Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
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Schloss Steinhausen

Die heutige Schlossanlage besteht aus mehreren Gebäuden. Der Süden des Areals wird von einem dreiflügeligen Putzbau mit Satteldach eingenommen, der einst als Stall diente. An der Ostseite steht ein dreigeschossiger Turm auf kreisrundem Grundriss, dessen unterer Teil aus dem Mittelalter stammt. Sein oberer Abschnitt stammt samt der Treppe, die sich außen spiralförmig um den Turm windet, aus dem 19. Jahrhundert.

Der Bau besaß früher einen polygonalen Helm mit Wetterfahne, der aber 1999 aus Sicherheitsgründen abgetragen werden musste. Dachhaut und Gebälk waren morsch, und der Turm zeigte Bergbauschäden. Seither steht der Helm im Hof des Schlosses. Der im Juni 2005 eigens gegründete Freundeskreis Schloss Steinhausen bemühte sich lange Zeit um Spenden und öffentliche Fördergelder für die Restaurierung des Turms und seines Dachs, deren Kosten auf 156.000 Euro geschätzt werden, nach der Auflösung des Vereins sind die Pläne dazu jedoch vorerst zurückgestellt. Dem Turm schließt sich in südöstlicher Richtung ein Wohnhaus mit  Bruchsteinmauerwerk an, dessen auffälligstes Merkmal seine Stufengiebel sind. Es wurde wahrscheinlich auf den Fundamenten eines älteren Palas errichtet und besitzt nachgotischen Formenschmuck, wie zum Beispiel ein Gesims mit Eierstabprofil. Der nördliche Teil des zweigeschossigen Gebäudes ist renaissancezeitlich, während der südliche Teil eine Erweiterung aus der Zeit um 1800 ist. Über dem rundbogigen Eingang an der Westseite findet sich ein Wappen und die Datierung „1.2.1607“ sowie die Inschrift: „Robbert Stael von Holstein, Thumbcuster zu Hildesheim hat mich erbaut.“ Im stumpfen Winkel schließt sich am Südende des Erweiterungsbaus ein Wirtschaftsgebäude aus Bruchstein an, das von einem ziegelgedeckten Satteldach abgeschlossen wird. Seine Ursprünge sind wohl mittelalterlich, jedoch sind seine Treppengiebel eine Zutat des 19. Jahrhunderts. Im Norden des Areals findet sich das zweigeschossige Herrenhaus mit Krüppelwalmdach. Es ist durch Fenster in neun Achsen gegliedert. Seine älteste Bausubstanz ist mittelalterlich, andere Teile stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. 1810 im Stil des Klassizismus umfassend verändert, erfuhr das Gebäude ab 1899 eine erneute Umgestaltung. Aus dieser Zeit stammen das Vestibül, das Treppenhaus, die Veranda und westliche Anbauten im Stil des Historismus. An der nordöstlichen Ecke des Herrenhauses steht die historistische Schlosskapelle. Im Kern aus dem Jahr 1648 stammend, erfuhr sie 1904 eine grundlegende Umgestaltung nach dem damals herrschenden Geschmacks des Jugendstils. In ihrem Inneren sind alte Grabplatten aus dem 15. bis 18. Jahrhundert zu sehen, darunter auch der Grabstein Hardenberg Staël von Holsteins.

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