Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
Ihre Spende hält uns auf Kurs. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist einer der modernsten Seenot-Rettungsdienste der Welt. Wir finanzieren unsere Arbeit ausschließlich durch Spenden und freiwillige Zuwendungen. Als Seenotretter sind wir auf Nord- und Ostsee bei jedem Wetter mit einer Flotte von 60 Seenotkreuzern und Rettungsbooten rund um die Uhr einsatzbereit.
■ HINWEIS: Alle Bilder dieser Seiten unterliegen urheberrechtlichem Schutz. Wer Bilder dieser Seiten nutzen möchte, wende sich bitte an den Betreiber dieses Angebotes.

Zoo Dotmund

Der Ruhrgebietszoo in Dortmund gehört dabei sicherlich nicht zu den schönsten, größten, spektakulärsten Einrichtungen dieser Art im Lande, eine Anlage, die inzwischen augenfällig und an vielen Stellen sehr deutlich erkennbar in die Jahre gekommen ist. Zwar wurden der Eingangsbereich und einzelne Tiergehege kürzlich erst renoviert bzw. erweitert, doch hat der Zoo in Dortmund seinen alten Charakter noch immer beibehalten. Zu entdecken gibt es dort eigentlich immer etwas, auch wenn man viele Tierarten dort nicht finden kann. Wer Elefanten bestaunen möchte, der findet sie in Dortmund nicht. Auch andere Tiergehege sind aktuell eher unterdurchschnittlich besetzt. Sei es aus Renovierungsgründen, oder aber weil die Bestände in Dortmund insgesamt schon einmal bessere Zeiten gesehen haben. Zoos wie die in Münster und Gelsenkirchen haben Dortmund inzwischen in vielen Bereichen den Rang abgelaufen.  Doch das soll sich in den nächsten Jahren ändern.

Im Vergleich zu den Zoos im Umkreis ist ein Besuch in Dortmund ein wenig gemütlicher. Man muss dort nicht so ellenlange Wege laufen, er ist halt eine Nummer kleiner als die meisten Mitbewerbern, mal abgesehen vom Bochumer Zoo. Viele schöne Tiere bekommt man aber trotzdem vor die Linse. Etwa 230 Arten leben im Zoo, mit rund 1500 Tieren.

 

Aus fotografischer Sicht ist der Zoo allerdings oftmals eine Herausforderung. Der Zoo liegt inmitten eines Waldes. Einige wenige eigentlich gut gemachte Gehege liegen dann auch prompt im Vollschatten der Bäume - alles andere als ideale Bedingungen für gute Fotos. Viele Tiere (meist Vögel) sitzen in Gehegen mit engmaschigen Gittern, wobei man aber nicht direkt an das Gitter heran kommt. Einige wenige Gehege haben spiegelnde und bei den Raubtieren verkratzte Glasscheiben. Ein Polfilter zur Verminderung der Spiegelungen ist zu empfehlen, aber Kratzer kann dieser auch nicht beseitigen.

Oft sind die Gehege mit sehr grobmaschigem Maschendraht eingezäunt durch den man locker auch dickste Objektive stecken könnte, aber: Fast jedes Gehege ist von einem kleinen Grünstreifen mit noch einem kleinen Zaun umgeben. Man kommt also meistens nicht näher als 1 m an den Maschendraht heran um ihn mit offener Blende "verschwinden" zu lassen. Zumindest nicht, wenn man auf dem Weg bleibt (was zu empfehlen ist). Diese Art der doppelten Gehege-Umzäunung ist einfach ärgerlich - weil völlig überflüssig. Jedenfalls bei den meisten Tierarten. Wie man in anderen Zoos sieht, kann man das aber durchaus auch anders machen. Selbst in Dortmund gibt es genug Beispiele dafür, wie es besser - fotofreundlicher - geht. Wassergräben sind da nur eine Lösung. Plexiglaswände auch. Oder erhöhte Fotopunkte. Oft genügen auch deutlich niedrigere Zäune über die man locker drüber fotografieren kann. Aber 2 Meter hohe Zäune in 1,5m Abstand vom Weg kann ich einfach fotografisch nicht "verschwinden" lassen. Hier muss Photoshop dann zeitaufwendig weiterhelfen.

Den Dortmunder Zoo darf man nicht mit den großen Zoos in der Region vergleichen. Aber für einen schönen Vormittag oder Nachmittag ist er auf jeden Fall einen Besuch wert. Für einen Familienausflug ist er super, aber zum Fotografieren - eher nicht. Klar gibt es auch dort brauchbare Motive - aber die Mehrzahl der Tiere ist nicht vernünftig abzulichten. Schade eigentlich.

Mit einem Investitionsprogramm von 31 Millionen Euro will die Stadt den Dortmunder Zoo in den nächsten Jahren fit für die Zukunft machen.

Zu den größeren Projekten zählen Neubauten der Robbenanlage und des Amazonashauses, ein Afrika-Stall, eine Bärenanlage, die Neugestaltung des Großen Teichs sowie ein Yurumi-Park für die Ameisenbären und ihre Verwandten wie Faultiere und Gürteltiere.

