Große Hafenrundfahrt mit der Kleinen Erna (September 2020)

Ein Besuch der Hansestadt Hamburg ist ohne eine Rundfahrt durch den Welthafen undenkbar. Keine andere Stadt in Europa hat mehr Brücken als Hamburg, nicht einmal Venedig. In der Hansestadt führen rund 2.400 Bauwerke über Wasser, Fleete, Kanäle und Hafenbecken. Touren durch die Speicherstadt sind abhängig vom Wasserstand. Bei Hoch- und Niedrigwasserstand ist das Durchfahren der Fleete nicht möglich.

Start an den Landungsbrücken St. Pauli, vorbei am alten Elbtunnel, dem Fischmarkt mit russischem U-Boot, vorbei an der Großwerft Blohm & Voss zum Containerterminal Tollerort, Dockland & Cruise Center Altona ging es zunächst wegen eines Zwischenfalls an Bord wieder zurück zu den Landungsbrücken, wo der Rettungswagen bereits wartete. Neustart wie oben beschrieben, weiter zum Elbstrand Neumühlen, Containerterminals Waltershof, durch die Stromsperrschleuse Rugenbergener Schleuse, vorbei an der Köhlbrandbrücke zum Massengutumschlag, dem Tanklager, der Rethe Hubbrücke, Reiherstieg, Norderwerft zum Hansahafen mit dem Großsegler „Peking“ und der „MS Bleichen“ Richtung Elbphilharmonie, vorbei an der „CAP SAN DIEGO“ und dem Großsegler „Rickmer Rickmers“ zurück zu den St. Pauli Landungsbrücken. Eine Fahrt durch die Fleete war auf Grund des Niedrigwassers nicht möglich.

 

Die Fahrtzeit beträgt im Normalfall 2 Stunden, wegen des Zwischenfalls an Bord und der unerwarteten Schließung einer Schleuse in diesem Fall fast 3 Stunden. Anschließend Rückfahrt zum Hotel am Elbufer mit der HADAG 62 über Altona (Fischmarkt), Dockland (Fischereihafen), Neumühlen/Övelgönne, Bubendey-Ufer nach Finkenwerder.

Die "KEHRWIEDER" am Steg Fischmarkt, Auktionshalle
"Scholle" am Fischmarkt Hamburg

▲ Die Hamburger Stadtentwässerung (HSE) ist ein Unternehmen der Abwasserwirtschaft. Es sammelt Abwasser Hamburgs in unterirdischen Kanälen (in Hamburg auch Siele genannt) und leitet es zur Reinigung zum Klärwerksverbund Köhlbrandhöft/Dradenau. Im Jahresdurchschnitt sind dies täglich rund 410.000 Kubikmeter.

Rückblick 2015
Wohn- und Geschäftshäuser am Altonaer Fischmarkt
Container-Terminal

▲ Das Augustinum Hamburg liegt am Rand des Hafengebiets in exponierter Lage direkt am Elbufer. An dieser Stelle markierte bis in die 1990er-Jahre das Union-Kühlhaus die Einfahrt nach Hamburg. Wo früher Überseefrachter be- und entladen wurden, steht heute ein modernes Gebäude, das mit seiner Backsteinfassade und der spektakulären Glaskuppel an das frühere Kühlhaus erinnert. Der Museumshafen Oevelgönne und der Elbstrand liegen unmittelbar neben dem Haus. Direkt vor der Haustür lädt der malerische Elbuferweg zum Radfahren und Flanieren ein, vorbei an romantischen Kapitäns- und Lotsenhäuschen.

Zu Wasser und zu Land ist das Augustinum gleichermaßen gut erreichbar: Am nahe gelegenen Anleger Neumühlen machen die Fähren des Hamburger Verkehrsverbundes zwischen Hafencity und Finkenwerder fest. Der Bus fährt in zehn Minuten zum Bahnhof Altona, die Hamburger Innenstadt ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nur 20 Minuten entfernt.

