Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
Ihre Spende hält uns auf Kurs. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist einer der modernsten Seenot-Rettungsdienste der Welt. Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen. Als Seenotretter sind wir auf Nord- und Ostsee bei jedem Wetter mit einer Flotte von 60 Seenotkreuzern und Rettungsbooten rund um die Uhr einsatzbereit.
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Impressionen 2014-2016

Hotel Stella Maris

Lobby im Hotel Stella Maris, seit 2014 unser "Stammhotel" in Hamburg.

Während man in Paris unter den Brücken schläft, liegt man in Hamburg am besten davor.

Im Hotel Stella Maris wohnt man zentral am Hamburger Hafen, wenige Minuten von Rickmer Rickmers und Cap San Diego entfernt. Gelegen im quirligen Portugiesenviertel, finden sich rund um das Hotel viele urige Kneipen und gemütliche Restaurants. Die Geschichte des Stella Maris beginnt Mitte der 1950er Jahre als Seemannsheim. Im hell und freundlich gestalteten Frühstücksbereich des Hotels kann man sich bei Kaffee- oder Teevariationen auf einen erlebnisreichen Tag in der pulsierenden Hansestadt einstimmen. 

 

 

Landungsbrücken

Anreise vom Hamburger Hauptbahnhof mit der U3 bis Landungsbrücken
U- bzw. Hochbahnstation "Landungsbrücken"
U- bzw. Hochbahnstation "Landungsbrücken"
U- bzw. Hochbahnstation "Landungsbrücken"

Hamburgs Liebesschlösser

Weltweit werden Liebesschlösser für wahrscheinlich immer und ewig an Brückengeländern und Straßenlaternen befestigen. Ein letztes Mal einklicken, zuschließen und dann wird der Schlüssel in den Strom des Wassers geworfen. Auch in Hamburg lebt die Tradition der Liebesschlösser. Wen wundert’s, da Hamburg doch die brückenreichste Stadt in Europa ist. Ungefähr 2.500 Brücken überspannen die zahlreichen Fleete, Flüsse und Kanäle. Ein Ort der besonderen Art für ein Liebesschloss in Hamburg sind die Geländer an den Landungsbrücken, die zum Hamburger Hafen führen. Vielleicht führen sie auch in den Hafen der Ehe. Zumindest ist es einer der perfekten Orte für verliebte Nordlichter und Hansestadt Touristen, die gern schauen und staunen, wenn wieder ein verliebtes Pärchen für immer und ewig den Schlüssel in das Wasser wirft.

Stadtrundfahrten "oben ohne"

Bei gutem Wetter „oben ohne“: Die Stadtrundfahrt mit dem roten Doppeldecker führt zu den Hamburger Highlights: Von den Landungsbrücken entlang der Speicherstadt, durch die HafenCity zu den Einkaufsmeilen der Stadt! Großartige Villen in Harvestehude an der Außenalster, das Rathaus, diverse Museen, die berühmte Reeperbahn und der atemberaubende Hafen sind Stationen der Rundfahrt. Die Touren werden von zertifizierten Tourbegleitern in deutscher und englischer Sprache moderiert. Zusätzlich bieten wir durch ein GPS gesteuertes Audiosystem 8 weitere Sprachen über Headsets an: Englisch, Französisch, Russisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Japanisch, Chinesisch und Arabisch. Die Rundumsicht genießen: Bei geeignetem Wetter fährt man oben offen!

Landungsbrücken

Über das Geschehen am Anleger wacht die Granitstatue des ersten deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck. Sie steht am Rande der Neustadt, oberhalb der Landungsbrücken am Hamburger Hafen, auf einer Elbhöhe im Alten Elbpark in den Hamburger Wallanlagen. Auf Initiative des Bankiers Max von Schinckel wurde das Monument 1901 bis 1906 von dem Architekten Johann Emil Schaudt und vom Berliner Bildhauer und Jugendstilkünstler Hugo Lederer geplant und ausgeführt.

Straßenkünstler

Straßenkünstler sind für mich ein Phänomen. Ich bewundere immer wieder ihre Geschicklichkeit, ihre Körperbeherrschung und ihre Phantasie. Gerade in den Sommermonaten, aber auch in der Vorweihnachtszeit, boomt die „Branche“. Zu dieser Zeit tummeln sich neben echten Künstlern vermehrt auch zahlreiche „Amateure“ in den Innenstädten, die mit ihrem Hobby bzw. Talent etwas Geld verdienen möchten. Diese Gelegenheitskünstler nutzen die Gunst der Stunde. Denn gerade auch in der besinnlichen Vorweihnachtszeit sind viele Passanten gern bereit, einer gut vorgetragenen Darbietung ihre Aufmerksamkeit – auch in finanzieller Hinsicht - zu schenken. Viele Passanten sehen in den Straßenkünstlern eine echte Bereicherung und freuen sich, wenn sie beim Einkaufsbummel die Gelegenheit haben, den Künstlern zuzuhören oder zuzuschauen.  Auch an den Landungsbrücken präsentieren regelmäßig Straßenkünstler gegen ein paar Cent ihr Können. So auch die freundliche "Silberfrau", die ihre Rosen symbolisch an die Passanten verteilt.

Hafenanlage

Das Hotel Hafen Hamburg, ist dank der zentralen Lage am Hafen ein idealer Ausgangspunkt für vielfältige Entdeckungs-Touren durch die Hafenstadt.  St. Pauli Landungsbrücken mit Uhren-/Pegelturm (rechts im Bild).

Neben der Speicherstadt gehören die St. Pauli Landungsbrücken zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg Besuchers. Ist es doch gerade der Hafen, der der Hansestadt ihr einzigartiges Flair verleiht. Der Hamburger Hafen ist mit Abstand der bedeutendste Hafen Deutschlands und gleichzeitig einer der führenden Seegüterumschlagplätze Euopas. Das muss man gesehen haben! Somit gehört eine Hafenrundfahrt zum Pflichtprogramm des Hamburg-Besuchs.

Kaffee-Zeit: Touristen warten auf das Anlegen der Linie 62 nach Finkenwerder.

Die Cap San Diego (rechts im Bild) ist das weltgrößte Museums-Frachtschiff. Es ist das letzte noch erhaltene Schiff aus einer Serie von insgesamt sechs Stückgutfrachtern. Gebaut wurden diese Schiffe 1961 und 1962 für die Reederei Hamburg Süd. Diese Frachter und auch die Cap San Diego verkehrten vorzugsweise nach Südamerika.

 

 

Ricker Rickmers

RICKMER RICKMERS, der 1896 gebaute Großsegler, liegt seit 1983 als schwimmendes Wahrzeichen Hamburgs in der Hansestadt und ist der Stolz der Stiftung RICKMER RICKMERS,  die das Museumsschiff ohne öffentliche  Zuschüsse betreibt und unterhält. 

Großbaustelle für den Hochwasserschutz

Die HVV-Hafenfähre Linie 62 fährt von den Landungsbrücken nach Finkenwerder.

Der öffentliche Personennahverkehr im Hamburger Hafen wird hauptsächlich von den Erwerbstätigen im Hafen genutzt. Innerhalb des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) sind neben den sechs Buslinien der Hamburger Hochbahn AG (HHA) und der VHH die Fährschiffe das bevorzugte Beförderungsmittel. Die Personenschifffahrt im Hamburger Hafen wird durch die HADAG Seetouristik und Fährdienst AG (HADAG) geleistet, die heute ein Tochterunternehmen der Hamburger Hochbahn AG ist. Das Unternehmen wurde 1888 unter dem Namen Hafendampfschiffahrts-Actien-Gesellschaft als Reederei gegründet. Vordringliches Ziel und Geschäftsfeld war es, nach der Verlagerung großer Hafenteile auf die andere Elbseite, die Hafen- und Werftarbeiter zu den ansonsten schwer zu erreichenden Arbeitsplätzen zu bringen. Heute betreibt die HADAG mit zweiundzwanzig Fährschiffen sieben Fährlinien, die insgesamt einundzwanzig Anlegestellen bedienen. Die Linie 62 von den St.-Pauli-Landungsbrücken bis Finkenwerder und ihre Ergänzung, die Linie 64 von Finkenwerder nach Teufelsbrück, sowie die Hamburg-Blankenese–Este-Linie (HBEL) von Blankenese nach Cranz im Alten Land sind über den Berufsverkehr hinaus beliebte Fähren für Ausflügler und Touristen.

Es sah fast so aus, als würde die "Gorch Fock" die Elbe aufwärts fahren. Doch spätestens, als in Wedel die mexikanische Nationalhymne erklang, erkannte auch der letzte Beobachter, dass es sich bei der "Cuauhtémoc" nicht um das deutsche Segelschulschiff handelt. Die beiden Schiffe sind fast gleich lang und breit und haben drei Masten. Eine weitere Parallele ist der Auftrag: auch auf dem mexikanischen Schiff wird, wie auf der "Gorch Fock", der Offiziersnachwuchs auf traditionelle Art und Weise ausgebildet.

