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Hafenrundfahrt 2021 mit MS Louisiana Star

Nostalgisch: Die vier Schornsteine rauchen, das Schaufelrad plätschert, die Dampfsirene heult. Wer am Elbufer flaniert, kann das Schaufelradschiff und eines der schönsten Veranstaltungsschiffe Europas, die MS Louisiana Star, nicht übersehen!

Das Flaggschiff, die MS Louisiana Star, der Elbreederei Abicht gehört zu den beliebtesten Charter-Locations des Hamburger Hafens. Mit seinen Galerien, Bögen und Säulen verströmt es opulentes Südstaaten-Flair, das sich auch unter Deck in roten Teppichen, breiten Treppen und poliertem Messing niederschlägt.

 
 

Seit 1962 ist die MS Kirchdorf unermüdlich im Hamburger Hafen unterwegs. Das Traditionsschiff der HADAG Seetouristik und Fährdienst AG hatte schon nach 50 Jahren mehr als 1,5 Millionen Seemeilen zurückgelegt – das entspricht 50 Weltumrundungen. Dann wurde das damals noch grün-weiße Schmuckstück der HADAG-Flotte vor allem bei Hafenrundfahrten eingesetzt – aber auch als Verstärker im Fährliniendienst oder auf der Unterelbe. Dabei konnte die Kirchdorf statistisch schon jeden Hamburger und jede Hamburgerin sieben Mal an Bord begrüßen. Die MS Kirchdorf war das letzte noch eingesetzte Schiff des Typs IIIc. Bei einer Länge von 30 Metern, einer Breite von 8 Metern und einer Tiefe von 3,5 Metern brachte sie stolze 375 PS auf den Tacho. Gebaut wurde das Schiff auf der J.J. Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde im Auftrag der Hafen Dampfschiffahrt AG.

Seit Juli 2020 fährt sie im neuen Gewand: Gin Sul, der Hamburger Gin, ist, zunächst für 5 Jahre, stolzer Pate des traditionsreichen Schiffes. Denn ein Typschiff ziert schon seit jeher die typisch weiße Tonflasche von GIN SUL. Die Typschiffe bevölkerten einst den Hamburger Hafen. Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger wurden die meisten Schiff verkauft oder außer Dienst gestellt. Sechs Schiffe verkaufte man damals nach Lissabon an die Transtejo Fährgesellschaft, wo sie auf dem Tejo die Stadt Lissabon mit dem südlich des Flusses gelegenen Cacilhas verbanden. Die Lissabonner nennen die Hamburger Schiffe daher „Cacilheiros“.

Die HADAG freut sich sehr, dass es gelungen ist, für den Fortbestand der Kirchdorf einen leidenschaftlichen Paten zu gewinnen. Die Typschiffe gehören zum Bild des Hafens - das muss auch in Zukunft so bleiben. Das Schiff wurde von außen neu weiss-blau lackiert  und im Inneren aufgefrischt – als kleines i-Tüpfelchen prangt an den Seiten jetzt wieder das alte HADAG Wappen aus den "Fünfziger" Jahren.

Alte HADAG Wappen aus den "Fünfzigern"
 
 

Die Mega-Yacht „Nord“ steht in Dock 11 von Blohm + Voss
Im September 2021 wurde die angeblich 500 Mio. Euro teure Mega-Yacht „Nord“ (142 m) vom russischen Stahl-Milliardär Alexei Alexandrowitsch Mordaschow (55) in Dock 11 von Blohm + Voss gestellt. Das fünf Decks hohe Alu-Stahl-Schiff mit auffälliger Plattform und den blauen LED-Buchstaben „Nord“ über dem Bug wurde erst 2021 von Lürssen abgeliefert, war im Frühjahr auf Jungfernfahrt vor Mallorca. Zur Luxus-Ausstattung für bis zu 36 Gäste gehören u.a. Beachclub, Kino, Theater, Schwimmbad.

 
 

Klärwerk Köhlbrandhöft

Die Einleitung von Schadstoffen in die Elbe ist erheblich zurückgegangen, und das Abwasser Hamburgs wird gründlich gereinigt, bevor es den Fluss erreicht. In den zehn eiförmigen Faulbehältern findet die Schlammbehandlung statt. Dort faulen die Klärschlämme aus, um Faulgas zu gewinnen. Dieses wird wiederum genutzt, um Strom und Wärme daraus zu gewinnen. Die ersten Reinigungsschritte finden dagegen im Rechen (mechanische Reinigung) und in der Vorklärung statt.

Im Klärwerk soll die weltweit größte Anlage zur Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser entstehen. Jährlich können rund 20.000 Tonnen Klärschlammasche genutzt werden, um daraus Phosphorsäure zu gewinnen.

Tollerort (für Fotografen ein „toller Ort“) ist eine Kaizunge im Hamburger Hafen und war bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Bezeichnung der Mündung des Köhlbrand, eines Seitenarms der Süderelbe, in die Norderelbe, zwischen den Elbinseln Kuhwärder (Steinwerder) und Kleiner Maakenwärder (Waltershof). Der Name hat die Bedeutung jedoch von Zollort, abgeleitet von Toll oder Toller für Zoll, und ist darauf zurückzuführen, dass sich hier bis zum Abschluss des Gottorper Vertrags 1768 die Grenze zwischen dänischem und hamburgischem Gebiet befand. Vermutlich stand am Ort eine Zollstation. Auf einer Karte von Gustav Adolf von Varendorf von Ende des 18. Jahrhunderts ist es als Dolt Orth eingetragen. Östlich der Mündung unterhielt Hamburg von 1869 bis 1913 eine hölzerne Bake mit Aufzugfeuer, die gemäß dem Ersten Köhlbrandvertrag von 1868 wie die Leuchtfeuer auf dem Ross, auf Waltershof und dem Kleinen Kattwyk auf Kosten Preußens errichtet worden war.

