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Impressionen 2014-2016

Hotel

Lobby im Hotel Stella Maris, seit 2014 unser "Stammhotel" in Hamburg.

Landungsbrücken

Über das Geschehen am Anleger wacht die Granitstatue des ersten deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck. Sie steht am Rande der Neustadt, oberhalb der Landungsbrücken am Hamburger Hafen, auf einer Elbhöhe im Alten Elbpark in den Hamburger Wallanlagen. Auf Initiative des Bankiers Max von Schinckel wurde das Monument 1901 bis 1906 von dem Architekten Johann Emil Schaudt und vom Berliner Bildhauer und Jugendstilkünstler Hugo Lederer geplant und ausgeführt.

Das Hotel Hafen Hamburg, ist dank der zentralen Lage am Hafen ein idealer Ausgangspunkt für vielfältige Entdeckungstouren durch die Hafenstadt.  St. Pauli Landungsbrücken mit Uhren-/Pegelturm (rechts im Bild).

Landungsbrücken

Neben der Speicherstadt gehören die St. Pauli Landungsbrücken zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg Besuchers. Ist es doch gerade der Hafen, der der Hansestadt ihr einzigartiges Flair verleiht. Der Hamburger Hafen ist mit Abstand der bedeutendste Hafen Deutschlands und gleichzeitig einer der führenden Seegüterumschlagplätze Euopas. Das muss man gesehen haben! Somit gehört eine Hafenrundfahrt zum Pflichtprogramm des Hamburg-Besuchs.

Kaffee-Zeit: Touristen warten auf das Anlegen der Linie 62 nach Finkenwerder.

Die HVV-Hafenfähre Linie 62 fährt von den Landungsbrücken nach Finkenwerder.

Der öffentliche Personennahverkehr im Hamburger Hafen wird hauptsächlich von den Erwerbstätigen im Hafen genutzt. Innerhalb des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) sind neben den sechs Buslinien der Hamburger Hochbahn AG (HHA) und der VHH die Fährschiffe das bevorzugte Beförderungsmittel. Die Personenschifffahrt im Hamburger Hafen wird durch die HADAG Seetouristik und Fährdienst AG (HADAG) geleistet, die heute ein Tochterunternehmen der Hamburger Hochbahn AG ist. Das Unternehmen wurde 1888 unter dem Namen Hafendampfschiffahrts-Actien-Gesellschaft als Reederei gegründet. Vordringliches Ziel und Geschäftsfeld war es, nach der Verlagerung großer Hafenteile auf die andere Elbseite, die Hafen- und Werftarbeiter zu den ansonsten schwer zu erreichenden Arbeitsplätzen zu bringen. Heute betreibt die HADAG mit zweiundzwanzig Fährschiffen sieben Fährlinien, die insgesamt einundzwanzig Anlegestellen bedienen. Die Linie 62 von den St.-Pauli-Landungsbrücken bis Finkenwerder und ihre Ergänzung, die Linie 64 von Finkenwerder nach Teufelsbrück, sowie die Hamburg-Blankenese–Este-Linie (HBEL) von Blankenese nach Cranz im Alten Land sind über den Berufsverkehr hinaus beliebte Fähren für Ausflügler und Touristen.

Es sah fast so aus, als würde die "Gorch Fock" die Elbe aufwärts fahren. Doch spätestens, als in Wedel die mexikanische Nationalhymne erklang, erkannte auch der letzte Beobachter, dass es sich bei der "Cuauhtémoc" nicht um das deutsche Segelschulschiff handelt. Die beiden Schiffe sind fast gleich lang und breit und haben drei Masten. Eine weitere Parallele ist der Auftrag: auch auf dem mexikanischen Schiff wird, wie auf der "Gorch Fock", der Offiziersnachwuchs auf traditionelle Art und Weise ausgebildet.

Der HSC Halunder Jet ist ein deutsches Passagierschiff. Der Katamaran ist in der Saison von April bis Novem- ber zwischen Hamburg und Helgoland unterwegs. Die Fahrzeit Hamburg - Helgoland beträgt ca. 4 Stunden. Die Ticketpreise liegen - je nach Kategorie - von 62,70 € bis 105,70 € für Hin- und Rückfahrt. Aufenthalt auf Helgoland: 3,5 bis 4,5 Stunden. Mehrtagesfahrten sind möglich.

