St. Michaelis: Michel - Das Hamburger Wahrzeichen

Die Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg ist das markante Wahrzeichen Hamburgs. Die Kirche, mit ihrem 132 m hohen Turm von Hamburgern und Nicht-Hamburgern liebevoll "Michel" genannt, kann sicherlich zu den bedeutendsten protestantischen Barockbauten gezählt werden. Der gegenwärtige Kirchenbau von St. Michaelis musste im Laufe seiner Geschichte zweimal neu erbaut werden. Der erste Bau wurde im Zeitraum von 1647 bis 1669 auf dem Gebiet der früheren St. Michaeliskapelle erbaut und besaß ursprünglich nicht den charakteristischen runden Kirchturm. Im Jahr 1685 wurde St. Michaelis zu Hamburgs fünfter Hauptkirche erhoben – so erhielt die Neustadt ein eigenes Kirchspiel. Am 10. März 1750 wurde die Kirche gegen 11 Uhr am Vormittag von einem Blitzeinschlag getroffen. Der Brand konnte nicht rechtzeitig gelöscht werden, der Kirchturm brach auf das Kirchendach und setzte das gesamte Gotteshaus in Brand. 1906 wurde sie durch einen großen Brand sehr stark beschädigt und in den Jahren zwischen 1907 und 1912 nach historischem Vorbild wieder aufgebaut. Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche weitere Beschädigungen, die in den darauf folgenden Jahren wieder beseitigt wurden.

---dreieck Der Turm: Der Turm ist 132 m hoch. 106 Meter über der Elbe befindet sich die Aussichtsplattform. Die Turmuhr ist mit einem Durchmesser von 8 Metern die größte in Deutschland. Der lange Zeiger misst knapp 5 Meter, der kleine 3,6 Meter Länge. Jeder Zeiger wiegt 130 kg. Im Turm befinden sich 6 Glocken und 2 Schlagglocken für die Turmuhr.

Bis 1912 wurde auch die Umgebung der Kirche neu gestaltet. Das war eine der ersten Aufgaben Fritz Schumachers nach seinem Dienstantritt 1909. Gegen die traditionell malerischen Vorstellungen des Ingenieurwesens setzte er ein architektonisches Konzept durch: Terrasse, Pastorenhäuser und Denkmäler sollten die Kirche interpretieren. Seit dem Krieg sind von den Bauten nur die Stützmauern im Süden und Osten davon erhalten. Die Platzfläche und die umgebenden Gebäude wurden 1955-58 durch Gerhard Langmaack neu gestaltet. Reste von Schumachers Gestaltung sind auch noch zwei Denkmäler: das für den 1912 verstorbenen Bürgermeister Johann Heinrich Burchard, den Kirchspielsherrn während des Wiederaufbaus, am nördlichen Querarm (Bronzetafel mit Portraitbüste – Adolf von Hildebrand) und das Luther-Denkmal an der Turmnordseite (Bronzestandbild – Otto Lessing). Vor allem das letztere kann die Absichten Schumachers vergegenwärtigen: Überlebensgroß vermittelt es zwischen dem Erfahrungshorizont des Betrachters und den riesigen Dimensionen des Turmes. – Vom Sonnin-Denkmal , das am südlichen Pastorat in einer Pfeilerhalle stand, sind noch das Portraitmedaillon (an der Südwestecke der Kirche) und ein Jüngling mit Kirchenmodell erhalten (Oskar Ulmer, in der Gruft ausgestellt). Durch die Nachkriegsstadtplanung ist St. Michaelis großräumig freigestellt worden: Von Süden her wurde ein Grünzug darauf zurückgeführt, nach Norden grenzt der Kirchplatz an die Ost-West-Straße.

 

---dreieck St. Michaelis (Michel) ist eine der schönsten Barockkirchen Norddeutschlands. Der Turm mit der unverwechselbaren Kupferhaube ist das Wahrzeichen Hamburgs. Der Hamburger Michel hat viele Facetten. Es lohnt sich, diese Kirche zu besuchen.

