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Historischer Friedhof St. Peter zu Syburg

Die historischen Grabsteine auf dem Friedhof der Kirche St. Peter zu Syburg erzählen eine rund 1000-jährige Siedlungs- Geschichte und eine Geschichte der Bestattungskultur. Manche Grabsteine stammen aus dem 8. Jahrhundert, der Karolingerzeit, für ganz Westfalen einzigartig. Sie stehen für den Tod, sind oder waren aber selbst vom Verfall bedroht. Die Oberfläche einiger Steine war verrußt und veralgt, die gesamte Oberschale einiger „Totensteine“ stand kurz vor dem Abplatzen. Die letzte Restauration war lange her, dabei wurden die Grabsteine in den 60er Jahren auf Betonsockel verlegt. So mussten nun 190 Grabsteine zum Teil aufwendig restauriert werden. 2014 waren bereits 50 Steine wieder weitgehend fertiggestellt, 2017 - in der zweiten Phase der Restaurierungsmaßnahmen - kamen weitere hinzu. Mit dem Abschluss dieser Arbeiten hat der Förderverein Kirche St. Peter zu Syburg in den letzten drei Jahren mit einem Gesamtvolumen von rund 100.000 Euro mehr als die Hälfte der rund 200 historischen Grabsteine auf dem „Todtenhof von St. Peter“ für die kommenden 50 Jahre erhalten können.

St. Peter Kirche

Ursprünglich im Jahre 776 in Hohensyburg von Karl dem Großen erbaute Wehrkirche hoch über der Ruhr. Ältester Sakralbau Dortmunds. Der Vorgängerbau der heutigen Kirche wurde 776 erstmals urkundlich erwähnt und der Überlieferung nach 799 durch Papst Leo III. geweiht. Im 12 Jh. als flachgedeckter Saalbau errichtet. Westturm 13. Jahrhundert. Im Mittelalter hatte die Kirche große Bedeutung als Wallfahrtsort und Ablasskirche. Errichtung des Chores in gotischen Formen im 17 Jahrhundert. 1945 Langhaus durch Bombenangriffe zerstört. 1953/54 Wiederaufbau. Bei Ausgrabungen (1950/51 und 1976/77) wurden Fundamente der romanischen Apsis und eines karolingischen Rechteckbaus freigelegt. Der historische Friedhof mit Grabsteinen gilt als der älteste Totenhof und mit seiner Vielzahl an Steinen als einmalig in weiterster Umgebung. In der Kirche befinden sich ein merowingischer Grabstein (um 650) und zwei karolingische Grabsteine (um 800), einer davon mit Inschrift (einmalig in Westfalen).

---dreieck Evangelische Kirche Sankt Peter zu Syburg, der Turm aus dem 12. Jahrhundert im Gelände der sächsischen Hohensyburg, bis 1945 wurde sie auch „Wittekinds-Kirche“ genannt.

---dreieck Die romanische Kirche St. Peter zu Syburg dürfte in ihrem Ursprung die älteste westfälische Kirche sein. Hoch auf einem Felsenvorsprung am Zusammenfluss von Ruhr und Lenne gelegen, zeichnet sich die aus Ruhrsandstein erbaute Kirche bis heute als weithin sichtbare Landmarke aus.  Im Zuge der Christianisierung eroberte Karl der Große 775 das strategisch bedeutsame Areal. Das Jahr 776 wird als Gründungsjahr für die Kirche angegeben. Von außen betrachtet sind am Wehrturm, am Kirchenschiff und am Chorraum drei unterschiedliche Bauperioden zu erkennen. Der fast quadratische Turm hat die volle Breite des Schiffes. Das Portal: Zwei Säulenpaare tragen einen romanisch geformten Portalbogen. Jede der vier Säulen ist verziert mit einem Kapitell.

