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Zu Besuch in Warnemünde: Kreuzfahrtschiffe

ARCADIA

Die Arcadia ist ein britisches Kreuzfahrtschiff der Reederei P&O Cruises. Sie ist seit 2005 in Betrieb und fährt unter der Flagge der Bermudas mit Heimathafen in Hamilton. Das Schiff wurde in der italienischen Werft Fincantieri in Marghera (Venedig) gebaut. Den Bauauftrag erteilte ursprünglich die Holland-America Line, doch noch vor der Kiellegung wurde das bestellte Schiff an die Cunard Line verkauft, die es unter dem vorgesehenen Namen Queen Victoria weiterbauen ließ. Noch vor Fertigstellung wurde das Schiff an P&O Cruises weiterverkauft. Am 26. Mai 2004 schwamm das Schiff im Baudock auf und absolvierte im Dezember 2004 die ersten Testfahrten. Nach einer Bauzeit von 20 Monaten und etwa 200 Mio. Pfund Baukosten wurde das Schiff am 24. März 2005 ausgeliefert und am 12. April in Southampton von der zweifachen Olympiasiegerin Kelly Holmes auf den Namen Arcadia getauft. Die Jungfernkreuzfahrt führte ab dem 14. April 2005 von Southampton aus ins Mittelmeer. Vom 26. November bis 20. Dezember 2008 wurde die Arcadia bei der Lloyd Werft in Bremerhaven umgebaut. Dabei wurden unter anderem im Heckbereich 34 zusätzliche Kabinen eingerichtet. Somit stieg die Kapazität des Schiffes auf 2.016 Passagiere in 1.010 Kabinen.

AIDAdiva

Die AIDAdiva ist ein Kreuzfahrtschiff von Carnival Corporation & plc. Sie wird für Fahrten unter der speziell auf den deutschen Markt ausgerichteten Konzernmarke AIDA Cruises eingesetzt. Betrieben wird sie unter italienischer Flagge durch Costa Crociere in Genua. Sie ist das erste von sieben weitgehend baugleichen Schiffen der „Sphinx“-Klasse. Zum Zeitpunkt der Indienststellung war die AIDAdiva das größte Schiff der AIDA-Flotte. Nachdem Funktionstests und Maschinenerprobungen erfolgreich abgeschlossen worden waren, verließ die AIDAdiva am 4. März 2007 das überdachte Baudock und wurde an den Ausrüstungskai überführt, wo sie ausgebaut und schließlich fertiggestellt wurde. Die Überführung des Schiffes über die Ems nach Emden fand am 10. März 2007 statt. Am 11. März 2007 lief die AIDAdiva zu einer ersten Testfahrt in die südliche Nordsee aus. Im Rahmen der „AIDA Days“, die zwischen dem 18. und 22. April 2007 stattfanden, wurde die AIDAdiva im Hamburger Hafen getauft.

Bei einer Maschinenauslastung von 85 % verbraucht die AIDAdiva etwa 140 Tonnen Kraftstoff pro Tag. Zum Manövrieren in Häfen und bei geringen Geschwindigkeiten sind in Bug und Heck jeweils zwei Querstrahlsteueranlagen mit einer Leistung von je 2.300 kW (ca. 3.100 PS) bzw. 1.500 kW (ca. 2.040 PS) installiert. Über eine dynamische Positionierung ist das Schiff in der Lage, eine vorgegebene Position genau einzuhalten.

Die AIDAdiva verfügt über insgesamt 1.025 Passagierkabinen unterschiedlicher Kategorien, davon sind 666 Außenkabinen, der größte Teil davon hat einen Balkon. Unter den Außenkabinen befinden sich 18 Suiten, die im vorderen und hinteren Bereich der Decks 6–9 liegen. Sie bieten eine Fläche zwischen 24 und 44 Quadrat-metern und können mit bis zu vier Personen belegt werden. Elf Kabinen sind barrierefrei ausgebaut und bieten auf einer Grundfläche von bis zu 27,5 Quadratmetern Platz für maximal drei Personen.

Technische Daten der AIDAdiva

  • Taufe: 20. April 2007
  • Vermessung: 69.203 BRZ
  • Länge: 251,89 Meter
  • Breite: 32,2 Meter
  • Tiefgang: max. 7,3 Meter
  • Geschwindigkeit: max. 22,5 Knoten
  • Passagierkapazität: 2.500
  • Kabinen: 1.025
  • Decks: 11
  • Besatzung: 607