 

Um den Erlebnischarakter des Zoos zu stärken, sollen Anlagen vermehrt begehbar werden. So ist eine ganze Reihe von begehbaren Volieren geplant. Auch ein begehbares Hirschgehege soll ab 2018 den Abstand zu den Besuchern verkürzen. Ein „Streichelbecken“ mit Kois sowie ein Steg oder ein Baumkronenpfad (Canopy Walk) über das Luchs-Gehege sind weitere Attraktionen, die in den nächsten Jahren Besucher in den Zoo locken sollen. Die Nashörner bekommen einen eigenen Bullenstall. Der Parkcharakter des Zoos soll erhalten bleiben und im Wesentlichen auch der Tierbestand. Auf keinen Fall soll er verkleinert werden. Denn für die Zeit nach 2023 gibt es Planungen, den Zoo um einen Teil des Hacheneyer Wäldchens südlich des Zoogeländes zu erweitern, um Platz für Neuzugänge zu schaffen: Seekühe sollen hier einziehen.

 

Die größten Projekte in der Übersicht:

Robbenanlage: Die Schaufütterung der Seelöwen und deren Haltung und Zucht hat im Dortmunder Zoo große Tradition und gehört zu den Höhepunkten des Zoobesuchs. Die Anlage ist seit 1956 unverändert, entsprechend abgenutzt und undicht. Deshalb soll bis 2020 für fünf Millionen Euro ein neues Robbenbecken gebaut werden, das auch den heutigen Anforderungen der tierschutzgerechten Haltung von Seelöwen und Seebären genügt. Die Altanlage mit dem Sprungfelsen soll neu beschichtet werden und als gesetzlich vorgeschriebenes Nebenbecken erhalten bleiben.

Tigeranlage: Auch wenn Löwen und Tiger zu den wichtigsten Tieren zählen, die Menschen im Zoo sehen wollen, kann der Zoo nach der laufenden umfänglichen Sanierung des Raubtierhauses, die vermutlich 2018 abgeschlossen sein wird , aufgrund geltender Haltungsrichtlinien für Großkatzen nur eine der beiden Arten zeigen. Tiger sind hier schon länger nicht mehr zu sehen, und der letzte Löwe wird in einen anderen Zoo umziehen. Gleichzeitig wird ein neues Löwenrudel aufgebaut. Erst für das Jahr 2021 ist der Bau einer neuen Tigeranlage vorgesehen. Kostenpunkt: eine Million Euro.

Amazonashaus: Mit dem Schwerpunkt „Südamerika“ positioniert sich der Zoo Dortmund einmalig in der Zoowelt. Zentrales Element dafür ist das Amazonashaus, das allerdings energetisch veraltet und nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren ist. Mit einem Neubau sollen neben mehr Energieeffizienz neue verbesserte Lebensräume für die Tiere geschaffen werden. Bis 2022 soll ein Ersatzbau für drei Millionen Euro stehen.

Brillenbäranlage: Der Zoo will das Brillenbär-Gehege bis 2020 um das Dreifache seiner jetzigen Fläche vergrößern mit Aussichtsturm für die Besucher und einem kleinen Wald für die Bären mit Rückzugs- und Klettermöglichkeiten – beste Voraussetzungen für den erhofften Brillenbärennachwuchs. Der Förderverein Kinder und Zoo Dortmund will 250.000 Euro zu den Kosten von einer Million Euro beisteuern. Die Bärenanlage wurde 1989 auf Brillenbären umgestellt.

Mit fast 50 Jahren ist Nashorn Natala eine wirklich alte Dame. Sie ist etwas launisch, fordert noch täglich Streicheleinheiten von den Pflegern und ist überaus reinlich. So mag sie es gar nicht, drinnen ihr Geschäft zu machen. Das Breitmaulnashorn hat schon ein paar Backenzähne verloren und braucht länger zum Fressen, als die anderen. An warmen Tagen genießt sie ausgiebige Schlammbäder.

Mittelalterlicher Markt im Zoo Dortmund

Zum historischen Markte lädt der Zoo Dortmund am letzten Wochenende des Aprils ein! Mit Speis und Trank, Musik und Spektakel verwöhnen Ritter, Gaukler, Marketender und Spielleut das kleine und große Volk. Viel Wundersames und Interessantes tat sich bei einem Streifzug durch die Geschichte vor den Augen der Besucher in Dortmund auf.

Martialische Ritter flößten Respekt ein.
Zeltlager im Zoo
Mit alten Waffen gut gerüstet: Die Darsteller des Mittelaltermarktes bei der Waffenpflege.
Süße Burgfräulein
Einen langen Atem mussten die Köche beim mittelalterlichen Markt im Zoo haben.
Spanferkel am Spieß gehörte zu den kulinarischen Freuden beim mittelalterlichen Markt.
Gut gelaunt waren diese jungen Gäste beim Mittelalter-Markt.

Dezember 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31