich im Schützenhof 569. Diese Firmengründung war die Urzelle für alle folgenden weiteren Werksgründungen.

Friedrich (II.) Hanebeck arbeitete von 1860 bis 1868 zusammen mit seinem Bruder Diedrich (ab 1869: “Geschw. H.& L. Hanebeck”) in der nach dem Großvater “Johann Diedrich Hanebeck” benannten Firma. Er  blieb im Schützenhof und benannte die Firma 1868 um in “Friedrich Hanebeck”. Es wurden Haarnadeln, Stricknadeln und Fischangeln hergestellt. 1875 erwarb er am Kornackersweg Nr. 15 (später Karnacksweg 27) ein Grundstück. 1880 begann der Bau eines neuen Fabrikgebäudes. 1888 trat der älteste Sohn Friedrich (III.) in die Firma ein, die Fertigung von Nähnadeln wird aufgenommen. Die Geschäfte mit China steigen seit 1891 an. Friedrich (II.) kauft 1899 die Amon-Mühle in Zitterberg (später Gars am Kamp) in Österreich, die Firma wurde von Sohn Emil geführt. 1902 zerstörte ein Feuer einen Großteil der Fabrik am Karnacksweg. 1903 wurde die Haarnadelfertigung aufgegeben. 1915 fing Friedrich (IV.) in der Firma an. Die Belieferung Chinas hörte mit dem Ende des I. Weltkriegs auf. 1925 wurde das Fabrikgebäude vergrößert und die Produktion modernisiert. Am 18.02.1927 starb Friedrich (II.), Sohn und Enkel führen die Firma weiter. 1929 fand eine weitere ausländische Firmengründung statt: die erste Nadelfabrik in Italien, geführt von Hermann Hanebeck, Bruder von Friedrich (III.). Friedrich (IV.) starb am 03.02.1949, seine Witwe Elisabeth trat ihre Anteile an die Firma ab. Die Fertigung von Nähnadeln wurde 1953 eingestellt. 1968 wurde die Fertigung von Angelhaken eingestellt, die Maschinen wurden nach Portugal, ein Teil der restlichen Maschinen an Iserlohner Firmen verkauft. Die Firma wurde 1977 liquidiert. Die Fabrikgebäude wurden in den nächsten Jahren an verschiedene Kleinbetriebe verpachtet, bis 1980 das gesamte Grundstück mit Gebäuden an den ehem. Konkurrenten und Nachbarn Friedrich Dossmann verkauft wurde. Bald danach wurde mit den Abbrucharbeiten der Nadelfabrik und des Wohnhauses begonnen.

▼Geh. Commerzienrat Carl Möllmann 1832 - 1902

▲ Kommerzienrat ist ein Ehrentitel, der im Deutschen Reich vor allem bis 1919 an Persönlichkeiten der Wirtschaft verliehen wurde. Die Ehrung erfolgte erst, und zwar keineswegs automatisch, nach erheblichen „Stiftungen für das Gemeinwohl“. Die nächsthöhere Stufe, der Geheime Kommerzienrat (vgl. auch Geheimrat) machte „hoffähig“, d. h., dem Geehrten und seiner Familie wurde der Zugang zum gesellschaftlichen Leben am Fürstenhof gewährt. Die Abschaffung des Titels beruhte auf der Verfassung des Deutschen Reiches von 1919, die in Artikel 109 Absatz 4 bestimmte: „Titel dürfen nur verliehen werden, wenn sie ein Amt oder einen Beruf bezeichnen; akademische Grade sind hierdurch nicht betroffen.“ Trotzdem wurde der Titel von den einzelstaatlichen Regierungen in teilweise erheblichem Umfang weiter verliehen (so in Bayern allein in den Jahren 1920 bis 1925 in 318 Fällen) und insgesamt bis 1928.

▼ Grabstein Joseph (1859 - 1881), Joseph (1824 - 1890) und Theresia Henselmann (1827 - 1902)

▼ Ruhestätte Carl Friedrich Vedder, Ritter p.p.

▲ Das „pp“ hinter Titeln oder Anreden steht für das lateinische "praemissis praemittendis" = "nach Vorausschickung des Vorauszuschickenden". Diese mit „pp“ gekennzeichneten Titel wurden statt der Anrede gebraucht.  Man wollte sich also alle noch folgenden Titel sparen, entweder, weil es zu viel Schreiberei gewesen wäre oder um Unvollständigkeiten zu vermeiden.