Hafenbarkassen

Die Hamburger Hafenbarkasse ist ein Typ von kleinen, motorisierten Binnenschiffen, der sich für die Erfüllung verschiedener Hilfsaufgaben des Verkehrs im Hamburger Hafen zwischen dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entwickelte. Seine Blütezeit erlebte dieser Schiffstyp von den 1920er bis zu den 1960er Jahren. Mit den Strukturveränderungen im Hafenbetrieb weg von Stückgutumschlag und dem Aufstieg des Containerumschlags verloren sie für die Hafenwirtschaft weitgehend ihre Bedeutung. Heute kennen viele Besucher Hamburgs die Barkassen als Fahrzeuge für Hafenrundfahrten und Ausflüge auf der Unterelbe.

Auf nach Helgoland

Nach 15 erfolgreichen Jahren im Helgolandverkehr ist der alte "Halunder Jet" zu neuen Ufern aufgebrochen. Künftig wird er für das ebenfalls zur FRS Gruppe gehörende Unternehmen Clipper Navigation aus Seattle / USA zwischen den Kanadischen Häfen Vancouver - Victoria als "Clipper V" pendeln. Tschüss "Halunder Jet" und allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel! Ab Frühjahr 2018 übernimmt ein neuer Katamaran die Überfahrt nach Helgoland. Der neue Katamaran für Helgoland ist ein absolutes Premiumprodukt und begeistert durch modernes Design, komfortables Seegangs-Verhalten und wegweisende Technik. Schon ab 2018 soll der Neubau den "Halunder Jet" auf der Fahrt von Hamburg über Wedel und Cuxhaven nach Helgoland ablösen. Das neue Schiff mit einer Länge von 56,4 m wurde speziell für den Helgolandverkehr entwickelt und kann bis zu 692 Passagiere befördern. Die Gäste werden sich nicht nur über die großzügigen Freidecks freuen, auch der Komfort an Bord genügt höchsten Ansprüchen. In drei Sitzkategorien werden die Passagiere mit freundlichen Service direkt am Sitzplatz verwöhnt, während das neue Schiff für Helgoland von Hamburg über Wedel und Cuxhaven zu Deutschlands einziger Hochsee-Insel gleitet. Mit bis zu 35 kn (ca. 65 km/h) Geschwindigkeit und einem hochmodernen Bewegungs-Dämpfungs-System ist die Fahrt über die offene Nordsee selbst bei Seegang ein ebenso schnelles wie bequemes maritimes Erlebnis.

HSC "Halunder Jet" 2003-2017
Der HSC Halunder Jet ist ein deutsches Passagierschiff. Der Katamaran ist in der Saison von April bis Novem- ber zwischen Hamburg und Helgoland unterwegs. Die Fahrzeit Hamburg - Helgoland beträgt ca. 4 Stunden. Die Ticketpreise liegen - je nach Kategorie - von 62,70 € bis 105,70 € für Hin- und Rückfahrt. Aufenthalt auf Helgoland: 3,5 bis 4,5 Stunden. Mehrtagesfahrten sind möglich.

Elbphilharmonie

Nach fast einem Jahrzehnt ist der Bau der Elbphilharmonie in Hamburg offiziell abgeschlossen. "Hamburg hat mit der Elbphilharmonie ein beeindruckendes Gebäude bekommen, dessen Architektur schon heute nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken ist", sagte Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Der Baukonzern Hochtief hat neuneinhalb Jahre nach Grundsteinlegung den Schlüssel des umstrittenen Gebäudes an die Stadt übergeben. Hamburg werde nun einen der besten Konzertsäle der Welt haben, sagte der frühere Bürgermeister Ole von Beust (CDU). Das Gebäude werde jetzt an die Betriebsgesellschaft HamburgMusik übergeben, die die Elbphilharmonie einspielen werde. Im Großen Saal habe der Akustiker Yasuhisa Toyota seine Prüfungen abgeschlossen. Alle Beteiligten seien von der Akustik begeistert. In einem Festakt soll die Plaza der Elbphilharmonie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Mit der Aussichtsplattform zwischen dem historischen Kaispeicher und dem gläsernen Neubau eröffnen auch ein Hotel und Gastronomie. Den Betrieb hat das neue Konzerthaus mit Eröffnungskonzerten am 11. und 12. Januar 2017 aufgenommen. „Das, was Herr Hengelbrock den Zuhörern mit seinen ausgewählten Stücken zumutete, war überwiegend in höchstem Maße unerträglich. Es gibt auch bei zeitgenössischer Musik ohrenfreundlichere Stücke, mit denen gleichwohl die Qualität der Akustik des neuen Hauses demonstriert werden kann“, so die Hamburger Morgenpost am Tag nach der Eröffnung.

Die Hafenstraße ist ein Begriff für die als besetzte Häuser der St.Pauli-Hafenstraße und Bernhard-Nocht-Straße bekannten Häuser in St. Pauli. Obwohl die Hafenstraße meist als Hausbesetzung wahrgenommen wurde, bestanden die meiste Zeit verschiedene Miet- oder Pachtverträge zwischen den Bewohnern und verschiedenen Gesellschaften im Besitz der Stadt Hamburg. Im Jahr 1995 wurden die Häuser an eine Genossenschaft verkauft und danach saniert. Seit Beginn der Hausbesetzungen, vor allem in der Zeit zwischen 1984 und 1990, ist die Geschichte der Hafenstraße verbunden mit den Bedürfnissen von Menschen und den daraus resultierenden zwischenmenschlichen Konflikten und Konflikten mit staatlichen Organisationen. Die Hafenstraße wurde sowohl zum Symbol des "Widerstandes gegen den Staat", als auch für einen "rechtsfreien Raum" in dem Linksradikale Zuflucht fanden.

Ein Überbleibsel aus der Sowjetunion: An der Elbmeile zwischen Baumwall und Fischauktionshalle liegen viele Schiffe – allen voran die Museumsschiffe Rickmer Rickmers, die Cap San Diego oder das Feuerschiff. Doch ein Wasserfahrzeug in der Elbe ragt heraus: Das klangvolle U-Boot 434 aus der Tango-Klasse der russischen Marine. Entlang der Fläche des Fischmarkts kann jeder Interessierte das weltweit größte, nicht durch Atomenergie angetriebene U-Boot besichtigen. Bei einer Länge von 90,16 Metern, ist das 1976 erbaute U-Boot nur 8,72 Meter breit. Wen die heimelige Enge zwischen Maschinenblöcken und Kabelsträngen jedoch nicht stört, dem sei der Besuch sehr empfohlen. Dann fühlt man sich sogleich in Wolfgang Petersens Filmklassiker "Das Boot" versetzt. Die Hintergründe und technischen Details der Unterwasser-Seefahrt erfährt man am besten im Rahmen einer Führung. Nur sehr selten hat Russland in Absprache mit den Geheimdiensten U-Boote in den Museumsbetrieb übergeben. Doch bei der U-434 ist es gelungen. Nachdem es fast 26 Jahre lang im Dienst der russischen Marine stand und dabei unter anderem zu Spionagezwecken entlang der Ostküste der USA genutzt wurde, hat es die U-Bootmuseum Hamburg GmbH 2002 gekauft. Zunächst auf Tuchfühlung mit der HafenCity, fand es seinen derzeitigen Bestimmungsort nach dem Umbau zum Museum am Fischmarkt. Das U-Boot ist ein Zeitzeuge des Kalten Krieges und gleichzeitig ein Mahnmal gegen den Krieg. 

Heute ist der Hamburger Fischmarkt eine Legende und eine der beliebtesten Attraktionen für jeden Hamburg-Besucher und die Altonaer Fischauktionshalle ist mit seinem attraktiven Angebot der Magnet im Mittelpunkt des Geschehens: jeden Sonntag ab 05:00 Uhr (im Winter ab 06:00 Uhr) tummeln sich hier Frühaufsteher und Nachtschwärmer, die es von der nahe gelegenen Reeperbahn an die Elbe getrieben hat. Zu den Highlights eines Fischmarktbesuches zählt das Frühstück auf den Galerien mit Live-Musik und Blick auf das Geschehen und Treiben in der Altonaer Fischauktionshalle. Im Parterre sorgen zahlreiche Verkaufsstände mit Fischbrötchen, Krabben, Matjes, kalten und warmen Getränken für das leibliche Wohl.