Nach fast einem Jahrzehnt ist der Bau der Elbphilharmonie in Hamburg offiziell abgeschlossen. "Hamburg hat mit der Elbphilharmonie ein beeindruckendes Gebäude bekommen, dessen Architektur schon heute nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken ist", sagte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Der Baukonzern Hochtief hat neuneinhalb Jahre nach Grundsteinlegung den Schlüssel des umstrittenen Gebäudes an die Stadt übergeben. Hamburg werde nun einen der besten Konzertsäle der Welt haben, sagte der frühere Bürgermeister Ole von Beust (CDU). Das Gebäude werde jetzt an die Betriebsgesellschaft HamburgMusik übergeben, die die Elbphilharmonie einspielen werde. Im Großen Saal habe der Akustiker Yasuhisa Toyota seine Prüfungen abgeschlossen. Alle Beteiligten seien von der Akustik begeistert. In einem Festakt soll die Plaza der Elbphilharmonie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Mit der Aussichtsplattform zwischen dem historischen Kaispeicher und dem gläsernen Neubau eröffnen auch ein Hotel und Gastronomie. Den Betrieb hat das neue Konzerthaus mit Eröffnungskonzerten am 11. und 12. Januar 2017 aufgenommen. „Das, was Herr Hengelbrock den Zuhörern mit seinen ausgewählten Stücken zumutete, war überwiegend in höchstem Maße unerträglich. Es gibt auch bei zeitgenössischer Musik ohrenfreundlichere Stücke, mit denen gleichwohl die Qualität der Akustik des neuen Hauses demonstriert werden kann“, so die Hamburger Morgenpost am Tag nach der Eröffnung.

Hamburgs berühmte Hafenstraße

Traumhafte Aussicht auf das Geschehen im Hafen hat man vom “Warsteiner Elbspeicher“ (rechts).

Die MS Marina (hier links im Bild) ging 2011 auf Jungfernfahrt und fährt für das US-amerikanische Kreuzfahrt-Unternehmen Oceania Cruises. Das Kreuzfahrtschiff wurde in Miami getauft. Taufpatin war Mary Hart. Die MS Marina ist das erste zweier baugleicher Kreuzfahrtschiffe. Das Schwesterschiff heißt MS Riviera. Beide gelten als die schönsten, modernsten und elegantesten Kreuzfahrtschiffe, die in den letzten 50 Jahren vom Stapel gelaufen sind. Der Innenraum ist mit edlen Hölzern, italienischem Marmor, Granit, Teppichen aus Wolle und Leder verkleidet. Im sog. Grand Dining Room krönt ein riesiger kreisrunder Kristallleuchter die Mitte der Decke und unterstreicht die gediegene Noblesse des gesamten Schiffes. Dem Gast stehen auf diesem Luxusschiff die Türen zu acht weiteren erstklassigen Restaurants offen. Eine Besonderheit: 90 Prozent der luxuriösen Kabinen und Suiten verfügen über eine eigene Veranda.

Neuer Kreuzfahrtterminal am alten Anleger der England-Fähre am Altonaer Hafenrand

Das Dockland ist ein Bürogebäude an der Elbe in der Nähe des ehemaligen England-Fähranlegers im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt. Das sechsgeschossige Gebäude hat einen markanten Querschnitt in Form eines Parallelogramms und ragt wie ein Schiffsbug über das Wasser hinaus. Das Grundstück zwischen dem Fischereihafen und der Elbe wurde Ende 2002 aufgeschüttet. Der Bau wurde 2005 fertiggestellt und am 31. Januar 2006 eingeweiht. Dank seiner "Schiffsform" ist das Bürogebäude am Elbufer in Altona nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine begehbare Sehenswürdigkeit. Die fast 500 Quadratmeter große Dachterrasse des Dockland bietet einen großartigen Blick über den Hafen. Sie ist über Freitreppen für die Öffentlichkeit zugänglich und steht direkt am Eingang des Hamburger Hafens.

