Das LWL-Industriemuseum in der Henrichshütte Hattingen hält die jahrhundertealte Geschichte um Eisen und Stahl, und damit einen großen Teil der Ruhrgebietsgeschichte, lebendig. Über 150 Jahre lang wurde in den Hochöfen und in den Gießhallen der Henrichshütte Eisen geschmolzen und Stahl produziert. Bis 1987 arbeiteten 10.000 Menschen auf dem riesigen Industrieareal, walzten, gossen und schmiedeten das Metall. Der Hochofen der Industrieanlagen in Hattingen ist zugleich das größte und wichtigste Ausstellungsstück der Museums: Er ist einer der ältesten noch erhaltenen seiner Art in der Metropole Ruhr. In der Dauerausstellung „Der Weg des Eisens“ folgen die Besucher dem Materialfluss von Erz, Koks und Kalk bis zum flüssigen Roheisen. Der Weg führt zunächst hinauf auf den Hochofen und von da Treppe für Treppe hinunter in die Gießhalle, in der früher das 1.400 Grad heiße Eisen abgestochen wurde. Anhand zahlreicher Fotos, Filme und Interviews wird anschaulich vermittelt, wie die Menschen früher auf der Henrichshütte arbeiteten und wie ihr alltägliches Leben von der Arbeit auf der Hütte abhing und von ihr beeinflusst wurde.

Teil 1: Beschreibung der Anlagen

Rundgang 2019

Rundgang 2020

Sonder-Ausstellungen /
Kunst auf der Hütte

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