Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
Ihre Spende hält uns auf Kurs. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist einer der modernsten Seenot-Rettungsdienste der Welt. Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen. Als Seenotretter sind wir auf Nord- und Ostsee bei jedem Wetter mit einer Flotte von 60 Seenotkreuzern und Rettungsbooten rund um die Uhr einsatzbereit.
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Büsum im Oktober (2009)

Büsum (plattdeutsch Büsen) ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Der Hafenort liegt direkt an der Nordsee, ist seit dem 19. Jahrhundert Seebad und nach Übernachtungszahlen nach Sankt Peter-Ording und Westerland der drittgrößte Fremdenverkehrsort an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Ursprünglich eine Insel mit mehreren Dörfern, ist Büsum seit 1585 mit dem Festland verbunden. Vor allem der Fremdenverkehr, der Ausflugs- und Fischereihafen prägen das Ortsbild. Die dort angelandeten Büsumer Krabben sind als Delikatesse überregional bekannt.

Blick über den Museumshafen im Spätsommer 2009

Museumshafen in Büsum

 

Der Museumshafen (2001 gegründet) wird vom Verein „Museumshafen Büsum e.V.“ betreut und ist Anziehungspunkt für Liebhaber historischer Schiffe. Liebevoll werden alte Segler in Stand gesetzt und gekonnt restauriert. Der Verein hat sich zum Ziel gemacht, in dem ehemaligen kleinen Fischerdorf Busen (erst später wurde es Büsum) den Gedanken an das maritime Leben heute und morgen weiterleben zu lassen.

Die vereinseigenen Schiffe wie die Gaffelkutter „Margaretha“ und „Fahrewohl“ und der alte Seenotretter „Rickmer Bock“, die ganzjährig im Museumshafen Büsum liegen, sind nur eine Seite der Aktivitäten des Vereins. Rund um den Ankerplatz gibt es noch viele weitere spannende Relikte aus früheren Zeiten zu entdecken:

 

  • das alte Molenfeuer am Ankerplatz,
  • den ersten hölzerne Büsumer Leuchtturm von 1878 als Nachbau an der Freitreppe,
  • die Ankergalerie,
  • die Schottschen Karren, mit denen früher die Fische und Krabben transportiert wurden,
  • den alte Hafenlastenkran,
  • die beleuchteten Dalben rund um den Museumshafen, an denen früher die Schiffe im Hafen festgemacht wurden,
  • den schmucke Flaggenmast (Nachbau eines Gaffelkuttermastes), an dem tagsüber vom Fahnenwart gehisste Bundes-, Landes-, Kreis-, Orts- und Vereinsfahnen wehen,
  • und darunter die beiden Ruhebänke am Ankerplatz.

Das alles zeigt den Büsumer Gästen und auch den Einheimischen, dass hier Ehrenamtliche am Werk sind, die Spaß haben zum Allgemeinwohl tätig zu sein und in deren Arbeit sich die Liebe zum Meer und der Heimat widerspiegelt.

Der Büsumer Hafen - selbst so mancher Büsumer erfährt beim Hafenbummel mit Momme Claussen die eine oder andere Geschichte aus dem Büsumer Hafen, von der er noch nicht wusste. Mit einer Prise "Döntjes", einem "Hauch" Geschichte und viel Hintergrundinformationen werden Sie humorvoll und anschaulich durch die Hafenbecken geführt.

Büsumer Krabben direkt vom Kutter: In der Saison kann man in Büsum am Museumshafen Nordsee-Krabben direkt vom Kutter kaufen, auspulen und essen, freitags gibt es sie auch auf dem Wochenmarkt in Büsum.