Eisbrecher "Stettin" im Museumshafen Oevelgönne

▲ Werftzeit Frühjahr 2020

Im Frühjahr 2020 war es soweit, die ► STETTIN ist in der Werft. Es musste mal wieder 'Klasse' *(s.u.) gemacht werden. Des Weiteren waren einige notwendige  Reparaturen zu machen, und der Schaden von der Kollision in Rostock musste behoben werden.

Am 22. Juni 2020 kam der Eisbrecher an seinen Liegeplatz in Neumühlen zurück. Zwei Schlepper der Fa. Lührs zogen die 'Old Lady' vom Werftliegeplatz der Norderwerft nach Hause. Von dem Schaden aus Rostock war nichts mehr zu sehen. Im Bereich der Beschädigung wurde eine neue Platte eingepasst, alte Spanten entfernt und neue eingesetzt. Es wurde geschraubt, genietet und gemalt und auch der Kohlebunker neu konserviert. Der Propeller wurde vom Wellenende runter genommen, weil das Wellenende auf Beschädigungen geprüft wurde. Die Ankerketten werden komplett ausgefahren damit auch sie wie die Welle neu konserviert werden konnten. 

 

Auf dem nächsten Foto (Archivbild aus 2019) sind die Spuren der Kollision nue deutlich sichtbar:

Spuren der Kollision (Archivbild von 2019)

*  Klassifikationsgesellschaften legen Sicherheitsstandards für Schiffe fest und überwachen deren Einhaltung beim Bau und während des Betriebes. Die Klassifizierung erfolgt nach Fahrtgebieten und für besondere Fahrtbedingungen, z. B. „Küstenfahrt“ für das Fahrtgebiet und „Eisklasse“ für die Eistauglichkeit eines Schiffes. Die Klassifizierung ist regelmäßig zu überprüfen, die Überprüfung wird auch „Klasse machen“ genannt. Schiffe, die ihre Klasse nicht mehr bestätigen können, verlieren ihre Betriebsgenehmigung. Klassifizierungsgesellschaften sind große, international operierende Unternehmen, das deutsche Unternehmen ist der Germanische Lloyd.

Eisbrecher "Stettin" im Museumshafen Oevelgönne

▲ Schneidkopfsaugbagger „Fernão de Magalhães“ erstmals im Einsatz zur Fahrrinnenanpassung

Die Fahrrinnenanpassung der Elbe befindet sich 2020 im Bereich Hamburg auf der Zielgeraden. Im letzten Arbeitsschritt nahm der sogenannte Schneidkopfsaugbagger „Fernão de Magalhães“ verbleibende Arbeiten am Profil des Elbgrunds in Angriff. Ein Baggerschiff dieses Typs kam damit erstmalig in Hamburg zum Einsatz. Bisher arbeitete die „Fernão de Magalhães“ der beauftragten Wasserbaufirma Jan de Nul unter anderem am Ausbau des Panamakanals. Der Spezialbagger war bis Ende September 2020 im Einsatz sein. Die gesamte Fahrrinnenanpassung zwischen Nordsee und den Hamburger Hafen wird wie geplant 2021 abgeschlossen werden.

▲ Vom Panamakanal an die Elbe: Mit dem Schneidkopfsaugbagger »Fernão de Magalhães« wird die Elbverteifung auf Hamburger Gebiet vollendet.

 

Schwimmende Bagger werden zur Instandhaltung des Flussbettes und der Hafenbecken eingesetzt. Sedimente, die sich am Grund ablagern müssen regelmäßig entfernt werden, um eine bestimmte Wassertiefe für die Schifffahrt sicherzustellen. Saugbagger haben die früher üblichen Eimerkettenbagger weitestgehend abgelöst.

Container Terminal Tollerort
Wenig Tiefgang und höchste Eisklasse: Die "Hanseatic Nature" von Hapag-Lloyd bietet rund 200 Passagieren Platz
Altonaer Fischauktionshalle

▲ Einst haben hier die anlandenden Fischer ihren Fang angeboten. Heute bietet diese historische Halle im Herzen des Hamburger Hafens Raum für vielerlei Veranstaltung! Ob Firmenfeierlichkeit, Bankett oder Gala-Abend, Messe oder Produktpräsentation – was auch immer man plant: In diesem einmaligen Ambiente am Puls der Elbe macht die Altonaer Fischauktionshalle Veranstaltungen garantiert zum unvergesslichen Erlebnis für die Gäste.

