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St. Johannes Baptist

Blick auf die Kirche und den Marktplatz

Der Marktplatz entwickelte sich zum Mittelpunkt der erweiterten Freiheit Blankenstein. Unter der breiten Linde fand jährlich am „Gudenstag", dem Mittwoch vor Pfingsten, eine Versammlung aller Bürger zur Wahl von zwei Bürgermeistern, einem Richter und den Ratsherren statt. Oberhalb der Linde befand sich bereits im 16. Jahrhundert ein kleines Rathaus, welches 1794 dem Bau der kath. Kirche weichen musste. 1594 verlieh Herzog Wilhelm das Recht, drei Jahrmärkte abzuhalten. Sie fanden im Februar, Juni und November statt, jeweils vor den Festtagen der Patrone der drei Altäre der Schlosskapelle. Aus dem Juni-Markt entwickelte sich die Blankensteiner Pfingstkirmes. Seit 1914 brachte die erste Straßenbahn viele Besucher in das Ausflugstädtchen. 1969 wurde sie stillgelegt. Mit dem Umbau der Amtshäuser zum Stadtmuseum erhielt der Marktplatz 2001 seine heutige Gestaltung.

Der Namenspatron der katholischen Kirche St. Johannes Baptist ist Johannes der Täufer. Graf Adolf von Altena baute 1227 zur Sicherung des Ruhrtals die Burg Blankenstein. Der Hauptaltar der Burgkapelle war Johannes Baptist geweiht. In der Folgezeit entstand der Ort Blankenstein. Pfarrkirche für die Bürger war St. Georg in Hattingen. Kurz nach der Reformation wurde der katholischen Gemeinde das Rathaus für den Gottesdienst überlassen, das 1792 abgebrochen wurde. Der klassizistische Saal mit Westturm wurde von 1794 bis 1801 an der Stelle des abgebrochenen Rathauses errichtet. Die Wände sind aus Ruhrsandstein gemauert. Das Mauerwerk, mit Ausnahme des Turms, ist bruchrauh. Es war ursprünglich für einen Anstrich vorgesehen. Der Eingang befindet sich im Turm. Von 1927 bis 1929 wurde der Bau von Georg Metzendorf um eine Achse nach Osten und den eingezogenen Rechteckchor erweitert. Der Chor wurde zum Schiff durch einen Triumphbogen getrennt. Die Gesamtlänge der Kirche beträgt etwa 30 Meter, vor 1929 waren es etwa 23 Meter. In den Innenraum wurde eine Flachdecke eingezogen. Der Chor wurde mit einem tief herabgezogenem Tonnengewölbe ausgestattet. Die Innenausmalung stammt vom Hattinger Künstler Egon Stratmann. Von 1971 bis 1976 wurde das Gebäude geringfügig umgebaut und zugleich den Anforderungen der Liturgie entsprechend ergänzt. Der Turm mit der gesamten Westfront prägt den kleinen Marktplatz. Er ist mit einer Sandsteinfassung geprägt, die in der Senkrechten wirkt und hat eine Archivolte als oberen Abschluss. Die Fenster mit stichbogigem Sturz sind ebenfalls mit Sandstein gefasst.

Ursprünglich diente die Schlosskapelle des 13. Jahrhunderts den Christen als Gotteshaus. Ihr Hauptaltar war dem hl. Johannes Baptist geweiht. 1643 wurde die Kirche auf Anordnung des Landesherrn reformiert. Der katholische Gottesdienst fand nun in dem kleinen Rathaus statt, das wohl schon im 16. Jahrhundert an dieser Stelle stand. Nach langem Streit über die Reparatur-Kosten konnte die katholische Gemeinde das Rathaus erwerben und 1794 mit dem Bau einer neuen Kirche beginnen, nicht ohne vorher auf eigene Kosten ein kleines neues Rathaus am Marktplatz errichtet zu haben. Erst 1801 wurde die Kirche durch den Abt Beda von Werden geweiht. Sehenswert ist der Innenraum mit dem barocken Altar sowie der spätgotischen Pieta aus der Zeit um 1450. An der Südwand befindet sich der fast lebensgroße Corpus Christi aus der Dürer-Zeit. Die schlichte Saalkirche wurde 1927/29 von Prof. Georg Metzendorf nach Osten erweitert.

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