Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
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Großsegler, Briggs und Karavellen

Amphitrite

Die Amphitrite ist ein 1884 bis 1887 in Gosport (Großbritannien) in Holz gebauter Dreimast-Gaffelschoner. Das 44 m lange Schiff wird als die älteste seegehende Segeljacht der Welt bezeichnet. Auf Regatten trat sie unter anderem gegen die Meteor, die Rennjacht Kaiser Wilhelms II., an. Heute segelt die Amphitrite unter der Flagge des Vereins Clipper - Deutsches Jugendwerk zur See e.V. Sinn und Zweck ist es, vor allem Jugendlichen, aber auch allen anderen Interessierten die traditionelle Seefahrt näherzubringen. Das Fahrtgebiet ist die Ostsee im Bereich der deutschen, dänischen, schwedischen und polnischen Küstengewässer. Für die hauptsächlich ehrenamtlich ausgeführten allwinterlichen Instandhaltungsarbeiten ("Winterarbeit") liegt das Schiff in der Regel bei Ring-Andersen in Svendborg, Dänemark, oder zum Teil auch im Harburger Binnenhafen. Heimathafen ist Bremen.


Artemis

Die Artemis ist ein Großsegler. Sie verfügt über drei Masten und ist als Bark getakelt. Sie wurde 1926 als Walfänger in Norwegen gebaut. Sie verfügt über einen Stahlrumpf. Das Schiff wurde bis Ende der 1940er Jahre in der Arktis und Antarktis zum Walfang eingesetzt. In den 1950er Jahren wurde das Schiff zu einem Frachtschiff umgebaut und bis in die 1990er Jahre genutzt. 2001 kaufte eine niederländische Investorengruppe das Schiff. Die neuen Eigentümer brachten den Traditionssegler unter die niederländische Flagge und begannen eine aufwendige Restaurierung. Das komplette Innenleben, alle technischen Systeme sowie der Antrieb wurden erneuert. Für Passagiere wurden 16 Kabinen eingebaut, davon sieben Kabinen für drei Personen und neun Kabinen für zwei Personen.


Aphrodite

Die Brigg Aphrodite wurde im Jahr 1994 komplett neu ausgebaut. Die Grundlage waren Konstruktions- Zeichnungen unterschiedlicher klassischer Briggs. Der Eigner hat es verstanden, das Ambiente vergangener Zeiten mit modernem Komfort zu verbinden. Das Ergebnis ist ein wunderschönes, sehr gepflegtes Schiff mit geschmackvoller Einrichtung.


Atlantis

Mit 57 m Länge und 7,5 m Breite, 14 Segeln und über 750 m² Segelfläche ist die Atlantis in jedem Hafen ein echter Blickfang. 1905 als Feuerschiff Elbe 2 gebaut, versah die Atlantis bis in die 1970er treu ihren Dienst in der Nordsee. Anschließend wurde sie aufwändig zu einem eleganten Großsegler für die Passagierkreuzfahrt restauriert. Im Zuge der Umbauarbeiten entstanden ein stilvoller Salon, ein weitläufiges Oberdeck mit Sitzplätzen und Cocktailbar sowie 17 komfortable Gästekabinen mit Klimaanlage sowie Du/WC. Die Atlantis verdankt ihren einzigartigen Charme der liebevollen Pflege des Inventars und einer ebenso hilfsbereiten wie überaus erfahrenen Crew. Diese freut sich jederzeit über Hilfe der Gäste beim Setzen der vielen Segel.

 

Maße des Schoners sind:
Länge:    57 Meter
Breite:    7,45 Meter
Tiefgang:    5,10 Meter
Segelfläche:    742 m²
Übernachtungen  36 Pers.
Tagesfahrten  140 Pers.


Avatar

Das Schiff wurde 1941 in Wolgast, Deutschland als Kriegsfischkutter gebaut. Diese KFK Kutter waren kleine Marineschiffe, gebaut auf Schnelligkeit. Nach Kriegsende wurde das Schiff in die Niederlande gebracht und im Jahr 1957 von Holz in Stahl umgebaut. Als „Grietje Maria“ gehörte sie dann einige Jahre der Fischerflotte an. Die „Grietje Maria“ wurde noch einige Jahre als Sportfischerboot benutzt und wurde im Jahre 1998 verkauft um sie zu einem Charterboot umzubauen. Dieses Projekt wurde jedoch nicht umgesetzt und in 2010 hat André Hanzens, ehemaliger Eigner der Twister das Schiff gekauft. Sein Plan - aus ihr einen schönen Toppsegelschoner zu machen - wurde mit viel Fachwissen und Liebe zum Detail in die Tat umgesetzt. Die AVATAR, ab 2014 in Fahrt, zeichnet sich aus durch großen Komfort mit vielen Sitzplätzen an Deck, welches bei Bedarf mit einer schützenden Persenning versehen werden kann, Lounge mit Bar im Deckshaus. Alle Kabinen sind großzügig gestaltet und haben eine eigene Dusche.