---dreieck Kirchenburgen - mittelalterliche Trutzmauern: damals Schutz, heute Schmuck

Grundriss der Ev. Kirche St. Peter Syburg

Der Kirchhof 

Die 3 Grabplatten / Gräber derer "von der Leithen"

Auf der Nord-Ost-Seite der Kirche findet man neben 2 säulenförmigen Stelen 3 große Grabplatten mit Wappen (auf obigem Lageplan grün eingezeichnet). Die Inschriften sind zum Teil verwittert, zum Teil aber auch mit einem dichen Moospelz überzogen. Noch gut lesbar ist die Inschrift der mittleren Platte (Freifrau v.d. Leithen), links daneben Clara, vermutlich ihre Tochter, rechts daneben eine Platte, die unrestauriert nicht mehr zu entziffern ist.

Wo sind die Wurzeln der Familie v. d. Leithen? Es gibt Leithes mit 3 verschiedenen Wappen. "Der älteste Vertreter scheint der 1158 genannte Dietrich zu sein, der als Villicus des Deutzer Oberhofs Herveling in der Leithe auf der Wasserburg Leime in Gelsenkirchen saß. Das Geschlecht, das altfreier Herkunft war, hat vermutlich schon lange vor 1158 auf der alten sächsischen Grenzfeste gesessen." Nachfahren waren die Ritter zu Baldeney, auch Pilgrim v. d. Leithe auf Haus Schellenberg gehörte zu ihnen. 3 goldene Kugeln auf rotem rechtsschrägem Balken führen sie als Wappen. Ein Leithezweig im Gebiet von Soest-Welver (13. Jahrhundert), scheint dem Gelsenkirchener Stamm zu entsprießen. Aber sein Wappen, quergeteilt, oben 3 Sterne, unten 3 Rosen, hat die Rosen in der unteren Hälfte mit dem 3. Leithegeschlecht gemeinsam, das uns hier allein beschäftigen soll, und das im oberen Teil des Wappens 2 Pferdepramen, Nüsternklemmen für Wildpferde, zeigt was auf den Ursprung aus dem Emscherbruch hindeutet. Ein Heinrich v. d. Leithe saß Ende des 15. Jahrhunderts auf Schloss Romberg bei Ascheberg, ein anderer Heinrich wird 1406 genannt. Es gab Anfang des 14. Jahrhunderts eine Reihe Geistliche des Namens in Dülmen. Kurz nach dem 2. Weltkriege wurde Haus Laer benachrichtig, dass sich am Kamin eines zerstörten Hauses in Dülmen das Leithensche Wappen gefunden habe. Der begeisterte Heimatforscher Hölscher verleibte die Bruchstücke seinem liebevoll zusammengetragenen Museum ein. Ob die drei Geschlechter Leithe aus einer Wurzel entsprungen sind, auch das wird sich vielleicht nie klären lassen.

 

Mehr Informationen zum Hause Laer und zu den Familien v.d. Leithen finden Sie hier.

Wappen der Familie von der Leithe zu Laer

Das Wappen zeigt im unteren grünen Bereich 3 Rosen und im gelben Bereich 2 Pferdeprammen. Das in der Heraldik Rossbremse, auch Pferdebremse, auch Pferdeprame oder Pferdepramme genannte Gerät Nasenbremse dient zur Zähmung von (Wild-)Pferden, besonders beim Beschlagen. In vielen Wappen hat die Rossbremse Einzug gehalten. In den Wappen der westfälischen Heraldik ist das Heroldsbild beliebt. Heraldiker leiten es von der Tätigkeit als Gestütsverwalter eines Fürsten oder von diesen Dynastien des Wappenträgers ab. Gehäuft tritt das Bild in ostpreußischen, pommerschen und norddeutschen Wappen auf.

Freifrau von der Leithen, Sophie geb. Schultz (Schulte?)