Der kleine und schlicht gehaltene Golden Pudel Club im Stadtteil Altona, nahe dem Fischmarkt, nutzte seit 1995 die Räume des historischen Café Elbterrassen in einem 1872 erbauten ehemaligen Schmugglergefängnis unterhalb des Antoniparks. Anwohner der Gegend um den Pinnasberg in Altona-Altstadt und aus dem angrenzenden St. Pauli forderten anstelle der beabsichtigten Wohn- und Bürobebauung 1994 erstmals einen öffentlichen Park für ihr dicht bebautes Viertel. Außerdem wollten sie den von Rocko Schamoni ins Leben gerufenen Pudel Club erhalten, der vom Abriss bedroht war. Die Nachbarschaftsinitiative, der auch soziale Einrichtungen, die einzige Schule des Quartiers und einzelne Künstler angehörten, fertigte erste Skizzen für den Park an und warb in den Medien für ihr Projekt. Aus dieser vielschichtigen Zusammenarbeit ging das Projekt Park Fiction hervor. Der Golden Pudel Club ist der neu eröffnete Club des 1988 gegründeten Pudel Clubs. Von Beginn an traten dort zahlreiche, auch internationale Untergrundgrößen auf. Lange galt er als Treffpunkt der Hamburger Schule. Seit 1990 erschienen mehrere Alben und Compilations mit Titeln von Künstlern, die im Golden Pudel Club aufgetreten waren. In der Nacht zum 14. Februar 2016 wurde das Gebäude durch einen Brand in großen Teilen zerstört, verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. Für den 20. April 2016 war eine Versteigerung des Gebäudes mit einem Verkehrswert von 510.000 Euro angesetzt worden. Am 18. Juli 2016 wurde bekannt, dass die gemeinnützige Mara & Holger Cassens Stiftung die Anteile von Miteigentümer Wolf Richter erworben habe, die Versteigerung damit abgewendet wurde und das Grundstück für eine gemeinnützige Nutzung übergeben wird. Der Wiederaufbau soll 850.000 Euro kosten und 2018 abgeschlossen sein. Die Stadt Hamburg unterstützt den Wiederaufbau mit 200.000 Euro und der Bezirk Altona mit 100.000 Euro.

Pfarrhaus Pinnasberg 80
Palmen aus Stahl, damit sie den Hamburger Winter überstehen

Der Antonipark in St.Pauli ist eine Mischung aus Stadtplatz und grüner Oase. Der "Fliegende Teppich", der "Teegarten mit den Palmen“ auf dem Dach der Schulsporthalle der Ganztagsschule St. Pauli, das “Tulpenfeld“, der „Garten des bescheidenen Politikers“ und eine Hundewiese mit Pudelmotiven bilden das Herzstück des Quartierparks. Vom öffentlichen Balkon auf der Turnhalle hat man einem grandiosen Blick auf die Elbe und den Hafen. Im angrenzenden Kirchgarten entstanden ein Lese- und Ruhegarten, Nachbarschaftsbeete und ein Bouleplatz. Nach Osten schließen Sitzstufen und die Park-Terrassen des Schauermanns Park mit Holzstegen, üppigem Grün und Apfelbäumen an. Alle Bereiche sind fantasievoll gestaltet, nutzerfreundlich und mit allen Sinnen erlebbar. Der Antonipark ist das Ergebnis eines außerordentlichen Planungsprozesses, der durch eine Gruppe von Anwohner und Künstlern, die sich 1994 zu der Bürgerinitiative „Park Fiction“ zusammenschlossen, initiiert wurde.

Szene-Kneipe

Dass der FC St. Pauli 1910 sich gesellschaftlich engagiert, ist hinlänglich bekannt. Im Oktober 2017 wurde der Verein für sein Projekt „Kiezhelden“ in der Schweiz ausgezeichnet.  Für die Verleihung waren der technische Direktor Ewald Lienen und Christian Prüß, für unternehmerische Sozialverantwortung verantwortlich, ins schweizerische Brunnen gereist.  Dort übergab die Stiftung „Football is more“ bei einer Veranstaltung die Auszeichnung in der Kategorie „Soziale Abteilung eines Fußballvereins“ dem Kiezklub. Honoriert wurde dabei das Projekt „Kiezhelden“, das über eine Internetseite Ideen und Maßnahmen vorstellt und anschiebt, die gesellschaftliche Misstände und soziale Ungleichheiten nicht nur im Stadtteil St. Pauli beheben oder mildern sollen.  „Wir sind ein gesellschaftlich engagierter Klub und wollen dieser Verantwortung gerecht werden“, sagte Ewald Lienen im Zuge der Verleihung.  Frühere Preisträger sind Liverpool, Arsenal London und Werder Bremen.  

Das Dockland ist ein Bürogebäude an der Elbe in der Nähe des ehemaligen England-Fähranlegers im Hamburger Stadtteil Altona-Altstadt. Das sechsgeschossige Gebäude hat einen markanten Querschnitt in Form eines Parallelogramms und ragt wie ein Schiffsbug über das Wasser hinaus. Das Grundstück zwischen dem Fischereihafen und der Elbe wurde Ende 2002 aufgeschüttet. Der Bau wurde 2005 fertiggestellt und am 31. Januar 2006 eingeweiht. Dank seiner "Schiffsform" ist das Bürogebäude am Elbufer in Altona nicht nur ein Hingucker, sondern auch eine begehbare Sehenswürdigkeit. Eine Besonderheit in dem Gebäude sind die diagonal verkehrenden Personenaufzüge. Die fast 500 Quadratmeter große Dachterrasse des Dockland bietet einen großartigen Blick über den Hafen. Sie ist über Freitreppen für die Öffentlichkeit zugänglich und steht direkt am Eingang des Hamburger Hafens.

Hamburg Kristall und Holzhafen-West

 

Holzhafen: ein Geheimtipp

Der Hamburger Holzhafen zwischen dem Cruise Center Altona und dem St. Pauli Fischmarkt kann als ruhiges Pendant zu den touristisch geprägten Landungsbrücken gesehen werden. Besonders bei großen Veranstaltungen am Hamburger Hafen wie den Cruise Days oder dem Hafengeburtstag gilt der Holzhafen als Geheimtipp, da diese Events hier abseits des Trubels erlebt werden können.

 

Architektur im Holzhafen

Das Bürogebäude Holzhafen Ost wurde 2003 fertiggestellt und erhielt 2002 die Auszeichnung "Bauwerk des Jahres" vom Hamburger Architektur- und Ingenieursverein. Im Jahr 2013 wurde der Bau der Immobilie Holzhafen West vollendet. Beide Bauten erinnern architektonisch an die traditionellen Hamburger Speicher.

 

Ein weiteres besonderes Gebäude im Holzhafen ist der Neue Hafenklang, in dessen Erdgeschoss sich das Hamburger Urgestein Hafenklang befindet. Anfang des letzten Jahrhunderts diente das Parterre des Gebäudes noch als Stall für die Zugpferde der Straßenbahn. In den Siebzigerjahren etablierte sich schließlich das berühmte Tonstudio im zweiten Stock des Gebäudes, von dem das heutige Hafenklang seinen Namen hat. Durch regelmäßige Konzerte und kulturelle Veranstaltungen ist das Hafenklang auch heute noch ein Treffpunkt der kreativen Szene in Hamburg. Im Holzhafen findet sich mit dem Kristall außerdem eine der exklusivsten Wohnimmobilien der Hansestadt: Das vom niederländischen Star-Architekt Kees Christiaanse entworfene Wohngebäude mit Elbblick sticht kontrastreich zwischen den Bürogebäuden Holzhafen Ost und Holzhafen West hervor.

 

Die älteste, künstliche Hafenanlage Hamburgs

Der Holzhafen wurde 1722 bis 1724 gebaut und gilt als die älteste erhaltene, künstliche Hafenanlage Hamburgs. Unmittelbar westlich lag der um die Jahrhundertwende wichtigste Fischereihafen Deutschlands: der Altonaer Fischereihafen. Vor 150 Jahren entstand um den Holzhafen herum eine Art "Altonaer Speicherstadt", zu der eine Mälzerei und eine Fischräucherei gehörte. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Holzhafen verwüstet und verlassen. Er diente als Parkplatz mit Elbblick und zwischenzeitlich als Standort eines Beach-Clubs. Seine heutige moderne Ausprägung verdankt das Quartier dem örtlichen Projektentwickler Büll & Dr. Liedtke und seinen Architekten.

 

Hamburg Kristall Tower (rechts im Bild) im Holzhafen

 

Als Diamant in Hamburgs Perlenkette bietet der Kristall exklusive Eigentumswohnungen mit Hafen- und Stadtpanorama. Diese einzigartige Wohnimmobilie ermöglicht Lebensqualität auf höchstem Niveau. Jede Wohnung verfügt über einen großzügigen Außenbereich – Balkon oder Terrasse – und wird mit einem Einrichtungskonzept des italienischen Stararchitekten Antonio Citterio angeboten. Ein weitläufiges Foyer mit Doorman-Service, außenliegende Glaslifte und Tiefgaragenplätze garantieren ein Maximum an gehobener Lebensart.

 

Fertigstellung erfolgte in 2013

Wohnfläche ca. 7.500 m²

Wohnungen ca. 37

Geschosse 20

Höhe 71 m

Stellplätze 63

 

Das 400 Quadratmeter große Penthouse über zwei Ebenen ist eine der teuersten Wohnungen der Stadt. Für einen Quadratmeter-Preis von 150.00 Euro erwirbt der stolze Besitzer dann aber auch einen einmaligen Panoramablick über Stadt und Elbe bis ins Alte Land.