Baltic Beauty


Bonawentura

Die BONAWENTURA ist ein Segelschiff und fährt unter polnischer Flagge.


Bryza H

Die Gaffelketsch Bryza H (Baujahr 1952, Heimathafen Gdansk) ist ein ehemaliges Rettungsboot, das 1952 durch ehemalige Schüler der Bootsbauerschule aus Puck (Polen) gebaut wurde, Einsatz für viele Jahres als polnisches Seerettungsschiff. 1983 begannen die neuen Eigner Grazyna und Waldemar Heisler mit dem Umbau zu einem Segelschiff, Jungfernfahrt 2000, danach Teilnahme an der Sail Gdansk und Cutty Sark Tall Ships' Race 2000 in der Ostsee. Heute sieht man es hauptsächlich bei Fahrten mit Jugendlichen zu deren Ausbildung im Einsatz. Der Name ''Bryza'' bedeutet 'Brise'.

 

Technische Daten

Lüa: 23,00 m

Rumpflänge: 18,88 m

Breite: 5,32 m

Tiefgang: 3,20 m

Segelfläche: 180 m²

Maschine: Delfin Diesel, 160 PS

Schiffsrumpf: Holz

Tagesgäste: 25


BV2 Vegesack, Bremen

Der als Gaffelketsch getakelte Heringslogger Vegesack mit dem Fischereikennzeichen BV2 ist der erste Logger, der vom Bremer Vulkan 1895 für die neu gegründete Bremen–Vegesacker–Fischerei-Gesellschaft fertig gestellt wurde. In den folgenden Jahren unternahm das Schiff mit jeweils 14köpfiger Besatzung bis zu fünf Fangreisen pro Jahr. Die damaligen Fischgründe lagen in der Nordsee, bevorzugt auf der „Doggerbank“. Beim Auslaufen wurden mehrere Segellogger mit Dampfschleppern im Konvoi von Vegesack bis in die Außenweser gebracht, um dann die Fanggebiete unter Segeln zu erreichen. Im Fanggebiet wurden kilometerlange Treibnetze über die Seite des Schiffs ausgebracht und nach 6-8 Stunden durch Muskelkraft wieder an Bord gehievt. Durch Ausschlagen wurden die Heringe aus den Netzen gelöst und sofort danach in stundenlanger Arbeit ausgenommen. Die Heringe wurden sofort gesalzen, in Fässer (Kantjes) verpackt und bis zur Anlandung in Vegesack unter Deck gelagert. Erfolgreiche Logger landeten in guten Jahren 1500 Kantjes mit einem Gewicht von ca. 940 Tonnen an.

 

Technische Daten

Heimathafen: Bremen

Baujahr: 1895, als Heringslogger

Restauriert: 1979 bis 1981 in Hamburg

Motor: Volvo Penta, 350 PS

Länge ü.A: 35,40 m

Rumpflänge: 23,95 m

Breite: 5,40 m

Tiefgang: 2,50 m

Masthöhe ü.WL: 26,90 m

Gesamtsegelfläche: 360 m²


Christian Radich

Der Reeder und Kavallerie-Offizier Christian Radich erlebt die Realisierung seines Traums nicht mehr: Bereits neun Jahre vor seinem Tod hatte der Norweger den Bau eines Segelschulschiffs in Auftrag gegeben - unter der Bedingung, dass dieses seinen Namen trägt. An eine Stiftung überweist er deshalb 90.000 Norwegische Kronen. Doch als er im Juni 1898 stirbt, ist das Schiff noch immer nicht in Bau. Und es soll noch viele Jahre dauern, bis sich der Wunsch des Reeders erfüllt. Erst 1937 ist es endlich so weit. Fast 40 Jahre nach Christian Radichs Tod läuft das Vollschiff vom Stapel. Die erste Transatlantikreise des Schulschiffs führt den Dreimaster im Jahr 1939 nach New York. Nur ein Jahr später beschlagnahmen die Deutschen während des Zweiten Weltkriegs die "Christian Radich" und nutzen sie als Depotschiff für U-Bootbesatzungen. 1945 wird der Dreimaster im Flensburger Hafen während eines Bombenangriffs getroffen und sinkt. Nach Kriegsende wird die "Christian Radich" gehoben und im norwegischen Sandefjord wieder flott gemacht. Unter norwegischer Flagge nimmt sie 1947 erneut ihren Dienst als Schulschiff auf. Von 1980 bis 1983 wird die "Christian Radich" in Norwegen generalüberholt. Auch der Eigner wechselt: Eine Stiftung übernimmt Unterhalt, Pflege und Nutzung des Schiffes vom norwegischen Ministerium für Erziehung. Seit 1999 steht das ehemalige Schulschiff im Dienste der Charterfahrt, nimmt aber weiterhin an Großseglertreffen wie der Sail in Rostock und an Regatten teil.