AIDAmar

Die AIDAmar ist ein Kreuzfahrtschiff des Weltmarktführers für Kreuzfahrten, der britisch-amerikanischen Carnival Corporation & plc. Sie wird für Fahrten unter der speziell auf den deutschen Markt ausgerichteten Konzernmarke AIDA Cruises eingesetzt. Betrieben wird sie unter italienischer Flagge durch Costa Crociere S.p.A. in Genua, unter deren Namen der Carnival-Konzern sein operatives Geschäft mit den Marken AIDA Cruises und Costa Kreuzfahrten zusammengefasst hat. Sie wurde auf der Meyer Werft in Papenburg als dritte Einheit der modifizierten Sphinx-Klasse gebaut und ist seit Mai 2012 im Dienst. Am Abend des 12. April 2012 begann die Überführung der AIDAmar über die Ems von Papenburg nach Emden, wo sie am frühen Morgen eintraf. Bei der Taufe der AIDAmar am 12. Mai 2012 in Hamburg waren auch die AIDAsol, die AIDAblu und die AIDAluna vor Ort. Die Schiffe bildeten im Bereich der Hafencity eine Sternformation, fuhren dann hintereinander, die AIDAsol voraus, die AIDAluna zum Schluss, zum Fischmarkt, wo sie während einer Lichtinszenierung auf die AIDAmar trafen. Die Jungfernfahrt startete am 12. Mai 2012, direkt nach der Schiffstaufe, und führte über Belgien, Frankreich, England, Schottland, Norwegen und Schweden. Die Kabinen, Decksgrundrisse und die Ausstattung der AIDAmar orientieren sich an den bisher realisierten Schiffen der modifizierten „Sphinx“-Klasse. Neben den sieben Restaurants verfügt auch die AIDAmar über eine Bordbrauerei. Neuheit auf der AIDAmar sind die 42-Zoll-LED-Flachbildschirme, die die Innenkabine zur Panoramakabine machen. Durch sie ist der Blick auf das Meer möglich.

Technische Daten der AIDAmar

  • Taufe: 12. Mai 2012
  • Bauwerft: Meyer Werft GmbH
  • Vermessung: 71.100 BRZ
  • Länge: 252 Meter
  • Breite: 32,2 Meter
  • Tiefgang: max. 7,2 Meter
  • Geschwindigkeit: 20 Knoten
  • Antrieb: Diesel elektronisch
  • Fahrmotor: 24.800 kW
  • Passagierkapazität: ca. 2.500
  • Anzahl der Kabinen: 1.097
  • Decks: 14
  • Besatzung: 611

AMADEA

Die Amadea ist ein Kreuzfahrtschiff, das 1991 als Asuka für NYK Cruises in Japan gebaut wurde und jetzt für Phoenix Reisen fährt.

Sie ist 193 m lang, 24,7 m breit und mit 29.008 BRZ vermessen. Der Tiefgang beträgt 6,5 m. Ausgestattet ist das Schiff mit 604 Betten in 317 Kabinen, davon 122 mit Balkon. Die Besatzung besteht aus ca. 250 Personen. Nachdem das Schiff von 1991 bis 2006 für die NYK Cruises gefahren war, übernahm Phoenix Reisen aus Bonn das Schiff im Jahr 2006 und taufte es in Amadea um. Am 12. März 2006 begann seine erste Fahrt für Phoenix Reisen ab Yokohama. Seit 2015 ist die Amadea neuer Drehort der ZDF-Serie "Das Traumschiff".

 

Technische Daten der Amadea

  • Indienststellung: 24. Dezember 1991
  • Vermessung: 29.008 BRZ
  • Länge: 193 Meter
  • Breite: 25 Meter
  • Tiefgang: max. 6,50 Meter
  • Geschwindigkeit: 15 bis 18 Knoten
  • Antrieb: Mitsubishi MAN 2 x 11.700 PS
  • Passagierkapazität: 604
  • Anzahl der Kabinen: 317
  • Decks: 8
  • Besatzung: 250

Celebrity SILHOUETTE

Die Celebrity Silhouette wurde im Auftrag der Reederei Celebrity Cruises auf der Meyer Werft in Papenburg gebaut und Sommer 2011 fertiggestellt. Am 29. Januar 2011 verließ das Schiff erstmals das Baudock, da es zur Montage des Bugs neu im Baudock positioniert werden musste. Die im Juni 2011 ausgedockte Celebrity Silhouette zählt zur Solstice-Klasse und wurde am 30. Juni und 1. Juli 2011 über die Ems nach Eemshaven überführt, dazu wurde die Ems ab Mittag des 30. Juni aufgestaut. Am 18. Juli übernahm Celebrity Cruises offiziell ihren neuen Luxusliner und überführte diesen nach Hamburg, wo das Schiff am 21. Juli 2011 getauft wurde. Nach der Taufe brach die Celebrity Silhouette noch am selben Tag zu einer 2-Nächte Einführungsfahrt für geladene Gäste auf. Am 23. Juli 2011 begann in Hamburg die offizielle Jungfernfahrt der Celebrity Silhouette, die das Schiff nach Civitavecchia bei Rom führte. Die Celebrity Silhouette ist rund 315 Meter lang, 36,80 Meter breit und hat einen Tiefgang von maximal acht Metern. Das Schiff ist mit 122.210 BRZ vermessen. Von den 17 Decks des Schiffes sind 13 Passagierdecks, die den maximal 2886 Passagieren zur Verfügung stehen. Es sind 1443 Kabinen vorhanden.

