Zoo Dortmund

Der Dortmunder Zoo wurde am 24. Mai 1953 als Tierpark Dortmund eröffnet. Heute beherbergt er etwa 1500 Tiere in 230 Arten. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt in der Haltung und Zucht südamerikanischer Tierarten, wie z.B. der Großen Ameisenbären oder den südamerikanischen Riesenottern.

 

Auch bei schlechtem Wetter gibt es in insgesamt sechs Tierhäusern viel zu sehen. Im Amazonashaus können Fische, Reptilien und freifliegende Vögel bestaunt werden, im Regenwaldhaus leben Sumatra-Orang-Utans und Schabrackentapire. Im Tamandua-Haus gibt es unter anderem Große Ameisenbären, Tamanduas, Zweizehenfaultiere, sowie verschiedene Gürteltierarten zu sehen.

 

Ob Giraffenhaus, Otternhaus, Raubtierhaus oder das in 2006 eröffnete Nashornhaus – hier gibt es für die ganze Familie etwas zu sehen.

Einer der kleinsten Bewohner des Zoos.

NEWS 2014

Nashornbaby Abebi, die „lang Ersehnte“ ist angekommen

 

Alle fünf Nashornarten auf der Welt sind stark vom Aussterben bedroht. Illegale Wilderei und die Zerstörung der Lebensräume haben die Bestände stark dezimiert. Wie viele andere Tierarte...n auch, so haben Nashörner nur noch im Zoo eine Chance für die Zukunft. Gemeinsam mit dem Tierschutzverein Groß-Dortmund hat sich der Zoo Dortmund vor einigen Jahren entschieden, den afrikanischen Breitmaul-Nashörnern ein neues Zuhause zu bieten und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Erhaltungszucht zu schaffen. Mit dem Nashornbaby Abebi, die „lang Ersehnte“, trägt der Zoo Dortmund zum Erhalt der zweitgrößten Landsäugetierart bei. Die bundesweit einmalige Zusammenarbeit von Zoo und Tierschutzverein trägt dazu bei, dass nicht nur das Wohl der Tiere, die in unserer Hand leben sichergestellt ist, sondern dass auch ein wertvoller Teil unseres gemeinsamen natürlichen Erbes für die Nachwelt erhalten bleibt.

 

Quelle: PM Zoo Dortmund


 

 

Orang-Utan-Junge „Yenko“ genießt wieder die Sonne

 

Bereits 17 Tage nach einem Zwischenfall, bei dem der kleine Orang-Utan Yenko durch einen Biss von Adoptivvater Walter seinen linken Unterarm verloren hat, kann das Affenkind jetzt wieder die Außenanlage des Regenwaldhauses betreten. Yenko, der nach dem Tod seiner Mutter aus dem Zoo Hannover in den Zoo Dortmund umgezogen war, hat sich sehr schnell erholt. „Es spricht also nichts dagegen, dass er nun mit seiner Adoptivmutter Toba wieder nach draußen kann, um die Sonne zu genießen“, sagt Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter, der aber auch darauf hinweist, dass Walter und Yenko zunächst noch getrennt – also im Wechsel – das Außengehege nutzen. Es sei allerdings nicht auszuschließen, dass es irgendwann wieder zu einer vollständigen Familienzusammenführung komme.

 

Quelle: PM Zoo Dortmund


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