 

Technische Daten

Heimathafen: Oslo

Baujahr: 1937

Gesamtlänge: 74,5 Meter

Breite: 9,8 Meter

Maximale Masthöhe: 44 Meter

Tiefgang: 4,90 Meter

Segelfläche: 1.234 Quadratmeter


DAR MLODZIEZY

Die Dar Młodzieży (der Name bedeutet „Geschenk der Jugend“) ist ein polnisches Segelschulschiff - Dreimastvollschiff - für angehende Offiziere der Handelsmarine. Es wurde 1981/82 nach Plänen des polnischen Schiffsarchitekten Zygmunt Choreń auf der Leninwerft in Danzig als Vollschiff aus Stahl gebaut, als Nachfolger der Dar Pomorza. Die Dar Młodzieży kann eine Reisegeschwindigkeit von 16,5 Knoten erreichen und 60 Tage auf See bleiben, ohne einen Hafen ansteuern zu müssen. Sie ist das Typschiff der Klasse von sechs Schiffen.


Eldorado

Das Segelschiff Eldorado (Indienststellung 2010, Heimathafen Amsterdam) ist ein echtes Schmuckstück unter den segelnden Passagierschiffen. Schlank geschnitten mit einer Schoner-Takelage vollständig aus seewasserbeständigem Aluminium segelt die Eldorado schon bei wenig Wind anderen davon. Bei einer Länge über Alles von 38,00 m, einer Breite von 6,50 m, einem Tiefgang von 3,00 m und einer Masthöhe von 28,00 m hat die Eldorado eine Passagierkapazität bis 36 Personen für Tages- und Abendfahrten und bis 10 Personen für Seereisen mit Übernachtung an Bord. Das Interieur ist sehr hochwertig und die komfortablen Doppel-Kabinen verfügen jeweils über ein eigenes Bad mit Dusche und WC. In den Sommermonaten ist die Eldorado in der Nord- und Ostsee unterwegs und auf beinahe allen maritimen Festivals präsent. Zudem ist Warnemünde der wichtigste Standort für Tagesfahrten und Reisen nach Kopenhagen, Rügen und Hiddensee. In den Wintermonaten nimmt das Segelschiff Eldorado Kurs auf die Kanarischen Inseln und die Karibik.


Ernestine

Der Traditionssegler „Ernestine“ (Heimathafen: Lassan/Vorpommern, Baujahr 1899) hat 12 Kojen und kann bis zu 22 Gäste für Tagesfahrten an Bord nehmen. Im Juni 1899 lief „Ernestine“ als Seequatze auf der Karl Manthé Werft im pommerschen Wollin vom Stapel. Zwei Jahre später wurde sie unter dem Namen „Hildegard“ in Stettin erstmals als Fischerei-Handelsfahrzeug registriert und segelte damals ohne Hilfsmaschine in der gesamten Ostsee. Bis zum 2. Weltkrieg fuhr sie in ihrer ursprünglichen Bestimmung als Fischtransporter. In den 50er und 60er Jahren fuhr „Ernestine“ als „WOG 100“ immer noch in ihrer ursprünglichen Bestimmung von Wolgast und Rankwitz am Peenestrom, direkt gegenüber von Lassan! Zuletzt lag sie als „Ligger“ – als festliegende Fischkiste – in Wolgast und war dem Verfall preisgegeben. Hier wurde sie schließlich mehrfach gekauf, überholt, wieder verkauft. 1977 lief sie als „Ernestine“ vom Stapel. Eine wichtige Veränderung stellte die Kürzung des Mastes um knapp 2 m im April 2011 dar. Damit ist die Optimierung des Riggs nach vier Jahren abgeschlossen.
Länge über Alles 23 m, Breite 5,2 m, Tiefgang 2,2 m, Segelfläche: 200 qm.


ETOILE DU ROY

Die Étoile de Roy, ehemals Grand Turk, ist die Replika einer dreimastigen englischen Fregatte der 6. Klasse aus dem 18. Jahrhundert, besser bekannt als die HMS Indefatigable aus der Fernsehserie Hornblower. Sie wurde in erster Linie für die internationale Film- und Fernsehindustrie gebaut. Heute wird der Großsegler haupt-sächlich für Windjammerparaden, zur Charter durch Unternehmen oder Privatleute sowie für gesellschaftliche Ereignisse im geräumigen Salon oder auf Deck verwendet. Die Étoile de Roy ist 46,3 Meter lang und 10,4 Meter breit. Ihr Großmast ist 35,66 Meter hoch, der Tiefgang beträgt 3,1 Meter. Sie hat zwei Dieselmotoren mit je 450 PS (340 kW) und eine Stammbesatzung von 16 Mann. Im März 2010 wurde das Schiff von Grand Turk auf Étoile du Roy umgetauft und wird bei dem Vercharterer Étoile Marine Croisières betrieben.


