Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
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Das Rathaus in Wetter

Das Rathaus Wetter ist ein denkmalgeschützter Profanbau. Das Gebäude befindet sich auf einer Anhöhe etwa 33 m oberhalb des Harkortsees im Stadtteil Alt-Wetter nördlich der Ruhr. Es liegt zwischen den historischen Siedlungskernen Freiheit Wetter und Dorf Wetter an der Kaiserstraße 170, einem ehemaligen Teil der B 234. Das Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Rathaus dient bis heute als Sitz des Bürgermeisters und von Teilen der Stadtverwaltung. 1984 wurde es in die Denkmalliste von Wetter aufgenommen. Die Grundstücke für die Errichtung des Rathauses wurden 1906 für 56.000 Mark erworben. Gustav Vorsteher, ein lokaler Unternehmer und Kommerzienrat, hatte den Bau als Mäzen finanziert und von seinem Neffen, dem Berliner Regierungsbaumeister Gustav Werner, planen und ab 1907 erstellen lassen. Eingeweiht wurde das Rathaus am 20. Dezember 1909 im Zusammenhang mit der Verleihung der Stadtrechte durch Kaiser Wilhelm II. Das im deutschen Renaissancestil gehaltene Gebäude ist mit einem 43 Meter hohen Turm ausgestattet und wurde komplett in Ruhrsandstein ausgeführt. Dieser wurde vorwiegend aus dem Albringhauser Steinbruch Külpmann bezogen. Über dem Portal mit der neunstufigen Freitreppe befindet sich ein Balkon. Das steile Dach und die Turmspitze sind schiefergedeckt. Sowohl die Gestaltung des Ratssaals als auch der Eingangshalle folgt klassischen Baumustern deutscher Rathausarchitektur.

Historische Freiheit im Kleinformat

„Der Erinnerung einen Raum geben” will Volker Grausam. Der gebürtige Wetteraner baute die historische Freiheit nach. Das Modell - etwa im Maßstab 1:88 - ist im Rathaus Wetter zu sehen. Volker Grausam, der in der Freiheit aufgewachsen ist, hat Alt-Wetters Schmuckstück wirklichkeitsgetreu nachgestellt. 2009 hat der Paderborner das Modell im Rathaus ausgestellt, die Ecke Burgstraße/Kaiserstraße in Höhe des heutigen Eissalons Dolomiti mit rund einem Dutzend Gebäude fehlte noch. Jetzt nicht mehr. „Mit dem Bau kamen Erinnerungen an Geschäfte, Nachbarn, Szenen“, sagt Volker Grausam, der sich vor allem an alten Fotos orientiert und deshalb nicht detail- und maßstabsgetreu arbeiten konnte. Insgesamt bastelt er seit 15 Jahren „immer mal wieder“ an der Mini-Freiheit, für den Bau eines Hauses bracht er bis zu zehn Stunden.

 

Das Modell mit etwa 80 Gebäuden und vielen lebendigen Straßenszenen zeigt die Freiheit der sechziger Jahre. Volker Grausam stellt der Stadt die Mini-Freiheit als Dauerleihgabe zur Verfügung. Es ist ein echter Renner: Zahlreiche Bürger werfen einen Blick auf die Nachbildung, bei vielen steigen Erinnerungen an die eigene Kindheit auf. Volker Grausam hat sich auch selbst verewigt: Als Kind, spielend, mit Eltern und Oma vor dem eigenen Haus.

 

Mit Materialien aus dem Eisenbahn-Modellbau, aber auch mit einfachen Hilfsmitteln von der Strukturtapete bis zur Apfelsinenkiste begann er, die Häuser in der Freiheit systematisch nachzubauen. Aber erst nachdem die ersten Häuser und die reformierte Kirche gut gelungen waren, spielte er mit dem Gedanken, die komplette Freiheit zu rekonstruieren. Als Grundlage dienten ihm Fotos, besonders jene aus dem Nachlass von Joachim Lamle, der nahezu die komplette Freiheit vor der Modernisierung dokumentiert hat.

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