▼ Grabstätte der Eheleute Died. und Elis. Jüttringhaus, beide 1813 - 1891

▼Bauunternehmer Otto Schmidt, Ritter des roten Adler Orden, 1844 - 1911

▲ Der Rote Adlerorden (im 19. Jahrhundert Rother Adler-Orden) war ein preußischer Verdienstorden, der am 17. November 1705 durch Erbprinz Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth unter der Bezeichnung Ordre de la sincérité (Orden der Aufrichtigkeit) als höfischer Ritterorden gestiftet wurde. Ab 1792, nach dem Übergang der fränkischen Hohenzollerngebiete an Preußen, verlieh ihn der König von Preußen. Der rote Adlerorden war nun der zweithöchste Orden im preußischen Staat nach dem Schwarzen Adlerorden. Er wurde bis zur Novemberrevolution verliehen.

Der Orden wurde durch Georg Wilhelm von Brandenburg-Bayreuth vermutlich in Anlehnung an den englischen Hosenbandorden, den er auf seinen Reisen kennengelernt hatte, gegründet. Die Mitglieder des Ordens verpflichteten sich, immer den Ordensstatuten zu folgen. Dazu zählte auch das permanente Tragen des Ordens. Er diente jedoch auch der Selbstdarstellung des Markgrafen, denn jedes Jahr wurde zum Georgstag eine Versammlung aller Ordensträger mit Festivitäten in St. Georgen am See bei Bayreuth abgehalten. Hierbei fand auch ein Gottesdienst in der hierfür gestalteten Sophienkirche (heute Ordenskirche) statt. Der letzte Markgraf zu Brandenburg-Ansbach und Bayreuth, Christian Friedrich Karl Alexander, gab dem Orden 1776 neue Statuten und den Namen Hochfürstlicher Brandenburgischer Roter-Adler-Orden. Als er die Fürstentümer am 2. Dezember 1791 an Preußen abtrat, ging auch der Orden an Preußen über und wurde am 12. Juni 1792 von Friedrich Wilhelm II. zum zweiten Ritterorden des Königreichs erhoben.

Im Jahr 1810 wurde der Orden in drei Klassen unterteilt. Im Jahr 1818 wurde die zweite Klasse um einen Stern ergänzt und eine vierte Klasse geschaffen. Wer seinerzeit nach der vierten die dritte Klasse erhielt, trug diesen Orden an einer Schleife am Ring des Ordens. Wer mehrere Klassen des Ordens erhielt, trug ab der zweiten Klasse den Orden mit einer Verzierung aus Eichenlaub am Ring. 1861 kam noch das Großkreuz als neue höchste Ordensklasse hinzu.

Nachdem die Novemberrevolution das Ende der Monarchie gebracht hatte, wurde der Orden nicht mehr verliehen.

▼Karl Grothoff (1833 - 1914) und Maria Peters-Grothoff (1886 - 1975)

 

Friedrich Woeste

1801 - 1878

 

▼ Grabmal Otto Auer

▲ ionischer Portikus, neoklassistisch

Der Auerweg in Iserlohn, früher (vor 1866) „Am Berge“ („Am Bach“), heutiger Name vor 1902 ist dem Iserlohner Unternehmer Otto Auer (1855-1935) gewidmet.

Er war der Sohn des Kaufmanns Conrad Cornelius Auer und seiner Ehefrau Bertha, geb. Möllmann. Otto Auer heiratete Clara Witte, Tochter des Königlichen Kommerzienrates Carl Witte. Auer trat in die Firma Kissing und Möllmann ein und erhielt aufgrund seiner Verdienste im Jahr 1907 den Titel „Königlicher Kommerzienrat“ verliehen.

Der Auerweg beginnt an der 1860–64 errichteten Firma Kissing und Möllmann im Westen an der Oberen Mühle und mündet weiter südöstlich wieder in die Straße Obere Mühle.
Otto Auer erbaute 1909 die Villa Auer am Tyrol, eines der ansehnlichsten Gebäude Iserlohns. Dort starb er 1935. Die Villa wurde 1972 abgebrochen. Er vermachte seine wertvolle Sammlung alter Münzen (vorwiegend märkischer Silbermünzen aus den Jahren 1230–1533) der Stadt Iserlohn, die diese zum Teil gegen die Urschrift des Westfalenliedes von Emil Rittershaus aus dem Jahre 1869 eintauschte (siehe Rittershausstraße).