Hamburg Kristall und Holzhafen-West

 

Holzhafen: ein Geheimtipp

Der Hamburger Holzhafen zwischen dem Cruise Center Altona und dem St. Pauli Fischmarkt kann als ruhiges Pendant zu den touristisch geprägten Landungsbrücken gesehen werden. Besonders bei großen Veranstaltungen am Hamburger Hafen wie den Cruise Days oder dem Hafengeburtstag gilt der Holzhafen als Geheimtipp, da diese Events hier abseits des Trubels erlebt werden können.

 

Architektur im Holzhafen

Das Bürogebäude Holzhafen Ost wurde 2003 fertiggestellt und erhielt 2002 die Auszeichnung "Bauwerk des Jahres" vom Hamburger Architektur- und Ingenieursverein. Im Jahr 2013 wurde der Bau der Immobilie Holzhafen West vollendet. Beide Bauten erinnern architektonisch an die traditionellen Hamburger Speicher.

 

Ein weiteres besonderes Gebäude im Holzhafen ist der Neue Hafenklang, in dessen Erdgeschoss sich das Hamburger Urgestein Hafenklang befindet. Anfang des letzten Jahrhunderts diente das Parterre des Gebäudes noch als Stall für die Zugpferde der Straßenbahn. In den Siebzigerjahren etablierte sich schließlich das berühmte Tonstudio im zweiten Stock des Gebäudes, von dem das heutige Hafenklang seinen Namen hat. Durch regelmäßige Konzerte und kulturelle Veranstaltungen ist das Hafenklang auch heute noch ein Treffpunkt der kreativen Szene in Hamburg. Im Holzhafen findet sich mit dem Kristall außerdem eine der exklusivsten Wohnimmobilien der Hansestadt: Das vom niederländischen Star-Architekt Kees Christiaanse entworfene Wohngebäude mit Elbblick sticht kontrastreich zwischen den Bürogebäuden Holzhafen Ost und Holzhafen West hervor.

 

Die älteste, künstliche Hafenanlage Hamburgs

Der Holzhafen wurde 1722 bis 1724 gebaut und gilt als die älteste erhaltene, künstliche Hafenanlage Hamburgs. Unmittelbar westlich lag der um die Jahrhundertwende wichtigste Fischereihafen Deutschlands: der Altonaer Fischereihafen. Vor 150 Jahren entstand um den Holzhafen herum eine Art "Altonaer Speicherstadt", zu der eine Mälzerei und eine Fischräucherei gehörte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Holzhafen verwüstet und verlassen. Er diente als Parkplatz mit Elbblick und zwischenzeitlich als Standort eines Beach-Clubs. Seine heutige moderne Ausprägung verdankt das Quartier dem örtlichen Projektentwickler Büll & Dr. Liedtke und seinen Architekten.

 

Hamburg Kristall Tower (rechts im Bild) im Holzhafen

 

Als Diamant in Hamburgs Perlenkette bietet der Kristall exklusive Eigentumswohnungen mit Hafen- und Stadtpanorama. Diese einzigartige Wohnimmobilie ermöglicht Lebensqualität auf höchstem Niveau. Jede Wohnung verfügt über einen großzügigen Außenbereich – Balkon oder Terrasse – und wird mit einem Einrichtungskonzept des italienischen Stararchitekten Antonio Citterio angeboten. Ein weitläufiges Foyer mit Doorman-Service, außenliegende Glaslifte und Tiefgaragenplätze garantieren ein Maximum an gehobener Lebensart.

 

Fertigstellung erfolgte in 2013

Wohnfläche ca. 7.500 m²

Wohnungen ca. 37

Geschosse 20

Höhe 71 m

Stellplätze 63

 

Das 400 Quadratmeter große Penthouse über zwei Ebenen ist eine der teuersten Wohnungen der Stadt. Für einen Quadratmeter-Preis von 150.00 Euro erwirbt der stolze Besitzer dann aber auch einen einmaligen Panoramablick über Stadt und Elbe bis ins Alte Land.

