Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
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Grasse, das „Rom der Düfte“

Im Hinterland der Côte d’Azur finden wir Grasse, wo uns die „Welthauptstadt der Parfümerie“ in das große Reich der Düfte entführt. Das „Rom der Düfte“ ist weltbekannt. Alljährlich strömen rund eine halbe Million Besucher nach Grasse. Doch die Stadt hat mehr zu bieten als ein paar Dutzend Parfümerien: Neben mehreren Museen begeistert vor allem die farbenfrohe, weiträumige Altstadt.

Grasse

Wir besuchen die Parfumerie Galimard. Silvy, eine Mitarbeiterin des Hauses, macht hier eine deutschsprachige Führung durch das Museum und das Büro der sogenannten „Nase“, der Person, die die Parfums kreiert. Weit in die Geschichte zurück schaut diese Parfumerie, deren Gründer Jean de Galimard schon Mitte des 18. Jahrhunderts den Hof König Ludwigs mit Pomaden und Duftwässerchen eindeckte. Das Traditionshaus hat inzwischen auch eine Tür aufgestoßen, die für die Öffentlichkeit lange verschlossen blieb: in die Rolle einer „Nase“, also eines Parfümeurs, zu schlüpfen und selbst einen Duft zu entwickeln. Sachkundig angeleitet nimmt man dafür im „Studio des Fragrances“ vor einer Duftorgel Platz, schnuppert in unzählige Fläschchen, sucht nach eigenem Geschmack die Zutaten für Basis- Herz- und Kopfnoten aus, mischt die Essenzen und erntet das Ergebnis seiner Phantasie. Die Formel dafür wird bei Galimard aufbewahrt, so dass man sein persönliches Parfüm nachbestellen kann. „So lange es uns und Sie gibt“, wird versichert.

 

Noch vor wenigen Jahrzehnten legten sich Blumenfelder wie Teppiche um die Stadt. Inzwischen sind viele Flächen zu Bauland geworden, und so gibt es nur noch wenige Felder, deren Erzeugnisse fast ausschließlich das Luxussegment bedienen und an Chanel, Dior & Co. gehen.

Im Studio des Fragrances sitzt man vor einer Duftorgel und wird selbst zum Parfümeur. Hier ein "Museumsstück" in der Parfumerie Galimard.

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