---dreieck Grab mittig:

 

Freifrau v.d. Leithen
Sophie geb. Schultz (e)
geb. d. 4. April 1815
gest. d. 31. Dec. 1894

 

Math. 25:21 

Du bist über wenigem getreu gewesen.

 

Lutherbibel 1912

Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!

Freifrau von der Leithen, Sophie geb. Schultz (Schulte?)
Freifrau von der Leithen, Sophie geb. Schultz (Schulte?)

---dreieck Grab links:

Clara von der Leithen

geb. d. 11.? Mai 1838
gest. d. 25. Aug. 1890

Selig sind die (die reinen Herzens sind?)

Clara von der Leithen
Clara von der Leithen

---dreieck Grab rechts:

Überwuchert, vermoost, nicht zu entziffern

Bis 1820 war der Kirchhof von Syburg der einzige Friedhof des alten Reichshofes Westhofen. Bis zu seiner Schließung 1883 diente er als Begräbnisstätte für die Bauernschaften Holzen, Wandhofen, Garenfeld und Syburg. Drei Grabplatten aus merowingischer und karolingischer Zeit und 20 weitere Grabplatten werden im Innenraum der Kirche aufbewahrt. Rund 200 Grabsteine aus verschiedenen Jahrhunderten befinden sich auf dem Kirchhof. Viele zweit- und drittgenutzte Grabsteine lassen auf eine über 1000-jährige Nutzung schließen. Durch Kriegsfolgen gingen etwa 60 Steine verloren.

---dreieck Zwar sind die meisten Inschriften durch Wind und Wetter unlesbar geworden, aber die mystische Stimmung dieses Kraftortes, der schon vor über 2000 Jahren wegen seiner geomantischen Besonderheiten geschätzt wurde, ist deutlich zu spüren. Da die damaligen Steinmetze nicht über unerschöpflichen Nachschub an Steinen verfügten, wurden viele Grabmale mehrfach genutzt und einfach mit neuen Namen versehen - im Sinne frühchristlicher, nachhaltiger Ökologie.

"9 Sept ist Matheus Koppern sone Wenmar vom Kotten im Hern entschlafen." steht hier auf dem Kopf

---dreieck Da gibt es Grabsteine, die auf dem Kopf zu stehen scheinen. Tun sie aber nicht, lediglich ihre Inschriften stehen schon seit Hunderten von Jahren auf dem Kopf. Die Steinmetze konnten nicht lesen.......

Auf Rechnung: "Diese Grube nebst drei Steinen gehört den Eheleuten Georg ….."

---dreieck ......, sie übertrugen das, was ihnen vorgelegt wurde auf die Steine, bisweilen sogar irrtümlich den Lieferschein: „Diese Grube nebst drei Steinen gehört den Eheleuten Georg …..“ . Dann konnte es auch einmal geschehen, dass aus einer "ehr- und tugensamen"  eine "ehr untugentsahme" Verstorbene wurde. Nomen est omen?

Der Ort strahlt große Ruhe und eine bemerkenswerte Zeitlosigkeit aus

---dreieck Angenehm fällt auf, dass kein Prunkmonument die Harmonie des Platzes stört, alle Steine scheinen sich einer natürlichen Ordnung einzufügen. So sind die mittelalterlichen Umfassungsmauern mit ihrem wunderbaren Kleinbewuchs immer noch prägend für den gesamten Friedhof. Der Ort strahlt große Ruhe und eine bemerkenswerte Zeitlosigkeit aus. Die Gedanken hinken auf Grund der herrlichen Ruhe wohl etwas hinter der Jetztzeit zurück. Seit 1880 wird der Friedhof nicht mehr für Bestattungen genutzt, daher entsteht der Eindruck einer gestalteten Parkanlage um eine wunderbare romanische Kirche herum. Von vielen Stellen hat man einen weitreichenden Fernblick ins nahe Ruhrtal und über einige der 1000 sauerländischen Berge.

