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Hebezeug-Museum in Witten (August 2018)

Die Firma J.D. Neuhaus in Witten-Heven ist weltweit Marktführer im Bereich druckluftbetriebener Hebezeuge und Krananlagen. Zum Lieferprogramm zählen Krane, Hebezeuge und Laufkatzen sowie Hubwerke.

1745 baute Johann Diederich Neuhaus  seine ersten Holzschaft-Winden für das mühelose Bewegen schwerer Lasten. Mit diesem Meisterstück wurde er als „Fabrickant“ in die „Meister Rolle der Sprockhövelschen Fabricke“ eingetragen. Damit war der Grundstein des Unternehmens J.D. Neuhaus  gelegt. So stellte man Winden für die Schleusen an der Ruhr und die vielen Pferdefuhrwerke her; später dienten sie zum Heben von Eisenbahnwaggons auf Schienen und zum Verladen von Waren. Auch der Einsatz in Kohlegruben gewann mehr und mehr an Bedeutung und schon um 1880 bewegten ihre Winden Lasten bis 7.500 kg.  Eine historische Innovation gelang 1952 durch den Bau eines Hebezeuges mit druckluftbetriebenem Lamellenmotor. Dies war insbesondere für den Untertagebergbau ein entscheidender Fortschritt, denn mit den neuen Druckluft-Hebezeugen von J.D. Neuhaus konnte wesentlich effektiver, wirtschaftlicher und sicherer gearbeitet werden. 2018 wird das Unternehmen in der 7. Generationen nach der Gründung  im Familienbesitz geführt. Das Hebezeug-Museum am Standort in Witten zeigt, dass die Geschichte lebendiger Teil der Unternehmenskultur ist.

 

Quelle:  J.D.Neuhaus

Als "Hebezeug" werden Geräte zum Heben und Bewegen von Lasten bezeichnet. Die Entwicklungsgeschichte reicht auf die Zeit des Pyramidenbaus und weiter in die Steinzeit zurück. Zu ansatzweisen Dokumentationszwecken entstand in Witten-Herbede das Hebezeug-Museum.

1977 begann Johann Diederich Neuhaus (6. Generation) einen von ihm gefaßten Plan zu verwirklichen: den Bau eines Hebezeug-Museums. Die in Firmenbesitz befindliche Sammlung historischer Hebezeuge wurde durch viele Originalstücke branchenverwandter Firmen ergänzt, Modelle und Dioramen angefertigt. Es folgte 1971 der Wiederaufbau eines Windenschmiedekottens von 1745 mit einer funktionstüchtigen historischen Einrichtung aus der Zeit um 1900. In der Historischen Windenschmiede kann man erleben, wie hart und schweißtreibend die Arbeit des Schmiedes zu Gründerzeiten war. Alte Werkzeuge, die zum Bau einer Holzschaftwinde gebraucht wurden, zeugen ebenfalls von dieser Epoche. Nebenan befindet sich der Ausstellungsraum, der die Geschichte des Hebels und der Hebezeuge mit Hilfe zahlreicher Modelle veranschaulicht. 

 

In der 1985 nach der Vorlage des einzigen noch existierenden Fotos nachgebauten "Windenfabrik J.D. Neuhaus" sind 12 alte Maschinen aufgestellt, die über einen gemeinsamen Transmissionsantrieb in Gang gesetzt werden können. Zu sehen sind unter anderem verschiedene Fräsmaschinen, Hobel, eine Drehbank und eine Bandsäge. 

 

In der Außenanlage befindet sich u.a. der funktionsfähige Nachbau des Alten Krans der Hansestadt Lüneburg aus dem Jahre 1336, der zum Be- und Entladen von Schiffen diente. 

 

 

Windenfabrik J. D. Neuhaus

Die 1985 nachgebaute „Windenfabrik J. D. Neuhaus“

12 alte Maschinen - in ganz Deutschland erstanden und wieder funktionsfähig gemacht - verdeutlichen den Umbruch von handwerklicher zu maschineller Produktion.

Spannende Einblicke in die Geschichte der Hebezeuge und deren Fertigung  bietet das Hebezeugmuseum Witten.

Radial-Bohrmaschine
Zahnstangenfräsmaschine

Bandsäge

Rechenmaschine

Windenschmiede

Historische Windenschmiede von 1745

Außenanlage

Als Beispiel für mittelalterliche Ingenieurkunst steht ein Nachbau des Kaufhauskranes der Hansestadt Lüneburg neben Treträdern und alten Holzschaftwinden in verschiedenen Versionen in unserem Freigelände.

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