Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
Ihre Spende hält uns auf Kurs. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist einer der modernsten Seenot-Rettungsdienste der Welt. Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen. Als Seenotretter sind wir auf Nord- und Ostsee bei jedem Wetter mit einer Flotte von 60 Seenotkreuzern und Rettungsbooten rund um die Uhr einsatzbereit.
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Stadtteile

Der Name Wittens wurde 1214 erstmals urkundlich erwähnt. Seit 1975 gehört Herbede, das seit 851 bekannt ist, zu Witten. Seit diesem Zeitpunkt ist Witten auch Kreisstadt. Mit rund 99.000 Einwohnern ist Witten die größte Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises. Sie liegt am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets in direkter Nachbarschaft zu Bochum, Dortmund, Herdecke, Wetter und Hattingen. Mit der Privatuniversität Witten-Herdecke und ihrer Industrie im Bereich Edelstahlerzeugung, Maschinenbau, Elektrotechnik, Glasverarbeitung und Chemie hat Witten viel zu bieten. Trotzdem bestehen ca. zwei Drittel des Stadtgebietes aus Wald, landwirtschaftlichen Flächen, Grünanlagen und Wasserflächen. Es gibt 150 km markierte Rundwanderwege und durch das Ruhrtal verläuft rund 9 km der Ruhrtalradweg. Witten grenzt direkt an das Naherholungsgebiet Kemnader See.

Witten-Mitte ist die historische Keimzelle der Stadt. Entscheidend für die Stadtentwicklung wurde der Bahnanschluss aus dem Jahre 1848, in dessen Folge Tiefbauzechen, Stahlwerke und Glasfabriken angesiedelt wurden und ein neuer Stadtkern zwischen Johanniskirche und Bahnhof entstand. Witten-Mitte ist der mit Abstand einwohnerstärkste Stadtteil Wittens. Flächenmäßig rangiert er nach Herbede und Annen an dritter Stelle. Witten-Mitte gehört mit Annen und Heven zu den „jüngeren“ Stadtteilen. Einen im Vergleich zum Gesamtstädtischen Durchschnitt besonders hohen Bevölkerungsanteil weist Witten-Mitte in den mobilen Altersgruppen der 18 bis unter 30-Jährigen auf. Trotz seiner dichten Bebauung ist eine gute Ausstattung mit vorwiegend öffentlichen Grünflächen anzutreffen. Insgesamt präsentiert sich Witten-Mitte als ein vielfältiger Wohnstandort mit verdichteten Wohnblockstrukturen, mit städtischen ebenso wie mit garten- und landschaftsbezogenen Wohnformen und dadurch geprägten unterschiedlichsten Wohnqualitäten. Vorteile des innenstadtnahen Wohnens bieten wohnungsnahe Einkaufmöglichkeiten sowie vielfältige Kultur-, Gastronomie- und Dienstleistungsangebote. Ein Großteil aller Einzelhandelsbetriebe sind in Witten Mitte angesiedelt.

Bommern gehört zu den „Senioren“ der Stadtteile. Dazu tragen sicherlich die in Bommern gelegenen Altenwohn- und Pflegeheime bei. Bommern ist ein beliebter Wohnstandort, der seine Attraktivität aus der reizvollen Lage, der waldreichen Landschaft und der Nähe zum Ruhrtal und zur Ruhr schöpft. Bommern ist flächen- und einwohnermäßig der fünft größte Stadtteil Wittens. Räumlich durch die Ruhr und das Muttental getrennt, hat sich eine starke lokale Eigenständigkeit in Bommern entwickelt. Die „Neue Mitte“ im Bommerfelder Ring hat sich zu einem Nahversorgungszentrum mit guter Einzelhandelsausstattung entwickelt. In der Nähe sind ebenso Einrichtungen der sozialen Infrastruktur, wie Kindergärten und Schulen zu finden. Die Siedlungsbereiche Bommerns liegen in unmittelbarer Nähe zum landschaftlich reizvollen Naherholungsraum. Der Ruhrtalradweg ist eine Fuß-, Radwege- und Grünverbindung entlang der Bahntrasse der Museumsbahn. Bedeutende touristische Attraktionspunkte befinden sich mit der Zeche Nachtigall und dem Schloss Steinhausen im Geotop Muttental.

Heven gehört nach Mitten-Mitte, Annen und Herbede zu den einwohnerstarken und auch „jüngeren“ Stadtteilen Wittens. Die Nahversorgung wird in Heven mit zwei Schwerpunktbereichen für den Einzelhandel abgedeckt. Heven präsentiert sich als heterogenes Gebilde aus sehr verschiedenen, durch Freiräume voneinander getrennten Ortsteilen. Während im Ortsteil Heven-Süd bevorzugte Wohnlagen in der Nähe zur Ruhr zu finden sind, wird der nördliche Bereich am Hellweg durch eine Mischung verschiedener Wohnformen und deren Nähe zu Sport-, Bildungs- und Versorgungseinrichtungen gekennzeichnet. In Heven-Ost ist die unmittelbare Nachbarschaft zur Innenstadt zu spüren. Heven wird westlich durch den Kemnader See mit seinen vielfältigen Sport- und Freizeitangeboten begrenzt. Die verkehrstechnisch gute Anbindung an die A43 macht Heven als Wohnort für Pendler interessant.