Erzengel Michael über dem Michel-Portal

---dreieck Geweiht ist die Kirche dem Erzengel Michael, seine Bronzestatue hängt über dem Hauptportal - in Siegerpose über dem Teufel. Die Verehrung des Erzengels Michael lässt sich überall in Europa nachweisen. Die Anzahl der Kirchen, die seinen Namen tragen, ist europaweit hoch. Der Überlieferung nach ist Michael schon in frühchristlicher Zeit in Europa erschienen. Im Jahre 490 n.Chr. erschien er auf dem Monte Gargano im Südosten Italiens und verkündete, er habe die dortige Höhle als sein Heiligtum erwählt und würde nun ihr Beschützer sein. Schon in der Spätantike finden sich Michaelis-Kirchen in Konstantinopel und in Rom. Michael wurde der Schutzpatron des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. In der Frühzeit der Michaels-Verehrung wurde das biblische Zeugnis des Kampfes gegen die Schlange, den Drachen oder Satan auch auf die Heilung der Kranken bezogen sowie als Hilfe für die Verstorbenen verstanden, das Himmelreich zu erlangen. Es gibt Legenden, die berichten, Michael habe Heilkräuter wachsen lassen, die allen Kranken Gesundheit schenkten, die darin badeten. Michael ist auch bekannt als der Seelenwäger, der die Seelen der Verstorbenen in die Waagschale legt, um alles Gute im Leben eines Menschen zu finden und zu wiegen, um es im Jüngsten Gericht vor Gott zu bringen.

Der Erzengel Michael über dem Hauptportal, der im Zeichen des Kreuzes das in Gestalt des Satans verkörperte böse Element besiegt. 

Links kauert eine besorgte Mutter, die ihre Kinder beschützt. Rechts ein Mann, der seinen Sohn zum Kampf gegen das Böse anspornt. Unterhalb des Schlusssteins ein Relief mit der Darstellung von Adam und Eva. (Geschaffen von Prof. August Vogel, Berlin 1908)

 

---dreieck lm Pfingstgottesdienst 2011 erhielt die Hauptkirche St. Michaelis eine neue Figur des Erzengels Michael. Sie ist etwa 1,50 m groß und stammt vermutlich aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Sie ist sehr fein gearbeitet und gehörte bisher zum Bestand des Ernst-Barlach-Hauses. Die Reemtsma-Stiftung hat sie 2009 der Gemeinde geschenkt. Danach wurde sie in der Denkmalwerkstatt von St. Jacobi restauriert. Der ehemalige Präsident der Bürgerschaft und Chef von Studio Hamburg Martin Willich hat den größten Teil der Kosten dafür getragen.

Hauptportal

Gestühl

Weiß und Gold prägen den imposanten Innenraum, der auf mehreren Ebenen 2.500 Menschen Platz bietet. Da der Michel in seiner Geschichte zweimal abbrannte und im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt wurde, sind nur wenige Teile der ursprünglichen Ausstattung erhalten.

Der Kirchenraum ist 52 Meter lang, 44 Meter breit, 27 Meter hoch und bietet Platz für mehr als 2.000 Menschen.

Von der herausragenden Bedeutung der Michaeliskirche für Hamburger zeugt auch eine Besonderheit in der Sitzordnung: Im vorderen Bereich des neubarocken Kirchengestühls ist beiderseits des breiten Mittelganges jeweils eine Bankreihe durch besondere Verzierungen hervorgehoben. Das sogenannte Senatsgestühl auf der Nordseite wird an seinen Bankwangen durch das Hamburger Wappen geschmückt. Die dem Senatsgestühl gegenüberliegende, ganz ähnlich gestaltete Bank wurde für den Kirchenvorstand und kirchliche Würdenträger geschaffen. Das Beedegestühl (Beede: Finanz- und Verwaltungsausschuss des Kirchenvorstands) schmückt das Bild des heiligen Michael, der mit dem Drachen kämpft.

Altar

Wesentlich jünger als die Marmor-Taufe ist der 20 Meter hohe Marmor-Altar mit Bildnissen der evangelischen Kirchengeschichte. Er wurde 1910 geschaffen. Das große Glasmosaik zeigt ein Bild des auferstandenen Jesu Christi. Über dem Mosaik ist eine Darstellung Jesu am Kreuz zu sehen, die Altarkrönung bildet ein goldener Strahlenkranz, flankiert von vier Engelsfiguren. Über dem Altartisch hängt ein goldenes Relief, es zeigt Jesus im Kreise seiner Jünger beim letzten Abendmahl. 

Gekrönt wird die bildliche Darstellung von einer symbolischen der Heiligen Dreieinigkeit: Gott Vater im Bild des Wolkenkranzes, der an die Wolken- und Feuersäule auf der Wüstenwanderung des Volkes Israel erinnert; Gott Sohn als Strahlenkranz der Sonne der Gerechtigkeit (Maleachi 3, 20); Gott Heiliger Geist im Bild der Taube. Die Engel, die das Symbol der Dreieinigkeit rahmen, drücken in ihrer Haltung die Trauer des Himmels aus angesichts des Todes Jesu. Kein Zorn Gottes, sondern Trauer über das grausame Ende des eigenen Sohnes und Trauer über die verlorene Menschheit deuten uns die Engel an. 

Dem gekreuzigten Christus auf dem Altar sind zwei plastisch ausgearbeitete Putten zugeordnet, von denen die linke eine Krone und die rechte Putte einen Palmzweig hält. 