Ev.-Luth. St.-Clemens Kirche, Büsums jahrhundertealte Fischerkirche

Büsum gehört zu den 1140 urkundlich erwähnten Urkirchspielen, die sich von der Dithmarscher Mutterkirche in Meldorf abteilten. Die erste Büsumer Kirche wurde um 1281 auf der ehemaligen Insel Biusne gebaut. Sie wurde dem heiligen St. Clemens geweiht, dem Schutzheiligen der Schiffer und Küstenbewohner. Clemens war der dritte Bischof von Rom und Papst um 100 n. Chr. Das Büsumer Kirchspielsiegel zeigt ihn mit dem Anker, mit dem er der Legende nach im Schwarzen Meer ertränkt wurde.

 

Die erste Kirche fiel einer Sturmflut, der großen Mandränke von 1362, zum Opfer. Die danch wieder aufgebaute Kirche wurde ein Raub der Flammen. Die dritte Kirche erbauten die Inselbewohner im Jahre 1442 auf einer aufgeschütteten Warft, einem aufgeschütteten Erdhügel, der bei Sturmfluten Schutz bot. Die Kirche war deshalb für alle Einwohner Büsums ein sicherer Zufluchtsort bei Sturmfluten und Versammlungsort bei weltlichen oder kirchlichen Bekanntgaben. Vor allem aber war und ist sie ein Ort der Andacht und des Innehaltens.

Heute ist die St.-Clemens-Kirche bei Einheimischen und Gästen neben den sonntäglichen Gottesdiensten um 9.30 Uhr für seine Kirchenkonzerte auch im Rahmen der Büsumer Sommermusiken bekannt.

Im Innenraum befindet sich eine reichhaltige Ausstattung aus mehreren Epochen. Das bronzene Taufbecken stammt aus dem 13. Jahrhundert. Johann Adolfi Köster, genannt Neocorus, der um 1600 Pastor der Gemeinde war, berichtet in seiner Chronik des Landes Dithmarschen, es sei vom Seeräuber Cord Widderich im 15. Jahrhundert von der Insel Pellworm geraubt worden. Besonders morgens, wenn die Sonnenstrahlen durch die Buntglasfenster fallen, zeigt das bronzene Taufbecken seinen schönsten Anblick.

Eine Marcussen-Orgel wurde 1983, im Jahr des 500. Geburtstages von Martin Luther, eingeweiht. Weit über die Grenzen des Nordseelandes Dithmarschen hinaus sind die jährlich in der St. Clemens Kirche stattfindenden Sommermusiken bekannt und beliebt.

 

Der Altar stammt, wie auch die Kanzel, aus dem Jahr 1712, zeigt die Kreuzigungsszene und wird von den Allegorien Glaube und Hoffnung eingerahmt. In der Mitte der Kirche befindet sich ein Triumphkreuz mit Corpus, das 1495 vom „Viceinspektor der Bauernrepublik Dithmarschen“ Andreas Brues angebracht wurde.

An der Nordseite befinden sich unterhalb einer Empore mehrere Gestühlwangen aus dem 17. Jahrhundert sowie die Johannsenloge von 1801, die Nummsenloge aus dem 19. Jahrhundert sowie ein Predigerstuhl aus dem Jahr 1671. Hinter dem Aufgang zur Empore in Richtung Chor fällt eine Holzplastik der Maria aus der Triumphkreuzgruppe auf, die aus dem Jahr 1495 stammt. Ihr gegenüber befindet sich Johannes. Die Fenster im Chor enthalten biblische Szenen, wie etwa „Jesus erscheint Maria Magdalena“, eine Spende einer Privatperson aus dem Jahr 2000. Die südlichen Chorfenster sind deutlich älter, beispielsweise das Fenster „Christus und das Meer“, eine Stiftung des Fischereivereins aus dem Jahr 1911 oder „Der barmherzige Samariter“ eines Ehrenkurgastes aus Lübeck aus dem Jahr 1939. Darunter stehen mehrere Grabplatten von Pastoren und Predigern, die in der Kirche gewirkt haben. Auf der gegenüberliegenden Seite an der Südwand steht östlich der Kanzel eine Gestühlwange der Osterwurdingmannen aus dem Jahr 1672, westlich davon eine Standfigur „Heilige Margarethe“ von 1520 sowie weitere Gestühlwangen aus dem 16. Jahrhundert.

