Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
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Finkenwerder und zurück (2017)

Hamburgs schönste Flusskreuzfahrt macht man mit der HADAG Fähre 62. Viele Hamburg-Besucher buchen sich eine Schifffahrt über Alster und durch den Hafen, um die Stadt aus einer anderen Perspektive zu sehen und geben dabei um die 20 Euro pro Person aus. Eine andere, wesentlich günstigere Alternative sind die Fähren der HADAG. Sie sind so etwas wie Wasserbusse, sie dienen dem öffentlichen Nahverkehr. Ausgangspunkt der Fähren sind im Regelfall die Landungsbrücken in St. Pauli. Eine der schönsten Route ist die Linie 62. Sie führt von den Landungsbrücken über den Fischmarkt, den Fischereihafen, Neumühlen/Ovelgönne und Bubendey-Ufer bis nach Finkenwerder. Dabei streift sie einige der bekanntesten Ausflugsziele in Hamburg, wie eben den Fischereihafen und den Museumshafen in Ovelgönne um nur 2 zu nennen. Die Fähre braucht von den Landungsbrücken bis Finkenwerder und zurück ca. eine Stunde - die perfekte Zeitspanne, mit guten Freunden eine gute Zeit zu haben.

Die Lüftungsanlage der unterirdischen Autobahn gehört zu den wichtigsten technischen Einrichtungen in Tunneln.
Lotsenhaus Seemannshöft mit nautischer Zentrale (links), Leuchtfeuer Seemannshöft (rechts) und Wachleiterraum vor dem Turm.

Die Nautische Zentrale Seemannshöft ist eine Außenstelle des Oberhafenamtes. In ihr wird der gesamte Schiffsverkehr im Hafen gesteuert und überwacht. Sie ist in einem flachen Neubau östlich neben dem Lotsenhaus untergebracht, der in der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre gebaut wurde. Den Hafen anlaufende Schiffe werden ab der Position Elbe in der deutschen Bucht über eine Radarkette entlang der Elbe von der nautischen Zentrale erfasst und bis zum Liegeplatz elektronisch begleitet. Die Schiffsführer erhalten Informationen zu Verkehrswegen und Liegeplätzen und werden durch die Zentrale beraten. Die gegenwärtige nautische Zentrale im Neubau neben dem Lotsenhaus nahm im Juni 1992 offiziell ihren Betrieb auf. Die im Januar 2012 begonnene Erweiterung der nautischen Zentrale sowie die Modernisierung der technischen Ausstattung und Anpassung an die gewachsenen Anforderungen wurden nach über zweijähriger Bauzeit abgeschlossen. Die Wiedereröffnung des Neubaus erfolgte am 19. Juni 2014 durch die Hamburg Port Authority (HPA).

Pegelanzeige: Der Wasserstandsanzeiger im Turm des Lotsenhauses zeigt die Abweichung des Wasserstandes der Elbe vom Seekartennull (SKN) und die Gezeiten an. Angezeigt wird ein Buchstabe, „F“ für Flut (auflaufendes Wasser) und „E“ für Ebbe (ablaufendes Wasser), gefolgt von zwei Ziffern, die den Pegel in Dezimetern angeben. Schwarze Ziffern geben einen Wasserstand über Seekartennull an, ein Pegel unter Seekartennull wird mit roten Ziffern dargestellt. Das Seekartennull im Hamburger Hafen liegt 1,90 Meter unter Normalnull (NN). Bis zum Jahre 2005 bezog sich der Pegel auf das mittlere Niedrigwasser, das bis dahin das Kartennull (KN) bildete.

Das Foto zeigt am Seemannshöft bei auflaufendem Wasser (F) einen Pegel von 3,50 Metern (35 dm) über Seekartennull.

Signal- und Beobachtungsturm: Der Signal- und Beobachtungsturm hatte im Erdgeschoss einen großen Aufenthaltsraum für die Hafenlotsen, der von einer offenen Galerie umgeben ist. Aus dieser Galerie heraus hielten die Lotsen nach Schiffen Ausschau, die die Elbe heraufkamen. An die Galerie schließt sich ein kleiner, verglaster Eckraum an, der den Lotsen bei schlechtem Wetter Schutz bot. In den 1970er-Jahren war ein rechteckiger Wachleiterraum an die Galerie gebaut worden, in dem die Lotseneinsätze koordiniert wurden. Der Wachleitraum war unter dem Gesichtspunkt der Gebrauchstauglichkeit gebaut worden und verunstaltete den Turm an seinem Fuß. Ein neuer, im Rahmen der Turmsanierung gebauter, größerer, runder Wachleiterraum mit flachem Kegeldach wurde formal aus der Loggia entwickelt und passt sich architektonisch an das Bauwerk an. Im ersten Stock auf Ebene der Schlafräume befand sich ein großer Wasch- und Baderaum. Über dem ersten Stockwerk war an einem der Strebepfeiler ein Lotsenlicht angebracht. Darüber ist eine große Turmuhr mit ihrem Uhrwerk installiert. Der Einbau einer Turmuhr war bereits beim Bau des Lotsenhauses vorgesehen, eingebaut wurde sie aber erst nach der Übernahme des Gebäudes. An Stelle der Ziffern waren bereits Öffnungen im Mauerwerk freigelassen worden, die die elektrisch beleuchteten Ziffern aufnahmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Zifferblatt durch ein modernes ersetzt, das bis in die Gegenwart den Turm ziert. Über der Uhr zeigt ein Wasserstandsanzeiger den Pegel der Elbe am Seemannshöft weithin sichtbar an. Auf dem Dach des Turmes befindet sich eine Aussichtsplattform, auf der seit den 1960er-Jahren eine Radaranlage installiert ist. Die höheren Stockwerke des Turmes verbindet eine Wendeltreppe mit dem Treppenhaus.

Das Lotsenhaus besteht aus einem einstöckigen Gebäudeflügel mit ausgebautem Dachgeschoss (rechts), einem zweigeschossigen Flügel (vorne) und einem 28 Meter hohen Turm.

Tankschiffhafen bei Finkenwerder

Kristall-Tower in Hamburg-Altona-Altstadt.

Die Tanzende Türme in Hamburg-St.Pauli (links), der DWI-Turm (rechst) mit seiner markanten offenen Dachstruktur im Zirkusweg 2 in Hamburg-St. Pauli. Er steht auf der Fläche des abgerissenen Astra-Turms, dem ehemaligen Verwaltungs-Gebäude der Bavaria-St. Pauli-Brauerei. Er ist 70 m hoch, hat 17 Stockwerke und wurde 2007 fertiggestellt. Dahinter ganz rechts: Das Atlantic-Haus an der Ecke Bernhard-Nocht-Straße 113 / Zirkusweg 1-3 in Hamburg-St. Pauli. Es ist 88 m hoch und hat 21 Stockwerke.Dazwischen das Empire Riverside Hotel in der Bernhard-Nocht-Straße 97 in Hamburg-St. Pauli. Es ist 90 m hoch, hat 20 Stockwerke und wurde im November 2007 eröffnet. 

Hochhaus des Hanseatic Trade Center in Hamburg
Elbphilharmonie, Februar 2017. Ansicht von der Norderelbe in Richtung HafenCity

Das Atlantic-Haus an der Ecke Bernhard-Nocht-Straße 113 / Zirkusweg 1-3 in Hamburg-St. Pauli steht auf dem Gelände der ehemaligen Bavaria-St. Pauli-Brauerei. Es ist 88 m hoch und hat 21 Stockwerke. Im Vordergrund steht das Gebäude des Hotel Hafen Hamburg.

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