Impressionen 2020: Urlaub auf / in Finkenwerder

Einst belieferten die Finkenwerder Fischkutter halb Nordeuropa mit Schollen und Seezungen. Der historische Kern des ehemaligen Fischerdorfes ist noch in einigen Teilen erhalten geblieben und dank heutiger noch immer genutzter Obstplantagen liegt Finkenwerder umgeben von Grün auf einer ehemaligen Elbinsel. Der Westen Finkenwerders wird durch den Flugzeughersteller Airbus dominiert, der im Werk mit eigener Start- und Landebahn auf Finkenwerder seine Passagierjets zusammenbauen lässt. Finkenwerder liegt am Südufer der Unterelbe und ist ein Stadtteil Hamburgs im Bezirk Hamburg-Mitte - Die Elbinsel Finkenwerder entstand durch das Auseinanderbrechen der Insel Gorieswerder in der Allerkindleinsflut im Jahre 1248. Der Name Finkenwärder als ursprüngliche Schreibweise bedeutet auf Plattdeutsch "Finkeninsel". Finkenwerder war bis 1937 entlang des Finkenwerder Landscheidewegs geteilt. Erst 1937 entfiel die Teilung der Insel und die Schreibweise mit Umlaut verschwand zugunsten des heutigen „Finkenwerder“.

Wenn der Abend kommt am Lotsenhaus Seemannshöft

Wieder einmal in Hamburg – und erstmalig nicht im Hotel Stella Maris, das zuletzt merklich an Qualität und vor allem am Service eingebüßt hatte. So ging es in diesem Jahr ins Hotel am Elbufer in Finkenwerder.

 

„Ein kleines Hotel Garni, ruhig und dennoch verkehrsgünstig gelegen. Die elegante Einrichtung, das reichhaltige Frühstücksbuffet im schönen Frühstücksraum, der entspannende Blick auf die ruhig vorbei gleitenden Schiffe, der freundliche, aufmerksame Service und die familiäre Atmosphäre sind Garanten für einen angenehmen Aufenthalt.“

 

So lautet die Kurzbeschreibung des Hotels auf der Website – und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Hoteldaten

Hotel-Baujahr 1996, letzte Gesamt-Renovierung 2018, Anzahl Etagen: 2 
Anzahl Einzelzimmer: 15
Anzahl Doppelzimmer: 15, davon 5 mit getrennten Betten und 10 mit einem Doppelbett.
Anzahl Juniorsuiten: 1.

Das Lotsenhaus Seemannshöft ist ein 1914 errichteter Backsteinbau mit dominantem Signal- und Beobachtungsturm auf dem Seemannshöft an der Einfahrt des Hamburger Hafens. Dort sind die Hamburger Hafenlotsen, der Schiffsmeldedienst, die Arbeitsgemeinschaft Hamburger Schiffsbefestiger und die nautische Zentrale des Hafens untergebracht. Das Seemannshöft ist die Spitze einer schmalen Landzunge im Nordwesten des Hamburger Stadtteils Waltershof zwischen dem Köhlfleet, einem schiffbaren Nebenarm der Elbe, und dem Elbe-Hauptstrom. An der äußersten Spitze der Landzunge steht das Leuchtfeuer Seemannshöft.

Ausblick von der Dachterrasse auf die Elbe und Seemannshöft.
Ausreichend Parkplätze direkt am Haus

Finkenwerder im Überblick

Der nördliche Teil war seit 1445 hamburgisch und hatte seit 1919 den Status eines Vorortes. Der südliche Teil gehörte bis 1814 zum Herzogtum Braunschweig-Lüneburg, bis 1866 zum Königreich Hannover und danach zu Preußen. Im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes wurde ganz Finkenwerder Hamburg zugeschlagen - Die Alte Süderelbe wurde im Sommer 1962 westlich von Finkenwerder abgedeicht, sodass Hamburg Finkenwerder nun keine Insel mehr ist.

 

So wie die Menschen auf Finkenwerder über die Jahrhunderte vom Meer lebten, wurde auch ihre Insel vom Meer erschaffen. Drei Sturmfluten suchten im Mittelalter das Gebiet am Elbufer heim und ließen neu gebildete Inseln zurück. Schon 1236 wird die Insel als „Vinkenwerder“ urkundlich erwähnt. Der Name stammt wahrscheinlich von Finken, die auf der Insel gelebt haben sollen. Da Sturmfluten immer wieder am nördlichen Finkenwärder nagten, verpflichte Hamburg die Bewohner der Elbinsel im frühen 19. Jahrhundert, selber für die Pflege der Deiche zu sorgen. Die Reform zeigte Wirkung und die Bevölkerung im nun befestigten, hochwassergeschützten Finkenwerder nahm zu. In Finkenwerder entstanden Werften für die große Fischereiflotte, aber auch Bauern begannen auf dem fruchtbaren Boden in erster Linie Obst anzubauen. Erst nach der großen Sturmflut 1962 verlor Finkenwerder übrigens seinen Inselstatus, als die Süderelbe abgedeicht wurde und die Elbinsel fortan über eine feste Landverbindung verfügte.

 

Während die Fischerei im 20. Jahrhundert mehr und mehr zum Erliegen kam, konnte der Obstanbau auf der Insel überdauern. So ist die Insel nicht nur bekannt für seine Finkenwerder Scholle mit Speck und Zwiebeln, sondern auch für die Apfelsorte Finkenwerder Herbstprinz.