Fridtjof Nansen

Die Fridtjof Nansen ist ein stählerner dreimastiger Marssegelschoner mit Heimathafen Stralsund. Das Schiff wird seit 1991 vom Verein Traditionssegler Fridtjof Nansen e. V. betrieben. Im März 1919 auf der Werft Kalundborg Skibsværft als Frachtgaffelschoner mit Hilfsmotor gebaut, wurde das Schiff auf den Namen Edith getauft. 1927 gelangte das Schiff nach Deutschland. Unter dem neuen Eigner Kapitän M. P. F. Leistikow trug es den Namen Gertrud II mit Heimathafen Arnis. Von Leistikow wurde das Schiff 1934 an Kapitän H. F. P. Morgenroth verkauft. Ab 1938 fuhr das Schiff unter Kapitän Hinnerk C. Jungclaus dreiundvierzig Jahre meist unter Maschinenkraft als Küstenmotorschiff über die Ostsee; die Reisen führen von Mecklenburg und Pommern nach Ostpreußen, Schweden, Norwegen und Finnland. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkrieges lag der Schoner in Greifswald. 1944 wurde er für Flüchtlingstransporte (Unternehmen „Hannibal“) eingesetzt und rettete über 500 Flüchtlingen das Leben. 1952 wurde das Schiff auf 43,33 m verlängert. Bis 1953 fuhr es Koks und Briketts von Stralsund zu dänischen Häfen, danach diente es dem Transport von Futterkartoffeln und Getreide. 1981 erwarb Kapitän Hanns Temme als neuer Eigner die Gertrud II, unter dem sie weitere fünf Jahre lang Ernteprodukte transportierte. Danach wurde sie 1986 als Lagerschiff in Arnis an der Schlei aufgelegt. Im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme auf der Wolgaster Peene-Werft 1991 erfolgte der Umbau zum Dreimast-Marstoppsegelschoner mit Breitfock. Am 25. März 1992 wurde das Schiff auf der Peene-Werft von der Enkelin des norwegischen Forschers Fridtjof Nansen, Margret Greve, auf den Namen Fridtjof Nansen getauft.


Segelschulschiff Gorch Fock

Die Gorch Fock, bisweilen als Gorch Fock II bezeichnet, ist ein als Bark getakeltes Segelschulschiff der Deutschen Marine. Sie ist nach dem Schriftsteller Gorch Fock benannt, der in der Skagerrakschlacht auf der Wiesbaden fiel. Das Schiff unterstand nach der Indienststellung zunächst dem Kommando der Schulschiffe. Nach dessen Auflösung wurde es 1966 der Marineschule Mürwik in Flensburg-Mürwik unterstellt. Der Heimathafen ist Kiel.

Das Schiff wurde am 24. Februar 1958 auf Kiel gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 23. August 1958. Am 17. Dezember 1958 wurde das Segelschulschiff in Dienst gestellt. Am 3. August 1959 trat die Gorch Fock von Kiel aus ihre erste Auslandsreise an. Das Schiff wurde im Laufe der kommenden Jahre als „Botschafter Deutschlands“ weltweit bekannt. 1964 vertrat es Deutschland bei der Weltausstellung in New York. 1974 besuchte die Gorch Fock im Rahmen der Großseglerregatta Kopenhagen–Gdingen als erstes Kriegsschiff der Bundesmarine einen polnischen Hafen. Vergleichbares gilt für den Besuch im jugoslawischen Hafen Split im Jahr 1977. 1985 und 1991 gab es verschiedene Umbauten und 2000/2001 eine längere Werftliegezeit, so dass einige Ausbildungsfahrten mit der dazu gecharterten norwegischen Statsraad Lehmkuhl durchgeführt wurden. Im Jahr 2012 wurden Reparaturen für rund zehn Millionen Euro notwendig, obgleich das Schiff erst 2010 generalüberholt worden war.

Der Stahlrumpf des Schiffes ist als Glattdecker mit verlängerter Poop und Back konzipiert. Die Takelage besteht an den beiden vorderen Masten aus Fock- beziehungsweise Großsegel, doppelten Mars- und einem einfachen Bramsegel sowie einem Royalsegel, der Besanmast ist als Pfahlmast mit 2 übereinanderliegenden Gaffelsegeln ausgeführt. Die Masthöhe ist im Vortopp 45 m, im Großtopp 44,90 m und beim Besantopp 39,80 m, jeweils über Wasser gerechnet. Ihre 23 Segel gliedern sich wie folgt: 10 Rah-, 6 Stag-, 4 Vorsegel, 2 Besane sowie 1 Besantoppsegel, die jeweiligen Spierenlängen betragen an Fock- u. Großrah 24 m, der Bugspriet misst 18,8 m, davon 8,9 vor dem Bug, und der Besanbaum 16,4 m. Die Bramstengen der beiden vorderen Masten sind zum Fieren eingerichtet, um das Befahren des Nord-Ostsee-Kanals zu ermöglichen. Inzwischen erhielt das Schiff weitere „Garnituren“ mit leicht verändertem Schnitt, dadurch erhöhte sich die Gesamtfläche der Besegelung auf rund 2.000 Quadratmeter.

