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Weitere Fotos im Einsatz

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Stadtpark in Witten

Nur unweit der Innenstadt befindet sich der Wittener Stadtpark. Ein Teil des heutigen Parks war ursprünglich der französische Barockgarten von Haus Witten, der um das Jahr 1700 angelegt wurde. Etwa im Bereich der heutigen Villa Lohmann stand die Orangerie des Gartens, der vor allem den zahlreichen Zierpflanzen als Winterquartier diente. Der umliegende Park ist seit 1956 Eigentum der Stadt und heute Teil des Wittener Stadtparks. Wichtige Teile des alten, einst berühmten Pflanzenbestandes sind noch erhalten. 

Villa Lohmann, ehem. VHS und Standesamt Witten

Seit 1959 stand das " Wittener Geißböckchen" am unteren Eingang des Wittener Stadtparks! Der Rotary Club Witten hatte das von Künstler Clemens Pasch geschaffene Böckchen der Stadt geschenkt.  Clemens Pasch (verstorben 1985) hat insgesamt 25 Abgüsse der Skulptur fertigen lassen. Anlass der Schenkung war damals die eigene Vereinsgründung des Clubs. Das sich aufrichtende und sprungbereite Böckchen „begrüßt die Besucher und vermittelt Lebendigkeit“, heißt es in einer Beschreibung im Buch „Skulpturen, Brunnen und Male in Witten“. Es war auch ein Symbol des Neuaufbruchs nach dem Weltkrieg. Unzählige Male war es Fotomotiv, war präsent auf Hochzeitsfotos und viele Eltern fotografierten stolz ihre Kinder mit dem Geißböckchen.

Das Böckchen hielt jedem Wetter stand: Regen, Sturm, Hagel, Schnee und Kälte. Bis zum Mittwoch, den 04.10.2017, der Tag an dem das Böckchen spurlos verschwand. Abgesägt von seinem Sockel, es standen nur noch die Füße dort! Der oder die Übeltäter hatten es sehr wahrscheinlich nur auf den "Metallwert" abgesehen! Bis Mai 2018 trauerte Witten um sein "Wahrzeichen". Dann kauften die Rotarier einen Zwillingsbruder der gestohlenen Bronzefigur aus Aachen. Die jetzige Böckchen-Version stand bis dato als Leihgabe der Pasch-Erbengemeinschaft im Innenhof der Aachener Stadtbibliothek. 

Obwohl die Statue dem gestohlenen Böckchen bis aufs Haar gleicht, gibt es drei Neuerungen. Die neue Skulptur steht nun nicht mehr auf ebener Erde, sondern etwas erhöht auf einem Sockel aus Ruhrsandstein. Der Ruhrsandstein passt perfekt in die Region. Rund um die Statue werden von nun an keine Blumenbeete mehr angelegt. Stattdessen soll sie auf einer Rasenfläche stehen. So können Besucher dem Böckchen ganz nahe kommen und ungehindert Fotos schießen. Damit der Springbock auch nachts in vollem Glanze erstrahlen kann, wird noch ein Bodenstrahler installiert. Auch gegen zukünftige Diebstähle haben die Rotarier mit „unsichtbaren Sicherheitsmaßnahmen“ vorgesorgt.

Christel Lechner, geboren am 10. November 1947 in Iserlohn, ist eine deutsche Töpfermeisterin, Bildhauerin und Installations-Künstlerin. Sie lebt und arbeitet im Wittener Stadtteil Herbede. Christel Lechner machte in den Jahren 1969 bis 1971 sowie 1978 bis 1981 Ausbildungen zur Keramikerin in Landshut und 1982 die Meisterprüfung an der damals so genannten Werkkunstschule Münster. Sie begründete mit ihrem Mann dem Künstler und Keramik-Installateur Peter Lechner in den frühen 1970er Jahren den Lechnerhof. Seit 1986 arbeitet sie mit Kunst-Keramik, ihre Hühner wurden überregional bekannt und seit 1988 zeigt sie fast ausschließlich überlebensgroße Polystyrol/Beton-Konstruktionen. Seit 2001 ist sie alleinige Betreiberin der Großwerkstatt. Sie ist vor allem für ihre großen Skulpturen bekannt, zunächst durch eine Reihe von Tiermotiven, insbesondere Hühner, später aber fast ausschließlich durch Menschen, Menschengruppen (quasi Karikaturen), die auf Ausstellungen und Inszenierungen nicht nur in vielen deutschen Städten, sondern auch in Österreich, Belgien, den Niederlanden, Griechenland und Italien zu sehen waren bzw. als typische (1950er Jahre) „Stadtbewohner“ zu sehen sind.

Seit geraumer Zeit versucht die Stadt neben Baugrundstücken auch eine Reihe von Gebäuden mit historischer Bedeutung zu verkaufen. Zu den bereits verkauften Landmarken Wittens gehört die  Villa am Parkweg 30. Dieses verwinkelte Gebäude in einer in einer lauschigen Ecke des Stadtparkes war 1884 von Dr. Haarmann errichtet worden, dem ersten Wittener Oberbürgermeister. Haarmann hatte sich um den Erwerb des Hohensteins durch die Stadt verdient gemacht. In den letzten Jahrzehnten beherbergte das Denkmal eine Galerie, dann eine soziale Einrichtung. Dann wurde das Gebäude öffentlich zum Kauf ausgeschrieben. Der Wert für das verwinkelte und sanierungsbedürftige wurde auf 180.000 Euro geschätzt. Unter den Interessenten war auch eine Gruppe, die überlegte, aus dem Haus ein Wohnprojekt mit angeschlossener öffentlicher kultureller Nutzung zu machen, die den umliegenden Stadtpark einbeziehen sollte. Nach Besichtigungen und internen Beratungen erschien die Realisierung außerordentlich komplex. In der kurzen Frist der Ausschreibung war kein Konzept, geschweige denn eine Finanzierung, zu organisieren. Am Ende erhielt ein bekannter Wittener Großvermieter den Zuschlag, weil er mit Abstand den höchsten Preis bot.

Ein weiterer Eingang zum Park geht ab der Straße Wennemarsberg durch den kleinen Durchlass in der Mauer, die den Stadtpark an dieser Stelle begrenzt. Gegenüber geht es steil bergan zu einem weiteren Aussichtspunkt oberhalb des Hammerteiches.

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