St. Pauli Hafenstraße

▲ St. Pauli Hafenstraße: Kulturelle Straße mit Vergangenheit

Zwischen dem St. Pauli Fischmarkt und den Landungsbrücken verläuft die Hafenstraße mit bewegter Historie. Nur schwer vorstellbar sind heutzutage die bürgerkriegsähnlichen Zustände aus den 1980er Jahren. 

St. Pauli Hafenstraße
StrandPauli und freedom

▲ "Jubilee" im Refit bei Blohm+Voss

Die zur Lürssen-Gruppe gehörende Werft rüstete die Yacht für den neuen Eigner um.

Die „Jubilee“ ist die größte je in Holland gebaute Motoryacht mit den Ausmaßen von 110 Metern Länge und 16,4 Metern Breite. (4523 Gross Tons) Die nach PYC-Regularien gefertigte "Jubilee" bietet in 15 großzügigen Suiten Unterkunft für 31 Gäste. Dem Eigner steht sein eigenes Deck zur Verfügung. 45 Crewmitglieder bewohnen 26 Kabinen auf dem Unterdeck. Zur Ausstattung gehören ein zertifiziertes Helipad auf dem Vordeck sowie ein Swimming-Pool im Heck; der Eigner wünschte sich zudem ein Aquarium sowie einem Beach Club mit Spa-Bereich. Zwei MTU-Aggregate mit je 3600 Kilowatt Leistung beschleunigen „Jubilee" auf maximal 18,5 Knoten, die Reisegeschwindigkeit beträgt 14 Knoten.

"Jubilee" im Refit bei Blohm+Voss
Altes Lotsenhaus, heute Bürogebäude der Blohm & Voss - Werft, Hamburg-Steinwerder

▲ Das 1902 für die Hamburger Hafenlotsen erbaute Gebäude mit seinem runden Turm bildet die prägnante Westspitze des Werftgeländes. Im Jahr 1925 sind die Hamburger Hafenlotsen an ihren jetzigen Standort am Seemannshöft umgezogen. Seitdem wird das Gebäude von Blohm+Voss für Büros und Repräsentationszwecke genutzt. 2005 ist das denkmalgeschützte Gebäude aufwändig restauriert und instandgesetzt worden.

Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
Container Terminal Tollerort
EMR Deutschland Beteiligungsgesellschaft mbH im Roßhafen
Hachmannbrücke und Howaldtbrücke am Roßkanal

Durch den Roßhafen und Roßkanal geht es parallel zur Kohlbrandbrücke weiter. 

Köhlbrandbrücke: Abriß? Neubau oder Tunnel? Man wird sehen.
Stromsperrschleuse Rugenbergener Schleuse
Köhlbrandbrücke
Sandaufhafen
ADM Hamburg Aktiengesellschaft

Die ADM Hamburg Aktiengesellschaft gehört zur Archer Daniels Midland Company (NYSE: ADM), einem der größten Verarbeiter landwirtschaftlicher Rohstoffe weltweit. Täglich tragen die 30.000 Mitarbeiter/innen von ADM mit Headquarter in den USA (Decatur/Illinois) dazu bei, die (Ernährungs-) Bedürfnisse einer wachsenden Welt zu befriedigen. In mehr als 265 Verarbeitungs- und Fertigungsstätten veredelt ADM Mais, ölhaltige Saaten, Weizen und Kakao zu Nahrungsmitteln, Tierfutter-, Chemie- und erneuerbaren Energieprodukten. Darüber hinaus betreibt ADM eines der in der Welt führenden Erzeugungs- und Transportnetzwerke, das Pflanzenproduktion und Märkte in über 75 Ländern optimal verbindet. In Hamburg werden Sojabohnen und Rapssaat zu Speiseöl, Futterschrot und Biodiesel verarbeitet.