 

Noch bekannter ist der Name Finkenwerder heute allerdings im Flugzeugbau. Die Airbus Group nimmt heute einen Großteil der 19,3 Quadratkilometer der Elbinsel ein. In den Werkshallen werden die meisten Airbus-Flugzeuge montiert, lackiert und von hier aus ausgeliefert. Landebahn und Werksgelände sind so groß, dass auch der A380 auf Finkenwerder lackiert worden ist. Die Geschichte des Flugzeugbaus geht bis in das 1933 zurück, als die Hamburger Flugzeugbau GmbH die Produktion von Wasserflugzeugen begann. Als Tochter von Blohm&Voss gehen die Wurzeln aber – mal wieder – auf den Schiffsbau zurück.

 

Finkenwerder gehört wie so viele Stadtteile Hamburgs an der Elbe zu den Orten der Gegensätze, denn während ein Teil der Halbinsel von Airbus dominiert wird, hat sich der historische Kern von Finkenwerder seinen ländlichen und dörflichen Charme bewahrt. Idyllische Backsteinhäuser bilden den Ortskern und die knapp 11.808 Einwohner verteilen sich großzügig auf eine Fläche von 19,3 Quadratkilometer. Mit einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 75,5 Quadratmeter wohnt es sich in Finkenwerder auch recht großzügig, auch wenn „nur“ dem Hamburger Durchschnitt entspricht. Weit unter dem Hamburger Schnitt liegen hingegen die Quadratmeterpreise für Eigentum. Das Grundstück kostet im Schnitt 337 Euro pro Quadratmeter und Wohnfläche 2.642 Euro. In Hamburg sind die Preise durchschnittlich etwa doppelt so hoch. Finkenwerder gehört auch zu Hamburgs traditionellsten Stadtteilen. Ähnlich wie beispielsweise in Blankenese leben auf Finkenwerder einige Familien bereits seit Generation.

 

Am ländlichsten präsentiert sich Finkenwerder entlang der alten Grenze zwischen dem hamburgischen Finkenwärder und dem lüneburgischen Finkenwerder. Hier verläuft der Finkenwerder Landscheideweg gesäumt von Obstbaumplantagen, in denen vor Allem der berühmte Finkenwerder Herbstprinz angebaut wird. Der schnellste Weg von der Hamburger Innenstadt in das ruhige Finkenwerder führt übrigens – wie kann es auch anders sein – über das Wasser. Die Fährlinien 62 und 64 verbinden die ehemalige Insel direkt mit den Landungsbrücken.

 

Die knapp 13.000 Angestellten bei Airbus nehmen aber in der Regel die vor einigen Jahren gebaute Umgehungsstraße, die den Durchgangsverkehr durch den Ort erfolgreich verschwinden ließ. Der Flugzeughersteller ist mit Abstand auch der größte Arbeitgeber Finkenwerders. Ansonsten gibt noch einige der alten Werften, die heute hauptsächlich Reparaturen ausführen.

In Finkenwerder ist der Erholungsfaktor groß. Viele Grünflächen und große Parks liegen auf dem Gebiet, ebenso wie die Obstplantagen, die nahezu nahtlos ins „Alte Land“ übergehen – der größten zusammenhängen Obstanbaufläche Europas.

 

In Finkenwerder befinden sich zudem noch kleine Museen, die sich mit der Geschichte der Stadt auseinandersetzen. Das Finkenwerder Trachten- und Heimatmuseum, das sich unter anderem dem berühmten Finkenwerder Fischerhemd widmet, das noch heute von den Fischern – und natürlich Shantychören – getragen wird. Das Geburtshaus des bereits genannten Gorch Fock kann ebenfalls besichtigt werden. Lohnenswert ist auch der Museumshafen, in dem der älteste noch segelnde Fischkutter, die Landrath Küster (HF 231) der Halbinsel liegt.

 

Aus einem dunklen Kapitel Hamburgs stammen die Ruinen des U-Boot-Bunkers am Rüschkanal, in dem im zweiten Weltkrieg U-Boote gebaut und repariert wurden. Nach dem Krieg wurde der Bunker gesprengt und abgetragen. Die verbliebenen Reste, die im Zuge der Arbeiten an der Start- und Landebahn von Airbus wieder zum Vorschein kamen, sind heute ein Mahnmal: das Denkmal Bunkerruine.

Ehem. U-Bootbunkers Fink II im Rüschkanal Finkenwerder
"Beluga" im Anflug auf Hamburg Airbus
In der Wartungshalle Airbus
Ev. - Luther. St. Nikolaikirche Finkenwerder
Gedenkstein "Gorch Fock"
Anleger Finkenwerder, Abfahrt zur City im Viertelstundentakt
Das HADAG-Fährschiff "HARMONIE" vor den Airbus-Hallen
Alte Schiffe am Steendiekkanal

Auf geht es in die City

▲ Ehemalige Seemannsschule Hamburg-Finkenwärder, heute Bezirksamt Hamburg-Mitte - Kundenzentrum Finkenwerder u.a. mit der Polizeistation, Einwohnermeldeamt - Meldeamt - Meldestelle - Bürgerbüro - Bürgerservice

▲ Die Ansichtskarte (ca. 1927) zeigt die 1912/13 gebaute „Deutschen Seemannsschule Finkenwärder“ dessen Gebäude sich noch heute am Anleger der HADAG befindet.

Polizeiaußenstelle Finkenwerder

▲ Kupferplakette an der Hausfassade der ehemaligen Deutschen Seemannsschule in Finkenwerder: Segelschiff in der Brandung.

