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Grbäude Zeche Zollern

Als Besucher betritt man das Gelände der Zeche Zollern mit der schlossartigen Anlage wie schon die Bergleute vor über 100 Jahren durch das Zechentor und findet sich dann auf einem weiträumigen Platz, der nicht unbedingt an einen Ort der Arbeit erinnert.

Eingangsbereich mit Torhaus

Alte Verwaltung und Eingang vom Förderturm gesehen.

Lohnhalle

Was im ersten Moment an ein imposantes Kirchenschiff erinnert, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Lohnhalle. Hier erhielten die Bergleute pünktlich am Zahltag ihren Lohn. Um die Lohntüte vom Zahlmeister in Empfang zu nehmen, mussten die Kumpel fast auf die Knie fallen, so tief waren die winzigen Schalter in der Wand angeordnet. Heute kann man sich in der Lohnhalle trauen lassen und in eine gemeinsame Zukunft starten – ohne dabei den Buckel krumm zu machen.

Verwaltungsgebäude

Mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung 2016 ist das historische Verwaltungsgebäude jetzt auf beiden Etagen als „begehbares Denkmal“ komplett erschlossen. Bei der Sanierung und Gestaltung sollte die frühere Nutzung des Gebäudes, in dem Büros, aber auch die Waschräume der Steiger untergebracht waren, sichtbar bleiben. So sieht der Besucher Farbreste an den Wänden, geflieste Wände, Duschköpfe und Waschbecken. Auch die prächtige Empfangshalle erstrahlt heute wieder in ihrer ursprünglichen Farbgebung.

Kohlesortierung

Aussicht auf den Zechenbahnhof 

Kippeinrichtung für Hunte.  
Als Hunt oder Hund wird in der Bergmannssprache ein offener, kastenförmiger Förderwagen bezeichnet.

Leseband

Musterstollen (Verstrebung) auf der Zeche Zollern

Waschkaue

Holz

Kolonie Landwehr

Die Zeche Zollern entstand als Musterzeche der Gelsenkirchener Bergwerks-AG (GBAG), die Kolonie Landwehr wurde parallel dazu als Mustersiedlung in unmittelbarer Nähe errichtet. Die Gebäude wurden wie der größte Teil der Zechenanlage im Stil des Historismus entworfen und unterstreichen den Ensemblecharakter des gesamten Komplexes, der auch als solcher gemeinsam als Baudenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen ist. Das erste Gebäude war 1898 ein Zweifamilienhaus für Steiger am Grubenweg, der zum Werkstor führt. 1900 wurde die Direktorenvilla für den Betriebsführer am Rhader Weg errichtet. Bis 1904 folgten weitere Mehrfamilienhäuser an diesen beiden Straßen, insgesamt wurden es acht Beamtenhäuser mit 29 Wohnungen. Die individuelle Gestaltung war aufwändig; geschweifte Giebel, Erker und Zierfachwerk.  Im zweiten Teil der Siedlung, am namensgebenden Landwehrbach, liegen die allein von Knobbe geplanten 23 Arbeiterhäuser mit insgesamt 87 Wohnungen. Nach der Idee der Gartenstadt wechseln sich hier fünf verschiedene Haustypen für meist vier Familien ab. Die Häuser sind wechselseitig in die Straßenflucht gestellt, haben kleine Vorgärten und alten Platanenbestand. Die Grundstücke sind wesentlich größer und boten Nutzgärten und Stallungen zur Selbstversorgung. 2001 wurde die Siedlung in den Denkmalschutz der Zeche Zollern mit aufgenommen.

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