Eisenerztransporter Hubertus Oldendorff

In der Nacht vom 13 auf 14.09.2020 kamen gleich 2 BULKER von der Reederei Oldendorff zum Hansaport, und zwar der Panmaxer Theodor Oldendorff ( 229 x 32 Meter ) um 23.30 Uhr mit einer Ladung Erz aus Port Cartier, bestimmt für Platz 2 und mit dem Hochwasser um 01.50 Uhr der Cape-Sizer Hubertus Oldendorff (300 x 50 Meter) für Platz 3 ebenfalls mit einer Ladung Erz aus Saldanha.

Bei Ebbe werden die Aalfangreusen im Hafen freigelegt
Rugenberger Schleuse
Rugenberger Schleuse
Rugenberger Schleuse
Rugenberger Schleuse
Rugenberger Schleuse
Rugenberger Schleuse
Rugenberger Hafen
Rugenberger Hafen
Rugenberger Hafen

▲ Unter Altenwerder - und Waltershofer Damm geht es in den Walterhofer Hafen. Hier liegt das Containerschiff "Eugen Maersk".

Die Kranalgen an steuerbord gehören zum Burchardkai.
Eugen Maersk

IMO: 9321550
Schiffstyp: Containerschiff
Baujahr: 2008
BRZ: 170794
DWT: 158200 t
Container: 15550 TEU
Länge: 397.00 m
Breite: 56.40 m
Tiefgang: 16.00 m
Maschinenleistung: 98080 KW
Geschwindigkeit: 25.00 kn

Container Terminal Tollerort (CTT)

▲ Der HHLA Container Terminal Tollerort glänzt mit einer kompakten und flexiblen Anlage. Van-Carrier mit umweltfreundlichem Antrieb stapeln die Stahlboxen in vier Lagen und sorgen für eine effiziente Flächennutzung, die durch den Umbau des Terminals optimiert wird. Verfüllte Hafenbecken sind für weitere Lagerfächen erschlossen worden. Mit neuen Containerbrücken wird die Wasserseite fit gemacht für die Abfertigung der größten Containerschiffe.

VERA Klärschlammverbrennung GmbH
Kanalschäden
Kanalschäden
Taucher Knoth

▲ Vom 100 t Schwimmkran „WAL“ TK10 bis zum Arbeitsschiff „TK1“: Taucherarbeiten aller Art sind die Keimzelle des Unternehmens. Unterwasserarbeiten werden mit moderner, zertifizierter Technik ausgeführt. Seit 2005 werden sie in der Kampfmittelbergung auf Wasserflächen engagiert und sind hierfür durch den Kampfmittelräumdienst Hamburg zugelassen.

Ausgemusterter Greifer eines Schwimmkrans
MS PLATO (88m) löscht Splitt aus dem norwegischen Jelsa
Leuchtturm Ellerholzhafen
Container Terminal Tollerort

▲ Die Rheinland-Pfalz (F 225) ist eine im Bau befindliche Fregatte der Deutschen Marine und die vierte Einheit der Baden-Württemberg-Klasse, auch F125-Klasse genannt. Hier liegt sie im Trockendock bei Blohm + Voss. Das nach dem Bundesland Rheinland-Pfalz benannte Kriegsschiff ist, nach der 2013 außer Dienst gestellten Fregatte Rheinland-Pfalz (F 209) der Bremen-Klasse, die zweite Einheit dieses Namens in einer deutschen Marine.

▲ Der Alte Elbtunnel Hamburgs, oder auch damals „St. Pauli Elbtunnel” genannt, ist ein weiteres Highlight und ein bewundernswertes Stück Hamburger Geschichte, welches Hamburger und Touristen einmal betreten haben müssen. Nach achteinhalb Jahren Sanierungszeit ist nun auch die Oströhre des Alten Elbtunnels wieder zugänglich. Der Alte Elbtunnel ist nicht nur ein Verkehrsweg zwischen Landungsbrücken und Steinweder, sondern auch eine ingenieurtechnische Meisterleistung.