▼ Ruhestätte der Familie Emil Bucksfeldt

▼ Grabmal Carl und Marie Witte

▼ Grabmal Schnell-Dersch

Jugendstilgitter. Erbaut um 1900

▼ „Abschied“ am Grabmal Baedecker / Huyssen

▲ Hugo Friedrich Johann Baedeker / Emma Baedeker Huyssen

 

Hugo Friedrich Johann Baedeker (1847 – 1904), evangelisch; Buchhändler, Verleger, Mitinhaber des Verlags „Julius Baedeker“ in Iserlohn und später in Leipzig

Geburt: 24. November 1847 in Wuppertal-Elberfeld, Taufe: 18. Dezember 1847 in Wuppertal-Elberfeld

Tod: 27. Mai 1904 in Leipzig, Begräbnis: 31. Mai 1904 in Iserlohn

 

Vater: Julius Theodor Baedeker (1814 – 1880)

Mutter: Bertha Carolina Hermina Obertüschen (1824 – 1856)

 

Heirat: 18. September 1886 in Iserlohn mit Emma Huyssen   (1852 – 1921), evangelisch

Geburt: Januar 1852 in Iserlohn

Vater: Robert Huyssen (1812 – 1885)

Mutter: Wilhelmina Luisa (Luise) Schütte (1823 – 1883)

 

Vater Julius Theodor Baedeker starb am 26. März 1880 in Iserlohn. Er wurde auch auf dem Hauptfriedhof Iserlohn begraben.

▼ Grabmal der Familie Huyssen

Grabmal Huyssen, um 1900 erbaut, Engel auf Sockel.

▲ Die Familien Huyssen und Grillo beteiligten sich am Iserlohner Kommissionshandel bzw. betrieben Metallwarenfabriken.

▼ Hertha von Grafenstein, Hofrat Wilhelm Schoch, Hans und Margarethe Schoch sowie Lotte Plate

▼ Grabmal Schwarzbeck, Gitter jugendstilhaft-barock, nach 1918

▲ "Die Leben, die der Tod getrennt, vereint der Himmel wieder"

▼ Regierungs- und Schulrath Albert Florschütz

▼ Friedrich - August von Mach und Luise von Mach

▼ Maria und Richard von Mach und Greiff von Mach

▼ Leutnant Jürgen Eberhard von Mach

▲ Inf. Rgt. 90 (MOT), gest. in Wodosja 13.01.1945, beigesetzt in Tschudowo

▼ Nikolaus von Mach, Oberst D.R. C.I.O.R 1920 - 2011

▼ Landrat a.D. Aug. Theodor Schmöle 1865 - 1919 und Helene Schmöle 1871 - 1956

▼ Familie Landrat Ebel / Klietmann

▼ Ruhestätte der Familie Westerhoff

▼ Kaufmannsfamilie Kissing

▲Unter Robert Cauers eigenen Händen entstand in Rom 1891 eine anmutige Engelsfigur aus reinweißem Carrara-Marmor, die in einem von 4 Rundsäulen gestützten Monopteros erhöht auf einem Sockelblock steht. Geradezu weihevoll schmückt sie die Grabstätte der Iserlohner Kaufmannsfamilie Kissing. Sie scheint die unter ihr liegende Familiengruft zu bewachen und mit stummer Geste die Vorbeigehenden zu andächtigem Schweigen veranlassen zu wollen. An zentraler Stelle südostwärts von vier gewaltigen Blutbuchen an der Hauptachse zwischen dem Friedhofseingang von der Oestricher Straße liegend, gehört diese Grabanlage zu den repräsentativen des Iserlohner Hauptfriedhofs.

 

Johanna Caroline Charlotte
Kissing geb. Grosz 1844 - 1890

 

▲ Das baldachinartig auf 4 Säulen ruhende und durch eine runde, gewölbte Dachkuppe abgedeckte Bauwerk der Grabstätte der Iserlohner Fabrikantenfamilie Kissing erinnert an barocke oder klassizistische Gartentempel, wie sie in Schlossgärten und Parks bedeutender Fürstenhäuser lange Zeit üblich waren. Für den Schutz der darinstehenden Engelfigur von Robert Cauer war dieser Aufwand ebenso angemessen wie die großzügig mit Bronzetor, Umfassungsmauer und gut proportionierter Rückwand gestaltete Gruft-Anlage für die einst sehr wohlhabende Familie Kissing.