Fischmarkt

Wer in Hamburg auf der Suche nach einer besonderen Event-Location ist, der ist in der Altonaer Fischauktionshalle genau richtig. Als Hamburger Wahrzeichen mit ihrer direkten Nähe zum Fischmarkt ist die Fischauktionshalle seit Jahren Publikumsmagnet. Tausende Nachtschwärmer zieht es regelmäßig in den frühen Morgenstunden auf den Fischmarkt, um die Nacht ausklingen zu lassen und in der Altonaer Fischauktionshalle den besten Brunch Hamburgs mit Elbblick zu genießen. Musikalisches Live-Programm und unterschiedliche Veranstaltungen runden das Angebot ab und locken begeisterte Besucher in die historische Halle. Einst als zentraler Handelsplatz erbaut, dient das historische Gebäude heute vor allem als beliebter Austragungsort bzw. als einzigartige Eventlocation für private und öffentliche Veranstaltungen – immer im Herzen des bunten Geschehens auf dem Fischmarkt. Zahlreiche Events wie das Hamburger Oktoberfest, Matjes-und Grünkohl-Schlemmerfestival, sowie Malle für alle und die Silvesterparty sind über Hamburgs Grenzen hinaus bekannt.

Anleger am Fischmarkt / Fischauktionshalle

Mit der Fähre zum Frühstücken und dann auch noch einen herrlichen Ausblick über die Elbe in maritimen Ambiente. Die Hamburger Fischauktionshalle gehört sicherlich zu den bekanntesten Wahrzeichen der Hanse- stadt und beliebt ist sie obendrein. Die denkmalgeschützte Fischauktionshalle aus dem Jahr 1896 ist ein Prunkstück der Großen Elbstraße. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau stark beschädigt. Die Stadt wollte die verfallene Halle in den 70er-Jahren eigentlich abreißen, aber Hamburger Bürger setzten sich für den Erhalt ein. So wurde sie Anfang der 80er-Jahre saniert. Heute finden dort jährlich 180 Veranstaltungen aller Art statt. Bei Hochwasser steht die Halle metertief unter Wasser.

Im Schellfischposten (Bildmitte) scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Das alte Flair des Fischmarktes mit den vielen alten urigen Kneipen ist hier noch erhalten geblieben. Das Alter der Kneipe lässt sich nicht genau feststellen. Sicher ist jedoch, dass es sich um die letzte und älteste Seemannskneipe in Hamburg-Altona handelt, die schon weit über 100 Jahre existiert. Einst wurde der Fisch mit der sogenannten ‘Schellfischbahn’ vom Fischmarkt zum Altonaer Bahnhof transportiert. Die Fischarbeiter fuhren mit der elektrischen Eisenbahn zur Arbeit und wieder nach Hause. Die Haltestelle am Fischmarkt nannte sich ‘Schellfischposten’. Der jetzige Schankraum war damals das Wartezimmer für die Passagiere. Heute finden sich Rundfunk und Fernsehen immer wieder gerne hier ein. Ina's Nacht mit Ina Müller wird hier aufgezeichnet.

Denkmalgeschützte Köhlbrandtreppe beim Hamburger Fischmarkt direkt am Schellfischposten.

Elbstrand/Elbhang Övelgönne

Wer glaubt, feine Sandstrände gäbe es nur am Meer, der irrt. Hamburgs Elbufer hat traumhafte Sandstrände zu bieten, wie den Elbstrand in Oevelgönne mit seinem Museumshafen.

Elbstrand mit Strandperle

Ein Fleckchen Strand mitten in Hamburg. Mit den Füßen im Sand geniesst Ihr hier den Mix aus gutem Essen und den Blick auf die vorbeifahrenden Containerriesen. Schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts befand sich hier die Altonaer Milchhalle. In langen Badekleidern genoss man damals einen Becher Milch oder nahm ganz züchtig ein Bad im „Fluss“. Während des Zweiten Weltkrieges schloss die Trinkhalle vorübergehend, wurde aber 1949 von Eva und Max Lührs neu eröffnet. Auch Boote lagen vor „Lührs Gaststätte“, eines von ihnen gehörte Bernt Seyfert. 1973 übernahm er mit seiner Frau Elke das Lokal und die „Strandperle“ war geboren. Bootsbesitzer, Lotsen und Rentner tranken hier ihr Bier und spielten dazu Skat. 

Im Laufe der Jahre wurde die Strandperle zu dem, was sie heute noch ist.

In Hamburg sitzt man am Sandstrand und hört das Hämmern und Schweißen in den Docks, während das Wasser leise gegen das Ufer plätschert. Doch nur wenige Minuten davon entfernt ist man am hell erleuchteten, brummenden Kiez, umhüllt vom babylonischen Stimmenwirrwarr der Touristen und den Versprechungen der Koberer.

"Alter Schwede"

Seit dem 23. Oktober 1999 ist Hamburg um eine geologische Attraktion ersten Ranges reicher. Im September wurde bei Baggerarbeiten zur Fahrrinnenvertiefung der Elbe in ca. 15 Meter Tiefe ein Findling großen Ausmaßes gefunden. Der Findling wurde am 6. Juni 2000 auf den Namen "Alter Schwede" getauft und offiziell eingebürgert. Der Findling hat ein Gewicht von 217 t und einen Umfang von fast 20 m (19,7 m). Die Breiten-abmessungen sind etwa 7,9 m und 5,2 m, seine Höhe beträgt etwa 4,5 m. Der Riesenfindling nimmt mit diesen Abmessungen einen vorderen Platz in der Rangfolge der größten norddeutschen Findlinge ein. Gleichzeitig ist er der älteste Großfindling Deutschlands.

Das 2. HADAG-Fährschiff Typ 2000 MS "ALTENWERDER" (Baujahr 1997)

Klärwerk Köhlbrandhöft

Die Einleitung von Schadstoffen in die Elbe ist erheblich zurückgegangen, und das Abwasser Hamburgs wird gründlich gereinigt, bevor es den Fluss erreicht. Die erste Stufe der Reinigung erfolgt in diesen zehn Faultürmen des Klärwerks Köhlbrandhöft. Die Faultürme erstrahlen nachts in verschiedenen Blautönen. Die gut zehn Meter hohen, eiförmigen Türme gegenüber vom Altonaer Elbufer werden dann zum "Hingucker" im Hafen.

Sie gehört zu Hamburg wie die Golden Gate Bridge zu San Francisco: die Köhlbrandbrücke. Doch 2030  müssen wir Abschied nehmen vom Wahrzeichen des Hafens. 240 Millionen Euro sollen noch 2017 im Hafen investiert werden. Das Geld fließt in Brücken, Straßen und Kaianlagen. Ziel des Senats ist es, Hamburg als leistungsfähigen Universalhafen zu modernisieren und zukunftsfähig zu machen. Die Infrastrukturprojekte seien Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens. Im Detail: Die neue Köhlbrandbrücke: Eines der herausragenden Vorhaben ist der Bau der neuen Brücke. Trotz der jüngst beendeten Sanierung, die acht Jahre gedauert und 60 Millionen Euro gekostet hat, ist das Bauwerk von 1974 nur bis 2030 fit für den Verkehr. Der Neubau soll eine Durchfahrtshöhe von 73,5 Metern haben (bisher 53 Meter) und damit für mehr als 400 Meter lange und 60 Meter breite Schiffe passierbar sein.

Cap San Diego
Cap San Diego

Die CAP SAN DIEGO ist das größte, fahrtüchtige Museums-Frachtschiff der Welt. Ihre elegante Silhouette gehört zum HamburgerHafenpanorama wie die Speicherstadt und der Michel. Touristen lieben sie, die Crew und 45 ehrenamtlich tätige Seemänner im Ruhestand, halten sie mit viel Engagement in Schuss.

Das Dampfschiff Schaarhörn wurde 1908 auf der Hamburg-Steinwärder Schiffswerft und Maschinenfabrik als "Peildampfer" gebaut und bei der Baudeputation des Senates der Stadt Hamburgin Dienst gestellt. Die Schaarhörn ist Eigentum der Stiftung Hamburg Maritim und kann gechartert werden.

Die Rickmer Rickmers ist ein dreimastiges stählernes Frachtsegelschiff, das heute als Museums- und Denkmalschiff im Hamburger Hafen bei den St. Pauli-Landungsbrücken liegt

S-Bahn-Station "Baumwall"

Seit dem 2. Dezember 2016 trägt der U-Bahnhof der Linie 3 „Baumwall“ den Namenszusatz „Elbphilharmonie“. Er befindet sich am Baumwall, Stadtteil Hamburg-Neustadt, und ist als Teil der Viadukt-Strecke am Hamburger Hafen ein Kulturdenkmal der Stadt Hamburg. Baujahr 1911.