Empire Riverside Hotel und DWI-Turm
St. Michaelis Kirche: Der MICHEL
HMS Sutherland (F81) der britischen Royal Navy
HMS Sutherland (F81) der britischen Royal Navy
Elbphilharmonie
Kehrwieder-Sputze und Sandtorkai (Columbushaus)
Plaza
Michel, Gruner + Jahr
Turmspitzen: Michel und Heinrich-Hertz-Turm
Grasbrookhafen
Baustelle mit Marco-Polo-Tauer und Unilevergebäude
Baustelle mit Marco-Polo-Tauer und Unilevergebäude
Baustelle mit Lighthouse Zero
Baustelle mit Marco-Polo-Tauer und Unilevergebäude
Hamburg Cruise Center HafenCity: Seit Ende Oktober 2020 wird das Terminal 2 des Cruise Centers HafenCity zurückgebaut. Terminal 1 bleibt indes bis 2021 erhalten.

Das 2006 errichtete temporäre Terminal 2 in der HafenCity wird zurückgebaut. Es macht Platz für die Anfang 2017 begonnenen Bauarbeiten am südlichen Überseequartier, in deren Zuge bis 2021 auch ein neues vertikal integriertes Kreuzfahrtterminal entsteht. Terminal 1 bleibt bis dahin in allen Funktionen erhalten und ist weiterhin die zentrale innerstädtische Anlaufstelle für Kreuzfahrtschiffe in Hamburg

Für die Anfang 2017 beginnenden Bauarbeiten im südlichen Überseequartier wird das Terminal 2 des Cruise Centers HafenCity seit Ende Oktober zurückgebaut. Terminal 1 bleibt indes in allen Funktionen bis 2021 erhalten und ist weiterhin die zentrale innerstädtische Anlaufstelle für Kreuzfahrtschiffe in Hamburg. Am Baakenhafen befindet sich zudem weiterhin ein zusätzlicher Liegeplatz, der nach Bedarf genutzt werden kann. Das entlastet ggf. den regen Passagierverkehr an Terminal 1.

Die beiden Kreuzfahrtterminals in der HafenCity wurden von vornherein als temporäre Gebäude angelegt. Dass sie der Errichtung eines endgültigen Cruise Centers weichen werden, war von Beginn an geplant. Vierzig aufeinandergesetzte Übersee-Container bilden die Außenwände von Terminal 1. Terminal 2 wurde in Leichtbauweise mit einer Stahlkonstruktion fertig gestellt. Die Errichtung dauerte 2006 nur 8 Wochen. Seitdem wurde dort nicht nur Gepäck abgefertigt, es wurden auch Doppelanläufe organisiert. Insgesamt 1,6 Millionen Menschen passierten bis Ende 2015 beide Terminals bei 826 Schiffsanläufen.

Am südlichen Überseequartier entsteht bis 2021 ein viergeschossiges vertikal integriertes Terminal. An den zwei Liegestellen des neuen Terminals können bis zu 3.600 Passagiere gleichzeitig abgefertigt werden.

Stiftung Hamburg Maritim

▲ Historischer Stückgutfrachter MS Bleichen

Das einzigartige, original erhaltene Zeugnis der maritimen Geschichte wurde vor der Abwrackwerft gerettet und liegt regulär am Schuppen 50, beim Hafenmuseum Hamburg. Bis Ende Februar 2016 lag die ► MS Bleichen fünf Monate zu umfangreichen Restaurierungs-Arbeiten in der Hamburger Norderwerft.

▲Das ► Dampfschiff Schaarhörn wurde 1908 auf der Hamburg-Steinwärder Schiffswerft und Maschinenfabrik als "Peildampfer" gebaut und bei der Baudeputation des Senates der Stadt Hamburgin Dienst gestellt. Die Schaarhörn ist Eigentum der Stiftung Hamburg Maritim und kann gechartert werden.

