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Witten, Kloster der Karmelitinnen

Die Grundsteinlegung für das Kloster in Witten am 13. Juli 1952 wurde mit dem historischen Hammer, den bereits Kaiser Ferdinand II. bei der Grundsteinlegung des ersten deutschen Karmelitenklosters in Regensburg im Jahre 1641 benutzt hatte, und den üblichen drei Schlägen auf den Grundstein ausgeführt.  1956 konsekrierte Erzbischof Dr. Lorenz Jaeger die Kirche.

Die Geschichte des Karmelitinnenklosters beginnt nicht erst mit seiner Gründung in Witten 1951/52, sondern schon 1933 in Pawelwitz - Wendelborn bei Breslau. Anfang Dezember kamen Mutter Marianna de Deo (geb. Marianna Gräfin  Praschma), Mutter Marie-Elisabeth a Jesu (Leopoldine Gräfin zu Stolberg-Stolberg) mit einigen Schwestern von Köln nach Pawelwitz, um in einem kleinen Miethaus am 8. Dezember einen provisorischen Karmel einzurichten und zu gründen. 1934 segnete Prälat Lange den Grundstein. Das Kloster ist in zwei Bauabschnitten 1935/ 1937 errichtet worden. Im 2. Weltkrieg mussten die Schwestern 1941 ihr Kloster auf Befehl der damaligen Machthaber innerhalb von 24 Stunden verlassen. Fünf Jahre lebten sie in Notunterkünften in Breslau und kehrten 1946 als Vertriebene  in den Westen zurück. In Neuburg an der Kammel fanden sie eine vorübergehende Bleibe, bis sie schließlich 1952 den Karmel in Witten an der Ruhr wieder errichteten.

 

Vielen Wittenern ist dieser Anblick des Karmelitinnenklosters unbekannt. Das Kloster steht dort, wo die Straßenbezeichnung „Auf der Klippe“ im Ardeygebirge fast wörtlich zu nehmen ist, als Stätte des Gebetes und der Stille. 

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