S-Bahn-Station "Baumwall"
S-Bahn zwischen "Baumwall" und "St. Pauli Landungsbrücken"

Auf dem Weg zur Speicherstadt

Die kleine Anlage mit einem bronzenen Buch, zwei Steinlöwen, gepflegten Sträuchern und einem Wandbild liegt an der Hafenpromenade etwa auf Höhe der „Ricker Rickmers“. Mit ihr erinnert die Hamburger Gedenkstein Initiative e.V. an die Rettung tausender vietnamesischer Flüchtlinge, die zwischen 1979 und 1987 von der „Cap Anamur“ aufgenommen und nach Europa gebracht wurden – viele von ihnen nach Hamburg. Während der Bauarbeiten für den Hochwasserschutz wird das Denkmal kurzfristig abgebaut, wird aber auf jeden Fall nach der Fertigstellung im Bereich des zweiten Bauabschnitts wieder aufgestellt.

Cap Anamur-Gedenkstein

Ein einfacher Trockenfrachter gelangte in den 1980ern zu einer Bekanntheit, die die wenigsten Transportschiffe erlangen. Im April 1977 ging das Schiff in Japan vom Stapel, wurde jedoch nicht abgenommen. Zwei Jahre lang lag das Schiff herum, bis die Hamburger Reederei Bauer und Hauschildt den Frachter im Juli 1979 übernahm. Im selben Jahr wurde es von dem Hilfskomitee Ein Schiff für Vietnam (später: Cap Anamur/ Deutsche Not-Ärzte e.V.) gechartert. Ab August 1979 wurden hauptsächlich vietnamesische Flüchtlinge im Chinesischen Meer aufgenommen und an Bord versorgt. Als Hospitalschiff wurde die Cap Anamur bis 1987 betrieben. Es folgten anschließend drei Namenswechsel, bis das Schiff schließlich im Juli 1999 abgewrackt wurde. Das Denkmal, das an der viel besuchten Promenade bei der Überseebrücke steht, wurde im September 2009 von der Hamburger Gedenkstein Initiative e.V. aufgestellt; mit direkter Sicht auf die Rickmer Rickmers. In einem extra hergerichteten, kleinen Garten steht ein Steinsockel, auf dem ein aufgeschlagenes Bronzebuch mit einer dreisprachigen Danksagung liegt. Der deutsche Text lautet: 

Bauarbeiten für den neuen Hochwasserschutz zwischen den St. Pauli Landungsbrücken und Baumwall. Die gesamte Promenade wird neu gestaltet: Gegenüber von Straßeneinmündungen werden landseitig Treppen angelegt (also gegenüber von Stubbenhuk, Neustädter Neuer Weg, Rambachstraße, Reimarusstraße und Ditmar-Koel-Straße). Um die Straßen mit der Promenade zu verknüpfen, werden Fußgängerüberwege ausgebaut. Ähnliche Treppen sind versetzt auf der Wasserseite vorgesehen, sodass man mit Blick auf den Hafen darauf sitzen kann. Gleichzeitig soll mit einer Erhöhung der Promenade auch ein Schutz gegen die höher werdenden Sturmfluten des Klimawandels geschaffen werden. Die Schutzhöhe der Anlage, die derzeit bei NN + 7,20 Meter liegt, wird im östlichen Abschnitt der neuen Anlage auf NN +8,60 Meter und im westlichen Abschnitt auf NN +8,90 m ausgebaut. 

 

 

Blick von der Wilhelminenbrücke in Richtung Sportboothafen und Stage Theater. Rechts im Bild ist das alte Polizeirevier, bekannt aus der Fernsehserie "Notruf Hafenkante" zu sehen.

Die Außendrehorte für die Hauptsets liegen auf oder in Sichtweite der Spitze der Kehrwieder-Insel. Das „PK 21“ ist in Wirklichkeit das Wasserschutzpolizei-Revier WSPF 22 (zuständig für Hafensicherheit und gefährliche Güter).

Das "überragende" Hanseatic Trade Center im Hintergrund

Die Hamburger Speicherstadt ist ein historischer Lagerhauskomplex im Hamburger Hafen. Sie steht seit 1991 unter Denkmalschutz und ist seit dem 5. Juli 2015 mit dem benachbarten Kontorhausviertel auf der Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen. Die Speicherstadt wurde ab 1883 als Teilstück des Hamburger Freihafens erbaut, der erste Abschnitt war 1888 fertiggestellt.  Sie steht auf der rund 26 Hektar großen Fläche (einschließlich der Fleete) der ehemaligen Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm, auf einer Länge von etwa 1,5 Kilometer und 150 bis 250 Metern Breite im nordöstlichen Hamburger Hafen. Sie zieht sich von der Kehrwiederspitze und dem Sandtorhöft im Westen bis zum ehemaligen Teerhof bei der Oberbaumbrücke im Osten. Dabei wird sie von sechs Fleeten durchzogen:

  • Kehrwiederfleet beginnt zwischen der Kehrwiederspitze und dem Sandtorhöft, verläuft bis zur Sandbrücke (Auf dem Sande) und geht dort über in das Brooksfleet
  • Brooksfleet ist die Verlängerung des Kehrwiederfleets ab Sandbrücke (Auf dem Sande), verläuft bis zur Einmündung des Kleinen Fleets bei der Neuerwegsbrücke und geht dort über in das St. Annenfleet
  • St. Annenfleet verläuft parallel zu der Straße Am St. Annenufer, zwischen Neuerwegsbrücke und St. Annenbrücke, es ist die Verlängerung des Brooksfleets und geht über in das Holländischbrookfleet
  • Holländischbrookfleet: Verlängerung des St. Annenfleets ab der St. Annenbrücke bis zur Einmündung in das Wandrahmsfleet vor der Poggenmühlenbrücke
  • Kleines Fleet: Verbindungsfleet zwischen Zollkanal, Wandrahmsfleet und Brooksfleet im Übergang zum St. Annenfleet
  • Wandsrahmsfleet: verläuft vom Kleinen Fleet (Kannengießerortbrücke), fließt vor der Poggenmühlen-brücke mit dem Holländischbrookfleet zusammen bis zum Zollkanal auf Höhe der Oberbaumbrücke

Die Speicherstadt ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt. Einstmals war sie das größte zusammenhängende Lagerhausensemble der Welt. Heute zählen ihre Backsteinfassaden zu einem der Wahrzeichen Hamburgs – das nicht nur unter Denkmalschutz, sondern seit 2015 auch auf der Liste des UNESCO Welterbes steht.

Genuss Speicher Hamburg am St. Annenufer 2

Auf über 700 qm² erwartet den Besucher im Erdgeschoss eine Erlebniswelt zum Thema Speicherstadt und Kolonialwaren, die dort einst gelagert, sortiert und umgeschlagen wurden. Im Hochparterre mit seinem wuchtigen Eichenholzgebälk findet man Ausstellungen zu den Themen Hanse, Speicherstadt, Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze und Wein. Die Besonderheit des GenussSpeichers ist der einzigartige Gewölbekeller mit der Hamburger Tradition des Rotspon in Eichenfässern, die wir vor Ort neu beleben. Dazu eine Gastronomie mit Weinbar, an der man Rotspon und andere exklusive Weine ebenso verkosten kann, wie Cider aus dem Alten Land, eigene Kaffeeröstungen oder Teemischungen und andere regionale Erzeugnisse. Im Verkaufsshop können alle diese Produkte auch käuflich erworben werden. In den stimmungsvollen historischen Räumen werden Verkostungen, Vorträge oder Lesungen veranstaltet. 

Die Speicherstadt steht auf einer rund 26 Hektar großen Fläche – einschließlich der Kanäle.
Im Zweiten Weltkrieg wurde durch alliierte Bombenangriffe etwa die Hälfte der Bausubstanz zerstört. Der in weiten Teilen originalgetreue Wiederaufbau nach dem Krieg wurde im Jahre 1967 abgeschlossen.
Seit dem 1. März 2008 zählt die Speicherstadt verwaltungsrechtlich zum Stadtteil HafenCity im Bezirk Hamburg-Mitte.
Das Fleetschlösschen wurde unter anderem als Zollgebäude, Feuerwache und öffentliche Toilette genutzt.
Speicherstadt Sandtorkai
St. Annenfleet und Neuerwegsbrücke, rechts: St. Annenufer mit Genuss-Speicher und Kaffeemuseum Burg
Speicherstadt Sandtorkai

Das Internationale Maritime Museum Hamburg ist ein Museum in Hamburg. Dafür wurde in der Hamburger Speicherstadt der Kaispeicher B mit großem Aufwand um- und neugebaut. Die Eröffnung fand am 25. Juni 2008 im Beisein des Bundes-Präsidenten Horst Köhler und des Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust statt. Das Museum gilt als ein Schifffahrts-Museum von Weltrang.

Der Komplex wurde zwischen 1883 und dem Ende der 1920er Jahre gebaut und steht seit 1991 unter Denkmalschutz.