Im Zuge der weiteren Entwicklung des Hamburger Hafens und auf der Grundlage des Dritten Köhlbrandvertrags von 1908 wurde die Mündung 1913 etwa 500 Meter westlich verlegt und Tollerort als Hafenbecken ausgebaut. Der Name übertrug sich auf die Kaizunge zwischen dem Kohlenschiffhafen und dem Vorhafen der Kaiserhäfen, auf der am Tollerortweg die Freihafengrenze verlief.

1917 baute die Werft Janssen & Schmilinsky, die zuvor ihren Standort am Schanzenweg in Steinwerder hatte, an der östlichen Seite von Tollerort einen vergrößerten Schiffbauplatz. Nach deren Konkurs übernahmen die Howaldtswerke, Kiel, am 1. Januar 1929 die Werft und bezog sie in den Ausbau der Howaldtswerft Hamburg ein. Bereits 1931 wurde der Werksteil stillgelegt.

Seit 1977 befindet sich auf der Kaizunge das Containerterminal Tollerort (CTT), aufgrund des wachsenden Platzbedarfes für die Abstellflächen von Containern schüttete man in den folgenden Jahren einen großen Teil des Kohlenschiffhafens zu.

Container Terminal Burchardkai (CTB)

Auf dem HHLA Container Terminal Burchardkai wurden 1968 die ersten Stahlboxen in Hamburg abgefertigt. Heute schlägt die größte Anlage für den Containerumschlag fast jeden dritten Container im Hamburger Hafen um. 30 Containerbrücken arbeiten an den Tausenden Schiffen, die hier jährlich festmachen, und täglich werden mehrere Hundert Eisenbahnwaggons be- und entladen. Das laufende Modernisierungsprogramm erhöht die Kapazität schrittweise und macht den Terminal fit für die größten Containerschiffe.

Marode und zu niedrig: Hamburgs Köhlbrandbrücke

Als die ersten Arbeiter am 8. Mai 1970 mit dem Bau der Köhlbrandbrücke beginnen, ahnt kaum jemand, dass sie zu eines der Hamburger Wahrzeichen Hamburgs wird. Inzwischen sind die Tage des mittlerweile maroden Bauwerks gezählt.

Zehntausende Fahrzeuge überqueren täglich die Köhlbrandbrücke. Deswegen werden regelmäßig Reparatur- und Erhaltungsarbeiten durchgeführt. Eine Untersuchung der Technischen Universität Hamburg-Harburg aus dem Jahr 2008 aber zeigt: Wenn weiterhin im bestehenden Rhythmus Instandsetzungsmaßnahmen durchgeführt werden, wird sich die Unterhaltung der Brücke nur noch bis etwa 2030 rechnen. Danach würde ein Neubau - unabhängig von der weiterhin gegebenen Tragfähigkeit und Verkehrssicherheit - wirtschaftlicher sein.  

Zur maroden Bausubstanz kommt ein weiteres Problem: Die Brücke ist zu niedrig. Containerschiffe der neuesten Generation können Hamburgs modernstes Terminal in Altenwerder nicht anfahren. 2017 beginnt die HPA mit ersten Planungen: Demnach soll eine neue Brücke das alte Bauwerk ersetzten und eine Durchfahrtshöhe von mindestens 73,5 Metern haben.

Doch mittlerweile ist der Bau einer neuen Brücke vom Tisch. Stattdessen soll in der Zukunft ein Tunnel den Köhlbrand queren. Zwar wird ein Tunnel laut Wirtschaftssenator mit mehr als drei Milliarden Euro wesentlich teurer als eine neue Brücke, bietet aber mehrere Vorteile. Zum einen sei der Verkehr nicht der Witterung ausgesetzt, heißt es im Februar 2021, zum anderen halte der Tunnel wesentlich länger als eine Brücke - und der Hohlraum unter der Fahrbahn kann nach den Worten des Senators zusätzlich genutzt werden. Neben der Wirtschaftsbehörde bevorzugen auch die Hafenwirtschaft und die Hafenverwaltung diese Alternative.

Im Falle einer Baugenehmigung könnten die Bauarbeiten 2026 beginnen - sieben Jahre werden dafür in etwa veranschlagt.

 
 
 
 
Feuerlöschboot “Branddirektor Westphal”
Feuerlöschboot “Branddirektor Westphal”
Winzig klein: Feuerwehrleute auf dem Dach der Elphi

Feuerwehr absolviert Höhenübung an der Elbphilharmonie

Eine gemeinsame spektakuläre Übung von Höhenrettern, Löschboot-Crew und Tauchern absolvierten Hamburgs Feuerwehrleute am 16.09.2021 an der Elbphilharmonie. Die Höhenretter seilten sich vom Dach des Konzerthauses im Hafen ab und stiegen auf das Feuerlöschboot “Branddirektor Westphal” über. Die Taucher waren vorsichtshalber dabei, falls jemand ins Wasser gefallen wäre. Das Dach der auf dem historischen Kaispeicher A aufgebauten „Elphi“ ist an der höchsten Stelle 110 Meter hoch. In 37 Metern Höhe, quasi auf dem alten Dach des Speichers, führt die Plaza herum. Von dort „retteten“ die Höhenretter eine Person auf das Löschboot.

Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Spektakel an der nördlichen Gebäude-Fassade in luftiger Höhe von der Mahatma-Gandhi-Brücke und von der Plaza aus.

Plaza

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