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Friedhof Hattingen-Blankenstein

Friedhöfe, Orte der Ruhe und Besinnung, erfüllen eine wichtige, unersetzliche ökologische Funktion im städtischen Raum. Die Stadt Hattingen unterhält fünf Friedhöfe. Die städtischen Friedhöfe findet man in Hattingen in fünf Ortsteilen Hattingen-Mitte an der Waldstraße, Hattingen-Blankenstein an der Hauptstraße, Hattingen-Welper am Friedhofsweg, Hattingen-Holthausen an der Holthauser Straße und Hattingen-Bredenscheid-Stüter an der Straße Am Wasserturm.

 

Hier sind Bilder vom Städtischen Friedhof Hattingen-Blankenstein zu sehen. Direkt daneben liegt der Katholische Friedhof Blankenstein. Er ist sehr klein und umfasst vermutlich weniger als hundert Gräber. Etwas unterhalb befindet sich der Evangelische Friedhof Blankenstein.

Auch die Stille kann laut sein. Mit diesem Eindruck beginnt an diesem sonnigen Julimorgen im Jahr 2018 mein Besuch des Friedhofs in Blankenstein. Mein Gang über den Friedhof führt mich zunächst zu einem meterhohen Steinkreuz mit gekreuzigtem Jesus, das ich schon von weitem gesehen habe. „Memento mori“ mahnt die Inschrift darunter – denke daran, dass du sterben wirst. Es ist dies das Symbol der Vanitas, der Vergänglichkeit sämtlichen irdischen Lebens. Wo sonst, denke ich, könnte diese einem bewusster werden als auf einem Friedhof? 

Links des Kreuzes findet man das Grab des Johann Preker, Pfarrer von Blankenstein von 1910 bis zu seinem Tod 1925. Nur 50 Jahre alt ist er geworden. 

Rechts sieht man in Stein gemeißelt ein Bildnis des Heiligen Michaels. Im Christentum gilt Michael insbesondere als Bezwinger des Teufels in Gestalt des Drachen sowie als Anführer der himmlischen Heerscharen, die im Osten vor Gottes Thron stehen. Die letzten Worte, die der Satan vor seinem Sturz hörte, sollen „Wer (ist) wie Gott?“ gewesen sein – eine wörtliche Übersetzung des hebräischen Mi-ka-el. 

Weiter links befindet sich eine Gedenkstätte für die Ordensschwestern vom heiligen Franziskus im St. Elisabeth-Krankenhaus in Hattingen 1870-1970. 

Ich lasse meine Blicke über die Gräber schweifen. Wie verschieden diese doch gestaltet sind! Bis ins Detail durchgestylte Grabstätten finden sich hier ebenso wie sehr schlicht gehaltene – und einige wenige, die so aussehen, als kümmere sich niemand mehr um sie. Auf manche Gräber haben dem Verstorbenen Nahestehende Herzen gelegt, auch Kiesel, Kastanien, kleine Engel. Manche Steine, Stelen, Findlinge halten die Eckdaten langer, kurzer und allzu kurzer Leben fest, auf anderen steht allein ein (Nach)-Name – wenn überhaupt. Und auf einem Stein ganz am Ende des Friedhofes – unweit des „Belvedere“ im angrenzenden Gethmannschen Garten – finden sich weder Vor- noch Nach- noch Kosename, auf diesem erinnert einzig ein Psalm: „Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.“ Auf einer Holzbank, unter einem Baum, nehme ich Platz. Das Rauschen der Ruhr am Wehr ist zu hören und das Zwitschern eines Vogels irgendwo in der Nähe. 

Als ich den Friedhof verlasse, sehe ich einen Gedenkstein für 22 Gefallene des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Fast noch Kinder, die ihr Leben für einen Wahnsinn lassen mussten.

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