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Blankenese - Villenviertel im Elbhang

Blankenese ist einer der schönsten Stadtteile Hamburg – und einer der reichsten. Das wundert nicht bei dem traumhaften Ausblick über die Elbe, den man von fast überall im Stadtteil hat. Nicht umsonst heißt eine alte Volksweisheit in der Hansestadt:

 

„Mehr als Blankeneser kann ein Hamburger nicht werden.“

Hoch oben auf dem Süllberg thront das Sterne-Restaurant Seven Seas mit feinster Küche von Karlheinz Hauser. Aber auch für den mittleren bis kleinen Geldbeutel hat Blankenese kulinarisch etwas zu bieten. Sehr zu empfehlen ist zum Beispiel das Restaurant "Op`n Bulln" auf dem Fähranleger Blankenese an der Elbe.

Das in Blankenese nicht gerade die Arbeiterklasse wohnt, sieht man auf den ersten Blick. Millionäre und Milliardäre gucken hier in prachtvollen Villen und urigen Reetdach Häusern aus dem Fenster. Blankenese gilt als einer der reichsten Stadtteile Hamburgs. 

 
 
Restaurant "Op`n Bulln" auf dem Fähranleger Blankenese
Blick von der Elbe hinauf zu den verwinkelten Gassen von Blankenese: Hier, am kaum erschwinglichen Hang, ist Hamburg so maritim wie nirgendwo sonst

Blankenese ist ein westlich gelegener Stadtteil am Nordufer der Elbe. Damals noch ein kleines Fischerdorf, das im Jahre 1301 erstmalig schriftlich erwähnt wurde, ist Blankenese heute als begehrtes und hochpreisiges Villenviertel bekannt. Allein die Fahrt über die Elbchaussee nach Blankenese ist architektonisch gesehen schon fast atemberaubend. Sprachlich bedeutet der plattdeutsche Name Blankenese im Hochdeutschen so viel wie »glatte, beziehungsweise glänzende Nase«. Zurückzuführen ist diese »blanke Nase« auf eine Landzunge, die in die Elbe ragte und von der Tide (Ebbe und Flut) regelmäßig abgewaschen wurde. Was blieb, war eine Landzunge mit in der Sonne glänzendem Sand und fehlendem Bewuchs. 1634 spülte die Burchardiflut jedoch die Landzunge komplett fort. Der heutige Stadtteil Blankenese liegt an einer durch die Eiszeit geformten Erhöhung - der sogenannten Geest. Nach und nach wurde der Steilhang an der Unterelbe bebaut, sodass ein malerisches Hangdorf entstand, in dem früher Kapitäne und Lotsen ihren Lebensabend verbrachten. 

Nicht jedes Haus in Hamburg-Blankenese ist weiß!

Das Treppenviertel rund um den Süllberg, der mit seinen 74,7 Metern ein beliebtes Ausflugsziel ist, vermittelt Beschaulichkeit. Zwischen dem »Strandweg« und der Straße »Am Kiekeberg« finden sich viele kleine verwinkelte Gassen, wunderschöne historische Häuser und natürlich Treppen, Treppen, Treppen, die bergauf und bergab führen. 

Mit Elbe, Treppenviertel und Hirschpark gehören Blankenese und Nienstedten für viele zu Hamburgs schönsten Stadtteilen. Der Meinung sind auch diese Promis, die diese Viertel ihr Zuhause nennen, so unter anderen Rolf Zuckowski, Otto Waalkes, Guido Maria Kretschmar, Til Schweiger und Hamburgs Schneewittchen Cosma Shiva Hagen.

 
 

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