 

Das 1958 gebaute Schiff ist weitgehend baugleich mit der 1933 gebauten Gorch Fock. Zur Unterscheidung der Schiffe werden gelegentlich in Klammern das Baujahr oder eine Ziffer in Klammern angehängt, die aber nicht zum Schiffsnamen gehören. 


Greif

Sie war der Stolz der DDR-Volksmarine und das einzige Hochseesegelschiff der DDR: die stählerne Schonerbrigg "Wilhelm Pieck". Heute heißt das Segelschulschiff nach seinem Heimathafen in Greifswald- Wieck "Greif". Am 26. Mai 1951 läuft der erste Stahl-Schiffneubau der DDR vom Stapel. Die "Wilhelm Pieck" ist als Segelschulschiff hauptsächlich auf der Ostsee unterwegs und steuert Häfen in Polen und der UdSSR an. Die längste Reise führt das Schiff 1957 über Nord-Ostsee-Kanal, Ärmelkanal und Biskaya bis ins Mittelmeer und weiter bis nach Odessa am Schwarzen Meer. Nach der Wende will die Treuhandanstalt die "Wilhelm Pieck" im Jahr 1990 verkaufen. Unter dem Motto "Das Schiff bliwt hier" erreicht eine Initiative der Stadt Greifswald, dass die Treuhand das Schulschiff der Hansestadt für den symbolischen Kaufpreis von einer Mark übergibt. Das Schiff wird in "Greif" umbenannt und gründlich modernisiert. Seither kreuzt es wieder regelmäßig über die Ostsee. Anders als zu DDR-Zeiten darf heute jeder mitsegeln - und auch Zielhäfen in Dänemark und Schweden stehen im Törnplan.

 

Schiffsdaten

Baujahr: 1951

Schiffstyp: Schonerbrigg

Gesamtlänge: 41 Meter

Breite: 7,60 Meter

Großmasthöhe: 27,20 Meter

Tiefgang: 3,60 Meter

Nation: Deutschland

Heimathafen: Greifswald-Wieck

Eigner: Hansestadt Greifswald


Hanne Marie

Gebaut wurde der Haikutter Hanne Marie 1919 auf Fanø, einer dänischen Insel. Bis in die siebziger Jahre war das Schiff als Fischfänger in dänischen Diensten. In Esbjerg, Dänemark lag die Hanne Marie an der Pier und wartete auf den Verkauf, bis 1980 drei Bielefelder Studenten auf der Suche nach einem Schiff auf die Hanne Marie aufmerksam wurden. Sie kauften das Schiff und fingen mit dem Umbau an. Ruderhaus runter, die alte Maschine raus, Planken wechseln, neues Deck legen, Aufbauten verändern, den Fischraum zum Salon verzaubern, Toiletten usw. Als sie 1990 wieder in Fahrt ging war aus dem Haikutter eine hübsche Gaffelketsch geworden, mit der jetzt Neugierige das ver­gan­gene Seemannsleben nachempfinden können.


Helene

Der Frachtsegler Helene wurde 1916 auf der Werft des Schiffbaumeisters Johan Henrik Grufstedt in Ystad, Schweden als Schoner gebaut, erster Eigner war eine Partenreederei mit Hauptanteil durch H.F. Holm, registriert in Göteborg. 1922 wurde sie durch die Partenreederei Henriksson and Berg, Stockevik übernommen. 1943 erfolgte nach Sturmschäden und Umrüstung in eine Gaffelketsch die Übernahme durch E.G.L. Hellman, Kalmar, später durch R. Kindström und dann durch L. Lindberg, Stockholm. Die Verwendung in der Frachtfahrt erfolgte bis Mitte der 1960er Jahre. 1967 durch Anders Lönn aus Kalmar erworben und umregistriert, der Beginn einer Jahre dauernden Überholung und Restaurierung, 1981 Ausrüstung mit neuer Schiffsmaschine. 2000 wurde Helene durch Ystads Segelfartygsförening erworben und nach Ystad zurück gebracht.

