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Fürstentum Monaco, Monte Carlo

Das Fürstentum Monaco ist ein südeuropäischer Stadtstaat und nach der Vatikanstadt der zweitkleinste Staat der Erde. Der mondäne und sehr dicht besiedelte Staat liegt an der französischen Mittelmeerküste (Côte d’Azur) nahe der Grenze zu Italien.

 

Monaco war ein antiker Handelsplatz der Phönizier und später der Griechen, die hier an der Nordküste des westlichen Mittelmeers einen Herkules-Tempel errichtet hatten, der bald den Beinamen Monoikos, „einzelnes Haus“, erhielt. Als der Ort ein römischer Hafen wurde, erhielt er den Namen Herculis Monoeci Portus, woraus verkürzt Monaco entstand. Heute ist Monaco vornehmlich bei den Reichen der Welt als Wohnsitz begehrt, da der Stadtstaat weder Einkommen- noch Erbschaftsteuer erhebt und daher im Ausland begangene Steuerdelikte nicht verfolgt. Unternehmen in Monaco zahlen hingegen Steuern. Der Staat ist kein Mitglied der Europäischen Union. 2013 zählte das Fürstentum 36.950 Einwohner auf einer Fläche von 2,03 Quadratkilometern und weist mit 18.229 Einwohnern je Quadratkilometer die höchste Bevölkerungsdichte aller Staaten auf. Von der Gesamt-Bevölkerung sind 78 Prozent Ausländer ohne monegassischen Pass.

Im Grunde hat Monaco mehrere Häfen, der größte und bekannteste liegt aber zwischen dem Kasino und dem Monaco-Felsen. Hier liegen dann auch neben vielen kleineren Booten die Mega-Yachten der Superreichen. So ein Schiff kann dann locker mal 20 oder 30 Millionen Euro kosten. Wenn man mal Glück hat und einen Blick ins Innere einer solchen Yacht haben kann, dann weiß man auch, wofür das Geld ausgegeben wird: Luxus pur, wohin man auch schaut. Im Hafen legen auch die größeren Kreuzfahrtschiffe auf ihrem Weg durchs Mittelmeer an und es ist immer ein sensationeller Anblick, wenn ein solcher Riese in den doch eigentlich recht überschaubaren Hafen einfährt und dann am Kai festmacht. Rund um den Hafen findet man noch viele Restaurants, die aber teilweise doch sehr teuer sind und auch eine nette Eisdiele, die besonders zu empfehlen ist, wenn man während man sein Eis ist, die eine oder andere Superyacht samt Besitzer etwas näher beobachten möchte.

Dach-Friedhof
Dach-Friedhof
Le Jardin Exotique

Le Jardin Exotique: Der exotische Garten liegt spektakulär am Felsen hoch oben von Monaco. Von hier hat man eine fantastische Rundumsicht über das Fürstentum, aber auch bis nach Italien im Osten und bis nach Cap Ferrat im Westen. Der Garten selber wurde 1933 nach fast 20 Jahren Bau- und Entwicklungszeit eröffnet und bietet Euch eine wunderbare exotische Pflanzenwelt mit teilweise riesigen Kakteen und anderen Pflanzen aus den entlegensten Teilen der Welt. Ebenfalls zu finden in dem Garten ist die nicht minder spektakuläre Grotte, die fast 50 m in den Berg hineinführt. Festes Schuhwerk ist hier aber unbedingt erforderlich, da es auf dem Boden teilweise ziemlich feucht ist und man sollte sich auch etwas wärmeres anziehen, denn auch wenn es draußen vielleicht 30 Grad sind, in der Höhle wird es kaum wärmer als 17-18 Grad.

