Unterwegs an der Ostsee

Geographischer Unterschied und Salzgehalt

Zu den Hauptunterschieden zwischen Nordsee und Ostsee gehört, dass die Ostsee im Gegensatz zur Nordsee ein Binnenmeer ist und als größtes Brackmeerwasser der Erde gilt. Als Brackwasser bezeichnet man Fluss- oder Meerwasser mit einem Salzgehalt von 0,1 % bis 1 %. Somit ist der Salzgehalt des Wassers in der Ostsee viel geringer als in der Nordsee. Dies wirkt sich auch auf die Flora und Fauna aus, so dass die Tier- und Pflanzenwelt einige Unterschiede aufweist.

Die Ostsee wird von neun europäischen Ländern umschlossen. Zu diesen Ländern gehören Dänemark, Deutschland, Estland, Lettland, Finnland, Litauen, Polen, Russland und Schweden. Die Nordsee ist im Gegensatz zur Ostsee ein Schelfmeer, das sich am Rande des Atlantischen Ozeans im Nordwesten von Europa befindet und in diesen Ozean hineinmündet. Sie wird durch sieben europäische Länder begrenzt. Dies sind Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Deutschland, Niederlande, Belgien und Frankreich.

 

Unterschiede mit Hinblick auf die Tiden

Die Tiden oder auch Gezeiten genannt, sind periodische Wasserbewegungen des Ozeans, die von Gezeitenkräften angetrieben werden. Als Ebbe oder als ablaufendes Wasser wird das Sinken des Meeresspiegels bezeichnet. Die Flut ist das genaue Gegenteil der Ebbe. Sie bezeichnet den Anstieg des Wasserstandes. Der große Unterschied zwischen Nordsee ist Ostsee ist, dass es in der Ostsee im Gegensatz zur Nordsee keine Tiden bzw. Gezeiten gibt. Dies bedeutet auch, dass Touristen in der Ostsee immer damit rechnen können, dass genug Wasser zum Schwimmen oder Baden vorhanden ist. Im Gegensatz zur Ostsee gibt es in der Nordsee die Gezeiten. Das hat zur Folge, dass bei Ebbe das Wasser am Strand zum Baden oder Schwimmen nicht direkt vorhanden ist und man sich weit ins Meer hinaus begeben muss. Außerdem ist bei Flut Vorsicht geboten, da das Wasser rasant ansteigen und somit auch in einigen Situation zur Gefahr für die Badegäste werden kann.

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