Votivschiff DER MILDE HERBST in der Sankt-Clemens-Kirche in Büsum.

Typisch für viele Kirchen an der See hängt von der Decke der Fischerkirche St. Clemens ein Votivschiff. Es hat den Namen: "Der milde Herbst." Solche Schiffe wurden früher von Schiffergilden gestiftet. Zur Olympiade 1972 wurde das Schiff in einer Ausstellung von alten Modellschiffen bewundert. Dieses Schiff stammt ursprünglich von der Insel Föhr und wurde 1807 von dem damaligen Pastor mitgebracht.

 

(Votivschiffe leiten sich aus dem lateinischen "ex-voto" ab, "votum" bedeutet "Gelübde". Die typische Geschichte hinter einem Votivschiff ist eigentlich, dass ein Seemann sich auf hoher See in höchster Not befindet und Gott verspricht, ihm ein Schiff zu schenken, wenn er diese Notsituation überlebe. In der nächsten Kirche, die er erreicht, oder in seiner Heimatkirche stiftet der Mann dann tatsächlich ein solches Schiff.)

Die Skulptur des Neocorus

Im Juni 2009 wurde auf dem Vorplatz der Kirche, dem Neocorus-Platz, eine Skulptur des Dithmarscher Chronisten enthüllt. Jens Rusch schuf sie, Pastor Dr. Dietrich Stein saß ihm dabei Modell. Neocorus hieß mit bürgerlichem Namen Johann Adolf Köster. Er hatte im niedersächsischen Helmstedt Theologie studiert, war dann zunächst Schulleiter in Büsum, bis die Gemeinde ihn 1590 zu ihrem Pastor wählte. Zu seinem Namen kam er als er Geschichtsschreiber: Sein historisches Werk, die „Chronik des Landes Dithmarschen“, gehört zu den Schätzen der Kieler Universitätsbibliothek. Sie wurde nie gedruckt, zu sehen ist dort das handschriftliche Original des Gelehrten. 

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Büsum stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Westlich der Alleestraße befindet sich das denkmalgeschützte Rathaus von Büsum, das in den Jahren 1914 und 1915 nach Plänen von Carl Mannhardt im neobarocken Stil entstand. Hinter dem Rathaus befindet sich die evangelisch-lutherische St.-Clemens-Kirche aus dem 15. Jahrhundert mit einer reichhaltigen Ausstattung. Das höchste und daher weithin sichtbare und auch markante, aber bis heute umstrittene Gebäude ist das Hochhaus Büsum, das alle anderen Bauwerke im Ort, wie auch den Leuchtturm Büsum, um ein Mehrfaches überragt. Das eigentliche Ortsbild prägen Apartmenthäuser aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, meist mit ein oder zwei Stockwerken.

Die Gemeinde betreibt mehrere Museen und organisiert zahlreiche Ausstellungen. Neben dem künstlich aufgespülten Sandstrand hat Büsum ein neu gebautes Meerwasserwellenbad Piratenmeer, den Museumshafen Büsum und das Museum am Meer, das sich vor allem dem Meer und seiner Nutzung durch den Menschen widmet. 2006 wurde am Hafen die Sturmflutenwelt „Blanker Hans“ gebaut. Diese kostete 7,5 Mio. Euro und erzählte unter anderem die Geschichte der Sturmflut 1962. Der „Blanke Hans“ schloss im November 2015.

Im Hafen sind das Schiff Schleswig-Holstein des deutschen Zolls sowie mehrere Tonnenleger des Wasser- und Schifffahrtsamt des Bundes in Tönning beheimatet. Auch die DGzRS hat hier einen Seenotrettungskreuzer stationiert. Von Dezember 1996 bis Januar 2011 war es die Hans Hackmack, die dann von der Theodor Storm abgelöst wurde.