▲ Museumsschiff Peking: „De Hamborger Veermaster“ ist zurück

Der Hamburger Hafen ist um eine Schönheit reicher. Neben der Rickmer Rickmers, der Cap San Diego und der MS Bleichen soll das Segelschiff Peking als viertes großes Museumsschiff im Hafen festmachen. Die Peking ist nach über 70 Jahren zurück in ihrem Heimathafen und soll zum Wahrzeichen des neuen Deutschen Hafenmuseums werden.

Restaurierung abgeschlossen

Die Peters Werft in Wewelsfleth hat die Restaurierung der Peking abgeschlossen und die Stiftung Hamburg Maritim, die mit der Organisation der Restaurierung beauftragt war, konnte den historischen Viermaster an die Stiftung Historische Museen Hamburg übergeben. In den vergangenen drei Jahren wurden in der Werft Rumpf und Rigg des Frachtseglers fachgerecht restauriert. Das Schiff mit seinen imposanten über 50 Meter hohen gelben Masten erstrahlt nun wieder in den Reedereifarben Schwarz (Rumpf über der Wasserlinie), Weiß (Wasserlinie) und Rot (Unterwasserschiff). In den kommenden Monaten folgen noch weitere Ausrüstungsmaßnahmen, um die Peking für ihren künftigen Einsatz als größtes Objekt des zukünftigen Deutschen Hafenmuseums vorzubereiten. 

Peking wurde in Wewelsfleth restauriert 

Zunächst wurde der Viermaster unter Verantwortung der Stiftung Hamburg Maritim in der Peters Werft restauriert. Die schleswig-holsteinische Werft in der Nähe von Glückstadt hatte sich im Wettbewerb um die Instandsetzung des Schiffes unter anderem gegen das Hamburger Traditionsunternehmen Blohm+Voss durchgesetzt, wo die Peking zu Beginn des 20. Jahrhundert vom Stapel gelaufen war. Die Peters Werft hatte einen schwierigen Patienten zu versorgen, die To-Do-Liste für die Restaurierung bestand aus rund 300 Seiten. Bei den ersten Untersuchungen des Rumpfes durch Probebohrungen und mit Hilfe von Ultraschall fiel jedoch auf, dass das Schiff nicht in einem so schlechten Zustand wie gedacht war. Vor den Untersuchungen gab es die Befürchtung, dass das komplette Unterwasserschiff abgetrennt und durch einen Neubau ersetzt werden musste. Es zeigte sich jedoch, dass das Material am Stahlrumpf noch 11 bis 14 Millimeter dick war. So konnte der Originalrumpf erhalten werden, was zum musealen Charakter des Schiffes beiträgt. Bei den Restaurierungsarbeiten konnten die Spanten des Schiffes weitestgehend erhalten bleiben. Zur Verstärkung mussten lediglich Stahlplatten auf die Spanten geschweißt werden. Und dann wurde noch eine sensationelle Entdeckung gemacht! Im Beton-Ballast, den das Schiff wohl seit den 1960er-Jahren mit sich rumträgt, wurden auch Metallteile gefunden. Diese sollten für zusätzliches Gewicht im Beton sorgen. Dafür wurden nicht irgendwelche Teile genommen, sondern gusseiserne Teile aus dem Schiff, wie zum Beispiel verzierte Tischbeine des ehemaligen Kapitänstisches. Der Fund ist so bedeutsam, da er Hinweise auf den Originalzustand des Schiffes gibt, der dann im Laufe der Restaurierung wieder hergestellt wurde.

