Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
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Hamburg 2005

2005 war der Bau der Elbphilharmonie noch in weiter Ferne (Bauzeit 9 Jahre und 9 Monate, 2007–2016, Eröffnungsfeier 11. Januar 2017). Das Gebäude soll auf der westlichen Spitze der Elbinsel Grasbrook unter Einbeziehung der Hülle des früheren Kaispeichers A (Baujahr 1963) errichtet werden. Auf diesen ziegelbesetzten Sockel (ganz rechts im Bild) wird dann ein moderner Aufbau mit einer Glasfassade gesetzt, die an ein Segel, an Wasserwellen oder an einen Quarzkristall erinnern soll.

Die Rickmer Rickmers ist ein schwimmendes Wahrzeichen der Hansestadt. Der Dreimaster liegt unweit der Landungsbrücken am Fiete-Schmidt-Anleger vor Anker. Rickmer Clasen Rickmers war ein deutscher Werftbesitzer. Nach seinem Enkel wurde das Segelschiff benannt – die Rickmer Rickmers. Ein jeder, der schon mal entlang der Landungsbrücken bis zum Fiete-Schmidt-Anleger flaniert ist, hat den knapp hundert Meter langen historischen Weltumsegler mit seinem markant grünen Anstrich im Hamburger Hafenbecken ausgemacht.

Sanierungsarbeiten am Kuppelbau: Der alte Elbtunnel wurde am 7. Mai 1911 als Sankt Pauli Elbtunnel eröffnet und galt damals als technisches Wunderwerk. Gebaut wurde der alte Elbtunnel um den Fährbetrieb auf der Elbe zu entlasten. Zudem konnte die Elbe bei Eis und Nebel nicht passiert werden und der normale Schiffsbetrieb wurde durch den Fährbetrieb behindert. 1907 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Die beiden Tunnelröhren wurden im damals hochmodernen Schildvortriebsverfahren gebohrt. Ende 2005 begannen Sanierungsmaßnahmen am Kuppelbau auf der Stadtseite, die bis 2011 andauerten. Im Zuge der Arbeiten erhielt die Kuppel an den Landungsbrücken einen neue Kupferbedeckung.

Hochbahn-Strecke am Johannisbollwerk: 1906 wurde mit dem Bau der ersten Linie der U-Bahn Hamburg, damals als Hochbahn bezeichnet, begonnen, die einen Ring um und durch die Innenstadt bildete. Auch in der Nähe der Landungsbrücken am Hang des Stintfangs wurde eine Station mit Seitenbahnsteigen errichtet, die von den Architekten Johann Emil Schaudt und Walter Puritz gestaltet wurde. Der Bahnhof, der heute den Namen Landungsbrücken trägt, wurde halboffen gebaut: während der westliche Teil mit einer Betonplatte überdeckt wurde, ist der östliche Teil offen. Schließlich ging der Bahnhof mit dem Namen Hafentor gemeinsam mit dem Streckenabschnitt Millerntor (heute St. Pauli) – Rathaus als letztes Teilstück des Hochbahn-Rings am 29. Juni 1912 in Betrieb. Der von Johann Emil Schaudt zusammen mit der Hochbahn-Haltestelle entworfene markante Turm am Eingang wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und schließlich 1959 abgerissen, wie auch die gesamte Haltestelle vollkommen umgebaut und modernisiert wurde. Der neue Eingang mit Kupferdach wurde mit einer breiten Fußgängerbrücke zu den Schiffsanlegern verbunden. Der Grund für den Bau der Brücke war das bis in die 1960er Jahre hinein jeweils bei Schichtwechsel im Hafen enorme Fahrgastaufkommen an dieser U-Bahn-Haltestelle. Ab 1971 wurde die Haltestelle erneut erheblich umgebaut, als unter dem Stintfang mit dem Bau der City-S-Bahn begonnen wurde. Seitdem bietet die westliche Zugangshalle als Hauptzugang zur U-Bahn auch einen Zugang zur S-Bahn. Seit 1. Juni 1975 ist dies eine Umsteigehaltestelle im Hamburger Schnellbahnnetz. Der östliche Zugang der U-Bahn-Haltestelle stammt aus dem Jahre 1923, blieb aber bis 1924 wegen Personalmangel bei der Hochbahn geschlossen. Der Entwurf für den Ziegelbau stammt von Walter Puritz, der in jener Zeit weitere Bauten für die Hochbahn schuf.