Seit einigen Jahren ist ein Teil des Hafenbeckens 1 als Museumshafen Büsum ausgewiesen. Wichtigstes Ausstellungsstück ist das Motorrettungsboot Rickmer Bock, das von 1961 bis 1981 für die DGzRS in Büsum stationiert war. Seit Anfang 2008 findet sich dort auch der ehemalige Fischkutter Fahrewohl. Das 1912 in Wewelsfleth für den Büsumer Schiffer G.G. Johannsen gebaute Schiff ist der älteste noch fahrfähige Büsumer Krabbenkutter. Der Kutter befand sich von 1912 bis 1921 in Büsum, wo er 1915 den ersten Motor bekam. Dann kam er nach Kaiser-Wilhelm-Koog, wo er noch im selben Jahr bei schwerem Sturm auf den Deich lief, beim selben Sturm wurde fast die gesamte Flotte des Eigners zerstört. 1923 kam das Schiff nach Cuxhaven, 1929 wieder nach Dithmarschen mit dem Heimathafen Friedrichskoog, wo es bis 1976 Dienst als Fischkutter leistete. Danach gehörte es mehreren Eigentümern, darunter dem Direktor des Museums für Hamburgische Geschichte, bevor es der Museumshafenverein Büsum Ende 2007 erwarb.

In Büsum befinden sich zwei Leuchtfeuer. Der rot-weiße Leuchtturm wurde als Orientierungsfeuer in den Jahren 1912/1913 gebaut, ist 22 Meter hoch und hat eine Nenntragweite von 17/12 Seemeilen. Das Molenfeuer besteht aus zwei je zehn Meter hohen Türmen in Grün und Rot. Sie haben eine Nenntragweite von vier Seemeilen. Seit 2007 gibt es eine Nachbildung des ersten Leuchtfeuers aus dem 19. Jahrhundert am Museumshafen.

Der Leuchtturm Büsum an der deutschen Nordseeküste in Schleswig-Holstein befindet sich in der Nähe des kleinen Fischerei-, Museums- und Seezeichenhafens nahe dem Ortszentrum der Gemeinde Büsum (Amt Büsum-Wesselburen) im Landkreis Dithmarschen.

Der Vorgängerbau war ein 1875 errichtetes hölzernes Bauwerk mit einer Laterne, die hinaufgezogen werden musste. Der heutige Turm wurde in den Jahren 1912/1913 als Leit- und Orientierungsfeuer errichtet und besitzt eine Höhe von 21,4 Metern. Die Feuerhöhe liegt auf 22 Metern über dem mittleren Tidehochwasser und die Tragweite beträgt bis zu 19 Seemeilen.[1][2] Der Turm wurde auf einem im Marschboden tief gegrün- deten Fundament erbaut und besitzt ein gemauertes Erdgeschoss. Er hat eine kegelförmige Bauweise, so dass sich der runde Turm nach oben hin verjüngt. Der Leuchtturm besteht aus vorgefertigten Stahlsegmenten und entspricht in seiner Bauweise (nicht in der Höhe) den Leuchttürmen von Westerheversand, Hörnum oder dem Leuchtturm Pellworm. Der ursprünglich schwarz gestrichene Turm besitzt einige bullaugenförmige Fenster. Erst seit 1952 hat er seinen heutigen, weiß-roten Anstrich. Lediglich die Laterne mit ihren zwei vergitterten Umläufen (auf verschiedenen Ebenen) ist schwarz lackiert und besitzt ein Dach aus Kupferblech. Seit der Erbauung wird der Leuchtturm elektrisch betrieben und heute von der Zentrale des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes des Bundes in Tönning ferngesteuert. Der Leuchtturm ist zwar höher als die meisten Gebäude im Ort, wird aber von dem in den 1970er Jahren erbauten und etwa 85 Meter hohen Hochhaus Büsum (das aber keine Einrichtung zur Befeuerung für die Schifffahrt besitzt) um ein Mehrfaches überragt. Der Leuchtturm stellt daher immer noch eine See- und Landmarke dar.