Ozeanographisches Museum Monaco: Das Ozeanographische Museum befindet sich an einem ins Mittelmeer reichenden Felshang in Monaco-Ville. Es wurde inmitten einer repräsentativen Parkanlage errichtet, die sich direkt an das Areal des Palais de Monaco, der Residenz des Fürsten von Monaco, anschließt. Im Park, der durch viele exotische Pflanzen geprägt ist, befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Museum ein Denkmal für den Stifter, den meereskundlich interessierten Fürsten Albert I.. Fürst Albert I. ließ 1899 das Ozeanographische Museum am Hang von Monaco-Ville errichten. Er hatte von seinen Expeditionen diverse meereskundliche Objekte als Erinnerungs- und Forschungsstücke nach Monaco gebracht und hegte nun den Wunsch, diese in einem eleganten Ambiente den Bürgern darzubieten. Außerdem vertrat er die Ansicht, dass im Küstenort Monaco ein Museum der Ozeanografie gleichsam ein Heimatmuseum sein würde, das die heimische maritime Flora und Fauna veranschaulichen könnte. 1906 nahm das Ozeanographische Institut unter seinem ersten Direktor Louis Joubin, einem französischen Zoologen für maritime Weichtiere und Erstbeschreiber des Lepidoteuthis grimaldii, seine Forschungstätigkeit auf. 1957 wurde Jacques-Yves Cousteau Direktor des Museums. Unter seiner Obhut erreichte das Museum und insbesondere der Forschungsbereich im Institut eine neue Blüte. Heute verfügt das Ozeanographische Museum über moderne Aquarien und finanziert sich nahezu gänzlich über den Tourismus selbst. 2002 wurde das Ozeanographische Museum Monaco eine offizielle Partnerorganisation des Übereinkommens zum Schutz der Wale des Schwarzen Meeres, des Mittelmeeres und der angrenzenden Atlantischen Zonen (ACCOBAMS). 2006 gründete Fürst Albert II. eine nach ihm benannte Stiftung (Fondation Albert II de Monaco) zum Schutz und Erhalt der Natur in der Arktis. Hiermit möchte er die Arbeit seines Namenspatrons und Vorfahren fortsetzen.

Heute findet man in der unteren Etage des Museums diverse Aquarien. Hier tummeln sich unter anderem Haie, Rochen, Kraken, Seepferdchen, Seesterne, Langusten, Krebse und alle Arten von Fischen.

Fontvieille stellt den südlichsten Teil des Stadtstaates dar. Fontvieille weist eine Fläche von 0,33 km² (32,95 Hektar) auf und grenzt an die monegassischen Stadtbezirke Jardin Exotique, La Condamine und Monaco-Ville sowie an die französische Gemeinde Cap-d’Ail. Im Gegensatz zu den anderen Stadtbezirken Monaco-Ville, Monte-Carlo und La Condamine ist Fontvieille praktisch vollständig auf künstlich aufgeschüttetem Terrain errichtet und stellt somit den jüngsten Teil des Kleinstaates dar. Um dem chronischen Mangel an Bauland im sehr dicht besiedelten Monaco zu begegnen, wurde 1966 unter der Herrschaft Rainiers III. damit begonnen, im Meer südwestlich des Rocher, der Altstadt Monacos, unmittelbar an der Grenze zu Frankreich Neuland zu gewinnen. Im Jahr 1981 legte der damalige Erbprinz Albert (seit 6. April 2005 Fürst Albert II.) den Grundstein für den neuen Stadtteil.