Fischmarkt

Anleger am Fischmarkt / Fischauktionshalle

Mit der Fähre zum Frühstücken und dann auch noch einen herrlichen Ausblick über die Elbe in maritimen Ambiente. Die Hamburger Fischauktionshalle gehört sicherlich zu den bekanntesten Wahrzeichen der Hanse- stadt und beliebt ist sie obendrein. Die denkmalgeschützte Fischauktionshalle aus dem Jahr 1896 ist ein Prunkstück der Großen Elbstraße. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau stark beschädigt. Die Stadt wollte die verfallene Halle in den 70er-Jahren eigentlich abreißen, aber Hamburger Bürger setzten sich für den Erhalt ein. So wurde sie Anfang der 80er-Jahre saniert. Heute finden dort jährlich 180 Veranstaltungen aller Art statt. Bei Hochwasser steht die Halle metertief unter Wasser.

Im Schellfischposten (Bildmitte) scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Das alte Flair des Fischmarktes mit den vielen alten urigen Kneipen ist hier noch erhalten geblieben. Das Alter der Kneipe lässt sich nicht genau feststellen. Sicher ist jedoch, dass es sich um die letzte und älteste Seemannskneipe in Hamburg-Altona handelt, die schon weit über 100 Jahre existiert. Einst wurde der Fisch mit der sogenannten ‘Schellfischbahn’ vom Fischmarkt zum Altonaer Bahnhof transportiert. Die Fischarbeiter fuhren mit der elektrischen Eisenbahn zur Arbeit und wieder nach Hause. Die Haltestelle am Fischmarkt nannte sich ‘Schellfischposten’. Der jetzige Schankraum war damals das Wartezimmer für die Passagiere. Heute finden sich Rundfunk und Fernsehen immer wieder gerne hier ein. Ina's Nacht mit Ina Müller wird hier aufgezeichnet.

Denkmalgeschützte Köhlbrandtreppe beim Hamburger Fischmarkt direkt am Schellfischposten.

Elbstrand/Elbhang Övelgönne

Wer glaubt, feine Sandstrände gäbe es nur am Meer, der irrt. Hamburgs Elbufer hat traumhafte Sandstrände zu bieten, wie den Elbstrand in Oevelgönne mit seinem Museumshafen.

Elbstrand mit Strandperle

Ein Fleckchen Strand mitten in Hamburg. Mit den Füßen im Sand geniesst Ihr hier den Mix aus gutem Essen und den Blick auf die vorbeifahrenden Containerriesen. Schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts befand sich hier die Altonaer Milchhalle. In langen Badekleidern genoss man damals einen Becher Milch oder nahm ganz züchtig ein Bad im „Fluss“. Während des Zweiten Weltkrieges schloss die Trinkhalle vorüber-gehend, wurde aber 1949 von Eva und Max Lührs neu eröffnet. Auch Boote lagen vor „Lührs Gaststätte“, eines von ihnen gehörte Bernt Seyfert. 1973 übernahm er mit seiner Frau Elke das Lokal und die „Strandperle“ war geboren. Bootsbesitzer, Lotsen und Rentner tranken hier ihr Bier und spielten dazu Skat. 

Im Laufe der Jahre wurde die Strandperle zu dem, was sie heute noch ist.

In Hamburg sitzt man am Sandstrand und hört das Hämmern und Schweißen in den Docks, während das Wasser leise gegen das Ufer plätschert. Doch nur wenige Minuten davon entfernt ist man am hell erleuchteten, brummenden Kiez, umhüllt vom babylonischen Stimmenwirrwarr der Touristen und den Versprechungen der Koberer.

"Alter Schwede"

Seit dem 23. Oktober 1999 ist Hamburg um eine geologische Attraktion ersten Ranges reicher. Im September wurde bei Baggerarbeiten zur Fahrrinnenvertiefung der Elbe in ca. 15 Meter Tiefe ein Findling großen Ausmaßes gefunden. Der Findling wurde am 6. Juni 2000 auf den Namen "Alter Schwede" getauft und offiziell eingebürgert. Der Findling hat ein Gewicht von 217 t und einen Umfang von fast 20 m (19,7 m). Die Breiten-abmessungen sind etwa 7,9 m und 5,2 m, seine Höhe beträgt etwa 4,5 m. Der Riesenfindling nimmt mit diesen Abmessungen einen vorderen Platz in der Rangfolge der größten norddeutschen Findlinge ein. Gleichzeitig ist er der älteste Großfindling Deutschlands.