Drei Leuchttürme in Büsum !

Mit der Stilllegung des ersten Leuchtturms 1913 wurde gleichzeitig der neue, noch heute stehende Leuchtturm in Betrieb gesetzt. Doch während der letzten Jahre des Oldie-Feuers gab es einen anderen, schon “moderner” Leuchtturm, nämlich von 1901 bis 1911. Er “leuchtete” in dieser Zeit mit dem uralten Turm von 1878 um die Wette. Der Turm gab erstes Licht aus Strom, das eine eingebaute Windturbine erzeugte. Die Anlage produzierte auch ersten Büsumer Strom. Allerdings wurde die Konstruktion von der zuständigen Behörde nicht als offizieller Leuchtturm anerkannt. 1913 standen also am Büsumer Deich für kurze Zeit nur wenige Meter voneinander entfernt drei Leuchttürme.

Das Hochhaus Büsum ist mit seiner Höhe von etwa 85 Metern das wohl höchste Gebäude an der deutschen Nordseeküste in Schleswig-Holstein. Es befindet sich nordwestlich des Ortszentrums des Kur- und Badeortes Büsum (Amt Büsum-Wesselburen). Es steht hinter dem Seedeich, der hier den grünen Strand von Büsum bildet. Davor liegt der als künstliche Insel geschaffene Sandstrand. Das Hochhaus wurde 1972 errichtet und besitzt 22 Etagen. Es überragt die Häuser und den Leuchtturm Büsum um ein Mehrfaches und ist daher vom Baubeginn bis heute umstritten. Das Fundament des Hochhauses besteht aus Betonpfeilern, die etwa 26 Meter tief bis auf den eiszeitlichen Boden reichen. Vom Erdgeschoss bis ganz nach oben sind insgesamt 336 Treppenstufen zu erklimmen, falls man nicht dem Aufzug den Vorzug gibt. Das Hochhaus besteht aus Appartements, die überwiegend an Urlauber vermietet werden. Das Gebäude beherbergt keine Einrichtung zur Befeuerung für die Schifffahrt und ist somit nur bedingt ein lediglich bei Tageslicht sichtbares Seezeichen. Aufgrund seiner Höhe ist es eine weithin sichtbare Landmarke.

Die Persil Uhr auf dem Ankerplatz in Büsum

Seit 1998 schmückt die bei einem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb des Henkel-Konzerns gewonnene Persiluhr Büsums Ankerplatz. Schon in den 20er Jahren waren die originalen Persil-Uhren beliebte Treffpunkte. Die Büsumer sowie die übrigen acht Replikate dieser Nostalgie-Uhr, die in ganz Deutschland verteilt sind, wurden aufgrund des 90jährigen Jubiläums der Marke Persil angefertigt.

 

Es gibt nur 8 dieser Uhren, die Standorte sind:

  1. Büsum
  2. Flensburg
  3. In Lünen, Westfalen
  4. Straubing
  5. Mühlhausen / Thüringen
  6. Recklinghausen
  7. Genthin / Jerichower Land
  8. Hamm

Die Schleuse von Büsum: So sieht sie aus, wenn man z.B. von einem Tagesausflug von Helgoland oder den Seehundbänken zurückkommt und den Büsumer Hafen ansteuert. Hier an der Schleuse sieht es fast aus wie auf einem Flughafen. Zumindest was den Tower hier im Hafenbereich betrifft. Die Schleuse dient als Hochwasserschutz und wird bei einem Pegel von 40 cm über normal geschlossen. Die Schleuse ist 22 m breit und wird vom Tower aus vom Schleusenmeister bedient.