▼ Grab der Familie Büscher mit trauerndem Engel

Trauernder Engel

▼ Grabmal Mathilde und Hermann Sprenger, sowie Alfred und Else Sprenger

▼ Grabmal der Familie Sudhaus

Grabmal der Familie Sudhaus, errichtet um 1918; Bronze-Skulptur einer „Sich-Aufrichtenden“ von ungenanntem Künstler; am Sockel die Inschrift: „per aspera ad astra“

▲ Bronzefigur auf Sockel  (hier eine Archivaufnahme). Die Skulptur, die auf diesem Grabmal stand, wurde aus Sorge vor weiteren Metalldiebstählen von Mitarbeitern des Stadtbetriebs Iserlohn/Hemer in Absprache mit der Familie abmontiert und gesichert.

▼ Grabmal Möllmann (Familiengruft)

▲ Dorischer Portikus mit Bronzevasen. Erbaut um 1928, neoklassizistisch. Diese Aufnahme bildet ein denkmalgeschütztes Bauwerk in der nordrhein-westfälischen Stadt Iserlohn ab (Nummer: 60).

▼ Ruhestätte der Familie Hermann Stamm, Grüne

▼ Grabmal Witte

▼ Ludwig Heinrich Malte und Alwine Malte, geb. Ebbinghaus

▼ Grabmal Fleitmann

▲Grabmal Fleitmann. Denkmal seit 28. November 1985. An der hohen schwarzen Marmorsäule befindet sich ein umkränztes Bronzerelief, das Theodor Fleitmann (1828-1904) zeigt. Vor der Marmorsäule stand früher eine Frauengestalt aus weißem Carrara-Marmor. 

▼ Familie Ernst Weyland (1859 - 1932) und Ida Weyland, geb. Stamm (1968 - 1938)

▼ Ruhestätte Karl Weydekamp

In Iserlohn wurde 1911 über den Bau eines Nationaldenkmals nachgedacht. Ein erster Plan sah ein Nationaldenkmal auf der Elisenhöhe bei Bingerbrück vor. Im gleichen Jahr regte der Iserlohner Bürger Karl Weydekamp, der Mitinhaber eines Exporthandelsgeschäftes war, den Bau eines Bismarckturms in Iserlohn an. Als Standorte wurden neben der Seilerkuppe auch der Tyrol und der Mühlenberg diskutiert. Es bildete sich ein Ortsausschuss, der zur Bismarckfeier, am 1. April 1913 die Gründung eines Bismarckturm-Komitees beschloss. Für den Bau der nationalen Gedenkstätte als Aussichtsturm mit Feuerschale wurden allein von Bürgern der Stadt Iserlohn innerhalb kürzester Zeit Spenden in Höhe von 25.000 Mark gesammelt.

▼ Familie G. Wilke

▼ Grabstätte Familie Bölling

▼ Grabstätte Familie Hermann Bölling-Grüne

zum Vergrößern Grafik anklicken

▼ Grabstätte Fritz Luckenburg, Apotheker (1860 - 1924)

Seit dem Mittelalter wird die Hubertus-Legende erzählt, nach der er auf der Jagd von einem prächtigen Hirsch mit einem Kruzifix zwischen dem Geweih bekehrt wurde. Deshalb wird Hubertus als Schutzpatron der Jagd angesehen. Außerdem ist er Patron der Natur und Umwelt, der Schützen und Schützenbruderschaften

▼ „Frau am Kreuz“

▲ Unter den zahlreichen Werken des zunächst als Architekt, danach als Bildhauer tätigen Hans Dammann aus Berlin-Grunewald zählt die „Frau am Kreuz“, die er 1908 für den Iserlohner Hauptfriedhof schuf zu den schönsten, weil sie Schlichtheit, Würde und Trauer in einer geradezu klassischen Formensprache verkörpert. Zahlreiche öffentliche Aufträge, Arbeiten für Kunstausstellungen von internationaler Bedeutung, Grabdenkmäler in Berlin, Hannover, Mailand und Hamburg-Ohlsdorf zeichnen die von ihm geschaffenen Figuren mit ihren verinnerlichten Gesichtszügen in stets würdevoll - edler Haltung aus. Hans Dammann verstand es meisterhaft, Natur, Architektur und Bildwerke zu einer sich gegenseitig steigernden Einheit zu verbinden. Davon künden besonders seine Gefallenen-Gedenkstätten. Im Märkischen Kreis sind Dammanns Skulpturen zu bewundern in Iserlohn, Kierspe, Halver, Rönsahl und Schalksmühle.