Herbede ist der flächenmäßig größte und gemessen an der Einwohnerzahl nach Witten-Mitte und Annen der drittgrößte Stadtteil Wittens. Der Altersdurchschnitt liegt über dem der Gesamtstadt. Die hohe Anziehungskraft als Wohnstandort resultiert aus der Nähe zu ausgedehnten, waldreichen Freiräumen und der Nähe zum Kemnader See mit den damit verbundenen vielfältigen Angeboten zur Freizeitgestaltung. Herbede verfügt über ein Stadtteilzentrum mit übergeordneter Versorgungsfunktion für den gesamten Stadtteil. Ebenso sind eine eigene gewerblich-industrielle Basis mit langer Standorttradition und eine gute medizinische Versorgung durch ein eigenes Ärztezentrum gegeben. Aufgrund der verkehrstechnisch guten Erschließung durch die A43 mit zwei Anschlussstellen, der guten Anbindung an die Nachbarstädte Bochum und Hattingen und der Nähe zur Ruhr-Universität Bochum ist Herbede ein interessanter Wohnstandort.

Stockum ist der kleinste der sieben Wittener Stadtteile. Umgeben von freier Landschaft mit weiten Sichtbezügen hat sich der Stadtteil seine dörfliche Identität bis heute bewahrt. Mehr als 60% der Fläche Stockums werden landwirtschaftlich genutzt. Das Durchschnittsalter liegt über dem gesamtstädtischen Durchschnitt. Aufgrund der Nähe zu den Erholungsräumen und der guten Infrastrukturausstattung und Versorgungssituation ist Stockum ein attraktiver Wohnstandort. Die günstige Anbindung an den Fernverkehr (A44 und A45) macht Stockum insbesondere auch für Pendler als Wohnstandort interessant. Stockum weist nur eine geringe Anzahl gewerblicher Arbeitsplätze auf. Gewerbliche Nutzungen konzentrieren sich auf das im Süden Stockums gelegene Areal Bebbelsdorf und einzelne Betriebe an der Hörder Straße.

 

Rüdinghausen ist aufgrund der Nähe zum Landschaftsraum und zu attraktiven Naherholungsgebieten ein beliebter Wohnstandort. Einwohnermäßig ist Rüdinghausen neben Stockum einer der beiden kleinsten Wittener Stadtteile, von der Fläche her rangiert Rüdinghausen vor Bommern, Heven und Stockum. Fast 80% aller Häuser in Rüdinghausen sind Ein-und Zweifamilienhäuser mit eigenem Garten. Die Siedlungsstruktur im Ardey ist durch eine Vielzahl von Streusiedlungen gekennzeichnet. Diese bieten eine besondere Wohnqualität in topografisch reizvoller Landschaft. Rüdinghausen ist heute ein bedeutender Gewerbestandort mit vielfältigen Betrieben und einer guten Anbindung an die Autobahnen A44 und A45. Im Unterschied zu anderen Stadtteilen verfügt Rüdinghausen nicht über ein ausgeprägtes Stadtteilzentrum, in dem die wichtigen Infrastruktur- und Versorgungseinrichtungen konzentriert sind. Eine Besonderheit im Stadtteil ist der Rheinische Esel, eine Fuß-, Radwege- und Grünverbindung auf einer ehemaligen Bahntrasse, die sich von Ost nach West durch Rüdinghausen zieht.

 

Annen. Die Entwicklung des Stadtteils ist das Ergebnis rasanter Veränderungen in den letzten 150 Jahren von einer kleinen Bauernschaft zu einem modernen Industriestandort. Die alte Dorflage befand sich an der heutigen Straße „In den Höfen“. Mit Beginn des Bergbaus Anfang des 19. Jahrhunderts kam der für die Stadtentwicklung entscheidende Bahnanschluss im Jahr 1848, in dessen Gefolge sich Zechen, Glasfabriken und Stahlwerke ansiedelten und einen neuen Ortskern am Bahnhof entstehen ließen. Annen ist nach Witten-Mitte der bevölkerungsstärkste Stadtteil. Er ist einer der „jüngeren“ Stadtteile. Das Technologiezentrum und Universität zeigen den Aufbruch des Stadtteils in das Dienstleistungszeitalter. Als Wohnstandort ist Annen vielfältig. Im Stadtteil befinden sich garten- und landschaftsbezogene ebenso wie städtisch verdichtete Wohnformen. Das Versorgungszentrum Annen bildet das zweitgrößte städtebaulich integrierte Versorgungszentrum im Stadtgebiet. Eine Sonderrolle nehmen die Verbrauchermärkte entlang der Westfalenstraße ein, deren Einzugsbereiche weit über den Stadtteil hinausgehen.

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