Stackmeisterei Finkenwerder,
Anleger Finkenwerder "Please stay back"!
Anleger Bubendey-Ufer

Johann Friedrich Bubendey (* 4. Juli 1848 in Hamburg; † 10. Mai 1919) war ein deutscher Wasserbauingenieur, Hochschullehrer und Baubeamter. Er besuchte die Realschule des Johanneums in Hamburg. Nach einjähriger kaufmännischer Lehre wechselte er 1867 als Eleve zur 1. Sektion der Baudeputation unter Johann Hermann Maack. Von 1867 bis zum Ausbruch des Deutsch-Französischen Kriegs, an dem er als Soldat teilnahm, studierte er an der ETH Zürich Wasserbau. Nach dem Krieg beendete er das Studium an der RWTH Aachen. Ab 1872 war er bei der hamburgischen Strom- und Hafenbauverwaltung tätig, wo er die Stellung eines Wasserbauinspektors erlangte. 1895 wurde er an die Technische Hochschule Berlin auf den Lehrstuhl für Wasserbau des verstorbenen Julius Schlichting berufen. Von 1898 bis 1899 war er Vorsteher der Abteilung für Bauingenieurwesen. Von 1901 bis 1902 war er Rektor der Technischen Hochschule. 1903 wurde er vom Hamburger Senat zum Wasserbaudirektor gewählt und verantwortete hier den Ausbau der Elbe und des Hamburger Hafens. Bubendey galt als eine der größten internationalen Autoritäten des Strom- und Hafenbaus.

Elbufer
Linie 64 zwischen Finkenwerder und Bubendey-Ufer
Am Elbstrand von Övelgönne liegt die Strandperle, ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger, Sonnenanbeter, Jogger und Grillfreunde. Hier erleben Sie ein Stück echtes Hamburg!

▲ Das Restaurant Süßwasser liegt direkt an der Norderelbe und ist ein traumhaftes Plätzchen für kleine Hochzeitsgesellschaften, die die exklusive Lage mit dem traumhaften Blick genießen wollen.

Restaurant Süßwasser
Der Bojenmann vor Övelgönne
Bei Wind und Wetter im dünnen Hemd auf dem Wasser... Von der Zitronenjette über Balkenhols Bojen-Männer bis zu Park Fiction – Kunst im öffentlichen Raum hat in Hamburg viele Gesichter.

Sie sind seit 27 Jahren ein ganz, ganz großes Stück Hamburg. Jeder kennt sie, jeder mag sie – die vier ► Bojenmänner des berühmten Künstlers Stephan Balkenhol (63), die auf Elbe, Alster und im Bergedorfer Serrahn stehen. (2020)

Der Bojenmann vor Övelgönne
Elbeleuchtfeuer Pagensand – Süd im Museumshafen Övelgönne

▲ Sein richtiger Name ist Elbeleuchtfeuer Pagensand – Süd. Nach rund 80 Jahren als treuer Wegweiser auf der Insel Pagensand beendet dat lütte Türmchen 2015 seine Lichtkarriere. Ein Umzug in den Museumshafen Övelgönne bewahrte den knapp elf Meter hohen Leuchtturm vor dem Abriß. Nun geniesst er seinen wohlverdienten Ruhestand und erstrahlt zum Wahrzeichen des Museumshafens.

Das historische Wartehäuschen "Döns" auf dem Anleger Neumühlen

Der rote Leuchtturm stammt von Pagensand und sollte abgerissen werden. „Es war leichter dafür einen Sponsor zu finden, als für alles andere“, so der Vereinsgeschäftsführer des Museumshafens Oevelgönne. Alles andere, das sind vor allem die acht vereinseigenen Schiffe, die in dem kleinen Hafen liegen. Aber auch die „Döns“, der Nachbau eines historischen Wartehäuschens, das auf dem Anleger steht, die Kräne und eben der Leuchtturm. Insgesamt liegen 30 große und kleine Schiffe hier im Hafen. Der Museumshafen am Anleger Neumühlen wurde Ende der 80er Jahre eingeweiht. Der Verein gründete sich ein Jahr vorher mit dem Ziel, historische Wasserfahrzeuge zu erhalten und zu präsentieren. Hier werden Arbeitsschiffe, die auf der Elbe im Einsatz waren, wie Schlepper oder das Feuerschiff, keine Yachten gesammelt. Der Schlepper „Tiger“ war das erste eigene Schiff des Vereins, seit 1978 ist es in seinem Besitz. Die „Otto Lauffer“ liegt schon von Anfang an hier im Hafen, gehört aber dem Museum für Hamburgische Geschichte. Am anderen Ende des Anlegers fällt ein großes rotes Schiff ins Auge, die „Elbe 3“. Es ist das älteste fahrbereite Feuerschiff der Welt und war als schwimmender Leuchtturm im Einsatz.

Hier liegt auch der Eisbrecher "Stettin".

Die Seniorenresidenz Augustinum Hamburg liegt am Rand des Hafengebiets in exponierter Lage direkt am Elbufer. An dieser Stelle markierte bis in die 1990er-Jahre das Union-Kühlhaus die Einfahrt nach Hamburg. Wo früher Überseefrachter be- und entladen wurden, steht heute ein modernes Gebäude, das mit seiner Backsteinfassade und der spektakulären Glaskuppel an das frühere Kühlhaus erinnert. Der Museumshafen Oevelgönne und der Elbstrand liegen unmittelbar neben dem Haus. Direkt vor der Haustür lädt der malerische Elbuferweg zum Radfahren und Flanieren ein, vorbei an romantischen Kapitäns- und Lotsenhäuschen. Zu Wasser und zu Land ist das Augustinum gleichermaßen gut erreichbar: Am nahe gelegenen Anleger Neumühlen machen die Fähren des Hamburger Verkehrsverbundes zwischen Hafencity und Finkenwerder fest. Der Bus fährt in zehn Minuten zum Bahnhof Altona, die Hamburger Innenstadt ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nur 20 Minuten entfernt.