 

Technische Daten

Länge über alles: 32,00 m

Rumpflänge: 25,40 m

Breite: 6,40 m

Tiefgang: 3,00 m

Segelfläche: 350 m²

Schiffsrumpf: Holz

Besatzung: 7


Hoppet av Brantevik

Der Name HOPPET AV BRANTEVIK lautet übersetzt "Hoffnung". Das Schiff ist ein Nachbau der dänischen Postjagt "Castor" aus dem Jahre 1867. Nach der Planungsphase und Materialbeschaffung 1995/1996 wurde nach "Mitbauern" und Sponsoren gesucht. Im März 1997 wurde die Helling gebaut. Noch im selben Jahr fand die Kiellegung im Südhafen von Brantevik statt. Am 29. Juli 2000 feierten Eigentümer, Erbauer und Sponsoren den Stapellauf der HOPPET AV BRANTEVIK. Am 21. Juni 2002 ging des Schiff auf Jungfernfahrt.

 

Technische Daten

Schiffstyp: Yacht

Heimathafen: Brantevik (Schweden)

Baujahr: 2000

Länge ü. Alles: 25,00 m

Breite: 4,60 m

Tiefgang: 2,20 m

Segelfläche: 150 qm


Kampen


Kapitan Borchardt

Kapitan Borchardt wurde 1918 in Holland als kommerziell betriebenes Schiff für Handelsgüter gebaut, wechselte oft Besitzer und somit auch den Heimathafen, wurde mehrfach umbenannt. 1988 erfolgte die Generalüberholung des Schiffes, der Aufbau als Charterschiff für Personenreisen, Chartertörns und Vermietung. Das Schiff wurde 2011 nach Polen verkauft und in "Kapitan Borchardt" nach dem polnischen Kapitän der Handelsflotte, Ausbilder und Buchautor Karol Olgierd Borchardt (1905–1986)umbenannt.

 

Technische Daten

Baujahr: 1918

Werft: J.J. Pattje & Zoon, Waterhuizen, NL

Länge über alles: 45.00 m

Länge (Rumpf): 33.84 m

Breite: 7.02 m

Tiefgang: 2.90 m

Segelfläche: 600 Quadratmeter

Schiffsrumpf: Stahl

Leistung: 350 PS

Maschine: Caterpillar


Kruzenshtern

Das russische Segelschulschiff Kruzenshtern (Padua) ist eine Viermaststahlbark, die heute nach dem deutsch-baltischen Kapitän und russischen Admiral Adam Johann von Krusenstern benannt ist. Heimathafen des Windjammers ist Kaliningrad. Das Schiff wurde 1926 auf der Joh. C. Tecklenborg-Werft an der Geeste in Bremerhaven als Padua vom Stapel gelassen. Es gehörte mit Schiffen wie der Pamir und der Passat zu den berühmten Flying P-Linern der Hamburger Reederei F. Laeisz, deren Namen traditionsgemäß mit einem „P“ begannen. Die Padua wurde als Frachtsegler und Segelschulschiff eingesetzt. In den 1930er und 1940er Jahren wurde die Padua mehrfach vorübergehend als Filmkulisse genutzt. Das Schiff musste nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 als Reparationsleistung an die Sowjetunion abgegeben werden und erhielt daraufhin seinen heutigen Namen. Heute nutzt das russische Ministerium für Fischwirtschaft die Kruzenshtern zur Ausbildung des Nachwuchses der Fischereiflotte; dabei nimmt sie an vielen internationalen Regatten teil, so auch an der alle fünf Jahre stattfindenden Sail in Bremerhaven. Dabei werden zunehmend auch zahlende Passagiere (Trainees) mitgenommen, die damit zum Unterhalt des Schiffes beitragen.


La Grace


Lisa von Lübeck


Loth Loriën

Die „Loth Loriën“ blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. 1907 im norwegischen Bergen gebaut, fuhr sie ursprünglich als Herings-Logger. 1989 erwarb Jaap van der Rest die zuverlässige Arbeiterin aus dem rauen Norden Europas. Er baute sie bis 1992 zum Zweimast-Logger mit moderner Takelage um und stattete sie mit komfortablem Interieur aus. Im Winter 2001/2002 wurde das Schiff erneut modernisiert und umgebaut. In der Saison 2002 stach sie als Dreimast-Gaffelschoner wieder in See.

 

Die Maße des Schoners sind:

Länge: 48,00 Meter

Breite: 6,00 Meter

Tiefgang: 2,80 Meter

Segelfläche: 500 m²

Gross Tonnage: 148 Tonnen

Tagesfahrten 90 Pers.

Übernachtungen 36 Pers.


Mare Frisium


Mercedes


Minerva


Mir


Morgenster


Norden


Nordlyset


Oosterschelde


Pegasus

Die „Pegasus“ wurde 1904 gebaut und diente mehrere Jahrzehnte als Segelfrachtschiff. Nach dem Nieder- gang der traditionellen Segler durch den Einsatz von Dampf- oder Dieselmotoren war auch die „Pegasus“ als Motorklipper ohne Masten im Einsatz. Im Jahre 1990 erfolgte der Umbau in einen nostalgischen Zweimastklipper. Die „Fracht“ hat sich verändert, das Segeln ist geblieben.