Umsteigen in die HADAG-Fähre 62 nach Finkenwerder

Häuser der berühmt-berüchtigten Hafenstraße in HH-St. Pauli
Restaurant mit Elbterrasse im Elbspeicher

▲ Köhlbrandtreppe

Die historische und unter Denkmalschutz stehende Köhlbrandtreppe am Elbhang, an der Carsten-Rehder-Straße, ist nach über einem Jahr Bauzeit ab dem 12. Juni 2020 wieder zugängig. Die Köhlbrandtreppe (1889) hat als Verbindung des ehemaligen Holzhafens mit der Palmaille eine besondere Bedeutung für Altona. Laut Hermann Hipp inszeniert sie „den Übergang von der Wohnstadt zur Arbeitswelt des Hafens, gesiegelt mit den Wappen von Preußen und Altona im Tympanon der Brunnennische, die wohl nur symbolisch zur Erfrischung und Reinigung der Arbeiter vor der Rückkehr in die Stadt diente, wenn diese ihre Dienste für Merkur und Neptun (dargestellt in den Medaillons der Wandflächen) verrichtet hatten.“ Die Stiftung Denkmalpflege Hamburg förderte die denkmalgerechte Restaurierung der Geländer an der historischen Treppenanlage.

▲ RÜCKBLICK 2016 und 2019: Denkmalgeschützte Köhlbrandtreppe direkt am legendären "Schellfischposten" bei der Restaurierung

Semanns-Mission und alte Hafenkräne (Museumsstücke)
Historische Hafenkräne an der Grossen Elbstraße

▲ Der Kristall Tower ist ein 2011 errichtetes Hochhaus in der Freien und Hansestadt Hamburg. Entworfen wurde der Twintower in der Großen Elbstraße von Kees Christiaanse. Das 72 Meter hohe Gebäude mit 17 beziehungsweise 20 Etagen umfasst 37 Wohnungen. Sein Name nimmt Bezug auf das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes.

 

Als Diamant in Hamburgs Perlenkette bietet der Kristall exklusive Eigentumswohnungen mit Hafen- und Stadtpanorama. Diese einzigartige Wohnimmobilie ermöglicht Lebensqualität auf höchstem Niveau. Jede Wohnung verfügt über einen großzügigen Außenbereich – Balkon oder Terrasse. Die Grundrisse und die öffentlichen Bereiche des Gebäudes wurden von dem italienischen Stararchitekten Antonio Citterio geplant. Ein weitläufiges Foyer mit Doorman-Service, außenliegende Glaslifte und Tiefgaragenplätze bieten ein Maximum an gehobener Lebensart.

Dockland Office Building

▲ Das Dockland ist ein gigantisches Bürohaus aus Glas und Stahl auf einem festem Sockel direkt an der Elbe. Durch die bugförmige Auskragung um 24° entsteht in der Gesamtansicht der Eindruck eines Schiffes. Damit ist das Dockland eines der spektakulärsten Hamburger Kontorhäuser.

Die Projektidee entstand 1995 und wurde entworfen vom deutschen Architekturbüro BRT, das 1991 von Jens Bothe, Kai Richter und Hadi Teherani gegründet wurde. Der Baubeginn war Ende 2002, und die Fertigstellung folgte im Herbst 2005. Die Gebäudekosten beliefen sich auf rund 30 Mio. Euro. Besonderheit beim Aufbau war das Grundstück, das zum größten Teil auf der Wasserfläche ist und das speziell für den Bau aufgeschüttet werden musste. Das Bauwerk besitzt auf der Landseite eine Treppe aus Holz und Glas mit 140 Stufen, die zur öffentlichen Aussichtsplattform mit 480 m² führt und Einsicht in das Gebäude bietet. Außerdem besitzt es einen eigenen Fähranleger der Hapag-Hafenfähre und gehört somit zum Fährenbetrieb. Im Sockel befinden sich 24 Parkplätze und im Freien weitere 55 Stellplätze. Das Gebäude ist etwa 132 m lang, 29 m (über Land) hoch und 40 m (ab Wasserspiegel mit Staffelgeschoss und Radar) hoch. Das Dockland wurde 2005 mit dem Architekturpreis "Leaf Award" in der Kategorie "Best Structural Design" ausgezeichnet.