Bugsierer an der neuen Schlepperbrücke
Terminal Burchardkai
Taucht er auf oder ab?

▲ Löschboot „Branddirektor Westphal“ der Feuerwehr Hamburg.

Betrieben wird das Löschboot von der Flotte Hamburg, einer Tochtergesellschaft der Hamburg Port Authority. Namensgeber des bisher größten Löschbootes in der Geschichte der Feuerwehr Hamburg ist Johannes Westphal, Leiter der Feuerwehr Hamburg vom 01.08.1945 bis zu seinem frühen Tod am 09.03.1949. Das im Oktober 2016 bestellte Schiff des Typs „Löschboot LB 40“ wurde unter der Baunummer 7030 auf der Fassmer-Werft in Berne / Motzen gebaut, die Kiellegung fand am 26. April 2017, der Stapelhub am 24. Mai 2018 statt. Die Baukosten des Schiffes beliefen sich auf rund 16 Millionen Euro. Das Schiff wird von zwei Caterpillar-Dieselmotoren mit jeweils 447 kW Leistung angetrieben, diese wirken auf zwei Schottel-Ruderpropeller. Das Schiff erreicht eine Geschwindigkeit von rund 12,5 Knoten und ist mit zwei elektrisch angetriebenen Bugstrahlrudern mit je 330 kW Leistung ausgestattet. Es verfügt über zwei Ruderpropeller und zwei Bugstrahlruder. Zudem hat es eine Selbstschutzanlage für die Einsatzkräfte, eine Schutzluftanlage („Zitadelle“) und ein dynamisches Positionierungssystem. Das Schiff ist mit drei Löschmonitoren, die jeweils eine Reichweite bis zu 180 m und eine Höhe bis zu 110 m erreichen können, sowie drei kombinierten Wasser- und Schaumwerfern ausgerüstet. Für den Feuerlöschbetrieb stehen drei Dieselmotoren mit jeweils 1.134 kW Leistung zur Verfügung. Die Feuerlöschkreiselpumpen können insgesamt bis zu 120.000 l/min fördern. Das Schiff ist für die Brandbekämpfung, Personenrettung und technische Hilfeleistung ausgerüstet. An Bord steht für Rettungseinsätze ein komplett eingerichteter Sanitätsraum, nach Vorbild eines Rettungswagens, zur Verfügung.

Bürohäuser Große Elbstraße 273 und 275
Altes Fährterminal Altona, heure u.a. Restaurant, Opernloft und Werbeagentur
Altes Fährterminal Altona, Seitenansicht
Altes Fährterminal Altona, Seitenansicht
Rückblick 2015: Hier machten vor der Pandemie die Kreuzfahrer fest.
Rückblick 2015
Krstall Tower Hiolzhafen
Halunder Jet (nach Helgoland) vor dem Alten Terminal
Blick in den Vorhafen / Roßhafen, Containerterminal
Anleger Fischmarkt mit Fischauktionshalle

▲ Hamburgs neue Gastro-Perle

Hamburg hat eine neue schwimmende Gastro-Perle: hinter der Fischauktionshalle auf dem Anleger „Altona Fischmarkt“, wo die Hadag-Fähren 61 und 62 stoppen. Name „Liberté“ (französisch: Freiheit). 60 qm, je 50 Innen- und Außenplätze. Französischer Charme, aber viele Hamburg-Details (z. B. Original-Kacheln aus dem Alten Elbtunnel). In dem Gebäude war früher mal ein altes Wartehäuschen.

Seemanns-Mission, "Haifischbar" und ums Eck Inas "Schellfischposten", im Vordergrund alte Hafenkräne
Wohn- und Geschäftshäuser / Restaurants am Altonaer Fischmarkt
Im Hintergrund: St. Pauli Kirche

▲ Filmkulisse und Marke St. Pauli

Kein Wunder, dass die St. Pauli Kirche und ihr Gemeindegebiet mit ihren Gegensätzen eine interessante Filmkulisse darstellen, wie zuletzt im Film „Der Hafenpastor und das Blaue vom Himmel“ mit Jan Fedder aus dem Jahre 2012. 1833 diente die St. Pauli Kirche als Namenspatronin für die – damals noch profan Hamburger Berg genannte – Vorstadt. Heute liegt St. Pauli mitten in Hamburg und ist sein bekanntester Stadtteil, welcher wiederum dem bekanntesten Underdog-Verein der Fußballwelt seinen Namen lieh. So gesehen, hat St. Pauli einen höheren Bekanntheitsgrad erreicht als das Hamburger Wahrzeichen, der Michel. Ins aktuelle Bewusstsein der Stadt spielte sich die St. Pauli Kirche zurück, als die Gemeinde 2013 gegen den Willen des Senats monatelang 80 Flüchtlinge aus Lampedusa aufnahm.