Vorderseite

---dreieck  AO 17… D OBYT DER BHEBN GEACHTETER JORGEN HENRICH LOOSE BURGER IM WESTERHOFEN AETATIS

AO 17… D OBYT DIE VIEL EHR UND TUGEND REICHE ANNA CATARINA WESTERHOFF AETATIS

Rückseite

---dreieck HEB: 9. Und wie den Menschen ist gesetzt einmal zu sterben, darnach aber das Gericht also ist Christus einmal geopfert wegzunehmen vieler Sünde; zum anderen Mal aber wird er ohn Sünde erscheinen denen die auff ihn warten zur Seligkeit.

Anno 1673 den 27. May ist die thugendsame Trine dar Osten selig im Herrn entschlafen.

---dreieck Kasper Schulte  Bürgerin Westho (ven)? - Selig im Herren entschlaffen

---dreieck Hendrich Poppelmans Bvrger zv Westhoven Begrabnvs Apoc Cap XIV V 13 Selig sind die Todten die in den Herren sterben von nun an. Sie ruhen von ihrer Arbeit denn ihre Werke folgen (ihnen nach).

 

Ao 17.. den …. ist der ehrenveste Hermann Poppelman sel gestorben

 

Ao 17.. den …. Ist die ehr und tugentsame Anna Cathrina Westerhoff Hermann Poppelmans Ehefrauw sel gestorben.
Text: Psalm 3 Vers 2 Ach, HERR, wie sind meiner Feinde so viele und ....... (erheben sich so viele wider mich!)

---dreieck Stehe still o Wandersmann schaue dieses Grabmahl an

Was wir sind das wir ….

TEXTUS PS XC V. 10: Unser Leben weret siebentzig Jahr,  wens hoch kommet, so sinds achtzig Jahr, und wenn es köstlich gewesen ist, so ists Mühe und Arbeit gewesen.
Tim IV V. 18: Der Herr aber wird mich erlösen von allem Übel und aushelfen zu seinem himmlischen Reich

---dreieck Bürgermeister Jorgen Westerhoff:  Ao 1682 den 18. August ist Jorgen Westerhoff Bürgermeister zu Westhoffen selig im Heren entschlafen. Apoc 14: Selig sind die Tod(t)en die in dem Herren sterben. Rechte Hälfte nur noch Fragmente:  Das muss wi....?

---dreieck---dreieck  Bürgermeister Jorgen Westerhoff hatte offensichtlich 2 Grabsteine mit fast identischem Inhalt. 

---dreieck  HB  /  CW

Apoc. 14 Cap: Selig sind die Todten die im Herren sterben von nun an. Ja der Geist spricht das Sie ruhen von ihrer Arbeit den ihre Werke folgen ihnen nach.

---dreieck Links:  A° 16.. den ….. ist Herman Swarte in Godt ent …

Rechts: A° 1634 den 18 Octobris ist Herman Swartden die Hausfrau Elisebedt Mitten? in Gott entschlaffen

Christus ist mein Leben und sterben ist mein Gewinn

---dreieck Ano 1698 DEN 18 IV LI IST DER EHRBAR VND FROMMER JOHANN BIERHOFF IM 55 JAHR SEINES ALTERS SANFFT VND SELIG IM HERREN ENTSCHLAFEN

Inschrift rechts: ANO 17… DEN…. IST DIE VIEL EHR VND TVGENDSAME MARGRETH GVTE (das kann auch GVJE heißen das "V" ist der Buchstabe "U")

Auf der Rückseite steht: TEXTVS HIOB XIX IX Z5  ABER ICH WEIS DASZ MEIN ERLÖSER LEBT VND ER WIRD MICH HERNACH AVS DER ERDEN AVFFERWECKEN

---dreieck Anno 1691 den 5 Martz ist der achtbahrer und frommer Weiland Rodger Velthaus Burgermeister zu Westhoven selig im Herren entschlafen.  