Die beiden Engel des Auferstehungsbildes erinnern an das Wort des Matthäusevangeliums (4, 11), dass nach der Versuchung Jesu durch den Teufel Engel kamen und ihm dienten. Diese Engel sind – so scheint es auf den ersten Blick – beide mit dem Aufnehmen des Leichentuches Jesu beschäftigt. Doch ein genauerer Blick zeigt, dass hier doch ein Unterschied ist, der an eine andere Stelle der Heiligen Schrift denken lässt. Im Hebräerbrief (1, 14) heißt es, die Engel seien „allesamt dienstbare Geister“. Sie werden dabei mit jenen Menschen in den altgriechischen Städten verglichen, die einerseits als Beamte den Menschen dienten, andererseits aber für den Dienst an den Göttern verantwortlich waren. Auf dem Altarbild stellt es sich dar, als tue einer der Engel mit Inbrunst den Dienst an diesem Menschen, der da vor ihm steht, und wickle dessen Leichentuch auf. Der andere hingegen hat offensichtlich erkannt, wer da vor ihm steht: im Auferstandenen begegnet der lebendige Gott selbst. Der Engel schaut auf zu ihm, hält mit seiner Tätigkeit inne und betet an.

---dreieck Wo vor einiger Zeit noch das Taufbecken seinen Platz hatte, bildet seit Ende Oktober 2010 der Zelebrationsaltar das Zentrum des Altarraumes. Seit 2010 hat der Hamburger Michel diesen neuen Altar (Mitte). Das neue Prachtstück der St.-Michaelis-Kirche ist anderthalb Meter breit, steht auf zwölf Säulen und hat auf der Altarplatte ein eingefasstes Kreuz aus Mooreichenholz. Der 500 Kilo schwere Koloss wurde mit Kränen und Menschenkraft über die Vorstufen in den Altarraum getragen und in dessen Mitte in goldene, schmiedeeiserne Gitter eingepasst. Der Altar aus weißem, italienischen Carrara-Marmor steht acht Meter näher an der Gemeinde als sein älterer, aus dem Jahr 1910 stammender Bruder. Der Altartisch steht während der Abendmahlsfeier den Mittelpunkt der Gemeinde. Der neue Marmortisch ist ein Geschenk der Ingenieurgesellschaft Sellhorn aus der unmittelbaren Nachbarschaft des Michels.

Durch den neuen Zelebrationsaltar, der auch acht Meter näher an der Gemeinde steht als der alte Altar, wendet der Pastor beim Abendmahl der Gemeinde nicht mehr den Rücken zu.

Zu den älteren Kunstwerken gehört das spätbarocke marmorne Taufbecken, das 1763 im italienischen Livorno gefertigt wurde. Es konnte beim zweiten Brand 1906 gerettet werden. Auch die Abdeckung für das Taufbecken besteht aus Marmor und ist viel zu schwer, um im Alltag angehoben zu werden. Deshalb liegt sie dauerhaft auf einem Ständerwerk im Altarraum.

Abdeckung des Taufbeckens
Bildnis: Das Abendmahl

Die vergoldeten Reliefplatten auf den Seiten des Altarraums stellen die wichtigen Stationen im Leben eines Christen anhand biblischer Szenen dar. Die hier abgebildete Reliefplatte im Altarraum symbolisiert mit der Kindersegnung „Lasst die Kinder zu mir kommen“ (nach Matthäus 19, 13-15) die Taufe. Die nächste vergoldete Reliefplatte im Altarraum symbolisiert mit der „Ausgießung des Heiligen Geistes" die Konfirmation. Die nächste vergoldete Reliefplatte erinnert mit der „Hochzeit zu Kana” an die Trauung. Den Abschluss bildet die Reliefplatte im Altarraum mit der „Auferweckung des Jünglings zu Nain”. Sie erinnert an den Tod und die Auferstehung.

Reliefplatte „Ausgießung des Heiligen Geistes"

Barocke Marmor-Kanzel mit Verkündigungsengel über der Schalldecke

Ein goldener Verkündigungsengel krönt den Schalldeckel der Kanzel. Diese Kanzelhaube sorgt dafür, dass das Wort des Predigers in der ganzen Kirche gut zu verstehen ist. Die Kanzel besteht aus Marmor, ist über eine prächtige geschwungene Treppe zu erreichen und wurde wie der Altar 1910 nach dem zweiten Brand geschaffen.

Für die Verkündigung ragt die Kanzel in den Kirchenraum hinein. Als geschwungener Kelch aus schwerem Marmor gestaltet, wurde sie 1910 nach dem großen Brand von dem Dresdner Bildhauer Otto Lessing in Anlehnung an die ursprüngliche Form geschaffen und mit einer prächtigen Treppe versehen. Lessing orientiert sich zwar an der Kanzel der Sonninkirche, schuf aber dennoch ein Werk, an dem sich die neobarocken und Jugendstileinflüsse seiner Zeit deutlich ablesen lassen.

