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Budapest -
die Stadt des Heiligen Stephan

Was für ein Panorama! Von der Fischerbastei schweift der Blick über die Donau und ihre Brücken auf die ungarische Hauptstadt. Budapests Pracht macht die Stadt zu dem, was sie sein will und sein soll: zu einer Metapher für das Selbstverständnis eines kleinen, aber dennoch großen Landes.

Budapest ist nicht nur die größte Stadt und zugleich Hauptstadt des Landes Ungarn, sondern gehört mit ca. 1,7 Millionen Einwohnern auch zu den acht größten Städten der Europäischen Union. Die Stadt wird von der Donau in drei große Stadtteile geteilt, die bis 1867 eigenständige Städte waren. Die Stadtteile nennen sich Buda, Pest und Óbuda. Seit 1987 stehen einige der Budapester Sehenswürdigkeiten auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste, was unter anderem dazu geführt hat, dass heute jedes Jahr unzählige Touristen in die Stadt strömen. An der Stelle, an der die Donau das ungarische Mittelgebirge hinter sich lässt und in das ungarische Tiefland gelangt, liegt Budapest. Der Stadtteil Buda ist reich an Thermalquellen, da er auf einer geotektonischen Bruchstelle liegt. Die Lage am Mittelgebirge verschafft Budapest ein relativ trockenes Kontinentalklima, es gibt also warme Sommer und kalte Winter. Im erweiterten Umland von Budapest lässt sich der Plattensee einordnen, der für einen Tag Erholung sehr gut geeignet ist. Außerdem liegt im Umland das Schloss Gödöllõ, der Lieblingsort von Kaiserin Sisi.

 

Die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt liegen im Stadtteil Buda, da es dort bergiger ist und sich der Bau von Burgen und Zitadellen an dieser Stelle anbot. Besonders berühmt ist der Gellértberg samt Freiheitsstatue. In Buda liegen auch der Königspalast und das Burgviertel, die man bei einem Besuch in der Stadt auf keinen Fall verpassen darf. Doch es gibt in Budapest auch noch weitaus ältere Sehenswürdigkeiten, das Gebiet war immerhin schon vor 2.000 Jahren von den Römern bewohnt. Dementsprechend lässt sich noch heute das Amphitheater bestaunen und auch die Türken haben mit ihren Bädern Spuren hinterlassen. Als Tourist sollte man sich keinesfalls das Wahrzeichen der Stadt, die Kettenbrücke, entgehen lassen, die nur eine von neun Brücke ist.

 

In der Innenstadt von Pest kann man nach Herzenslust einkaufen und sich in den kleinen Straßencafés eine Pause gönnen. Wer einmal etwas Ruhe braucht, kann sie in den Budaer Bergen finden.

Der sogenannte Heldenplatz ist einer der schönsten und der historischten Plätze Budapests, er befindet sich in der Nähe des Budapester Westbahnhofs im „Stadtteil“ Pest und ist für Touristen somit hervorragen erreichbar (Metro Station). Sein eindrucksvolles Millenniums und Heldendenkmal – von einem Säulengang ummantelt – stellt zugleich das Eingangstor zum Stadtwäldchen, der früher ein einziges Sumpfgebiet war, heutzutage jedoch einer der größten (ca. ein Quadratkilometer) und meistfrequentierten Parks der Stadt Budapest ist, dar. Das Denkmal wurde im Jahre 1929 fertiggestellt und ist rundum von zwei Museen umgeben. Zum einen von der sogenannten Kunsthalle mit ihren Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst sowie zum anderen von dem Museum der bildenden Künste welche die wichtigste Sammlung nicht ungarischer Kunst beherbergt. Vielmehr kann in diesem Museum eine Vielfalt internationaler Kunst diverser Epochen bestaunt werden. Anlässlich des tausendjährigen Jubiläums der Landnahme des Karpatenbeckens der Ungarn im Jahre 1896 fiel der parlamentarische Beschluss den Helden der ungarischen Geschichte ein Denkmal zu errichten. Das Denkmal besteht aus einer ca. 35 Meter großen Säule die ein ca. fünf Meter großes Abbild des Erzengels Gabriel, der eine ungarische Krone uns das apostolische Kreuz in Händen trägt. Am Fuß der Säule findet man Reiterstatuen und Stammesfürsten aus der Zeit der damaligen Landnahme des Karpatenbeckens. Das eigentliche Heldendenkmal ist eine einfache Steintafel in welche die Inschrift: „Zum Gedenken der Helden, die Ihr Leben der Freiheit unseres Volkes und der nationalen Unabhängigkeit geopfert haben“ gemeißelt wurde. Zur Rechten und zur Linken des Denkmals befinden sich siebensäulige Kolonnaden, die halbkreisförmig angeordnet wurden. Auf jeder Säule befindet sich ein Abbild einer bedeutenden ungarischen Persönlichkeit, wie z.B. von König Matthias Corvinus (ungarischer König von 1458 – 1490). Ein Besuch des Heldenplatzes lohnt sich auf jeden Fall.

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