Das beeindruckende Gebäude der Zentrale der HHLA Hamburger Hafen und Logistik AG wurde zwischen 1902 und 1904 nach Entwürfen von Johannes Grotjan und der Firma Hanßen & Meerwein erbaut. Die Architekten wirkten auch maßgeblich am Hamburger Rathaus mit, was dem Gebäude "Bei St. Annen" eine erkennbare Ähnlichkeit und den Beinamen "Rathaus der Speicherstadt" eintrug.

Die HHLA betreibt drei der vier Containerterminals im Hamburger Hafen, zusätzlich bestehen drei weitere Geschäftsbereiche: Intermodal, Logistik und Immobilien. 

Die Hauptkirche St. Katharinen ist ein Ort der Ruhe inmitten der Stadt. Der Kirchraum fasziniert durch seine Höhe, durch die stolzen Säulen und seine helle Ausstrahlung. Die Fenster sind Fenster zum Himmel und erzählen von der Geschichte Gottes mit den Menschen. Auch die Kunstwerke in den Arkaden und an den Wänden sind Ausdruck des christlichen Glaubens - aus den unterschiedlichsten Zeiten der Geschichte dieser Kirche. Vom ersten Kirchbau (urkundlich 1250) ist nur noch der Turmunterbau bis etwa 23 Meter Höhe erhalten, heute das älteste aufrecht stehende Bauwerk Hamburgs. Das Kirchenschiff wurde zwischen 1377 und 1426 zu einer gotischen (Pseudo-Basilika) vergrößert. Die Kirche misst außen 75,50 Meter, das Kirchenschiff ist innen 56,07 Meter lang, 28 Meter breit und im Mittelschiff 26 Meter hoch. Die Turmhöhe beträgt 116,70 Meter. St. Katharinen besitzt 6 Glocken. Fünf davon sind in Gebrauch, darunter eine Glocke von 1626 (Gloriaglocke). Die beschädigte Stundenglocke von 1454 ist in der Turmhalle ausgestellt.

Speicherstadt, Kehrwiedersteg (20457 HafenCity)

Die Kornhausbrücke (über dem Zollkanal) mit den übergroßen Sandsteinfiguren Christoph Kolumbus sowie Vasco da Gama steht seit 1903. Auf der westlichen Seite der Brücke (rechts) steht Vasco da Gama, auf der östlichen (links) Christoph Kolumbus. Ausführender Künstler war Carl Börner, der noch einige weitere Skulpturen in Hamburg schuf. So war Börner u.a. für das Schiller-Denkmal mitverantwortlich, das nun im Gustav-Mahler-Park steht. Beide Figuren und ihre Sockel wurden 2007 vom Denkmalverein Hamburg restauriert. In den Sockel des Standbildes von Kolumbus hat sich der Künstler Carl Börner samt Jahreszahl 1903 verewigt, am Sockel der Sandstein-Statue von Vasco da Gama hat sich der Bildhauer Hermann Hosaeus verewigt. Im Rücken der Seefahrer und Entdecker erhebt sich die wunderschöne Speicherstadt.

Brückenskulptur Christoph Kolumbus

Der italienische Entdecker Christoph Kolumbus hat seinen Platz auf der Hamburger Kornhausbrücke als ein so genannter Brückenheiliger und steht dort als Hinweis auf Hamburgs Überseehandel. Die Kornhausbrücke ist die einzige Brücke, die von der Altstadt in das Freihafengebiet führt und den zweiten Weltkrieg überstanden hat. Um Kolumbus selber scheinen sich einige Mythen zu ranken. Oft wird erzählt, er sei auf dem Weg nach Indien gewesen, als er Amerika entdeckte. Tatsächlich wollte Kolumbus jedoch einen kurzen Seeweg nach Asien finden, auf den Spuren von Marco Polo sozusagen. Einfach nach Westen. Dass dort noch ein weiterer, riesiger Kontinent lag, wusste niemand zu der Zeit.

Brückenskulptur Vasco da Gama

Man muss nicht Hamburger gewesen sein oder sich um Hamburg verdient gemacht haben, um ein Denkmal in der Hansestadt zu bekommen.  Damit stellt der Entdecker des Seeweges nach Indien um das Kap der Guten Hoffnung einen weiteren so genannten Brückenheiligen dar, die über Hamburg verstreut sind. Der Grund, warum für den Portugiesen ein Denkmal aufgestellt wurde, ist klar – es ist die Seefahrt. Hamburg als Handelsstadt, die ihre Waren früher hauptsächlich über den Hafen bekam, würdigt einen Mann der Handelsschifffahrt.

Das Deutsche Zollmuseum wurde im Jahre 1992 in einem ehemaligen Zollamt eröffnet.
Nur wenige Hundert Meter von einander entfernt liegen St. Petri und St. Jacobi (im Bild)

Jede einzelne der fünf Hauptkirchen lohnt einen Besuch, denn jede besitzt eine oder mehrere Besonderheiten, die sie unverwechselbar machen. So sticht der Michel als barocker Prachtbau hervor, sein riesiger weiß-goldener Innenraum mit geschwungenen Emporen wirkt völlig anders als das Innere der anderen vier mittelalterlichen Kirchen. St. Jacobi wiederum ist besonders reich an Kunstschätzen. Neben der kostbaren Schnitger-Orgel von 1693, der größten Barock-Orgel Nordeuropas, zählen dazu drei kunstvoll geschnitzte Holzaltäre. Das Mahnmal St. Nikolai ist Hamburgs zentraler Erinnerungsort an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zwischen 1933 und 1945 und als solches allein einen Besuch wert. Beeindruckend an St. Katharinen ist der Gegensatz zwischen modernen Kunstschätzen und mittelalterlicher Architektur. Bei der Petrikirche ist der Aufstieg in den Turm besonders reizvoll. Besucher gelangen direkt bis in die Spitze und können durch kleine Bullaugenfenster über Hamburg blicken.

Blick über das Wandrahmsfleet
Fleetschlösschen (Ecke Bei St. Annen/ Brooktorkai)

Das "Fleetschlösschen" ist eine Mischung aus Bar und Café und liegt inmitten der historischen Speicherstadt, direkt an der Ecke Bei St. Annen/ Brooktorkai am Sankt Annenfleet. Das Haus hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Es wurde 1885 als zweites Gebäude der Hamburger Speicherstadt erbaut, welche damals zum Freihafen gehörte. Es diente zunächst dem Zoll als Dienstgebäude, um Schuten zu kontrollieren, die Waren zu den Speicherböden der Kaufleute brachten. 1888 war sogar Kaiser Wilhelm II zur Eröffnung der Speicherstadt hier zu Besuch. Später war das Gebäude dann eine Brandwache, dann ein Toilettenhäuschen mit Kaffeeklappe für die Hafenarbeiten. Es steht heute unter Denkmalschutz. Seit 2005 existiert das Lokal "Fleetschlösschen". Im Lokal gibt es einen kleinen Tresen, dazu etliche alte Holztische, mit wackligen Stühlen. Was sonst vielleicht als unangenehm empfunden wird, passt hier einfach her. Im Lokal hängt eine große, alte, historische Uhr, die sich früher außen  am Gebäude befand. Sie wurde vom Besitzer beim Umbau gerettet. Wer zum WC will, muss eine alte Metall-Wendeltreppe hinaufsteigen. Wirklich sehr urig. Im Sommer gibt es auch einige Tische vor der Tür.

Blick aus dem Internationalen Maritimen Museum (IMM) auf Elbarkaden, Elbtorpromenade, den Fähranleger IMM, die Magdeburger Brücke und – ganz im Hintergrund – Lighthouse Zero.
Marco-Polo-Turm und Unilever-Gebäude am Gasbrook-Hafen
Marco-Polo-Turm und Unilever-Gebäude am Gasbrook-Hafen
Sandtorhafen/Traditionsschiffhafen
Sandtorhafen/Traditionsschiffhafen
Sandtorhafen/Traditionsschiffhafen
Sandtorhafen/Traditionsschiffhafen
Langnese Cafe am Unileverhaus
Langnese Cafe am Unileverhaus

Aus der Hafencity bietet sich von Zeit zu Zeit die Möglichkeit einen besonderen Blick über die Dächer von Hamburg zu werfen. Zwischen dem neuen Firmensitz von Unilever und dem Cruise Center dreht sich dann das größte mobile Riesenrad der Welt. Dort wo sonst nur der Rundblick aus dem Hafencity View Point möglich ist, wird man jetzt im Riesenrad in wenigen Sekunden auf eine Höhe von 60 Metern befördert. Von dort bietet sich eine wunderschöne Aussicht auf Hafen, Hafencity, die Hamburger Innenstadt und auf die Elbe bis weiter hinter Blankenese. 