Die 5 Orgeln der St. Michaeliskirche

Bis zur Gesamtrestaurierung des Michels 2007-2009 verfügte der Hauptkirchenraum über drei Orgelwerke: die Steinmeyer-Hauptorgel aus dem Jahr 1962 auf der Westempore, die Marcussen-Konzertorgel von 1914 auf der Nordempore der Kirche, sowie im Chorraum die Grollmann-Orgel. Im Anschluss und im Zusammenhang mit der Restaurierung des Kirchenraumes wurden die Orgeln der Hamburger Michaeliskirche einer sorgfältigen Restaurierung unterzogen. Mit der Durchführung der Restaurierungsmaßnahmen wurden die beiden Orgelbauwerkstätten Freiburger Orgelbau Hartwig Späth und Orgelbau Klais Bonn gemeinsam betraut, die dieses große Projekt in enger Abstimmung und gemeinsamer Verantwortlichkeit durchführten. Die kleine Chororgel der Werkstatt Grollmann, angeordnet im Türdurchgang zwischen Sakristei und Chorraum, musste aus liturgischen Gründen an dieser Stelle aufgegeben werden. Dieses Instrument wurde durch einen Neubau auf der oberen kleinen Südempore gegenüber der Marcussen-Konzertorgel ersetzt. Hier wurde ein Instrument geschaffen, welches sich in Bezug auf Orgeltechnik, Disposition und Windversorgung an barocken Idealen orientiert. Mit der Widmung an Carl Philipp Emanuel Bach soll dessen herausragende Bedeutung für die Stadt Hamburg und insbesondere für St. Michaelis gewürdigt werden. Auf diese Weise wurde das Orgelkonzept in der St. Michaeliskirche abgerundet. Die neue Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Orgel stellt, wie bisher, völlig selbstständig und unabhängig von der großen Steinmeyer-Hauptorgel und der Marcussen-Konzertorgel, eine eigene wichtige Orgelpersönlichkeit dar.

  • Die Große Orgel (Steinmeyer-Orgel) auf der Westempore ist von 1962. Sie hat 5 Manuale, Pedal, 86 Register und 6.674 Pfeifen.

  • Das Fernwerk im Dachboden über der Großen Orgel hat 17 Register und 1.222 Pfeifen. Über einen ca. 20 Meter langen Schallkanal werden die Töne zur Deckenrosette in der Mitte der Kirchendecke in 26 Metern Höhe geführt. Die Orgel wird vom Zentralspieltisch aus gespielt.
  • Die Konzert-Orgel (Marcussen-Orgel) auf der Nordempore ist von 1912. Sie wurde zweimal renoviert, hat 2 Manuale, Pedal, 42Register und 2.671 Pfeifen.
  • Die Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Orgel auf der Südempore wurde Mitte November 2010 eingebaut. Sie ist mit 676 Pfeifen ausgestattet und hat 13 Register auf 2 Manualen und Pedal.
  • Die Kryptaorgel ”Felix Mendelssohn Bartholdy” ist ein romantisches Instrument der Firma Striebel von 1917. Sie hat 2 Manuale, 7 Register und 435 Pfeifen.

Der Zentralspieltisch

---dreieck Zentralspieltisch: Vom Zentralspieltisch (2009) können Große Orgel, Konzert-Orgel und das Fernwerk gespielt  werden. Der Zentralspieltisch verfügt über fünf Manuale, 145 Register und zahlreiche Sonderfunktionen. Eingebaut ist auch eine Computeranlage für die Speicherung von Registrierungen. Beweglich platziert auf der Nordempore bietet er die optimale Position, um die Balance aller Komponenten des neuen Ensembles zu kontrollieren und den meisten Hörern den Blick auf den Organisten zu ermöglichen. Da der Zentralspieltisch elektrisch beziehungsweise elektronisch arbeitet, ist es möglich, sämtliche neun Manual- und drei Pedalwerke nahezu beliebig den einzelnen Klaviaturen zuzuweisen. Dies eröffnet ungeahnte Kombinationen, wie sie nur an sehr wenigen Orgelanlagen gegeben sind. Je nach stilistischer Ausrichtung eines Musikwerks kann der Organist das Gesamtensemble – vergleichbar den Instrumentengruppen eines Orchesters – jeweils optimal positionieren sowie dynamisch und in den Klangfarben ausbalancieren. Die Intonation aller drei Teilorgeln ist dabei so sorgsam abgestimmt, dass im Kirchenraum nicht immer erkennbar ist, welches Register welcher Orgel gerade angespielt wird. Garantiert ist jedoch stets ein überwältigendes Raumerlebnis.