Die deutsche Produktion des Musicals „König der Löwen“ feierte in Hamburg Premiere. Seit dem 2. Dezember 2001 wird das Musical im Theater im Hafen Hamburg gezeigt. Das Ausnahme-Musical, das weltweit bereits über 80 Millionen Zuschauer in über 60 Städten begeisterte, blickt an der Elbe auf eine unglaubliche Erfolgsgeschichte zurück. Nach mehr als 6.000 Shows und über 11 Millionen Besuchern, ist die Begeisterung auch 2017 ungebrochen, und so endet die Show im Stage Theater im Hafen auch im 15. Da das Theater auch über einen direkten Zubringer mit Fährschiffen zu erreichen ist, sind dort einige der Personenfähren in den Farben des Musicals gehalten oder wurden sogar nach Charakteren des Stücks benannt (wie die Nala und Schwesterschiff Rafiki).

Mit der HafenCity setzt Hamburg mindestens europaweit neue Maßstäbe als erfolgreiche integrierte Stadtentwicklung,die lokale Bedürfnisse und hohe Anforderungen gleichermaßen berücksichtigt. Auf einer Fläche von 157 ha entsteht eine lebendige Stadt, die die verschiedenen Nutzungen Arbeiten, Wohnen, Kultur, Freizeit, Tourismus und Einzelhandel feinmaschig zu einer „New Downtown“ am Wasser verbindet. Im Bild: Das Gelände für das yoo-Objekt. 

2017, 12 Jahre später:  Das yoo Objekt mit 61 Wohneinheiten ist eine der spektakulärsten Immobilien in der Hafencity unweit der Elbphilharmonie. Das Haus gehört zu den international entwickelten yoo Immobilien designed by Philippe Starck. Der Franzose hat sich mit der Kombination aus seinem unverkennbaren Design hochwertiger Luxusausstattungen und traumhaften Lagen als echter Visionär erwiesen. Der außergewöhnliche Stil des Designers findet sich in allen Gemeinschaftsbereichen wie Treppenhäusern, Gartenanlage, Wellnessbereich und der Tiefgarage wieder sowie auch in verschiedenen Designlinien innerhalb der Wohnungen.

Seit 1990 hat Gruner und Jahr seinen Verlagssitz am Baumwall. Nach 25 Jahren ist 2015 das Prestigegebäude am Hafen für den schrumpfenden Verlag zu groß geworden. Nicht nur, weil die Mitarbeiterzahl stetig sinkt, sondern auch, weil die Zeiten, in denen Verlage sich pompöse Residenzen in Toplage leisten konnten, vorbei sind. Das ist jetzt auch bei Gruner + Jahr angekommen. Die rund 2.000 Mitarbeiter vom Baumwall 11 werden also in absehbarer Zeit umziehen müssen.  Am 08.12.2016 verkündet das Hamburger Abendblatt einen geplanten Umzug in das Quartier "Am Lohsepark" in der HafenCity und dort einen Neubau für die rund 2.000 Mitarbeiter.