Elphi in der Morgensonne
Blohm und Voss, Dock 10 und 11 im Hintergrund
Blohm und Voss, Dock 10 und 11 im Hintergrund
St. Pauli Landungsbrücken, Brücke 2 und im Hintergrund Alter Elbtunnel
Hamburgs Eisbär an den Landungsbrücken macht der Klimawandel offensichtlich auch zu schaffen - die Tauben stört es nicht..
Eisbär an den Landungsbrücken
Die Rickmer Rickmers im Hafen
Vorsetzen mit dem denkmalgeschützten Rundturm-Bunker des Typs 'Zombeck', Rundturm mit "Tasquinha Galego" und Hochbahnstrecke
Hochbahnstrecke
Museumsschiff Cap San Diego an der Übersee-Brücke
Feuerschiff LV 13, Restaurant und Hotel im Niederhafen
Gruner + Jahr
Gruner + Jahr
Gruner + Jahr
Büro- und Wohnhaus Hafenhof von 1902

▲ Mit seiner Aussicht auf die „Cap San Diego“ gehört er zu den schönsten Büro-Adressen der Stadt. Doch 40 Jahre lang verfiel der 1902 erbaute, denkmalgeschützte „Hafenhof“ am Vorsetzen. Verrostete Stahlträger und verschimmelte Dachsparren flogen raus. In den ehemaligen Räumen des portugiesischen Restaurants „Sagres“ senkten Bauarbeiter den Boden um 1,8 Meter und brachten ihn auf Fußweg-Höhe. Der Edel-Grieche „The Greek“ zog in die lichtdurchfluteten Räume. Architekt Addis hielt sich an die Auflagen des Denkmalschutzamts und gab dem „Hafenhof“ seine ursprüngliche Fassade zurück. Jetzt strahlt das Haus wie vor 118 Jahren.

Büro- und Wohnhaus Hafenhof von 1902 mit Hochbahn
Rickmer Rickmers
Tower Bar Elbe Hotel Hafen Hamburg
"Blockbräu"

▲ BlockBräu - Bier mit Hafenkino.

Destination: »Tor zur Welt« - Hamburger Hafen, Landungsbrücken. Was kann schöner sein, als auf einer schicken, tausend Quadratmeter großen Dachterrasse oder an einem Teakholztresen in Form eines Schiffsbugs zu sitzen, sein Bierchen zu genießen und die dicken Pötte an sich vorbeiziehen zu lassen - seit 2014 hat man dazu die Gelegenheit. Das hochglanzpolierte Sudhaus steht direkt im Gastraum, die riesige Brauanlage natürlich nicht. Die Hamburger Braugeschichte hat an den Landungsbrücken begonnen. Im Mittelalter gab es in der Stadt mehr als 500 Brauereien, Bierexport spielte eine wichtige Rolle in der Hansestadt - nun geht sie hier mit dem Blockbräu weiter. Braumeister Thomas Hundt und sein Sohn produzieren pro Woche ca. neun Hektoliter.

Seit dem Jahr 1703 durfte auch sonntags vor dem Kirchgang in Altona Handel getrieben werden. Seitdem ertönen auf dem Altonaer Fischmarkt jeden Sonntag die Glocken. Ursprünglich diente der in Altona abgehaltene Markt zur Versorgung der Bürger mit frischem Fisch. Bereits seit dem frühen 18. Jahrhundert werden auf dem Altonaer Fischmarkt auch Obst, Gemüse und Pflanzen verkauft. Die Besonderheit, auch sonntags früh geöffnet zu sein, liegt allerdings daran, dass der gefangene Fisch bereits morgens vor dem Kirchgang verkauft werden sollte. Danach wäre es draußen zu warm gewesen.

St.Pauli Fischmarkt/Gr. Elbstr.: Wetterfahne auf dem Eckhaus: Scholle wird von der Sonne beschienen
Eingang und historische, restaurierte Kuppel auf der Wasserseite der Fischauktionshalle.

▲ Die Fischauktionshalle in Hamburg-Altona wurde 1895–1896 in Altona am neugebauten Fischereihafen an der Elbe errichtet, um Versteigerung, Handel und Versand von dort angelandeten Fischen zu ermöglichen. Daneben diente das Gebäude der Lagerung und Reparatur von Fischereigeräten und der Verteilung von Kühleis. Die Halle dient seit ihrer Restaurierung 1984 als Ort für Veranstaltungen. Der mit Ziegelwerk ausgefachte Stahlträgerbau steht seit 1984 unter Denkmalschutz

Hamburg Cruise Center Altona
Hamburg Cruise Center Altona
Dockland Office Building
Dockland Office Building

▲ Rund 140 Stufen bis zur Dachterrasse

Für viele Touristen, aber auch für Einheimische ist das Dockland ein beliebtes Ausflugsziel am Hamburger Hafen. Das sechsgeschossige Gebäude aus Glas und Stahl hat einen markanten Querschnitt in Form eines Parallelogramms und durch die bugförmige Auskragung um 24° entsteht in der Gesamtansicht der Eindruck eines Schiffes. Diejenigen, die die 136 Treppenstufen aus Holz und Glas bis zur öffentlichen Plattform erfolgreich gemeistert haben, werden mit einem wunderschönen Ausblick belohnt: Die Elbe, die Skyline der Hansestadt samt Elbphilharmonie, das benachbarte Cruise Center Altona und vielleicht sogar ein gerade am Kai liegendes Kreuzfahrtschiff. Besonders beim Sonnenuntergang bieten sich dem Betrachter tolle Fotomotive. Der Fischmarkt und der Museumshafen Oevelgönne sind nur eine Fährstation vom Dockland entfernt. Entworfen wurde das Gebäude durch das Hamburger Architekturbüro Bothe Richter Teherani in 1995. Bevor der Entwurf jedoch realisiert werden konnte, war eine der wichtigsten Grundvoraussetzung für den Erfolg des Projekts das Aufschütten von Sand am Elbufer. Dieselben Architekten waren unter anderem auch für den Berliner Bogen zuständig. Eingeweiht wurde das etwa 132 Meter lange Dockland am 31. Januar 2006. Der Name wurde in Anlehnung an die in London zu Wohn- und Bürogebäuden umgewandelten Dockflächen gewählt. Das Dockland wurde 2005 mit dem Architekturpreis Leaf Award in der Kategorie Best Structural Design und in 2006 mit dem Deutschen Stahlbaupreis ausgezeichnet.