 

Die Große Orgel / Steinmeyer-Orgel

---dreieck Die Große Orgel auf der Westempore ist ein Neubau der weltweit bekannten Werkstätte G. F. Steinmeyer & Co. (Oettingen in Bayern) von 1962. Sie hat fünf Manuale, Pedal, 86 Register und 6.697 Pfeifen. Zu ihren Besonderheiten zählen der Zimbelstern und die 2015 eingebauten Röhrenglocken. Ausgehend vom Orgeltypus Johann Gottfried Hildebrandts (1768) entwarf Steinmeyer eine Großorgel, die für ein stilistisch breit angelegtes Orgelrepertoire einsetzbar ist. Der Prospekt strebt wie bei den Vorgängerorgeln zur zentralen Mittelachse hin, flankiert von gestuften und geschwungenen Seitenfeldern, die das Zentrum gleich einem Kleid umhüllen und fügt sich so homogen in den lichten barocken Raum von Johann Leonhard Prey und Ernst Georg Sonnin ein. Das Instrument wurde im Rahmen der Arbeiten 2009–2010 technisch komplett überholt. Die Spieltraktur (die Verbindung von den Tasten zu den einzelnen Tonventilen) wurde weitgehend neu gebaut. Bauteile aus Aluminium und Kunststoff wurden durch seit Jahrhunderten bewährte Systeme, überwiegend in Hartholz, ersetzt, so dass die zum Teil extrem langen Wege leichter überwunden werden können. Nahezu unangetastet blieb der klangliche Aufbau dieser Orgel, die so genannte Disposition: Sie ist in sich logisch und bietet eine überaus große, mittlerweile selten gewordene Auswahl an Prinzipalen, Mixturen, Flöten und Zungenregistern. Auch die Qualität des Pfeifenwerks und die Intonation (die Feineinstellung der einzelnen Pfeifen) zeigten ein hohes Niveau. Durch die stabilisierte Windversorgung und eine sorgfältige Nachintonation konnte etwas heute nicht Selbstverständliches erreicht werden: Die klangliche Intention von 1962 blieb komplett erhalten, kommt nun aber erst richtig in ihrer Schönheit und Differenziertheit zur Entfaltung. Trotz der beachtlichen Größe strahlt das Instrument noble Eleganz und Wärme aus. 2015 wurde an der Rückwand der Orgel durch die Orgelbauwerkstatt Johannes Klais (Bonn) ein Glockenspiel eingebaut. Es arbeitet mit 25 Röhrenglocken und kann elektrisch vom Zentralspieltisch aus gespielt werden.

 

Die Konzert-Orgel

---dreieck Die Konzert-Orgel auf der Nordempore von 1914 hat zwei Manuale, Pedal, 42 Register und 2.671 Pfeifen. Um auch die sinfonischen Aufführungen mit Chor und Orchester adäquat begleiten zu können, wurde 1914 auf der Nordempore die Konzert-Orgel aufgestellt. Das stattliche Instrument mit 41 Registern lieferte die Firma Marcussen & Søn aus Apenrade. Wie die Orchester der Spätromantik verfügt es vornehmlich über sonore Klangfarben in feinen dynamischen Abstufungen. Nach dem Wiederaufbau des Michel nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das beschädigte Werk mit den damals verfügbaren bescheidenen Mitteln zur provisorischen Hauptorgel umgestaltet. Ein kompliziertes Unterfangen war es entsprechend, bei der Konzertorgel dem Originalzustand von 1914 wieder so nahe wie möglich zu kommen. Durch den Umbau und die stilistisch ungeschickten Erweiterungen in den 1950er Jahren waren technische Bauteile und das Pfeifenwerk entscheidend verändert und in der Orgel verstellt worden. Wie bei einem Puzzle mussten die ursprünglichen Positionen der mehr als 2000 Pfeifen ermittelt werden. Dabei konnte man sich an Vergleichsinstrumenten der Werkstatt Marcussen aus dem frühen 20. Jahrhundert orientieren. Auf diese Weise wurde auch der Spieltisch samt der rein pneumatischen Steuerung rekonstruiert. Fehlende Teile oder Register wurden im Stil der Zeit ergänzt.  Wiedergewonnen wurde so das hochromantische Klangbild dieser Orgel mit seinen orchestralen Farben, dem großen Fundus an differenzierten Flöten- und Streicherstimmen. Charakteristika sind der grundtönige Klang, die dynamische Elastizität sowie die Lebendigkeit der schmetternden Zungenstimmen und der überblasenden Flöten.

