Museen und Industriedenkmale des LWL und des LVR


Was ist der LWL und was macht er?


Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist ein Kommunalverband. Insgesamt 17.000 Beschäftigte arbeiten unter seinem Dach für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen und zwei Besucherzentren betreibt er und ist außerdem einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Der LWL erfüllt damit wichtige Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur. Diese Aufgaben werden westfalenweit wahrgenommen. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen.

 

LWL-Museen

Museen sind ein bedeutsamer Teil unseres gemeinsamen kulturellen Erbes. Sie erinnern uns daran, wo wir herkommen, wie wir uns entwickelt haben und zeigen, wie wir gelebt haben. Die LWL-Museen bündeln die Geschichte der Region Westfalen-Lippe im Bereich Industrie, Handwerk, Technik, Kunst, Naturkunde, Archäologie und Klosterkultur und Volkskunde. Sie nehmen sich aktueller Themen an und präsentieren attraktive und lebendige Ausstellungen für Menschen aller Generationen.

 

 

LWL-Archäologie für Westfalen

  

LWL-Museum für Naturkunde

  • LWL-Museum für Naturkunde, Münster
  • LWL-Museum für Naturkunde, Bildungs- und Forschungszentrum "Heiliges Meer", Recke

 

LWL-Industriemuseum

 

LWL-Besucherzentren

  • LWL-Besucherzentrum im Kaiser-Wilhelm-Denkmal
  • LWL-Besucherzentrum "Kahler Asten", Winterberg

 

Was ist der LVR und was macht er?


Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) ist einer der beiden 1953 gebildeten Landschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen und eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ohne Gebietshoheit in Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Köln. Der LVR nimmt als höherer Kommunal-Verband im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung regionale Aufgaben wahr. Der Zuständigkeitsbereich umfasst den nördlichen Teil der ehemaligen preußischen Rheinprovinz. Der LVR übernahm 1953 die dort gelegenen Einrichtungen und Aufgaben des Provinzialverbandes der Rheinprovinz. Der Landschaftsverband Rheinland arbeitet als Kommunalverband mit rund 19.000 Beschäftigten für die etwa 9,6 Millionen Menschen im Rheinland. Der LVR erfüllt rheinlandweit Aufgaben in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und der Kultur. Er ist der größte Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen in Deutschland, betreibt 41 Schulen, zehn Kliniken und drei Netze heilpädagogischer Hilfen sowie 19 Museen und Kultureinrichtungen. Er engagiert sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen.

 

 

„Sieben Schauplätze, ein Museum“: Das LVR-Industriemuseum Oberhausen

Das LVR-Industriemuseum ist ein dezentrales Museum mit Standorten in sechs Kommunen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR). Es hat seinen Sitz in der Hansastraße 18 in Oberhausen. Bis Oktober 2008 trug es den Namen Rheinisches Industriemuseum, abgekürzt RIM. Trotz des Numerus des Namens handelt es sich beim LVR-Industriemuseum um mehrere Einrichtungen an verschiedenen Orten, die als effektive Außenstellen unter einem Namen vereint werden. Der Slogan des Museums lautet: „Sieben Schauplätze, ein Museum“. In denkmalgeschützten, teils noch komplett erhaltenen Fabriken werden nicht nur die technischen Aspekte der Arbeitswelt des Industriezeitalters dargestellt, sondern auch gesellschaftliche, soziale und andere geschichtliche Bereiche museal aufbereitet. Insofern unterscheidet sich das Konzept des Museums deutlich von anderen Technik- oder Freilichtmuseen. Textil, Metall, Papier und Elektrizität zeigen als Schwerpunkte die typischen Industriezweige der rheinischen Industrielandschaft auf. Zusammen mit dem LWL-Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zeigt das LVR-Industriemuseum die wichtigsten Industriezweige und die umfangreiche Industriegeschichte in Nordrhein-Westfalen auf. Gemeinsam wird die Zeitschrift Industriekultur herausgegeben (Klartext Verlag, erscheint viermal jährlich), in der Orte, Objekte und Landschaften des Industriezeitalters aus den beiden Museen und auch aus dem In- und Ausland vorgestellt werden.

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