Mit der Ol Büsum kann man eine Fahrt zur etwa 20 km vor Büsum gelegenen Seehundsbank unternehmen. Die Fahrt mitten in das Weltnaturerbe Wattenmeer dauert ungefähr 2,5 Stunden. Bis zu 100 Seehunde erwarten ihre Besucher an deren „Ruheplatz“. Es ist auf jeden Fall sehr sehenswert einmal Seehunde in Ihrem natürlichem Lebensraum zu beobachten.

Die interessanteste Kurzfahrt ist die Fangfahrt mit der MS Hauke. Während der Fahrt werden mit einem Schleppnetz Krabben und die unterschiedlichesten Fischsorten gefangen. Die Fische kommen in ein Aquarium an Bord und werden vom sachkundigen Personal alle detailliert erklärt. Die Krabben werden gleich an Bord gekocht und können dann frisch gepuhlt und gegessen werden. So frisch gibt es die Krabben ansonsten nicht einmal in Büsum.

Gaststätte "Zur alten Post": Vor anderthalb Jahrhunderten gab es sie noch an hiesigem Ort: die Büsumer Poststation. 1867 hatte sie der Bäckermeister Jacobsen übernommen. Hier kam die Post an, von hier aus wurde sie weiterbefördert in umliegende Orte. Die »Alte Post« hat sich seit über einem Jahrhundert als gefragte Einkehr mit dem Familien-siegel Ohlen in Büsum etabliert. Die Räume atmen Tradition und Behaglichkeit ehemals wohlhabender Bürger. An schönen Tagen sitzt der Gast »im Grünen«, auf der Terrasse vorm Haus und schaut auf Bäume, Rosen und die alte Fischerkirche St. Clemens aus dem 15. Jahrhundert. Seit 1889 steht das familiengeführte 3 Sterne Hotel und Restaurant "Zur alten Post" für Tradition und Gastfreundlichkeit im Herzen Büsums. Eine Gehminute bis zur Fußgängerzone, drei Minuten zu dem historischen Fischereihafen, Südstrand, Wellnesszentrum Vitamaris und dem Erlebnisbad. Im Jahre 2016 wurde ein neues Kapitel in der bis dahin 127 jährigen Geschichte der Alten Post mit einer Teilsanierung geschrieben.

Nord-Ostseekanal

Nord-Ostsee-Kanal

Rund 45 km von Büsum entfernt liegt Brunsbüttel, eine Industrie- und Hafenstadt im Kreis Dithmarschen von Schleswig-Holstein. Brunsbüttel liegt an der Mündung der Elbe in die Nordsee und besitzt den bedeutendsten Seehafen an der Westküste des nördlichsten Bundeslandes. Hier mündet auch der Nord-Ostsee-Kanal in die Nordsee. Dieser verbindet die Nordsee mit der Ostsee zwischen Brunsbüttel und Kiel und erspart den Schiffen den längeren Weg um die Nordspitze Dänemarks. Die meist befahrene künstliche Wasserstraße der Welt wurde 1895 als Kaiser-Wilhelm-Kanal eröffnet und 1948 in Nord-Ostsee-Kanal umgetauft. Rund 110 Schiffe vom Massengutfrachter bis zum großen Containerschiff schippern täglich über den 98,7 Kilometer langen Kanal. Wer die Wasserstraße selbst aus Perspektive der Seefahrer erkunden möchte, kann an Bord eines der Ausflugschiffe, des Raddampfers Freya oder des Helgoländer Börtebootes gehen, die den Kanal und seine idyllischen Nebengewässer erkunden.

 

Traumschiffe im Land zwischen den Meeren: Zwischen Mai und Oktober passieren Traumschiffe und Ozeanriesen wie die "Europa" oder die "Norwegian Dream" den Nord-Ostsee-Kanal. An den Ufern des Kanals finden "Sehleute" garantiert einen Logenplatz, wenn die Kreuzfahrer wie schwimmende Paläste an ihnen vorbei gleiten. Von Brunsbüttel an der Nordsee bis Kiel an der Ostsee führt ihr Kurs entlang blühender Wiesen oder geschäftiger Städtchen durch Schleswig-Holstein. An der Schiffsbegrüßungsanlage direkt an der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke werden alle Schiffe vorgestellt und mit dem Dippen ihrer Flagge und Spielen ihrer Nationalhymne begrüßt.