Das Stade Louis II ist ein Fußballstadion mit Leichtathletik-Anlage im Fürstentum Monaco. Es ist Heimat des monegassischen Fußballvereins AS Monaco und Austragungsort des IAAF-Diamond-League-Meetings Herculis. Benannt ist es nach Fürst Louis II. (1870–1949). Da das Fürstentum keine eigene Fußballliga hat, spielt der AS Monaco im französischen Liga-System mit. Das Stade Louis II ist ein reines Sitzplatzstadion mit 18.523 Plätzen im südlichen Stadtbezirk Fontvieille in Monaco und ist dicht in die umgebende Bebauung mit Wohnhäusern eingebunden. Der komplette Stadtteil Fontvieille wurde durch Landaufschüttung dem Mittelmeer abgetrotzt. Das Stadion wurde vom damaligen Fürsten Rainier III. in Auftrag gegeben und am 25. Januar 1985 eröffnet. Das eigentliche Spielfeld liegt 8,50 Meter über Straßenhöhe und ist auf das viergeschossige Stadionparkhaus gebaut worden. Dort können bis zu 1.700 Autos abgestellt werden. Im Bauch des Stadions befinden sich außerdem eine Sport- und eine Schwimmhalle sowie Boutiquen. Die Architektur ist einzigartig mit den großen Rundsäulen hinter den Toren. Neben den Ligaspielen des AS Monaco wurde zwischen 1998 und 2012 alljährlich Ende August der UEFA Super Cup im Stade Louis II ausgetragen. Bei diesem Spiel trafen die Sieger der UEFA Champions League und der UEFA Europa League der Vorsaison aufeinander.

Vom Ozeanografischen Museum sind es nur 5 Minuten zu Fuß zum Prinzenpalast. Auf halbem Weg liegt die Kathedrale von Monaco. Hier haben Fürst Rainier und Grace Kelley ihre unvergleichliche Hochzeit gefeiert und hier liegen auch beide begraben. Dazu ist die Kirche ein Ort der Stille und – wenn es mal im Sommer zu heiß wird – auch ein Ort, um sich etwas abzukühlen. 

Die Wachablösung vor dem Prinzenpalast findet jeden Tag um 11.55 Uhr statt. Man sollte also pünktlich sein, um dieses Spektakel nicht zu verpassen. Ein Tipp: Eher noch früher kommen, denn es schauen hier regelmäßig viele Menschen zu und wenn Sie ein paar schöne Fotos machen und somit in der ersten Reihe stehen wollen, dann sollten Sie frühzeitig auf dem Platz vor dem Palast sein.

Le Rocher ist das einzige Viertel, in dem man die typische Bebauung aus kleinen verschachtelten Wohnhäusern und engen, verwinkelten Gässchen tatsächlich noch findet. Zwar ist auch hier alles auf den Tourismus ausgelegt, mit einer Unmenge an Eisständen, Restaurants und Souvenirläden, die sich in den schmalen Gässchen drängen, aber zumindest in einigen Nebengässchen findet man noch Anzeichen authentischen Lebens und kann von dem Gewusel der Touristen etwas Abstand gewinnen.

Die Tempojagd auf engen Straßen zwischen Casino und Hafen fasziniert. „Reich“ und/oder „Schön“ geben sich hier einmal jährlich ein Stelldichein zum Grand Prix. Doch das bisher schwierigste Formel-1-Rennen der Welt wird noch schwieriger: Alles ist noch enger. In Monaco ist es nicht allein die Faszination der Geschwindigkeit, die die Besucher in Scharen anlockt. Es ist das Zusammenspiel aus Häuserschluchten und Schikanen, das Ex-Weltmeister Nelson Piquet einst als „Hubschrauberfliegen im Wohnzimmer“ beschrieb. Alljährlich werden Straßenschilder und Blumenkästen entlang der Strecke abgeschraubt, dafür Leitplanken, mobile Curbs, Zäune und Tribünen errichtet. 2017 wird es zudem noch einmal enger: 20 Zentimeter sind die Boliden breiter als in den vergangenen Jahren. „Das wird eine echte Bewährungsprobe für die Auffassungsgabe, wo sich das Auto befindet“, ist Mercedes-Pilot Lewis Hamilton überzeugt. Die Fans sind in Monaco hautnah dran am Geschehen, oft nur durch einen Zaun von ihren Idolen getrennt. Der Stadtkurs gilt trotz der niedrigsten Durchschnittsgeschwindigkeit als gefährlichste aller Rennstrecken. Scheinen die Boliden bei der legendären Haarnadel Fairmont beinahe zum Stillstand zu kommen – es benötigt dafür sogar eine eigene Lenkradübersetzung –, rasen sie bei der Tunnel-Ausfahrt mit knapp 300 km/h über Zebrastreifen und Kanaldeckel hinweg.