„Frau am Kreuz“

▼ Grabmal der Familie Vogt

▲ Grabmal der Familie Vogt; Sitzfigur einer „Trauernden“ in weißem Marmor, 176 cm hoch, 1914 vom Kölner Bildhauer Wilhelm Fassbinder (1858-1915) erschaffen; später durch gläserne Einhausung gegen Verwitterung geschützt. Allegorie auf die Trauer, Symbolismus.

▲ Das 1914 für die Iserlohner Familie Vogt von dem Kölner Bildhauer Wilhelm Faßbinder geschaffene Grabdenkmal gehört ohne jeden Zweifel zu den bedeutendsten großformatigen Marmordenkmälern, die seit ihrer Errichtung auf dem Iserlohner Hauptfriedhof besondere Beachtung gefunden haben. Die „Trauernde“ sitzt auf einer weißen Carrarabank vor einer roten Marmorwand. Sie scheint mit geschlossenen Augen über vieles nachzusinnen, was sie innerlich tief bewegt. Der 1858 geborene Faßbinder gehörte zu den anerkanntesten und weit über Deutschlands Grenzen hinaus geschätzten Bildhauern seiner Zeit. Seine Gestalten strahlen Würde und hoheitsvolles Wesen aus.

Dr. med. Carl Vogt (Arzt) (08.12.1851 - 24.04.1894), Iserlohn

Eltern:
Caspar Friedrich Wilhelm Vogt (10.10.1819 – ....)
Franziska Henriette Elisabeth Wortmann (1826 – ....)

 

Ehefrau: Clara Hermina Vogt, geb. Fleitmann (23.10.1866 – 20.04.1945)

Eltern:
Franz Friedrich Theodor Fleitmann (1828 – 1904)
Maria (Marie) Winkhaus (1838 – 1919)

 

Nora Vogt, geb. Möllmann (15.10.1895 – 14.03. ……)

Eleonore Vogt (03.08.1922 – 12.08.1922)

Grete Vogt, geb. Voss (25.01.1895 – 14.10.1970)

Theodor Vogt (09.06.1918 – 22.06.2008)
Ulla Vogt, geb. Mahlard? (1923 - ….)

▼ Grabstätte Erna Nölle und Johann Orth / Gustav Rumpf

▼ Familie Franz Kopera (1874 - 1930)

▼ Heinr. Jordan (1857 - 1922) und Anna Jordan, geb. Worms (1870 - 1927)

▼ Familie Johann Vedder, Fuhrunternehmer

▼ Familie Ludwig Düsing, Ernst Düsing

▼ Ruhestätte der Familie Scholz Gernand

▼ Familie Ernst Wortmann

▼ Familie Wilhelm Röllecke (Kaufmann)

Die Friedhöfe der Stadt Iserlohn stehen jetzt im Zeichen des "Immateriellen Erbes Friedhofskultur"

 

Iserlohn. Die Friedhöfe der Stadt Iserlohn stehen jetzt im Zeichen des "Immateriellen Erbes Friedhofskultur": Am 18. September 2020 enthüllte der stellvertretende Bürgermeister Michael Scheffler ein entsprechendes Schild am Eingang des Hauptfriedhofes, um auf die wichtige Bedeutung der Friedhofskultur aufmerksam zu machen. Iserlohn ist damit Teil eines bundesweiten Netzwerks von über hundert Städten, die den diesjährigen Tag des Friedhofs der Ernennung der Friedhofskultur in Deutschland zum immateriellen Kulturerbe gewidmet haben.


Bereits im März hatte die Kultusministerkonferenz auf Empfehlung der Deutschen UNESCO-Kommission diese Ernennung zum immateriellen Kulturerbe beschlossen. Allerdings hat die Auszeichnung durch die Corona-Pandemie wenig Beachtung erfahren; die Aktion "Friedhöfe auszeichnen" wurde zum Anlass genommen, auch in Iserlohn auf dieses vielschichtige Kulturerbe aufmerksam zu machen.