Die Brunsbütteler Wirtschaft ist durch die Seefahrt und den Handel geprägt. Herausragendes Datum war die Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal) im Jahr 1895. Prägend für die Wirtschaft Brunsbüttels waren die Lotsenbrüderschaften. Lotsen und Kanalsteurer begleiten die Schiffe auf der Unterelbe von Brunsbüttel bis Hamburg und auf dem Nord-Ostsee-Kanal von Brunsbüttel bis Kiel. In Brunsbüttel wird auch die Verkehrslenkung auf Elbe und Nord-Ostsee-Kanal durchgeführt. Seit 1962 haben sich in Brunsbüttel mehrere Chemiewerke angesiedelt. Seitdem ist die Wirtschaft überwiegend durch die chemische Industrie geprägt. In Brunsbüttel enden auch die Pipelines von der Landstation Dieksand in Friedrichskoog (Ölfördergebiet Mittelplate) und von der Ölraffinerie in Heide. Der ChemCoast Park Brunsbüttel ist das bedeutendste zusammenhängende Industrie- und Gewerbegebiet in Schleswig-Holstein.[10] Von 1970 bis 1977 wurde das Kernkraftwerk Brunsbüttel errichtet. Es ging 2007 außer Betrieb und ist nach Verlust der Betriebserlaubnis im August 2011 dauerhaft stillgelegt. Das Westküstenklinikum Brunsbüttel stellt die medizinische Grundversorgung für den südlichen Teil Dithmarschens sicher.

Die Hochbrücke Brunsbüttel ist mit 2831 m die längste Brücke über den Nord-Ostsee-Kanal und gehört damit auch zu den längsten Brücken Deutschlands. Das Bauwerk ist Bestandteil der Bundesstraße 5 und liegt östlich von Brunsbüttel. Es überspannt in einem Kreuzungswinkel von 58 Grad mit vier Fahrstreifen in einer maximalen Höhe von ungefähr 44 m den Nord-Ostsee-Kanal. Die Rampenneigungen betragen 3,97 % im westlichen Abschnitt und 2,77 % im östlichen Teil. Aufgrund des setzungsempfindlichen Baugrundes waren nur Dämme bis zu einer maximalen Höhe von 7 m möglich und somit die langen Rampenbrücken notwendig. Die lichte Durchfahrtshöhe für Schiffe beträgt bei der Kanalbrücke 42 m. Gebaut wurde der Brückenzug zwischen den Jahren 1979 und 1983.

Sturm in Büsum: Landunter! Hier liegt auch schon einmal der Kinderspielplatz unter Wasser, ein ideales Trainingsgelände für Surf-Anfänger.

See- oder Fußgängerweg? Bei Hochwasser bleibt man besser am Deich.

Die Hans Hackmack (Werft-Nr. 6492) wurde am 11. Oktober 1996 in Bremen-Vegesack auf den Namen des 1970 verstorbenen Bremer Journalisten und Verlegers des Weser-Kurier, Hans Hackmack, einem Förderer der DGzRS, getauft. Die DGzRS-interne Bezeichnung lautet SK 26. Das Tochterboot (Baunummer 6493) erhielt den Vornamen von Hackmacks Ehefrau Emmi. Es hat die interne Bezeichnung TB 28. Von Dezember 1996 bis April 2011 war die Hans Hackmack in Büsum stationiert. Seit 8. April 2011 gehört sie zur Station Grömitz. Im Jahr 2006 wurde der Kreuzer mit einer Klimaanlage ausgerüstet. Das Tochterboot erhielt bei dieser Gelegenheit einen neuen Motor gleicher Leistung.

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