Ihre Spende hält uns auf Kurs. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist einer der modernsten Seenot-Rettungsdienste der Welt. Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen. Als Seenotretter sind wir auf Nord- und Ostsee bei jedem Wetter rund um die Uhr einsatzbereit - mit einer Flotte von 60 Seenotkreuzern und -rettungsbooten.
■ HINWEIS: Alle Bilder dieser Seiten unterliegen urheberrechtlichem Schutz. Wer Bilder dieser Seiten nutzen möchte, wende sich bitte an den Betreiber dieses Angebotes.

Denkmale Volmarstein

Auf dem Weg hoch zur Burgruine Volmarstein befinden sich zwei Kriegerdenkmäler (Bezeichnungen angelehnt an den Texte der angebrachten Gedenktafeln):

  • Denkmal an die Toten der Kriege 1866 und 1870/71
  • Denkmal an die Opfer von 1939 bis 1945
Denkmal an die Opfer des Zweiten Weltkriegs in Volmarstein
Sockelinschrift Vorderseite: Heimatfern starben den Tod Volmarstein`s tapfre Söhne. Frei auf den Bergen wohnt Dankbarkeit Liebe und Treu. Sockelinschrift Rückseite: Zum Gedächtnis der Toten der Kriege 1866 und 1870/71
Das Denkmal mit Sockel und Skulptur befindet sich unterhalb der Burgruine Volmarstein

Der Erste Weltkrieg fand weitgehend außerhalb von Deutschland statt. Und doch hinterließ er tiefe Spuren: In den Familien, die am Verlust von Angehörigen litten, bei den Städtern, die immer weniger zu beißen hatten, bei den Frauen, die plötzlich Arbeiten verrichten mussten, die bis dato ihren Männern vorbehalten waren.  Knapp über 100 Jahre ist es jetzt her, dass der Jubel über die Mobilmachung begann. Und nur wenig später auch der Jammer über die Millionenschar der Opfer anhob. Herdecke konnte zur ersten Kriegsweihnacht eine stolze Bilanz ziehen: 460 Soldaten stellte die Gemeinde, darunter 80 Freiwillige. 17 tapfere Krieger waren mit dem EK2 ausgezeichnet worden. Aber es waren auch schon schwere Opfer gefordert worden: 23 Tapfere waren vor dem Feinde geblieben und 53 Krieger als verwundet gemeldet.

 

Die Gefallenen aus Herdecke starben in Verdun, an der Somme oder im Argonner Wald, auf See oder in der Weite des Ostens. Im Oktober 1928 wurde an der Goethestraße das Mahnmal errichtet. Und auch in Ende gibt es eine Gedenkstätte für die Toten des Ersten Weltkrieges und in Wengern und in Volmarstein. Name folgt auf Name, zeigt, wie der Tod einzelne Familien immer wieder gepackt hat: Paul Kötter, 25.5.15, Beau-Puits; August Kötter, 9.6.17, Feldlazarett 407 Westen; Ewald Kötter, 5.4.18, Malpart.

 

Die neue Dimension des Krieges wird bei einem Besuch an den heimischen Gedenkstätten schnell sichtbar: Gerade mal eine Hand voll Einträge sind es, die die Toten des Krieges aus den Jahren 1870/71 festhalten. Für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges reicht selten eine einzelne Tafel. Im Zweiten Weltkrieg dagegen werden die Opfer kaum mehr zählbar sein.

Oktober 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31