 

Die Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Orgel

---dreieck Die Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Orgel wurde 2010 von der Firma Freiburger Orgelbau Hartwig und Tilmann Späth OHG gebaut. Sie hat 13 Register, 676 Pfeifen, zwei Manuale und Pedal. Eine Besonderheit ist das Effekt-Register "Nachtigall". Das kleine Instrument auf der Südempore ist ein ergänzender Bestandteil des Ensembles der Orgeln im Michel. Vis-à-vis der Konzertorgel ist es schon architektonisch deren Pendant. Jedoch sind ihre Gehäusekonturen gestreckt und in eine grazile, zeitunabhängige Formensprache übertragen. Sie greift einerseits die Rundelemente der Raumschale auf und verkörpert andererseits ein Musikinstrument unserer Tage. Damit ist auch ihre musikalische Aufgabe umrissen: Solo- und Begleitinstrument für kammermusikalisch angelegte ältere Werke ohne eine reine Stilkopie zu sein. Ein kleiner Fundus authentischer Register wird über eine hoch sensible Mechanik angespielt. Die Temperierung (Einteilung der Tonschritte) ist ebenfalls für dieses Repertoire eingerichtet. Gewidmet ist diese Orgel Carl Philipp Emanuel Bach, der in Hamburg wirkte und dessen Grabmal in der Krypta des Michel zu sehen ist.

Logen

Nebenräume

Im Herrensaal tagt einmal im Monat der Kirchenvorstand.

Die Krypta unter dem Michel

Beeindruckend: Der Blick ins Innere zeigt die charakteristischen Pfeiler in dem rund 300 Quadratmeter großen Gewölbe. Von 1762 bis 1817 wurden Verstorbene hier in schlichten Grabkammern bestattet.

Unter dem großen Gottesdienstraum der Hauptkirche St. Michaelis liegt ein zweiter Raum mit dem gleichen Grundriss – die Krypta. Sie ist ein Ehrfurcht einflößender Ort. Unter schweren, mit Inschriften versehenen Sandsteinplatten befinden sich 2.145 Grabstätten aus der Zeit von 1762-1817. 2007 berichtet das Hamburger Abendblatt über die Einrichtung eins neuen Kolumbarium mit Platz für rund 1000 Urnen. Es entsteht in einem bisher nicht zugänglichen Teil der barocken Krypta. Die vor 200 Jahren von den französischen Besatzern verbotene Tradition der Kirchenbestattung soll damit wieder möglich werden. Bereits Baumeister Georg Sonnin hatte nach dem Brand durch einen Blitzeinschlag von 1750 die Begräbnisstätte in der Krypta als Geldquelle eingeplant. Die Grabstätten konnten damals von reichen Hamburger Familien, Mitgliedern von Sterbekassen, Ämtern oder Bruderschaften erworben werden. Durch den Verkauf der Gräber konnte ein Teil des Wiederaufbaus der Kirche finanziert werden. In der Krypta ruhen ehrwürdige Hamburger wie Musikdirektor Carl Philipp Emanuel Bach, gestorben 1788, Michel-Erbauer Georg Sonnin (1794) oder der Oberalte Hans Albers (1764). Neben den Grabanlagen beherbergt die Krypta auch noch zwei Ausstellungen. Eine von ihnen zeigt Grabfunde, die bei den Sanierungsarbeiten 2004-2008 entdeckt wurden. Die andere befasst sich mit der Geschichte der Kirche St. Michaelis - vom ersten Entwurf bis in die Neuzeit. Eine 2013 eröffnete Ausstellung zeigt seltenem Grabschmuck. Die Objekte sind spannende Zeugnisse einer Begräbniskultur, wie wir sie heute nicht mehr kennen. Das Besondere daran ist, dass solch edler und aufwendiger Grabschmuck sonst nur in Gräbern des Hochadels üblich war. Unter den Ausstellungsstücken sind eine puppengroße Christusfigur aus Blei, Beschläge und Wappen aus Weißmetall und ein Schmetterling, der mit einer Stahlfeder auf dem Sarg befestigt war.

Mehr als 2.000 Verstorbene fanden hier ihre letzte Ruhestätte, meist reiche Hamburger Familien, die sich die Gräber etwas kosten ließen. Bis zu drei Särge fanden in einer Gruftkammer Platz, die mit massiven, aber schmucklosen Sandsteinplatten abgedeckt wurden.

Durch den Haupteingang gehend führt eine Treppe hinab in eines der größten Gruftgewölbe Europas, in dem sich u.a. der Grabstein des sogenannten „Hamburger Bach“ Carl Philipp Emanuel Bach, Sohn von Johann Sebastian Bach befindet. Er übernahm 1768 als Nachfolger seines Paten Georg Philipp Telemann die Position des Kirchenmusikdirektors in Hamburg. Ausgestattet mit einer exzellenten Akustik sowohl für Kammermusik-Ensembles als auch für Gesang, Sprechtheater und Rezitationen ist die Krypta für diese Veranstaltungen und insbesondere für Gottesdienste der Hauptkirche mit einer aus dem Jahr 1917 stammenden "Felix Mendelssohn Bartholdy Orgel" ausgestattet worden.  