Klärwerk Köhlbrandhöft

Die Einleitung von Schadstoffen in die Elbe ist erheblich zurückgegangen, und das Abwasser Hamburgs wird gründlich gereinigt, bevor es den Fluss erreicht. Die erste Stufe der Reinigung erfolgt in diesen zehn Faultürmen des Klärwerks Köhlbrandhöft. Die Faultürme erstrahlen nachts in verschiedenen Blautönen. Die gut zehn Meter hohen, eiförmigen Türme gegenüber vom Altonaer Elbufer werden dann zum "Hingucker" im Hafen.

Die Hamburger Speicherstadt ist ein historischer Lagerhauskomplex im Hamburger Hafen. Sie steht seit 1991 unter Denkmalschutz und ist seit dem 5. Juli 2015 mit dem benachbarten Kontorhausviertel auf der Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. Die Speicherstadt wurde ab 1883 als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt.  Sie steht auf der rund 26 Hektar großen Fläche (einschließlich der Fleete) der ehemaligen Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm, auf einer Länge von etwa 1,5 Kilometer und 150 bis 250 Metern Breite im nordöstlichen Hamburger Hafen. Sie zieht sich von der Kehrwiederspitze und dem Sandtorhöft im Westen bis zum ehemaligen Teerhof bei der Oberbaumbrücke im Osten. Dabei wird sie von sechs Fleeten durchzogen:

  • Kehrwiederfleet beginnt zwischen der Kehrwiederspitze und dem Sandtorhöft, verläuft bis zur Sandbrücke (Auf dem Sande) und geht dort über in das Brooksfleet
  • Brooksfleet ist die Verlängerung des Kehrwiederfleets ab Sandbrücke (Auf dem Sande), verläuft bis zur Einmündung des Kleinen Fleets bei der Neuerwegsbrücke und geht dort über in das St. Annenfleet
  • St. Annenfleet verläuft parallel zu der Straße Am St. Annenufer, zwischen Neuerwegsbrücke und St. Annenbrücke, es ist die Verlängerung des Brooksfleets und geht über in das Holländischbrookfleet
  • Holländischbrookfleet: Verlängerung des St. Annenfleets ab der St. Annenbrücke bis zur Einmündung in das Wandrahmsfleet vor der Poggenmühlenbrücke
  • Kleines Fleet: Verbindungsfleet zwischen Zollkanal, Wandrahmsfleet und Brooksfleet im Übergang zum St. Annenfleet
  • Wandsrahmsfleet: verläuft vom Kleinen Fleet (Kannengießerortbrücke), fließt vor der Poggenmühlen-brücke mit dem Holländischbrookfleet zusammen bis zum Zollkanal auf Höhe der Oberbaumbrücke

Die Speicherstadt ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt. Einstmals war sie das größte zusammenhängende Lagerhausensemble der Welt. Heute zählen ihre Backsteinfassaden zu einem der Wahrzeichen Hamburgs – das nicht nur unter Denkmalschutz, sondern seit 2015 auch auf der Liste des UNESCO Welterbes steht.

Genuss Speicher Hamburg am St. Annenufer 2

Auf über 700 qm² erwartet den Besucher im Erdgeschoss eine Erlebniswelt zum Thema Speicherstadt und Kolonialwaren, die dort einst gelagert, sortiert und umgeschlagen wurden. Im Hochparterre mit seinem wuchtigen Eichenholzgebälk findet man Ausstellungen zu den Themen Hanse, Speicherstadt, Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze und Wein. Die Besonderheit des GenussSpeichers ist der einzigartige Gewölbekeller mit der Hamburger Tradition des Rotspon in Eichenfässern, die wir vor Ort neu beleben. Dazu eine Gastronomie mit Weinbar, an der man Rotspon und andere exklusive Weine ebenso verkosten kann, wie Cider aus dem Alten Land, eigene Kaffeeröstungen oder Teemischungen und andere regionale Erzeugnisse. Im Verkaufsshop können alle diese Produkte auch käuflich erworben werden. In den stimmungsvollen historischen Räumen werden Verkostungen, Vorträge oder Lesungen veranstaltet. 