Das Steiger Riesenrad wurde 1980 gebaut. Seitdem steht es mit seiner Höhe im Guinness Buch der Rekorde. Aber nicht die Höhe des Rades beeindruckt: 250.000 LED-Leuchten sorgen mit Anbruch der Dunkelheit für tolle Lichteffekte in der Hafencity. 450 Tonnen bringt die Gesamtkonstruktion auf die Waage. Transportiert wird das Riesenrad in 32 Containern. Der Aufbau dauert 6 Tage. 2014 wurde das Fahrgeschäft komplett neugestaltet. Gut 10 Minuten dauert die Fahrt in dem Riesenrad der Superlative. In dieser Zeit dreht der Besucher 4-5 Runden. 42 Gondeln hängen am Steiger Riesenrad. Eine Gondel ist rollstuhlgerecht ausgebaut. Täglich zwischen 11.00 und 21.00 Uhr können die Besucher über der Hafencity ihre Runden drehen. Für größere Gruppen öffnet der Riesenradbetreiber nach Voranmeldung auch außerhalb dieser Zeiten.

Gläserne Architektur sticht in Hamburg heraus: Im Oktober 2011 zog der Hamburger Spiegel in sein neues Verlagshaus in der HafenCity. Fortan sind alle Redaktionen des Spiegel-Verlags unter einem Dach. Das markante am Neubau ist seine Glasfassade.

Am östlichen Ende der Hamburger Hafencity, auf der am Wasser gelegenen Ericusspitze, befindet sich der neue Hauptsitz der Spiegel-Mediengruppe. Das 13-geschossige Bauwerk aus Stahl, Glas und Beton ist Teil eines Ensembles aus zwei Gebäuden, das nach dem Entwurf der dänischen Architekten Henning Larsen realisiert wurde. Während das eigentliche Spiegel-Verlagshaus rund 30.000 m² Bürofläche umfasst, stehen im sogenannten Ericus Kontor 20.000 m² als frei vermietbare Fläche zur Verfügung. Ein zweigeschossiger sturmflutsicherer Sockel aus Backstein fasst die Baukörper zusammen. Beide basieren auf einem trapezförmigen Grundriss, der sich jeweils zum Wasser hin öffnet. Dem Wasser zugewandt ist das sogenannte „Fenster zur Stadt“, ein tiefer Rücksprung in der Fassade der Spiegelzentrale, der sich vom dritten bis zum zwölften Obergeschoss erstreckt und auf das dahinter liegende, haushohe Atrium verweist. Durchzogen von Brücken, Treppen und Aufenthaltszonen dient es den Mitarbeitern als zentraler Ort der Kommunikation und Begegnung. Eine natürlich zu belüftende Doppelfassade umfasst den Baukörper auf allen vier Seiten. Die innere Hülle besteht aus Holzfensterelementen, die mit einer 3-fach Isolierverglasung samt integriertem Sonnenschutz ausgestattet sind und sich komplett öffnen lassen. Als äußere Hülle wurde eine Pfosten-Riegel-Fassade aus Aluminium mit einer Einfachverglasung aus 16 mm dicken, absturzsichernden Verbundsicherheitsglasscheiben vorgehängt. 80 mm breite Lamellen dienen als Sonnenschutz. Sie lassen sich in unterschiedlichen Winkeln kippen und dem jeweiligen Sonnenstand anpassen.

Altes und Neues wunderbar verbunden
Hulbe-Haus (Rückseite), im Schaufenster ein Relief des Kaiser-Wilhelm-Denkmals

Unter Denkmalschutz steht das Hulbe-Haus, ein Büro- und Geschäftshaus in der Mönckebergstraße 21. Es wurde 1910–1911 nach Entwurf des Hamburger Architekten Henry Grell (1870–1937) erbaut.  Es ist nach seinem Bauherrn, dem Buchbinder und Leder-Kunsthandwerker Georg Hulbe, benannt. Er ließ in der Mönckebergstraße das Gebäude als Standort seines Kunsthandwerk-Geschäftes, das auch als Kunstgewerbehaus Hulbe firmierte, direkt neben der St.-Petri-Kirche bauen. In der Bebauung der Mönckebergstraße wollte er mit diesem Bau einen städtebaulichen Akzent zwischen den Kontorhäusern setzen. Der Bau greift die architektonischen Formen der niederländischen Renaissance auf und somit auch die Tradition der nordischen Seestädte. Auf dem Dach des Hauses ist eine Kogge aus vergoldetem Kupferblech montiert, ein Wahrzeichen der Hanse und Hulbes Firmensignet. Diese Kogge beinhaltete Dokumente aus der Bauzeit und musste zusammen mit anderen Teilen des Hauses nach einem schweren Sturm 1978 restauriert werden. Nach den Arbeiten wurden die Dokumente an das Museum für Kunst und Gewerbe übergeben. Die Bildhauerarbeiten für die Reliefs an der Außenfassade wurden von Hermann Perl geschaffen.

Blick auf den Ponton der Galleria: Von April bis Oktober ist der GALLERIA Ponton geöffnet und wird zur begehrten Terrasse auf dem Bleichenfleet für Genuss auf dem Wasser in besonderer Atmosphäre. Mitte der siebziger Jahre befand sich der Bereich zwischen Gänsemarkt, Poststraße und südlichem Teil der Großen Bleichen in vernachlässigtem und erneuerungsbedürftigem Zustand. Die oft nur notdürftige Instandsetzung nach dem Krieg und die Vernachlässigung vieler Gebäude bewirkten, dass dieser zentrale Stadtbereich immer mehr an Attraktivität verlor, bis private Erneuerungs-Maßnahmen eine Wende einleiteten. Im Rahmen dieser Initiative wurde Ende 1976 mit der Planung der Passage Galleria an den Großen Bleichen 21 begonnen.

Designerläden, die sich im Wasser spiegeln, Lichter, die eine gemütliche Atmosphäre schaffen und kühle, leckere Drinks. So liebt man das PONTON! Es ist wirklich herrlich an einem Abend im Sommer noch auf dem Fleet zu sitzen, die Alster und die ganze Umgebung zu betrachten und einfach zu genießen. Das Flair ist wirklich wunderschön. Man hat auch ein bisschen das Gefühl als wäre man gerade in Italien, weil einfach alles passt, aber trotzdem ist man eben im wunderschönen Hamburg.

Terminals, Kräne und vieles mehr

Kräne im Hamburger Hafen: Den Hamburger Hafen in seiner vollen Bandbreite einzufangen wird selbst mit einem Panorama-Bild nicht möglich sein, erstreckt er sich schließlich über Kilometer und umfasst viele spannende Motive. Eines von ihnen sind die Hafenkräne an den Containerterminals Burchardkai und Eurokai.

Schiffsverkehr

AP JADRAN

AP JADRAN

IMO: 9511246

Schiffstyp: Massengutschiff

Baujahr: 2012

BRZ: 43717

DWT: 79336 t

Länge: 229.00 m

Breite: 32.00 m

Tiefgang: 14.50 m

Maschinenleistung: 11620 KW

Geschwindigkeit: 14.00 kn

CAP SAN NIKOLAS

Cap San Nikolas

CAP SAN NIKOLAS

IMO: 9622203

MMSI: 255805698

Rufzeichen: CQEU

FLAG: Portugal [PT]

AIS Schiffstyp: Cargo - Hazard A (Major)

Bruttoraumzahl: 118938

Tragfähigkeit: 124458 t

Gesamtlänge x größte Breite: 333.2m × 48.2m

Baujahr: 2013

PEGASUS

Pegasus und Queen Mary 2 im Hintergrund

PEGASUS

IMO: 9387592

MMSI: 305978000

Rufzeichen: V2GK8

Flagge: Antigua Barbuda [AG]

AIS Schiffstyp: Cargo - Hazard A (Major)

Bruttoraumzahl: 11550

Tragfähigkeit: 14800 t

Gesamtlänge x größte Breite: 157.76m × 23.53m

Baujahr: 2009

DETTIFOSS ST JOHN`S

DETTIFOSS ST JOHN`S

IMO: 9086801

Schiffstyp: Feederschiff

Baujahr: 1995

BRZ: 14664

DWT: 17034 t

Container: 1457 TEU

Länge: 165.60 m

Breite: 27.23 m

Tiefgang: 8.96 m

Maschinenleistung: 14984 KW

Geschwindigkeit: 20.00 kn

RITA

RITA

RITA LIMASSOL

IMO: 9318931

Schiffstyp: Feederschiff

Baujahr: 2005

BRZ: 6701

DWT: 8200 t

Container: 600 TEU

Länge: 132.60 m

Breite: 19.20 m

Tiefgang: 7.21 m

Maschinenleistung: 6300 KW

Geschwindigkeit: 17.00 kn

RUMBA

RUMBA

IMO: 9264714

Schiffstyp: Feederschiff

Baujahr: 2003

BRZ: 6674

DWT: 8015 t

Container: 657 TEU

Länge: 132.00 m

Breite: 19.00 m

Tiefgang: 7.20 m

Maschinenleistung: 6300 KW

Geschwindigkeit: 17.50 kn

TORONTO EXPRESS

TORONTO EXPRESS

TORONTO EXPRESS

IMO: 9253727

Schiffstyp: Containerschiff

Baujahr: 2003

BRZ: 55994

DWT: 47840 t

Container: 4402 TEU

Länge: 294.00 m

Breite: 32.31 m

Tiefgang: 10.78 m

Maschinenleistung: 37761 KW

Geschwindigkeit: 22.00 kn

 

Die TORONTO EXPRESS wurde vom 11.06.2016 bis 05.07.2016 im Trockendock 11 bei Blohm+Voss überholt. Der Auftragsumfang: Farbarbeiten, Reparaturen an den Lukendeckeln sowie 5-Jahres-Dockung mit Wartungsarbeiten an den Maschinen.

