Menschen aus Eisen

---dreieck Menschen aus Eisen heißen die etwa 2,40 m hohe Plastiken des polnischen Bildhauers Zbigniew Frączkiewicz aus dem Jahre 1996. Zum 600-jährigen Jubiläum der Stadt Hattingen wurde 1996 in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Hattingen eV auf dem Gelände der ehemaligen Henrichshütte ein Kreis von 15 Eisenmännern zunächst als „Denkmal auf Zeit“ aufgestellt. Drei dieser jeweils 600 kg schweren und 20.000 DM teuren Statuen konnten für Hattingen erworben werden. Die Kosten des ersten Eisenmanns übernahm die Volksbank Hattingen, der zweite wurde mit Spenden von Hattinger Bürgern bezahlt und den dritten finanzierte die Bauunternehmung Schack.

 

Die öffentliche Aufstellung der Figuren, die an den Kampf um den Erhalt des Stahlstandorts erinnern sollen, erregten 1996 beim Ausländerbeirat der Stadt Hattingen wegen ihrer "Nacktheit und Erotik" Bedenken. Der Kulturausschuss und der damalige Bürgermeister Dieter Liebig teilten die Bedenken allerdings nicht. So erhielten die Figuren ihren Standort direkt an der Stadtmauer und gehören heute bei Touristen zu einem beliebten Fotomotiv. Ab und zu wurden die Blößen der Eisenmänner übrigens auch durch Gehäkeltes und Gestricktes bedeckt.  

 

Weitere Exemplare der ursprünglichen 15 Menschen aus Eisen sind unter anderen Namen bekannt. Auch vor dem Alten Rathaus Hattingen steht ein Eisenmann, doch ist dieser deutlich kleiner und weniger detailliert ausgearbeitet.

Kleine Menschen aus Eisen vor dem Rathaus in der Altstadt

Skulptur - Eisenmann

Stahlharte Kunst in Reih' und Glied

2019 kamen weitere acht Figuren dazu. Bezahlt werden sollen die Stahlkolosse durch Spenden und Sponsoren – insgesamt werden 55.000 Euro veranschlagt. In Hattingen angekommen sind die Eisenmänner aber schon – sie stehen (für jeden sichtbar) auf dem Gelände der Spedition Kerkemeier im Gewerbe- und Landschaftspark. Als nächstes müssen die Fundamente am endgültigen Standort in Beton gegossen werden. Danach werden die Fundamente der Eisenmänner ebenfalls mit Beton verfüllt, damit sie nicht umkippen können. Im Frühjahr 2020 sollen die Stahlkolosse längst des Fußweges von den Teichen zur Hütte aufgestellt werden.

 

Übrigens: Unikate sind die Kunstobjekte nicht. Weitere Exemplare sind unter anderen Namen bekannt. So befindet sich in Mainz der Antimensch, in Frankfurt der Bulbul-Mann und im polnischen Gorzów Wielkopolski der Swinster.

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