Der Leitdamm mit Radarstation am ehemaligen Fischereihafen in Altona.
Historischer Altonaer Kaispeicher
Historische Altonaer Kaispeicher
Hafenschlepper an der Neuen Schlepperbrücke
Hafenschlepper an der Neuen Schlepperbrücke
Hafenschlepper an der Neuen Schlepperbrücke
Hafenschlepper an der Neuen Schlepperbrücke
Hafenschlepper an der Neuen Schlepperbrücke
Hafenschlepper an der Neuen Schlepperbrücke
Hafenschlepper an der Neuen Schlepperbrücke
Hafenschlepper an der Neuen Schlepperbrücke
Neumühlen: Schlepper-Einsatzzentrale und Polderbebauung Neumühlen
Museumshafen Hamburg-Oevelgönne am Anleger HH-Neumühlen
Museumshafen Hamburg-Oevelgönne am Anleger HH-Neumühlen
Elbstrand Neumühlen, Oevelgönne - Hamburg-Othmarschen
Elbstrand Neumühlen, Oevelgönne - Hamburg-Othmarschen
Elbstrand Neumühlen, Oevelgönne - Hamburg-Othmarschen
Elbstrand Neumühlen, Oevelgönne - Hamburg-Othmarschen
Elbstrand Neumühlen, Oevelgönne - Hamburg-Othmarschen
Naturdenkmal "Alter Schwede"

▲ Nach zahlreichen „Farb-Attacken“ in Gold, den HSV-Farben oder gar politischen Parolen deklarierte Hamburg den Stein als „Naturdenkmal“ und verband damit die Hoffnung, auf diese Art weiteren Verschandlungen vorzubeugen. Ein Naturdenkmal darf nicht beschädigt, zerstört oder verändert werden. (Noch nicht einmal beklettert.) Ansonsten drohen "Geldbuße und Freiheitsentzug". Der neue Status sollte für Abschreckung sorgen – was natürlich nicht immer klappte. Um wenigstens das Eindringen von Farbe bis in die Poren zukünftig zu verhindern, bekam der Stein eine Spezialversiegelung. Graffiti können nun wesentlich einfacher entfernt werden. Sie sitzen lediglich auf der geschützten Granitoberfläche und lassen sich abwaschen.

Villa de Freitas in Hamburg-Othmarschen
Villa de Freitas

▲ Die Villa de Freitas ist eine Villa in Hamburg-Othmarschen, Elbchaussee 239. Seit dem 26. April 2011 steht sie unter Denkmalschutz. Im August 1903 erwarb der Kaufmann und Reeder Carlos Pedro de Freitas (1866–1909) den Besitz in Othmarschen von den Erben des Anfang desselben Jahres verstorbenen Johannes Eduard Freiherr von Mutzenbecher. Dieser Besitz bestand aus zwei Grundstücken, dem 27.801 m² großen auf der Elbseite der Elbchaussee und einem auf der Nordseite liegenden mit einer Fläche von 9.024 m². Die auf der Elbseite stehende Villa ließ de Freitas sofort abreißen. Dann erfolgte der Bau des gegenwärtigen Hauses am selben Platz nach den Plänen der Architekten Lundt & Kallmorgen. Westlich vom Haus standen Wirtschaftsgebäude, eine Remise und zwei Treibhäuser. Schon im März 1904 konnte die Familie de Freitas in den Neubau einziehen. Carlos Pedro de Freitas versuchte in den folgenden Jahren vergeblich, die Reederei und das Außenhandelsgeschäft A. C. de Freitas & Co., das er Anfang 1903 von seinem Vater übernommen hatte, mit neuen Initiativen und Investitionen zu erweitern. Nach seinem frühen Tod in St. Moritz im Januar 1909 wurde deutlich, dass das Geschäft zu hoch verschuldet war, um es noch retten zu können. Als Erbin von Geschäft und Vermögen sah sich die Witwe Helene de Freitas im Dezember 1910 gezwungen, das große Haus an das Ehepaar Paul Wichmann zu verkaufen. Wichmanns verkauften den Besitz später, und nach weiteren Wechseln der Eigentümer erfolgte um 1927 die Aufteilung des Einfamilienhauses in mehrere Wohnungen. Die Villa wurde 2011 an einen Hamburger Investor verkauft und saniert.

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