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Wat für ’ne Suppe! Dichter Nebel verschluckt Hamburg

Die Hand vor Augen konnte man gerade noch sehen – mancherorts in Hamburg aber nicht viel mehr: Dichter Nebel hüllte am 16. September 2020 fast die gesamte Stadt ein, die Temperaturen lagen nur knapp im 2-stelligen Bereich. Solche dicken, weißen Nebelwände sind eigentlich typisch für den Herbstmonat. Grund für die diesigen Schwaden war ein Hochdruckgebiet, dessen Zentrum direkt über Hamburg lag. Zudem brachte der schwache Wind keine Aufklärung. Die Luft sinkt ab und erkaltet. Dadurch kann sie nicht mehr so viel Feuchtigkeit fassen. Sie kondensiert. Auch der tiefstehenden Sonne fehlte die Kraft, den Nebel aufzulösen. In der Innenstadt reichte die Gebäudewärme aus, um vereinzelt für eine klare Luft zu sorgen. Gegen Mittag war der Spuk dann wieder vorbei.

Die Linie 64 pendelt zwischne Finkenwerder und Teufelsbrück

▲ Von Finkenwerder fährt Linie 64, die uns zunächst auf derselben Elbseite zum Anleger „Rüschpark“ bringt. Danach überquert die „64“ die Elbe. Rückwärtsgewandt sieht man in der Ferne am Südufer das Gelände des Flugzeugbauers Airbus, das hier in Hamburg-Finkenwerder so groß ist wie 500 Fußballplätze. Der Flugzeugbauer ist mit 12.500 Mitarbeitern der zweitgrößte Arbeitgeber im Stadtstaat Hamburg. Mit ein wenig Glück kann man hier von der Fähre oder vom Elbufer aus Starts- und Landungen auf dem Flugplatz der Werft mitverfolgen.

Teufelsbrück mit Promenade, Yachthafen, Cafés und Restaurants ist ein traditionelles Ausflugsziel für viele Einwohner und Touristen. Der Name bezeichnete ursprünglich eine Brücke, die über die Flottbek führte, kurz vor der Mündung des Flüsschens in die Elbe. Über die Herkunft des Namens „Teufelsbrück“ gibt es verschiedene Legenden. Verbreitet ist die Version, dass an der früheren Furt durch die Flottbek häufig Pferdefuhrwerke zusammenbrachen. Die Fuhrleute befürchteten, dass es hier „mit dem Teufel zugehen“ müsse. Die Flottbek mündet bei Teufelsbrück in die Elbe. Die wabernden Nebelschwaden rufen die alten Geschichten schnell wieder in Erinnerung.

 
 

▲ Das Fischrestaurant „Dübelsbrücker Kajüt“ im Teufelsbrücker Hafen begeistert vor allem Gourmets, die Fisch und Meeresfrüchte bevorzugen. Jenes Lokal, welches auf einem Hausboot gelegen ist, hat sich auf Norddeutsche Küche spezialisiert und verfügt in diesem Bereich bereits über einiges an Erfahrung. Obendrein punktet das Fischrestaurant mit seiner äußerst vorteilhaften Lage. Zu erwähnen ist die Innenausstattung des Lokals, welche dem Namen „Schiffsrestaurant“ alle Ehre macht. Accessoires wie Steuerräder, alte Landkarten, Schiffsmodelle und echte Galionsfiguren sorgen dafür, dass sich die Gäste tatsächlich wie auf Hoher See fühlen.

 

Die Nacht, in der das Wasser kam

Vom 16. auf den 17. Februar 1962 wütet in Hamburg die schlimmste Sturmflut der Stadtgeschichte. Das Wasser überrascht viele im Schlaf, 315 Menschen sterben. Hamburg soll ein Museum bekommen, das sich schwerpunktmäßig mit einer der dramatischsten Naturkatastrophen der Hansestadt beschäftigen soll - der Sturmflut im Februar 1962. Dafür soll das Elbinselmuseum im Stadtteil Wilhelmsburg komplett saniert und umgebaut werden. Auch hier in Teufelsbrück erinnern Hinweistafeln an das Geschehen.

 
 
 
 
 
 

Zurück geht es mit der Neuenflelde nach Finkebwerder, wo die Nebelwände bereits beginnen sich aufzulösen.

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