 

Die Maße des Schoners sind:

Länge: 36,00 Meter

Breite: 6,00 Meter

Tiefgang: 1,20 Meter

Segelfläche: 391 m²

Tagesfahrten 36 Pers.

Übernachtungen 18 Pers.


Qualle


Roald Amundsen


Santa Barbara Anna


Santa Maria Manuela


Sarpen


Sedov

Sie ist das zweitgrößte Segelschiff der Welt: Mit ihren 117,5 Metern Länge muss sich die "Sedov" nur der "Royal Clipper" geschlagen geben. Doch anders als dieser Segelschiff-Neubau von 1990 ist die "Sedov" eine echte Veteranin der Weltmeere. Im März 1921 läuft das Schiff bei der Krupp-Germaniawerft in Kiel vom Stapel. Damals heißt der Viermaster noch "Magdalene Vinnen II". Das Segelschiff ist von Anfang an auch mit einem Diesel-Hilfsmotor ausgestattet. Dadurch ist es kaum langsamer als ein Frachtdampfer, benötigt aber viel geringere Mengen an Brennstoff. Bis 1936 transportiert die "Magdalene Vinnen" Waren jeglicher Couleur um die Welt. Dabei kommt sie bis nach Australien, Südafrika und zu den Seychellen und umsegelt zwei Mal das für seine stürmischen Gewässer berüchtigte Kap Hoorn. 1936 kauft der Norddeutsche Lloyd Bremen die "Magdalene Vinnen II" und baut sie zum frachtfahrenden Schulschiff um. Damit künftig bis zu 60 Offiziersanwärter auf dem Schiff mitfahren können, werden neue Unterkunftsräume gebaut. Auch einen neuen Namen erhält das Schiff: Ab dem 12. August 1936 heißt es "Kommodore Johnson" - nach einem Mitarbeiter der Lloyd-Flotte, der sich vom Schiffsjungen zum Kommodore hocharbeitete.

 

Technische Daten der Sedov

Schiffstyp: Viermastbark

Baujahr: 1921

Gesamtlänge: 117,5 Meter

Breite: 14,9 Meter

Maximale Masthöhe: 58 Meter

Segelfläche: 4.195 Quadratmeter

Nation: Russland

Heimathafen: Murmansk

Eigner: Technische Universität Murmansk

Seither verfügt der größte traditionelle Windjammer der Welt über Unterkünfte für 240 Mann und einen glasüberdachten Festsaal mit Bühne. Sogar ein Museum befindet sich an Bord des Schulschiffes, in dem sich Segelschüler und Besucher über die Geschichte des Schiffes und seinen Namensgeber Georgij Sedov informieren können. Seit 1989 ist es auch Gästen möglich, auf der "Sedov" als Teil der Besatzung mitzusegeln. Wenn die Sedov nicht gerade auf den Weltmeeren unterwegs ist, ist sie des Öfteren in Norddeutschland zu Gast. Regelmäßig ist die der Viermaster auf Hafenfesten zu bewundern, so etwa bei der Hanse Sail in Rostock oder auf der Kieler Woche.

1939, wenige Wochen vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, kehrt die Viermastbark nach Deutschland zurück. und macht nur wenige Ausbildungsfahrten. Am Ende des Zweiten Weltkriegs liegt die "Kommodore Johnson" zusammen mit der "Padua" - der späteren "Kruzenstern" - in der Kieler Förde vor Anker. Beide Schiffe gehen als Reparationsleistung nach Russland. Die Viermastbark bekommt den Namen "Sedov" - in Gedenken an den 1914 bei einer Arktisexpedition umgekommenen Forscher Georgij Sedov. Schon bald nimmt das Schiff wieder Fahrt auf: Von 1952 bis 1957 fährt die "Sedov" als Schulschiff der russischen Marine unter anderem nach Südamerika und Südafrika. Von 1957 bis 1966 ist sie als ozeanografisches Forschung- und Ausbildungs- schiff im Nordatlantik unterwegs. 1966 übernimmt das sowjetische Fischereiministerium die Viermastbark und nutzt sie für Ausbildungsfahrten im finnischen Meerbusen. 1967 wird die "Sedov" in Kronstadt vorübergehend außer Betrieb genommen. Dann, von 1975 bis 1981, wird sie in der Marinewerft in Kronstadt komplett überholt und umgebaut.