Speicherstadt, Kehrwiedersteg (20457 HafenCity)

Kräne im Hamburger Hafen: Den Hamburger Hafen in seiner vollen Bandbreite einzufangen wird selbst mit einem Panorama-Bild nicht möglich sein, erstreckt er sich schließlich über Kilometer und umfasst viele spannende Motive. Eines von ihnen sind die Hafenkräne an den Containerterminals Burchardkai und Eurokai.

Im Dock mit der "Queen Mary 2": Die Schönheitskur für die "Queen Mary 2" war in vollem Gange: Im Juni 2016 lag das gewaltige Kreuzfahrtschiff im Dock Elbe 17 bei Blohm + Voss. Dort wurde geschweißt, gemalt, ausgebessert und neu gebaut: Das Schiff erhielt das größte "Refit-Programm" seit der Inbetriebnahme 2004. Die britische Cunard-Reederei hat nach Informationen von NDR 90,3 rund 50 Millionen Euro in die Modernisierung ihres Flaggschiff investiert. Die Bilder entstanden kurz vor dem Auslaufen nach Southhampton.

Die Nautische Zentrale Seemannshöft (links) ist eine Außenstelle des Oberhafenamtes. In ihr wird der gesamte Schiffsverkehr im Hafen gesteuert und überwacht. Sie ist in einem flachen Neubau östlich neben dem Lotsenhaus untergebracht. Das Gebiet des Hamburger Hafens wird von mehreren Landradaranlagen und einer AIS-Landstation überwacht. Den Hafen anlaufende Schiffe werden ab der Position Elbe in der deutschen Bucht über eine Radarkette entlang der Elbe von der nautischen Zentrale erfasst und bis zum Liegeplatz elektronisch begleitet. Die Schiffsführer erhalten Informationen zu Verkehrswegen und Liegeplätzen und werden durch die Zentrale beraten.

Das Lotsenhaus Seemannshöft (Lotsenstation Seemannshöft) ist ein 1914 errichteter Backsteinbau mit dominantem Signal- und Beobachtungsturm auf dem Seemannshöft an der Einfahrt des Hamburger Hafens. Dort sind die Hamburger Hafenlotsen, der Schiffsmeldedienst, die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schiffsbefestiger und die nautische Zentrale des Hafens untergebracht. Das Seemannshöft ist die Spitze einer schmalen Landzunge im Nordwesten des Hamburger Stadtteils Waltershof zwischen dem Köhlfleet, einem schiffbaren Nebenarm (→ Fleet) der Elbe, und dem Elbe-Hauptstrom. An der äußersten Spitze der Landzunge steht das Leuchtfeuer Seemannshöft. Das Lotsenhaus entstand während der Erweiterung des Hamburger Hafens nach Westen. Es wurde vom Baudirektor und Leiter des Hochbauwesens Fritz Schumacher entworfen und nach seinen Plänen vom Amt für Strom- und Hafenbau gebaut. Das Bauwerk sollte als ein erstes Wahrzeichen der Stadt die Einfahrt in den Hafen eindrucksvoll bezeichnen. Gleichzeitig musste es die nötigen Räumlichkeiten bereitstellen, um einen Lotsendienst rund um die Uhr gewährleisten zu können. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde vollständig in Backsteinbauweise errichtet.

15:56 Uhr zeigt die überdimensional große Uhr am Lotsenhaus (errichtet um das Jahr 1914 von Fritz Schumacher), rechts daneben befindet sich die Einfahrt zum Tankschiffhafen. Über dem Ziffernblatt befindet sich eine Vorrichtung zur Anzeige des aktuellen Wasserstandes der Elbe. Der Signal- und Beobachtungsturm hat eine Höhe von 28m.  Das Foto zeigt am Seemannshöft bei auflaufendem Wasser (F) einen Pegel von 3,50 Metern über Seekartennull.

Tankschiffhafen bei Finkenwerder

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