Die Werft M. A. Flint am Reiherstieg (einem Nebenarm der Elbe) im Hamburger Hafen wurde am 15. September 1870 gegründet. Im Jahr 1871 zog das Unternehmen vom Stadtdeich an die Norderelbstraße auf Steinwerder um. 1898-1899 erfolgte ein zweiter Umzug an den Ellerholzdamm. Neben der Reparatur von Barkassen und kleineren Schiffen hat die Firma Flint jahrzehntelang Unterwasserbergungen durchgeführt und dazu Taucher eingesetzt. Für diesen Unternehmensbereich gab in den letzten Jahren immer weniger Aufträge, so dass er aus den Einnahmen des Werftbetriebs quersubventioniert wurde. Für den Bergungsbereich wurde 2004 Insolvenz angemeldet. Seit dem Jahre 2005 firmiert die Werft unter dem Namen  Schiffswerft M.A. Flint GmbH. Die Firma konzentriert sich nun auf den Werftbetrieb, der mit reduzierter Belegschaft fortgesetzt wird und wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren fortgeführt werden kann. Das Firmengelände ist ein lebendes Museum. Viele der dort verwendeten Maschinen sind bereits sehr alt. Da es sich bei den Reparaturen um reine Einzelfertigung handelt, lohnt auch der Einsatz moderner CNC Maschinen nicht.


Die Aufnahmen auf dieser Seite (Ausnahme: vereistes Schaufelrad) entstanden mit einer Sony DSC-F717 Cybershot, meiner ersten Digital Kamera. 

Die Sony DSC-F717 war eine 5-Megapixel mit einem hochwertigen Carl-Zeiss Objektiv (10-facher digitaler Zoom).  Die Markteinführung war im Oktober 2002, verfügbar war die Kamera bis Herbst 2005. Die unverb. Preisempfehlung lag bei ca. 520 Euro. Die Kamera verfügte über einen CCD-Sensor 2/3" 8,8 x 6,6 mm (Cropfaktor 3,9), Bildgröße 5,2 Megapixel (physikalisch), 5,0 Megapixel (effektiv).

 

Der Stammbaum der DSC-F717 ging bis auf die DSC-F505 aus dem Jahre 1999 zurück. Seitdem hatte sich die Kamera ständig weiterentwickelt. Im Laufe der Jahre kamen neue Auflösungen, aber auch neue Ausstattungsmerkmale dazu. Die DSC-F717 repräsentierte zu diesem Zeitpunkt in vielen Punkten den aktuellsten Stand der Technik und kam den Ansprüchen semi-professioneller Fotografen bzw. anspruchsvoller Amateure immer näher. Das vor allem durch den neuen Mehrpunkt-Autofokus, durch die mit der DSC-F707 eingeführte Matrixmessung, durch die Histogramm-Anzeige und durch den neuen Blitzschuh mit Mittenkontakt. Der kombinierte Zoom-/Fokussierring, die ISO 800-Empfindlichkeitsstufe, die Blitz-Langzeitsynchronisation (im Nachtporträt-Programm), die Adoption konventioneller Weißabgleichs-Voreinstellungen sowie die kurzen Auslöse- und Verarbeitungszeiten waren ebenfalls willkommene und nützliche Errungenschaften. Auf "Features" wie eine gedrosselte USB 2.0-Schnittstelle oder die gleichzeitige Speicherung eines TIFF-Bildes mit einem JPEG-Abbild hätte man allerdings gerne verzichten können.

 

Doch ganz hatte die DSC-F717 den Sprung von der Multimedia-Maschine zum Experten-Werkzeug noch nicht geschafft. Dafür fehlte ihr ein RAW-Modus, die Einstellung diverser Bildparameter, erweiterte Weißabgleichs-Einstellungen und vor allem die Unterstützung von Speichermedien mit größerer Kapazität. Wenn schon Sony am Memory Stick Stick (eigener Standard von Sony, 1998 eingeführt) festhielt und parallel dazu keine Konkurrenzprodukte zuließ, dann sollte Sony auch dafür sorgen, dass die Memory Sticks auch mit höheren Kapazitäten als 128 MByte erhältlich wären. Die 128 MByte-Sticks blieben angesichts der „hohen“ Auflösung von fünf Megapixeln eine echte Beschränkung. Nichtsdestotrotz war die DSC-F717 eine sehr gelungene Kamera, die es mit der Konkurrenz aus der 5-Megapixel-Elite locker aufnehmen konnte.

 

Der Preis für einen Sony Memory Stick (MS) Select 2x 128MB (MSA-128S2) lag 2003 noch bei 164 Euro.

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