 

"Der Friedhof ist vor allem auch ein Ort für die Lebenden", sagte Michael Scheffler, "der weit über die persönlichen Trauerrituale hinaus identitätsstiftende Bedeutung für unsere Gesellschaft hat." Hervorzuheben sei zum Beispiel die historische Dimension der Denkmäler. Der Kulturraum Friedhof bilde den größten Skulpturenpark unserer Stadt und sei zugleich Inspirationsfläche für viele Kunstformen. Besonders bedeutsam sei zudem seine soziale Funktion: Der Friedhof erweise sich als Treffpunkt für Familien oder Angehörige und wirke auch sozialer Vereinsamung von Hinterbliebenen entgegen. Nicht zuletzt zeige sich dieser Kulturraum über kulturelle und religiöse Unterschiede hinweg als ein Ort der Integration und des Friedens. Und nicht zu vergessen sei auch die Bedeutung der Friedhöfe für den Naturschutz, zum Beispiel auch als Ort der Biodiversität, führte Michael Scheffler in seiner Ansprache weiter aus.


Grundvoraussetzung für die Ernennung der Friedhofskultur in Deutschland zum immateriellen Kulturerbe war für die UNESCO "die Lebendigkeit der kulturellen Ausdrucksform". Zukünftig sei eine zeitgerechte Weiterentwicklung notwendig, um Bestattungsformen anbieten zu können, die den Wünschen der Menschen entsprechen wie zum Beispiel naturnah gestaltete, pflegeleichte oder sogar pflegefreie Grabformen.


Die Auszeichnung der Iserlohner Friedhöfe hat der Verein "Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur" initiiert, der sich der Pflege und Weiterentwicklung dieses Kulturerbes verschrieben hat. Auf seiner Seite ► www.kulturerbe-friedhof.de finden sich umfangreiche Informationen über die Friedhofskultur in Deutschland, die Ernennung zum immateriellen Kulturerbe und deren Bedeutung für die Gesellschaft.

 

Quelle: Pressemitteilung von Montag, 21. September 2020
Stadt Iserlohn

▼ Denkmalliste (Auszug) der Stadt Iserlohn

GRABMAL

BESCHREIBUNG

AUFGENOMMEN

DENKMAL-NR

Auer

ionischer Portikus

28.11.1985

65

Aust

neugotisches Hochkreuz, erbaut 1880

28.11.1985

53

Baedecker

Stele, Carrara-Marmor, Relief um 1911

28.11.1985

58

Bellingrath

Jugendstilgitter

28.11.1985

49

Bölling

Jugendstilgitter um 1900

28.11.1985

52

Bongard

 

02.12.1985

77

Bonstedt

 

02.12.1985

69

Eichelberg

 

28.11.1985

50

Fleitmann

Trauernde aus Bronze vor 1910        

28.11.1985

61

Goetthe-Kreyenberg

 

02.12.1985

70

Hellmich

neugotisches Hochkreuz erbaut 1893

28.11.1985

54

Huyssen

Engel auf Sockel um 1900

28.11.1985

59

Kerckhoff

 

02.12.1985

78

Knebel

neugotische Stele erbaut 1869

28.11.1985

51

Lammert/Teipel

 

02.12.1985

79

Langguth

 

02.12.1985

68

Löbbecke

 

02.12.1985

74

Möllmann

dorischer Portikus um 1928

28.11.1985

60

Mönnig

neubarockes Lanzengitter um 1900

28.11.1985

55

Roettgers-Schulte

 

28.11.1985

48

Sasse

 

02.12.1985

73

Schlieper

 

02.12.1985

72

Schnell-Dersch

Jugendstilgitter um 1900

28.11.1985

57

Schwarzbeck

 

28.11.1985

56

Schwarzbeck-Sprenger

Cahron-Motiv

28.11.1985

66

Sudhaus

Bronzeskulptur, Sich-Aufrichtende auf Sockel um 1918

28.11.1985

62

Sudhaus

 

02.12.1985

71

Veltum

 

02.12.1985

76

Vogt 

Sitzende, Allegorie auf die Trauer in Marmor

28.11.1985

63

Vollbracht

Grabplatte 1854

28.11.1985

64

 

 

 

 

 

Statue „Frau mit Rosenkranz“

02.12.1985

67

 

Soldatengräber

02.12.1985

75

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