Anno 17?? Den 31 December ist die ehr und tugendsahme Ursula Brenne seliglich im dem Herren entschafen.

Kreuze: doppelt, einfach, halb, ein Viertel, zwei Drittel...

---dreieck  Anno 1581 Anna Futten in Godt gestorven is den 8 Septembris

---dreieck In Glaube, Liebe und Hoffnung ruhen Mutter u. Kind: Frau Theodore Schmieding, geb. Weisthoff, geb. den 22. April 1809 zu Herne, gest. den 12. Februar 1848 zu Steinhausen. Auguste, geb. den 23. Januar, gest. den 15. Juni 1848. Was ich thue, das weist du jetzt nicht, du wirst es aber hernach herfahren.

---dreieck F.I.H. Schulz  G.B.D. 16. Dezber 1773 G.ST. D. 25. Mai 1817 

---dreieck Ao 17.. de …..ist der ehrenvest und frommer Henrich Storck zu Gahrnefeld selig im Herrn entschlaffen.

Ao 17.. de …. ist die ehr und tugendsame Catharina Dickehut Ehefrau Storck selig im Herrn entschlaffen.

Aufgang zur Kirche vom unteren Teil des Friedhofes

---dreieck Anno 1762 den 23 August ist der ehrbahr und fromme Henrich Borgman zu Garenfelt selig in dem Herren entschlaffen.

Anno 17.. den .... ist die ehr und tugendt samme Catharina Elsabe in Oberweischet Henrich Borgman Ehe Frau selig im Herren entschlaffen. 

---dreieck Anno 1701 den 6. May ist der ehrbar und fromer Herman Beckhaus aus Burge  …..zu Westhoffen im Herren entschlaffen.

Anno 1699 den 23. August ist die ehr und tugendsame Catharina Beckhaus Schwarz Eheleute Beckhaus in dem Herren selig entschlaffen.

Rückseite des Steins: Text Psalm 90 Vers 12 - Lehre uns Bedencken das wir sterben müssen auf das wir klug werden

---dreieck Anno 1744 den 12. Juny ist der ehrbahr und frommer Man ….in Got entschlaffen

Anno 17.. den…. ist die ehr und tugetsamme Anna Catri….selig in Got entschlaffen

---dreieck Wir sahen seine Herrlichkeit

Hermann Rüter, Pfarrer zu Syburg und Höchste, 5.10.1900   19.5.1968

Ursula Rüter, geb. Freiin v. Schilling, 14.2.1905   6.5.1978

 

Der Adelstitel „Freiin“ bezeichnet die ledige Tochter eines Freiherrn und ist Bestandteil des Familiennamens, er steht nach dem Vornamen.

Der Kirchhof war bis 1820 der einzige Friedhof des Reichshofes Westhofen und seitdem immer noch für die Gemeinden Garenfeld und Syburg zuständig, bis er 1880 endgültig geschlossen wurde.
Dieser Friedhof hat 190 Grabsteine und 20 weitere in der Kirche, darunter drei aus karolingischer Zeit (vermutlich 780-850, was einmalig in Westfalen ist). Von den karolingischen Steinen befindet sich einer in der Kirche und zwei Steine sowie ein weiterer aus ottonischer Zeit auf dem Kirchhof. Die Steine, die zwölf Bürgermeistern aus der reichsfreien Zeit des Reichshofes Westhofen gewidmet waren und viele zweit- und drittgenutzte Steine lassen eine kontinuierliche Belegung von ca. 800 bis 1880 (Schließung des Friedhofes) nachweisen. Der Kirchhof mit den Grabsteinen in der Kirche ist durch sein Alter und viele gut erhaltene Steine einmalig im weitesten Umkreis. Kritisch muß angemerkt werden, daß durch die Verkleinerung des Kirchhofes 1865, durch einen Bombenschaden 1945 und durch einige Diebstähle ca. 60 Steine vermißt werden

Dezember 2018
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