Die langsamste Stelle im Formel-1-Kalender: Haarnadel am Hotel

Für den Grand Prix von Monaco wurde die Strecke am Kurvenausgang am Schwimmbad entschärft. Die enge Rechts-Links-Schikane galt in der Vergangenheit als eine der schwierigsten Passagen auf der legendären F1-Strecke. Die Piloten nutzten die alten Randsteine, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Eine von vielen Änderungen an der Strecke für das Jahr 2017 sind gelbe, aggressivere Kerbs, die dem Schneiden der Kurve ein Ende setzen sollen, indem die Fahrzeuge beim Überfahren der Randsteine beschädigt oder in die Luft geschleudert werden würden.

“Hexagrace”, ein 1979 von Victor Vasarely, einem Vater der Op-Art, erstelltes Mosaik zu Füßen der Hotel-Balkone.
Adam et Eve, Fernando Botero
Adam et Eve: Der kolumbianische Künstler liebt vollere Formen

Fernando Botero ist einer der bekanntesten bildenden Künstler Lateinamerikas. Seine Objekte stellen die Figuren in überzeichneten Proportionen dar. Seine Werke wurden unter anderem in Singapore, Berlin und Monaco gezeigt.  „Keine Kunstwerke der Welt werden so oft angefasst wie Boteros Bronzeskulpturen“, erklärt Reiseleiter Heinz mit einem verschmitzen Lächeln auf die Frage, warum bestimmte Körperstellen so „goldig“ hervorstechen würden. Adam nimmts gelassen.

Spielcasino von Monaco: Das prunkvolle Spielcasino ist schon baulich höchst typisch für die Repräsentation von Großbürgertum und Adel am Ende des 19. Jahrhunderts: Der Bau vereint das Spielcasino und die Oper, die über ein gemeinsames Foyer miteinander verbunden sind. Außerdem wurde er von dem Architekten Charles Garnier entworfen; von ihm stammt auch die Große Oper in Paris aus den Jahren 1861-75. 1863 hatte Francois Blanc ein erstes Casino auf dem Plateau des Spelugues eröffnet, das bald überaus erfolgreich war und unter Fürst Karl III. gleichsam verstaatlicht wurde. Ein weiterer Bau von 1868 im Stil einer Villa von Palladio war schnell zu klein, und so wurde 1878 dem berühmten Architekten der Pariser Oper der Auftrag zu einem neuen Gebäude erteilt. Schon ein Jahr später wurde es eröffnet. Alles ist hier darauf gerichtet, in Farbe, Oberflächenreiz und opulenter skulpturaler Form einen festlichen Rahmen für das noble Publikum abzugeben. So ist beispielsweise der Zuschauersaal der Oper wie ein Festsaal viereckig gestaltet, wohingegen die Bühne wie eine bewegte Wanddekoration wirkt. Der Spielsaal ist mit festlichen Deckengemälden ausgestattet und an den Seiten nach außen ausgebuchtet. Allegorische Figuren tänzeln oder ruhen entspannt auf den großformatigen und reich farblich variierten Architekturdekorationen, von denen vor allem die riesigen Okuli charakteristisch sind. Die Roulettespieler und Opernbesucher nahmen gleichsam teil an dieser theatralischen Inszenierung orientalischen Prunks. Vor allem die Frauen mit ihren erlesenen Gewändern und ihrem glitzernden Schmuck waren der Pracht des Spielcasinos, das Reichtum mit allen visuellen Mitteln erfahrbar machte, hervorragend angepasst. 

"Rien ne va plus" heißt es später für die meisten Besucher des Spielkasinos
Im Spiegel sieht man das legendäre Casino. Im Hintergrund die Stadt.
Der Park am Casino

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