Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
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Sylt im Juni (2013)

Sylt ist mit 99,14 km² die viertgrößte Insel Deutschlands und die größte nordfriesische Insel. Sylt liegt zwischen 9 und 16 Kilometer vor der Küste des Festlands und erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung vor der Nordseeküste Schleswig-Holsteins. Bekannt ist die nördlichste deutsche Insel vor allem für ihre touristisch bedeutenden Kurorte Westerland, Kampen und Wenningstedt sowie für den knapp 40 Kilometer langen Weststrand. Wegen ihrer exponierten Lage in der Nordsee kommt es zu kontinuierlichen Landverlusten bei Sturmfluten. Seit 1927 ist Sylt über den Hindenburgdamm mit dem Festland verbunden. Südöstlich von Sylt befinden sich die Inseln Amrum und Föhr, nördlich liegt die dänische Insel Rømø.

Tetrapoden (griechisch τετραπόδηs tetrapodēs „vierfüßig“) sind Betonblocksteine für Küstenschutzbauwerke. Die „Arme“ der etwa sechs Tonnen schweren Steine sind auf die Ecken eines imaginären Tetraeders ausgerichtet. Trotz ihres Gewichts sind sie oft nur ein Spielball der Meereskräfte.

Dauerbaustelle Sylt

Hörnum-Odde, die Dünenlandschaft an der Südspitze der Insel droht, immer weiter im Meer zu verschwinden. Seit 1972 ist am südlichen Ende der Insel ein ganzer Kilometer Land von den Fluten der Nordsee verschluckt. An der Spitze von Sylts südlichem Ende ist das Festland je nach Wasserstand nur noch maximal 150 Meter breit. Im November 2015 rissen die Herbststürme „Heini“ und „Iwan“ knapp 60 Meter Sand und Dünen ins Meer. Besonders dramatisch ist, dass das Problem von Menschenhand gemacht ist: 1962 wurde hier die sogenannte „Kersig-Siedlung“ für gut betuchte Urlauber gebaut – gegen die Warnungen des Küstenschutzes. Schon bald hatten die Bewohner das Meer sprichwörtlich vor der Haustür. Daraufhin wurden im Meer vor der Hörnum-Odde Wellenbrecher aus Beton verankert werden, sogenannte Tetrapoden. Das Problem war, dass der Sand, der sich bis dahin schützend vor der Sylter Südspitze abgelagert hatte, durch diese Tetrapoden und die unterbrochene Strömung umgeleitet wurde. So kam es im Laufe der Jahrzehnte dazu, dass immer größere Teile der Hörnum-Odde im Meer verschwanden. Die Häuser der Urlauber, die heute zum Teil mehrere Millionen Euro wert sind, wurden zwar geschützt, allerdings zu Lasten der Natur. Vor einigen Jahren wurden daher die Tetrapoden an die Südspitze der Insel verlegt, wo sie heute auf immerhin 600 Metern die Hörnum-Odde vor der Brandung schützen. Wollten die Sylter nicht ihre gesamte Küste einmauern, mussten sie sich etwas anderes einfallen lassen. Unter Protest vieler Anwohner griffen sie in den Achtzigern die Idee der Sandvorspülungen auf.

Schrumpfen der Hörnum - Odde

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