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Eisenbahnmuseum Bochum

Im äußersten Südwesten der Stadt Bochum wurde ab 1916 direkt im Städte-Dreieck zwischen Bochum, Essen und Hattingen an der Ruhr das Eisenbahn-Betriebswerk Dahlhausen gegründet. Seine Hauptaufgabe war die Wartung und Reparatur von Dampflokomotiven und Güterwagen, die den anstehenden Güterverkehr der umliegenden florierenden Großzechen im Ruhrgebiet abwickelten. Bereits ab 1977 wurde das Gelände durch die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) gemietet und nach und nach zum größten privaten Eisenbahnmuseum in Deutschland umgebaut. Heute ist die Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum Träger des Museums. Den Mittelpunkt des Ausstellungsgeländes bildet der 14-ständige Ringlokschuppen mit der davor befindlichen großen Drehscheibe. Hier steht auch das markante, aufgeständerte Stellwerk "Dmf". Im Lokschuppen und in zwei weiteren Hallen sowie auf dem Freigelände können zum Teil sogar betriebsfähige Dampflokomotiven, Elektro- und Dieselloks, Triebwagen sowie Personen- und Güterwaggons besichtigt werden.

Eine Besonderheit ist der alte Wasserturm hinter dem Ringlokschuppen in der besonderen Intze-Bauform, dessen Wasserbehälter nachträglich um den zuvor bestehenden Schornstein angesetzt wurde. Er trägt heute zur bekannten Kulisse als Hintergrund der Drehscheibe mit dem Schriftzug "Bahnbetriebswerk Bochum - Dahlhausen" bei.

Drehort für Kino- und Fernsehproduktionen

Fahrzeuge und Anlagen des Eisenbahnmuseums spielten und spielen mehrfach bei Film- und Fernseh-Produktionen mit. So entstand beispielsweise im alten Bahnhof Dahlhausen und auf dem Museumsgelände ein großer Teil der Eisenbahnaufnahmen des mehrfach prämierten Kinofilmes "Das Wunder von Bern". Weitere Filmproduktionen sind "Berlin 36" (2009), "Das Blaue vom Himmel" (2011) und "Landauer" (2013). Für verschiedene Fernsehproduktionen, wie die Hitlisten des Westens im WDR, die WDR Lokalzeit, das Galileo-Magazin, die Kopfballshow oder Die Sendung mit der Maus wurde die historische Kulisse des ehemaligen Bahnbetriebswerks ebenfalls genutzt. Im Juni 2015 war es wieder einmal soweit. Bei 30°C im Schatten fühlten sich die Darsteller in historischen Gewändern in der Schneelandschaft Norwegens der 20er Jahre sichtlich unwohl.

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