COSTA FAVOLOSA

Die Costa Favolosa ist eine schwimmende Stadt, die eine breite Palette an Unterhaltungsangeboten bieten kann. Sie wurde im Sommer 2011 in Dienst gestellt und gehört zu den größten Schiffen von Costa Kreuzfahrten. Auf 12 Decks wird den Passagieren jede Menge Spaß, Unterhaltung und Komfort geboten. Auf 290 Metern Länge ist Platz für maximal 3800 Passagiere. Insgesamt befinden sich 1508 Kabinen an Bord. Davon 594 mit privatem Balkon. Die Kabinen auf der Costa Favolosa sind modern und komfortabel eingerichtet und recht geräumig. Die Innenkabinen sind 14 Quadratmeter, die Außen- und Balkonkabinen 16 Quadratmeter groß. Die Suiten überzeugen mit 20-36 Quadratmetern.

MARINA

Das Kreuzfahrtschiff MARINA wurde am 19. Januar 2011 von der Werft Fincantieri Sestri Ponente in Genua (Italien) an den US-amerikanischen Seereiseveranstalter Oceania Cruises abgeliefert und mit Heimathafen Majuro (Marshallinseln) registriert. Am 05. Februar 2011 wurde das Schiff getauft; Taufpatin war die US-amerikanische Moderatorin Mary Hart. Vom 22. Januar bis zum 04. Februar 2011 erfolgte die Jungfernfahrt von Barcelona (Spanien) nach Malaga (Spanien), Casablanca (Marokko), Teneriffa auf den Kanarischen Inseln (Spanien) und Miami, FL (USA) für den US-amerikanischen Seereiseveranstalter Oceania Cruises.Wer mit der MS Marina reist, setzt vor allem auf eine erstklassige Küche, einen unvergleichbar individuellen und aufmerksamen Service sowie das Kennenlernen von Sehenswürdigkeiten und Kulturen der besuchten Länder. An Bord erleben Gäste ein luxuriöses Interieur in warmen Farben mit beliebten Design-Elementen und eleganten Ausstattungsmerkmalen. So erfährt das Schiff durch das Arrangement von dunklem Holz, italienischem Marmor, glänzendem Granit, feinsten Teppichen und weichstem Leder seine individuelle Note und vermittelt dadurch eine behagliche und persönliche Atmosphäre. Die MS Marina bietet auf ihren 11 Gästedecks Platz für 1.250 Passagiere, die in 629 Kabinen und Suiten einzigartigen Komfort genießen.

MSC SINFONIA

Die MSC Sinfonia ist ein Kreuzfahrtschiff der Reederei MSC Kreuzfahrten. Das Schiff wurde 2002 im Auftrag der italienische Reederei Festival Cruises auf der Werft Chantiers de l’Atlantique in Saint-Nazaire gebaut. Es wurde unter dem Namen European Stars in Dienst gestellt und ebenso wie ihr 2001 gebautes Schwesterschiff European Vision (jetzt MSC Armonia) bis zum Konkurs der Reederei im Jahr 2004 betrieben. Weitere bauähnliche Schiffe sind die MSC Lirica und MSC Opera sowie die kürzere Costa neoRiviera von Costa Crociere, die ebenfalls für Festival Cruises, unter dem Namen Mistral gebaut wurde. Die European Stars bot 1.554 Passagieren in 777 Kabinen Platz. Am 16. Juli 2004 übernahm die italienische Reederei MSC das Schiff und taufte es auf seinen heutigen Namen MSC Sinfonia. Die MSC Sinfonia wird hauptsächlich für Kreuzfahrten im Mittelmeer, aber auch nach Südamerika eingesetzt. Vom 12. Januar 2015 bis zum 25. März 2015 wurde die MSC Sinfonia durch die italienische Werft Fincantieri in Palermo auf 275 m verlängert und mit modernerer Technik und neuen Möglichkeiten zur Unterhaltung der Gäste ausgestattet. Im Rahmen des sogenannten „Renaissance-Programms“ der Reederei wird dabei sowohl bei ihr, als auch bei allen anderen Schiffe der Lirica-Klasse, die maximal zulässige Passagierzahl durch etwa 200 zusätzliche Kabinen auf 2680 angehoben.

SERENADE of the SEAS

Die Serenade of the Seas ist ein Kreuzfahrtschiff von Royal Caribbean International. Sie ist das dritte Schiff der Radiance-Klasse. Das Schiff wurde auf der Meyer-Werft in Papenburg gebaut. Die Kiellegung des Schiffes fand am 26. September 2001 statt. Ausgedockt wurde es am 20. Juni 2003. Das Schiff wurde am 12. Juli 2003 von Papenburg nach Eemshaven überführt. Da durch das 2002 in Betrieb genommene Emssperrwerk die Ems oberhalb des Sperrwerkes angestaut worden war, konnte das Schiff die Strecke ohne den bis dahin üblichen Zwischenstopp in Leer zurücklegen. Die Ablieferung an den Auftraggeber erfolgte am 30. Juli 2003. Getauft wurde das Schiff am 22. August 2003 in New York. Taufpatin war Whoopi Goldberg. Das Schiff verfügt über insgesamt 1.055 Passagierkabinen, davon 817 Außen- und 238 Innenkabinen.

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