Am 1. März 1937 gerät das Schiff in die schlimmste Lage seiner Geschichte: Die "Kommodore Johnson" (Sedov) ist gerade auf Höhe der Azoren unterwegs. Dort gerät sie in einen schweren Orkan, der Unmengen von Wasser auf das Vordeck drückt. Das Schiff, welches bereits Schlagseite hat, läuft voll. Die Schlagseite verschlimmert sich noch, als geladenes Getreide nach Backbord verrutscht. Die "Kommodore" kippt gefährlich und hat nun 56 Grad Neigung. Verzweifelt bemüht sich die Mannschaft, die Ladung zu verschieben. 200 Tonnen Wasser befinden sich mittlerweile auf dem Backborddeck, in den Mannschafts- und Kadettenräumen reicht es schon bis zu den Bullaugen. Wellen setzen dem Schiff schwer zu. Schließlich, am 3. März, setzt die "Kommodore Johnson" einen SOS-Funkspruch ab. Die Lage ist äußerst bedrohlich, als endlich zwei Tankschiffe kommen und helfen. Sie glätten die Wellen, indem sie Öl in die aufgewühlte See laufen lassen. Als der Sturm abflaut, gelingt es schließlich, die havarierte "Kommodore Johnson" zu stabilisieren. Die Menschen an Bord sind gerettet, das Schiff kann die Reise aus eigener Kraft fortsetzen.

Mit der Viermast-Bark „Sedov“ hat ein ganz besonderes Schiff an der 24. Hanse Sail teilgenommen. Das russische Segelschulschiff wurde 1921 in Kiel als „Magdalene Vinnen“ gebaut. 2012/2013 hat es von Rostock aus die Welt umrundet. Der größte Windjammer der Welt ist in seiner Struktur originalgetreu erhalten und Zeugnis deutscher Schiffbaukunst.

Im Jahr 2021 wird der Großsegler 100 Jahre alt. Zu diesem Anlass soll eine Generalüberholung vielleicht sogar am Geburtsort Kiel ermöglicht werden, um den weiteren Betrieb des Schiffes zu sichern. Hierfür begründeten der Hanse Sail Verein und der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock Roland Methling eine Initiative, die Spenden im symbolischen Wert von je 100 Euro sammelt. Der Start dieser Aktion im April war fulminant, denn die OstseeSparkasse Rostock spendete gleich 15 x 100 Euro. Den Topf ergänzten der Oberbürgermeister selbst und Holger Bellgardt, Leiter des Büros Hanse Sail, mit je 100 Euro.

„Die Initiative soll auch den Zusammenhalt der in den deutschen Küstenländern lebenden Menschen stärken und als Zeichen für den Wunsch nach guter Zusammenarbeit von Deutschland und Russland verstanden werden. Wir hoffen, dass sich uns möglichst viele Menschen anschließen“, erklärt Roland Methling.


Swaensborgh

Der beeindruckende Topsegelschoner ist ein Schiff mit Geschichte. Er wurde zunächst mit zwei Masten für Elb-, Weser- und Wattfahrten gebaut, bis er dann in den 1950er Jahren zum Frachtmotorschiff umgerüstet wurde. 1990 kaufte der jetzige Eigentümer die Swaensborgh und richtete den eleganten Windjammer mit viel Liebe und Engagement her. Mit neuer Takelage, zwei hochwertigen Salons und 13 geräumigen Kabinen ist das Schiff heute ideal für den modernen Charterverkehr geeignet – und entspricht den neuesten technischen Standards.

 

Die Maße des Schoners sind:

Länge: 47 m

Breite: 5,9 m

Segelfläche: 500 m²

Tagestörns: 80 Personen

Mehrtagestörns: 32 Personen


J-R. Tolkien

Die J.R. Tolkien wurde 1964 auf der Elbe Werft Magdeburg gebaut und tat zunächst als „Dierkow“ als Schlepper der Bagger-, Bugzier- und Bergungreederei Rostock Dienst. Sie wurde danach außer Dienst genommen, nach Amsterdam geschleppt und zur Verschrottung vorgesehen. Die Niederländer Anna und Jaap van der Rest kauften das Schiff 1995 und entkernten es bis auf die Wasserlinie. Auf dem Rest baute er einen stattlichen Segler auf und riggte ihn als Gaffel Toppsegelschoner. Die Rostocker staunten nicht schlecht, als ihr alter Schlepper „Dierkow“ im Sommer 1998 erstmals unter weißen Segeln im Hafen einlief.1998 besuchte sie Rostock und nimmt seitdem als vielbeachteter Segler an Sailtagen teil, bei Großsegler-Regatta vor Warnemünde belegte sie 1998 in der Klasse der Schoner den 2. Platz. Ihr Heimathafen ist Amsterdam.

 

Die Maße des Schoners sind:

Länge: 41,70 m

Breite: 7,80 m

Tiefgang: 3,20 m

Segelfläche: 628 m²

Übernachtungen 32 Pers.

Tagesfahrten 90 Pers.


Thor Heyerdahl


Ubena von Bremen


Verwisseling


Wissemara


Zuiderzee


Zuversicht

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