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Schwesternfriedhof der Diakonissen in Witten

Der Schwesternfriedhof der Diakonissen in Witten wurde 2011 umgestaltet und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die alten gusseisernen Tore in der Umgebungsmauer sind geblieben. Meterhohe Bäume sorgen für Schatten und strahlen Ruhe aus. Doch manche Details auf dem Schwesternfriedhof der Diakonissen am Ev. Krankenhaus wurden verändert – einen Hauch modernisiert, um Besucher zum Gedenken und Verweilen einzuladen. Auf großen Tafeln prangt die Geschichte der Schwesternschaft. Von den Anfängen des Mutterhauses 1890 bis in die heutige Zeit spannt sich der historische Rahmen, in den sich die vielen Einzelschicksale der auf dem Friedhof bestatteten Diakonissen eingliedern. Das wird auch beim Blättern der Biografien ersichtlich, die auf dem Friedhof ausgelegt sind: Zumeist als junge Frauen verpflichteten sich die Schwestern zum Dienst an der Gemeinschaft, pflegten Kranke und Verwundete - auch in den bewegten Zeiten der beiden Weltkriege. Auf dem umgestalteten Friedhof wird ihr Andenken an den mit Efeu bepflanzten Grabstätten in Ehren gehalten. Es ist ein Ort zum Gedenken der Vergangenheit, der die Diakonissen begleitet. Ein Ort, dem auch mit modernen Elementen weiterhin ein Odem der Ewigkeit anhaftet.

Das 120jährige Jubiläum des Diakoniewerk Ruhr-Witten war der Anlass, um den vernachlässigten, aber noch immer aktiven Schwesternfriedhof umzugestalten in ein Zentrum für historische Information, Besinnung, Gedenken und kulturelle Aktivitäten. Die Beziehung zwischen der Stahlstadt Witten und dem Diakoniewerk sollte erkennbar sein. Geplant wurde daher ein gradliniger Entwurf aus Edelstahl. Die Konstruktion wirkt modern, aber durch den Gebrauch von Edelstahlgewebe und schmalen Rohrprofilen bleibt sie transparent. Die Gewebewand dient als Platz für Informationstafeln, denen man die Geschichte des Diakoniewerks entnimmt.
Innerhalb von dieser Wand befindet sich der Besinnungsraum, mit Kerzentisch und den für diesen Platz entworfenen Sitzbänken. Der Besinnungsraum ist erreichbar über den Gedächtnispfad, der mit ca. 450 Grabplatten, von während 100 Jahre geräumten Schwesterngräbern gepflastert wurde. Die Grabsteine liegen mit den Namen der verstorbenen Schwestern nach oben, damit die Diakonissen in Erinnerung bleiben. Am Kopf und Ende des Gedächtnispfades befinden sich Lesepults, mit Büchern in denen die Biografien der einzelnen Diakonissen zu finden sind. 

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