Friedhöfe in Witten

Folgende Friedhofsanlagen werden in Witten kommunal verwaltet:

  • Hauptfriedhof – Pferdebachstr. 109 | 58454 Witten
  • Friedhof Annen – Diesterwegstraße 3 | 58453 Witten
  • Friedhof Heven – Steinhügel 53 | 58455 Witten
  • Friedhof Stockum – Hörder Straße 285 | 58454 Witten
  • Friedhof Buchholz – Am Friedhof | 58456 Witten
Friedhöfe im Evangelischen Kirchenkreis Hattingen-Witten

▲ Neben den städtischen Friedhöfen befindet sich in den Trägerschaften der Ev.- und Kath. Kirchen folgende Friedhöfe in Witten:

  • Kath. Friedhof am Trantenrother Weg
  • Kath. Pfarrgemeinde Friedhof St. Marien
  • Ev. Friedhof an der Pferdebachstraße
  • Ev. Kirchengemeinde Witten-Rüdinghausen
  • Ev. Friedhof Witten-Schnee
  • Ev. Friedhof Witten-Bommern

 

Der älteste jüdische Friedhof befand sich auf dem Helenenberg. Er wurde 1867 offiziell eröffnet und 1900 wieder geschlossen. Heute findet man den Jüdischen Friedhof am Ledderken. Hier ist auch der Schwestern-Friedhof der Diakonissen am Evangelischen Krankenhaus angesiedelt.


Auf unseren Friedhöfen lebt mit privater Familiengeschichte verwoben Wittener Stadtgeschichte.

So findet man z.B. auf dem Ev. Friedhof Pferdebachstraße neben einem Gedenkstein für die Opfer der Roburit-Explosion am 16.12.1906 und Soldatengräbern aus den beiden Weltkriegen auch Grabstätten von Persönlichkeiten wie:

  • Pfarrer Johannes Busch (1905 - 1956): Bekennender Christ.
  • Arthur Imhausen (1889 - 1951): Chemiker und Mitinhaber der Wittener Seifenindustrie seit 1912, die unter dem Namen Chemische Werke Witten später in die Firma Dynamit-Nobel AG eingegliedert wurde.
  • Wilhelm Nettmann (1914 - 1984): Leiter des Märkischen Museums von 1953 bis 1978.
  • Ernst Neuhaus (1857 - 1915): Mitbegründer der Firma Dittmann & Neuhaus.
  • Alfred Pott (1882 - 1951): Gründungsvorstand der Ruhrgas-Aktiengesellschaft.
  • Adolf Schluckebier (1860 - 1951): damals Vorstandsmitglied des Diakoniewerkes Ruhr und Rektor der benachbarten Feldschule, war ein begeisterter Naturfreund. Ihm verdankt die Stadt Witten den „Schwesternpark“ in unmittelbarer Nähe des Ev. Krankenhauses, direkt neben dem Friedhof Ledderken.
Das Schott-Grab im Lutherpark

Friedrich Otto Schott (* 17. Dezember 1851 in Witten; † 27. August 1935 in Jena) war ein deutscher  Chemiker,  Glastechniker  und Unternehmer.

Carl Ludwig Berger (* 22. September 1794 in Witten-Bommern; † 21. März 1871 in Witten) war ein Wittener Industrieller. Carl Ludwig Berger ist der Vater des Politikers Louis Constanz Berger und der Sohn von Peter Engelbert Berger. Der gelernte Kaufmann arbeitete rund acht Jahre in Amsterdam und verwaltete anschließend das aus dem Bergbauerworbene Vermögen seiner Familie. 1838 gründete er zusammen mit August Spennemann sein erstes Eisenwerk, welches allerdings keinen Erfolg hatte. Bis Ende der 1840er versuchte er, ein eigenes Gussstahlverfahren zu entwickeln. 1854 gründete er zusammen mit den Niederländern van Braam und Vriese das Etablissement Berger & Co., aus dem später das Gussstahl-Werk Witten und daraus die heute zur Schmolz + Bickenbach AG gehörende Firma Deutsche Edelstahlwerke Specialty Steel hervorging.

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