Altonaer Kaispeicher

▲ Der historische Altonaer Kaispeicher wurde 1924 erbaut und in den letzten Jahren aufwendig saniert. Seine direkte Lage an der Elbe und der einzigartige Blick auf das bunte Treiben des Hamburger Hafen und der Köhlbrandbrücke vermittelt das hanseatische Flair. Ob Produktpräsentationen, Modeschauen, Galaveranstaltungen, Hochzeiten oder Pressekonferenzen – hier kann man seine Gäste mit einem einmaligen Ambiente zu verwöhnen und einem unvergesslichen Erlebnis zu überraschen. Wetterunabhängig bietet dabei der Altonaer Kaispeicher mit seiner 300 qm großen Eventfläche eine ideale Eventfläche für Firmen- und Privatevents ganz im Stile der Hansestadt. Dazu kommen 100 qm nutzbare Außenterrassen für jegliche Arten von Events.

Alter Schwede

Der Alte Schwede

Seit dem 23. Oktober 1999 ist Hamburg um eine geologische Attraktion ersten Ranges reicher. Im September wurde bei Baggerarbeiten zur Fahrrinnenvertiefung der Elbe in ca. 15 Meter Tiefe ein Findling großen Ausmaßes gefunden. Der Findling wurde am 6. Juni 2000 auf den Namen "Alter Schwede" getauft und offiziell eingebürgert.

Ein erster Bergungsversuch des Findlings (zunächst war man von einem Gewicht von 140 t ausgegangen) am 18. September 1999 mit einem Schwimmkran mit einer Tragkraft von 1600 t schlug fehl: beim Herausheben des Findlings aus dem Elbwasser riss sich dieser los und versank wieder in der Tiefe. Erst der zweite Versuch brachte den ersehnten Erfolg: Er wurde problemlos gehoben und von dem Schwimmkran zunächst auf einem Ponton und von dort an das Elbufer bei Övelgönne an einem vorbereiteten Platz abgesetzt.

 

Der Findling hat ein Gewicht von 217 t und einen Umfang von fast 20 m (19,7 m). Die Breitenabmessungen sind etwa 7,9 m und 5,2 m, seine Höhe beträgt etwa 4,5 m. Der Riesenfindling nimmt mit diesen Abmessungen einen vorderen Platz in der Rangfolge der größten norddeutschen Findlinge ein. Gleichzeitig ist er der älteste Großfindling Deutschlands: Während die anderen großen Findlinge durch die Gletscher der Weichsel- und Saale-Eiszeit ihre Fundorte erreichten, ist dieser Findling schon während der Elster-Eiszeit hierher gebracht worden. Der Mineralbestand des "Großen Steins von Övelgönne", des "Alten Schweden" (wie er zwischenzeitlich genannt wird), belegt seine Zugehörigkeit zu den Graniten Ostsmålands (Grauer Växjö-Granit). Er muss deshalb etwa dem Verlauf der heutigen Ostsee-Senke folgend transportiert worden sein.

Der Gletschertransport hat am Findling deutliche Spuren hinterlassen. So finden sich an seiner Nordseite parallel verlaufende Schrammen, sog. Gletscherschrammen (siehe Zeichnung). Sie sind entstanden, als andere Gesteinsbrocken an der Oberfläche des Findlings entlanggeschrammt sind. Durch Gletschereinwirkung entstandene sog. Sichelmarken sind ebenfalls erkennbar. Die derzeitige Südseite des Findlings zeigt vom Gletscher überschliffene (helle) Gesteinspartien. Alle Vorsprünge des Steins sind vom Eis poliert, während in geschützter Muldenposition jeweils die ursprüngliche raue Gesteinsoberfläche erhalten geblieben ist. Die kantige Struktur an der Westseite lässt vermuten, dass der Findling während des Transports möglicherweise an dieser steil aufragenden Kluftfläche geteilt worden ist.

Der „Alte Schwede“ zeigte sich 2019 im neuen Gewand! In Hamburg hatten Unbekannte in der Nacht zum 2. Januar 2019 den Stein mit einer Art Goldbronze überzogen. So mutierte der ursprünglich graue Riese am Elbstrand bei Övelgönne zum Goldnugget, das es schaffte, innerhalb kürzester Zeit zu einem Motivhit in den sozialen Netzwerken zu werden, wo Fotos seiner wundersamen Wandlung wieder und wieder verbreitet wurden.

Zeichen 134

Bei den Lateralen Zeichen werden die Farben rot und grün bei Tag und Nacht zur Kennzeichnung der Backbord- bzw. Steuerbordseite von Fahrwassern angewendet. Hierbei folgt man einer "festgelegten Betonnungsrichtung", die im allgemeinen die Hauptrichtung einer Hafenzufahrt, eines Flusses oder eines Wasserweges von See kommend ist. Sie ist in allen Fällen aus der Seekarte zu ersehen.