TORONTO EXPRESS

CONMAR AVENUE

CONMAR  AVENUE

IMO: 9483358

MMSI: 305896000

Rufzeichen: V2GD2

FLAGge: Antigua Barbuda [AG]

AIS Schiffstyp: Cargo - Hazard A (Major)

Bruttoraumzahl: 10585

Tragfähigkeit: 12878 t

Gesamtlänge x größte Breite: 151.72m × 23.4m

Baujahr: 2012

ATLANTIC SEA

ATLANTIC SEA
ATLANTIC SEA

ATLANTIC  SEA

IMO: 9670597

Schiffstyp: RoRo / ConRo-Schiff

Baujahr: 2016

BRZ: 100430

DWT: 56700 t

Container: 3809 TEU

Länge: 296.00 m

Breite: 37.00 m

Tiefgang: 11.50 m

Maschinenleistung: 22000 KW

Geschwindigkeit: 18.00 kn

Fahrzeuge: 1300

Rampenkapazität: 420 Tonnen

RIX MISTRAL

RIX MISTRAL

IMO: 9173513
Schiffstyp: Mehrzweckschiff
Baujahr: 1997
BRZ: 2446
DWT: 3747 t
Container: 176 TEU
Länge: 87.97 m
Breite: 12.80 m
Tiefgang: 5.50 m
Maschinenleistung: 1521 KW
Geschwindigkeit: 11.70 kn

GRANDE AMBURGO / GRIMALDI LINES

GRANDE AMBURGO / GRIMALDI LINES
GRANDE AMBURGO / GRIMALDI LINES

GRANDE AMBURGO / GRIMALDI LINES

IMO: 9246607

Schiffstyp: RoRo / ConRo-Schiff

Baujahr: 2003

BRZ: 56738

DWT: 27492 t

Container: 1321 TEU

Länge: 214.00 m

Breite: 32.25 m

Tiefgang: 9.72 m

Maschinenleistung: 18518 KW

Geschwindigkeit: 19.60 kn

Fahrzeuge: 2500

Rampenkapazität: 250 Tonnen

OSTE(A 52)

Flottendienstboot Oste (A52) der Deutschen Marine im Hamburger Hafen vor Anker

Die Oste (A 52) ist ein Flottendienstboot und das Typschiff der Oste-Klasse der Deutschen Marine. Die Oste gehört zur Einsatzflottille 1 und dort zum 1. Uboot-Geschwader mit dem Heimathafen in Eckernförde. Namensgeber ist der Fluss Oste in Niedersachsen. Die Flottendienstboote der Oste-Klasse wurden zu Zeiten des Kalten Krieges als Aufklärungseinheiten konzipiert. Bis 2002 gehörte die Oste zur Flottille der Marineführungsdienste. Inzwischen hat sich das Aufgabengebiet der Oste wie auch das ihrer Schwesterschiffe Alster und Oker verändert, indem es um Frühwarn- und Fernmeldeaufgaben in Zusammenarbeit mit anderen Einheiten deutscher und internationaler Streitkräfte erweitert wurde. Das derzeitige Schiff Oste wurde am 30. Juni 1988 als Nachfolger für das gleichnamige Vorgängerschiff in Dienst gestellt (Dienstzeit 1957–1987).

 

Technische Daten

Maße (Länge / Breite / Tiefgang): 83,5 m / 14,6 m / 4,2 m

Geschwindigkeit: 21 kn

Verdrängung: 3200 t

36 Mann Stammbesatzung + 40 eingeschiffte Soldaten

Leistung: 6600 kW (8980 PS)

OKER(A 53)

Die Oker (A 53) ist ein Flottendienstboot der Oste-Klasse der Deutschen Marine. Die Oker gehört zur Einsatzflottille 1 und dort zum 1. U-Boot-Geschwader mit dem Heimathafen Eckernförde. Namensgeber ist der Fluss Oker in Niedersachsen. Die Flottendienstboote der Oste-Klasse wurden zu Zeiten des Kalten Krieges als Aufklärungseinheiten konzipiert. Inzwischen hat sich das Aufgabengebiet der Oker und ihrer Schwesterschiffe Oste und Alster verändert, indem es um Frühwarn- und Fernmeldeaufgaben in Zusammenarbeit mit anderen Einheiten deutscher und internationaler Streitkräfte erweitert wurde. Das derzeitige Schiff Oker wurde am 10. November 1988 als Nachfolger für das gleichnamige Vorgängerschiff, einen umgebauten ehemaligen Seitentrawler, in Dienst gestellt. Die alte Oker wurde nach ihrer Dienstzeit 1961–1988 an die griechische Marine verkauft und dort noch einige Jahre eingesetzt.

 

Maße (Länge / Breite / Tiefgang): 83,5 m / 14,6 m / 4,2 m

Geschwindigkeit: 21 kn

Verdrängung: 3200 t

Leistung: 6600 kW (8980 PS)

NORDRHEIN-WESTFALEN(F 223)

Nordrhein-Westfalen (F 223)

Die Nordrhein-Westfalen ist eine Fregatte der Deutschen Marine und die zweite Einheit der Baden-Württemberg-Klasse, auch F125-Klasse genannt. Das nach dem Bundesland Nordrhein-Westfalen benannte Kriegsschiff ist die erste Einheit dieses Namens in einer deutschen Marine. Die Nordrhein-Westfalen wurde am 24. Oktober 2012 in Zusammenarbeit zwischen ThyssenKrupp Marine Systems und der Lürssen-Werftgruppe in Bremen auf Kiel gelegt. Die feierliche Taufe erfolgte am 16. April 2015 in Hamburg durch die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Vom 27. Januar bis 4. Februar 2017 führte die Nordrhein-Westfalen die erste Werfterprobungsfahrt durch. Am 1. September 2017 verlegte die Fregatte erstmals aus der Werft in den Heimathafen im Marinestützpunkt Wilhelmshaven.

Nordrhein-Westfalen (F 223)
Nordrhein-Westfalen (F 223)

RHÖN (A 1443)

Rhön (A1443)

Die Rhön ist ein Betriebsstofftanker der Deutschen Marine und gehört zur Rhön-Klasse. Ihre optische Kennung ist „A 1443“[1]. Sie wurde am 23. September 1977 in Dienst gestellt und in Wilhelmshaven stationiert. Die Rhön gehört dem Trossgeschwader an. Das Schiff besitzt eine Einsatzverdrängung von 14.169 Tonnen und kann eine Geschwindigkeit von 16 Knoten laufen. Die Ladekapazität umfasst etwa 11.500 Kubikmeter. Die Antriebsanlage besitzt eine Leistung von 5.880 kW (8.000 PS). Die Besatzung besteht aus zivilen Kräften und umfasst 42 Personen. Das Schiff dient der Versorgung von Kriegsschiffen auf See. Sie verfügt über Einrichtungen für die Seeversorgung, mit der sie während der Fahrt Kraftstoffe und Wasser übergeben kann.

BRIGHT SKY

BRIGHT SKY

BRIGHT SKY
IMO: 9465435

Schiffstyp: Mehrzweckschiff

Baujahr: 2013

BRZ: 30469

DWT: 37443 t

Container: 2225 TEU

Länge: 199.97 m

Breite: 30.20 m

Tiefgang: 11.70 m

Maschinenleistung: 11772 KW

Geschwindigkeit: 19.00 kn

BRIGHT SKY

ALINA

BELLA SCHULTE

LENA

FEUERSCHIFF

QUEEN MARY II

Im Dock mit der "Queen Mary 2": Die Schönheitskur für die "Queen Mary 2" war in vollem Gange: Im Juni 2016 lag das gewaltige Kreuzfahrtschiff im Dock Elbe 17 bei Blohm + Voss. Dort wurde geschweißt, gemalt, ausgebessert und neu gebaut: Das Schiff erhielt das größte "Refit-Programm" seit der Inbetriebnahme 2004. Die britische Cunard-Reederei hat nach Informationen von NDR 90,3 rund 50 Millionen Euro in die Modernisierung ihres Flaggschiff investiert. Die Bilder entstanden kurz vor dem Auslaufen nach Southhampton.

Das 12. HADAG-Fährschiff Typ 2000 MS "HARBURG" (Baujahr 2009)
Das 10. HADAG-Fährschiff Typ 2000 MS "WILHEMSBURG" (Baujahr 2008)
Das 12. HADAG-Fährschiff Typ 2000 MS "HARBURG" (Baujahr 2009)

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