Grab des Musikers und Hamburger Kirchenmusikdirektors Carl Philipp Emanuel Bach. Er starb am 14. Dezember 1788.

Nachdem im Jahre 1750 die alte Michaeliskirche abgebrannt war, schlug der Baumeister Ernst Georg Sonnin für den Neubau vor, flächendeckend unter der Kirche ein Gewölbe anzulegen und unter deren Fußboden gleichförmige Grabkammern einzubauen. Insgesamt sind 268 Kammern unterhalb eines begehbaren Kellerbereiches entstanden. Man erhoffte, durch die Gebühren, die für eine 15-, 20-, 30-, 50- oder 100-jährige Ruhezeit anfielen, die Finanzierung des Kirchenbaus und den späteren Betrieb sicherzustellen. Im Jahre 1770 war diese großzügige Bestattungsanlage fertiggestellt; bestattet wurde hier aber schon seit 1762. Während der französischen Besatzung verbot ein Befehl Napoleons bereits im Jahre 1813 die Bestattungen in der Michelgruft. Dennoch wurden bis 1817 noch 108 Personen in der Gruft beigesetzt, so dass insgesamt eine Anzahl von mindestens 2.121 Bestatteten registriert ist. Hinzu kommen noch zahlreiche nichtregistrierte Bestattungen der Ämter, Bruderschaften und Sterbekassen. Aus diesem Sachverhalt wird deutlich, dass, anders als in anderen neuzeitlichen Gruftanlagen, die allein den sozial höherstehenden Schichten vorbehalten waren, in diesem Gruftgewölbe auch Handwerker, Händler oder Seeleute ihre letzte Ruhestätte fanden. Aufgrund von Sanierungs- und Sicherungsarbeiten am Baukörper der Kirche war es nötig, einen Teil der Grabkammern zu öffnen. Bei dieser Gelegenheit wurden von 2004 bis 2008 die Inhalte von 61 Kammern archäologisch dokumentiert. Den Fußboden des Gruftgewölbes bilden die Grabplatten aus Sandstein. Unterhalb dieser Grabplatten befinden sich die Kammern, die bis zu 4 m in den Erdboden hinunter reichen. Die Kammerinhalte und deren Erhaltungszustände sind sehr unterschiedlich. So sind in manchen Kammern vollständig intakte und geschlossene Särge enthalten, in anderen wiederum gibt es Särge, die teilweise zusammengefallen sind. In den meisten Fällen jedoch sind die Särge komplett zerfallen, so dass nur einzelne Bretter oder auch nur Brettfragmente erhalten sind. Daneben gibt es auch Sammelkammern mit Gebeinen oder Sargbestandteilen. Die Grabkammern wurden nach Ablauf der Ruhezeit oder bei Verkauf "gereinigt", d.h. die sterblichen Überreste entnommen und in eigens dafür vorgesehene Kammern umgebettet. Um einen Sarg in eine Kammer einzubringen, wurden die Grabplatten angehoben und der Sarg waagerecht auf den Fußboden oder auf bereits vorhandene Särge abgestellt. In der Regel stehen zwei Särge nebeneinander und wegen der geringen Breite der Kammern in entgegengesetzter Ausrichtung.

Der Hamburger Michel ist nicht nur Wahrzeichen der Stadt und die bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands, sondern beherbergt auch eine der größten Grabkammern Europas. Der Eingangsbereich stimmt mit Fundstücken aus der bewegten Geschichte der Kirche auf die einzigartige Krypta ein. Dazu gehören auch die Überreste zerstörter Glocken.

Krippen-Ausstellung. Gezeigt werden rund 60 wertvolle Stücke aus aller Welt. Bei dieser Krippe aus Neapel findet die Heilige Familie neben einer Wirtschaft Unterschlupf, in der Würste und Schweineteile von der Decke baumeln.

Besonderer Höhepunkt 2017 war die Präsentation einer neapolitanischen Krippe bei der Eröffnung des Weihnachts-Marktes am 1. Dezember. Sie stammt aus einer Sammlung von rund 60 Krippen, die der Wahl-Hamburger Kurt Rechenberg der Kirche St. Michaelis geschenkt hat. Zu der außergewöhnlichen Sammlung zählen viele Stücke aus Südamerika, Portugal und Italien, die älteste Krippe stammt aus dem 15. Jahrhundert. Seit dem 2. Advent 2017 sind die wertvollen Stücke in einer Dauerausstellung in der Krypta zu sehen. Sie ergänzen damit die Ausstellung zur Baugeschichte, Grabkultur und Musik an St. Michaelis.