Villa de Freitas 2020

▲ Die Villa de Freitas ist eine Villa in Hamburg-Othmarschen, Elbchaussee 239. Seit dem 26. April 2011 steht sie unter Denkmalschutz. Im August 1903 erwarb der Kaufmann und Reeder Carlos Pedro de Freitas (1866–1909) den Besitz in Othmarschen von den Erben des Anfang desselben Jahres verstorbenen Johannes Eduard Freiherr von Mutzenbecher. Dieser Besitz bestand aus zwei Grundstücken, dem 27.801 m² großen auf der Elbseite der Elbchaussee und einem auf der Nordseite liegenden mit einer Fläche von 9.024 m². Die auf der Elbseite stehende Villa ließ de Freitas sofort abreißen. Dann erfolgte der Bau des gegenwärtigen Hauses am selben Platz nach den Plänen der Architekten Lundt & Kallmorgen. Westlich vom Haus standen Wirtschaftsgebäude, eine Remise und zwei Treibhäuser. Schon im März 1904 konnte die Familie de Freitas in den Neubau einziehen. Carlos Pedro de Freitas versuchte in den folgenden Jahren vergeblich, die Reederei und das Außenhandelsgeschäft A. C. de Freitas & Co., das er Anfang 1903 von seinem Vater übernommen hatte, mit neuen Initiativen und Investitionen zu erweitern. Nach seinem frühen Tod in St. Moritz im Januar 1909 wurde deutlich, dass das Geschäft zu hoch verschuldet war, um es noch retten zu können. Als Erbin von Geschäft und Vermögen sah sich die Witwe Helene de Freitas im Dezember 1910 gezwungen, das große Haus an das Ehepaar Paul Wichmann zu verkaufen. Wichmanns verkauften den Besitz später, und nach weiteren Wechseln der Eigentümer erfolgte um 1927 die Aufteilung des Einfamilienhauses in mehrere Wohnungen. Die Villa wurde 2011 an einen Hamburger Investor verkauft und saniert.

RÜCKBLICK: Villa vor dem Umbau im Jahr 2014
Fähre Teufelsbrück / Finkenwerder, im Hintergrund Airbus-Haus 25
Hotel am Elbufer und Restaurant Elbblick

▲ Pro Guiding setzt seit 2010 neue Maßstäbe in Sachen Angel-Erlebnis auf der Elbe im Hamburger Hafen. Das CROCODILE ist das neueste Sportboot der amerikanischen Marke Lund. Modell 2015 mit einmaliger, eigens designter Krokodiloptik. Es wird angetrieben von einem starken, hydraulisch-pinnengesteuerten 80 PS Außenboard Motor von MERCURY - Four Stroke- der neuesten Generation.

▲ Die Fantasia ist ein Fahrgastschiff der Rainer Abicht Elbreederei, das für Veranstaltungs- und Rundfahrten im Hamburger Hafen eingesetzt wird. Bis Februar 2013 wurde sie als BUGA Koblenz 2011 im Auftrag der Köln-Düsseldorfer vorwiegend auf der Mosel eingesetzt. Sie ist das Schwesterschiff der auf dem Niederrhein verkehrenden Warsteiner.

Das Schiff BOUSSOLE (IMO: 9462627) ist Motor Hopper und wurde im Jahr 2011 gebaut. Es fährt unter der Flagge Luxembourg.

▲ Hopperbagger werden zum Vertiefen von Fahrrinnen und für Unterhaltungsbaggerungen in Gewässern eingesetzt. Sie sind nur für leicht lösbare Sedimente und Böden geeignet, also in der Regel Sand.

▲ Mit den "elblinien" wurde im August 2019 ein Fährbetrieb zwischen Stade und Hamburg eingerichtet. Zunächst verkehrte der Katamaran "Liinsand" der Watten Fährlinien GmbH zwischen den beiden Hansestädten. Diese Verbindung wurde so gut angenommen, dass seit Sommer 2020 mit der "Japsand" ein zweites Schiff auf der Strecke im Dienst ist. Von Stadersand über Wedel (Schulau) bis zum Hamburger Fischmarkt und zurück bedienen die Fähren die Strecke in der Sommersaison sechs mal täglich. In den Sommermonaten wird zudem ein Stopp in Twielenfleth im Alten Land eingelegt. Tagestouristen können bequem auch auf dem Wasserweg anreisen. Für Radtouristen ermöglicht die Verbindung zahlreiche Streckenoptionen rund um Stade, das Alte Land, Wedel und Hamburg. Im Herbst fährt die "Japsand" zwischen Stade und Hamburg mit Halt in Wedel zwei mal täglich.

Das Weisse Hotel an der Elbchaussee

▲ Die Entstehung des Hauses hängt unmittelbar mit der Geschichte des östlichen Nachbarhauses Elbchausseee 277 zusammen. Dieses wurde 1864 von Konsul August Joseph Schön als Landhaus, das größte in den Elbvororten, auf der Südseite der heutigen Elbchausseee gegenüber dem Jenisch-Park errichtet und mit einem Park ausgestattet, der bis hinunter nach Teufelsbrück reichte. Nach seinem Tod kaufte der Hamburger Kaufmann Ernst Heinrich Schultz 1886 das gesamte Anwesen von den Erben und gründete dort das „Parkhotel“, das er allerdings bereits 1888 an C. F. Möller weiter veräußerte. Dieses Hotel mit eigenem Park und weitem Ausblick über Elbe und Marsch in traumhafter Lage war derart beliebt, dass schon 1890 westlich von ihm eine Dependance entstand, die noch etwas größer als das alte Haus ausfiel. Die Hamburger Oberschicht wählte das Hotel als Ziel für Ausflüge und als Ort von Festen und Bällen. Dazu kamen auswärtige Logiergäste in großer Zahl, unter anderem der berühmte Kaiser Willhelm II. Seit 1997 befindet sich das ehemalige „Parkhotel“ im Privatbesitz. Nach der vollständigen Restaurierung steht das denkmalgeschützte Gebäude unter dem Namen „Das Weisse Hotel an der Elbchausseee“ für die Gäste von nah und fern offen.

