Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
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Von Bochum in die weite Welt

Eine Fahrt mit der historischen Dampflok 382267 zur Zeche Zollverein

Im September 2013 fuhr der historische Museumszug – gezogen von der Preußischen P8 - durch das Ruhrgebiet und vermittelte den Fahrgästen ungewöhnliche Einblicke auf die historischen Wurzeln einer einzigartigen Region. Gezogen von der Dampflok fuhren wir mit Personenwagen aus den 20er- bis 50er- Jahren zu geschichtsträchtigen Orten und zur letzten aktiven Zeche Prosper Haniel. Die Themenfahrt führte von Bochum-Dahlhausen über Essen-Steele Ost sowie Essen Hbf, Mülheim Hbf, weiter nach Oberhausen Hbf.

Der erste Höhepunkt des Tagesausflugs ist die Fahrt über die oberirdischen Anlagen des letzten in Betrieb befindlichen Steinkohlenbergwerks im Ruhrgebiet, der Zeche Prosper Haniel in Bottrop. Bei einem kurzen Stopp auf der Strecke gab es im Zug von einem Bergmann Erläuterungen zu dieser modernen und leistungsfähigen Anlage, die Ende 2018 geschlossen wurde. Nach Verlassen der Zechengleise ging es weiter über Güterzugstrecken nach Recklinghausen und von dort zum UNESCO-Welterbe Zollverein.

Der historische Zug wird liebevoll gepflegt und sorgt mit dem Flair vergangener Zeiten für eine "gemütliche" Auszeit in der Gegenwart.

Ankunft "auf Zeche" Zollverein

Die Fahrt auf das Gelände der Zeche und Kokerei Zollverein war ein weiterer Höhepunkt. Mit den ehemals fünf Schachtanlagen, der zentralen Kokerei, den Halden, den Verkehrsanlagen und den Arbeitersiedlungen besitzt der Industriekomplex Zollverein eine industriehistorische Bedeutung von Weltrang und wurde 2001 zum Weltkulturerbe. Das Bergwerk wurde 1851 in Betrieb genommen und in den 30iger Jahren des vorigen Jahrhunderts zu einer der größten und modernsten Zechen Europas ausgebaut. Die Stilllegung erfolgte 1986. Das 55m hohe Doppelbockfördergerüst von Schacht 12 - das nicht ohne Grund oft auch der "Eifelturm des Ruhrgebiets" genannt wird – ist der Blickfang der imposanten Förderanlage. Auf der Zeche Zollverein hatten wir gute 3 Stunden Aufenthalt.

Der Tag klang aus mit einer herrlichen Zugfahrt durch das westliche Ruhrgebiet, der zweimaligen Überquerung des Rheins und der Rückfahrt nach Dahlhausen.  

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