Vermutlich aus einer Zinn-Blei-Legierung wurden die vielfältigen Sargbeschläge gegossen, die teils rein zierenden, teils symbolischen Charakter haben. Die meisten Beschläge haben gerade in der Sepulkralkultur eine tiefere Bedeutung, auch wenn nicht auszuschließen ist, dass sich diese Elemente im Laufe der Zeit verselbstständigten und ihr Symbolgehalt nicht mehr unbedingt bewusst wahrgenommen wurde. Unter den Sargbeschlägen überwiegen antikisierende Motive mit sepulkralem Charakter. Kruzifixe auf Särgen mit oder ohne Christusfigur sind als rein christliche Symbole anzusprechen und sind seit dem Mittelalter in unterschiedlicher Machart als religiöser Sargschmuck belegt. Eine Besonderheit sind große Kronen, die wahrscheinlich auf dem Kopfende des Sargdeckels gestanden haben. Bislang sind solche Kronen nur im adeligen Kontext auf Särgen zu finden. Hervorzuheben ist auch der singuläre Fund eines Schmetterlings, der mittels eines spiralförmigen Drahtes beweglich vermutlich auf einem Sargdeckel befestigt war. Der Schmetterling ist seit der Antike ein Symbol für die entfliehende Seele. Inschriftenbleche sind sowohl noch auf den Särgen selbst als auch in den Kammern verstreut zu finden. Ovale und trapezförmige Bleche sind die häufigsten Formen; gelegentlich kommen Bleche in Form einer Schriftrolle vor.

Der Schmetterling ist ein Symbol für die Verwandlung nach dem Tod: Die Seele kann aus dem Körper entfliehen. Dieses Exemplar ist ein klappbarer Beschlag für einen Sarg.

Zwei farbig bemalte Fenster mit Lutherdarstellungen aus dem Seemannsheim der Deutschen Seemannsmission erinnern an die ehemalige Filialkirche des Michels, die Lutherkirche. Sie stand bis zu ihrer Zerstörung 1943/44 in der Nähe der Landungsbrücken.

Von ganz unten nach ganz oben

Nicht verpassen sollten Besucher einen Aufstieg zum Turm. Zur Aussichtsplattform führen Treppen mit insgesamt 453 Stufen und ein Aufzug. Der Blick schweift in alle Richtungen über die Stadt und weit über die Elbe.

Der Blick von der 82m hohen Turmplattform erschließt die verschiedenen Wohn- und Sanierungsgebiete der Neustadt, darüber hinaus die Hafenlandschaft, die Innenstadt, die westlichen und nördlichen Vororte.

Weitere Rundblick-Fotos vom Turm des Michel finden Sie hier.

 

 

Zahlen und Fakten auf einen Blick

01 Acht Pforten führen in die Kirche.

02 Die Kanzel von 1910 ist vom Dresdner Otto Lessing.

03 Wegen Sanierungsarbeiten war die Kirche 2009 für zehn Monate erstmals geschlossen.

04 An den Arbeiten waren mehr als 600 Bauarbeiter beteiligt.

05 Die größte der fünf Orgeln hat 6674 Pfeifen.

06 Bauzeit des Michel: 36 Jahre.

07 Michel-Innenmaße: 52 Meter lang, 44 breit, 27 hoch.

08 Das Taufbecken ist einer der ältesten Inventar-Gegenstände (18. Jahrhundert).

09 Jährlich mehr als 1,4 Mio Besucher.

10 Sanierung 2009 kostete 12,8 Mio. Euro.

11 Die Turmuhr ist die größte Deutschlands (8 Meter Durchmesser).

12 Jeder Zeiger wiegt 130 Kilo.

13 1750 brennt der „Große Michel nieder.

14 150 Armleuchten.

15 Michel-Architekt Ernst Georg Sonnin studierte auch Theologie.

16 Leitspruch der Kirche: „Gott der Herr ist Sonne und Schild“ (Psalm 84.12).

17 Der Turm ist mit 132 Metern der zweithöchste Hamburgs.

18 Nach 15 Jahren setzt das Kupferdach seine grüne Patina an.

19 Auf dem Turm sind acht Webcams.

20 Der Türmer bläst werktags um 10 und 21 Uhr, sonntags 12 Uhr.

21 Um 1600 war die Kirche eine kleine Kapelle.

22 Die Krypta diente im Krieg als Luftschutzbunker.

23 Im Innenraum stehen 80 beheizte Holzbänke.

24 Im Herrensaal tagt einmal im Monat der Kirchenvorstand.

25 In der Kirche sind 29 Kilometer Stromleitungen verlegt.

wupper digitale fotografie

Alle Bilder auf diesen Seiten unterliegen dem © von Klaus-D. Wupper. Das Copyright für veröffentlichte, vom Betreiber dieses Onlineangebotes selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten.
Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Sounds oder Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Betreibers nicht gestattet.