Elbchausseee 277: Hanseatic Unity Handysize Pool Huhp Management Gmbh & Co. Kg

▲ Ehemaliges Maritimes Museum - Elbchaussee 277 (rechts im Bild)

In den Jahren 1991 - 2008 beherbergte dieses, im Ursprung klassizistischen Gebäudes, das Maritime Museum von Peter Tamm. Erworben wurde das Anwesen damals, dessen Elbblick gerühmt wird, von der Reederei Peter Döhle, um es, wie verlautet wurde, als Gästehaus zu nutzen. Lange war das Gebäude eingerüstet und bauliche Fortschritte waren kaum zu beobachten. Ob es an der Schifffahrtskrise lag ist nicht näher bekannt, denn erst nach fast zehn Jahren wurden die architektonischen Veränderungen sichtbar. Um offenbar weiteren Raum für Wohnungen oder für Gästezimmer zu gewinnen, hat man auf den in gefälligen Proportionen des im Jahre 1864 entstandene Gebäudes, mit sachlich optimierte Aufsätze versehen.

▲ Der Fähranleger Teufelsbrück liegt südlich des Jenischparks, an der Einmündung der Flottbek in die Elbe. Die Elbchaussee führt an diesem Platz bis hinunter auf das Uferniveau. Der beliebte Ort ist Ausgangspunkt für Fahrten mit der Fähre, für Spaziergänge am Elbufer oder durch den angrenzenden Jenischpark. Der 2009 neu gestaltete Platz am Fähranlager ist durch seine helle, offene Gestaltung ein angenehmer Aufenthaltsort: Für Ausflügler sind zahlreiche Fahrradbügel installiert. Auf einer hellen Pflasterung haben Fußgänger und Radfahrer viel Platz, lange Holzbänke laden zum Verweilen ein. Bäume auf quadratischen, bepflanzten Beetinseln und vor allem der wunderschöne Ausblick auf die Elbe runden das Bild ab. Er zeigt sich als ruhiger und großzügiger Platz für Fußgänger und Radfahrer ohne Verkehrsbeeinträchtigungen. Eine Bushaltestelle sorgt für die Verbindung an das öffentliche Verkehrsnetz

Am Steendiekkanal

Anleger mit Sportbooten und Arbeitsschiffen im Steendiekkanal. Früher war der Kanal Teil der deutschen Werft, die dort am Ufer der Elbe Schiffe baute. Im Hintergrund nahe des Anlegers „Rüschpark“ ist das Hochhaus des Seaside Innovationszentrum, direkt neben dem Airbus Technologie Park zu erkennen.

Greenpeace

Greenpeace "Esperanza" ging im Hafen vor Anker

Die Greenpeace-Schiffe „Esperanza“ und „Rainbow Warrior“ hatten Kurs auf Hamburg genommen und machten an der Überseebrücke fest. Von hier brachen die Forschungsschiffe zur Spezial-Mission in die Nordsee auf. Dort haben die Umweltschützer rund einen Monat lang auf hoher See die Zerstörung des Meeres und die Klima-Belastung durch die Plattformen der Öl- und Gasindustrie erforscht. Bevor sie für die Tour an Bord gehen durften, mussten alle Crewmitglieder der beiden Schiffe 14 Tage lang in Quarantäne und sich am Ende auf das Coronavirus testen lassen.

Schiffsverkehr auf der Elbe

Wandbild aus dem Blockbräu
Der Wassertanker BORKUM (ENI 05501410) Er ist 38 m lang, 8,67 m breit und hat einen Tiefgang von 3,70 m
Der Wassertanker BORKUM (ENI 05501410)

▲ Die MS Quest ist ein kleines Expeditionsschiff für individuelle Erlebnisse. Es wurde 1992 für den Verkehr an der eisreichen Küste Grönlands gebaut und 2018 umfangreich modernisiert. Die MS Quest verfügt über die zweithöchste Eisklasse und hat die perfekte Größe für unvergessliche Expeditions-Seereisen, denn je kleiner das Schiff, desto intensiver die Expedition!

Für maximal 54 Gäste die MS Quest ist mit sechs Zodiacs (Schlauchboote) ausgestattet. Somit ist das Schiff in der Lage, Fahrten mit allen Gästen gleichzeitig z. B. auf die Halligen, Inseln oder auf die Sandbank durchzuführen. Eine 5 Tage Nordsee-Expedition führt von Hamburg zu den Inseln Helgoland, Sylt, Amrum sowie den Halligen und wieder zurück nach Hamburg. Alle Reisen werden durch ein erfahrenes deutschsprachiges Expeditionsteam an Bord und an Land begleitet.

"Mein Schiff 2" im Hafen

Die 2009 gebaute DETROIT (ENI 02332046) im Tankhafen Finkenwerder. Dieses Tankmotorschiff hat eine Länge von 86 m, eine Breite von 11,45 m und eine Tonnage von 2.360 t. Heimathafen ist Rotterdam (Niederlande). Frühere Namen: STAD ROTTERDAM, COOLSINGEL, LUGANO.

▲ Die Mein Schiff 2 ist ein Kreuzfahrtschiff der Reederei TUI Cruises. Es wurde am 9. Februar 2019 in Lissabon getauft, hat eine Länge von etwa 316 Metern und ist für 2.894 Passagiere zugelassen. Das Schiff wurde im Januar 2019 abgeliefert. Zuvor wurde die bisherige Mein Schiff 2 in Mein Schiff Herz umbenannt.

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