Tierparks, Parks und Zoos

Geduld, Geduld und nochmals Geduld...

 

Die Natur in ihrer großen Vielfalt bietet unzählige Motive an. Ein großes Themengebiet ist die Tierfotografie. Sie bietet dem Fotografen immer neue Herausforderungen und Möglichkeiten, die Tierwelt in Szene zu setzen.

 

Planen Sie Ihre Fototour, bereiten Sie sich vor, bevor Sie sich auf den Weg machen. Packen Sie an Ausrüstung alles ein, was Sie benötigen werden. Versuchen Sie sich Informationen über die Tiere, die Sie fotografieren wollen, zu beschaffen. Lesen Sie die Eigenschaften und Besonderheiten der Tierart nach und studieren Sie Ihr Verhalten.

 

Was macht ein gutes Tierfoto aus? Ein Tier einfach nur abzulichten ist eine Sache, aber schließlich möchte man ja ein Tierfoto machen, das eine besondere Ausstrahlung hat und den Betrachter des Bildes fasziniert. Das klingt einfach und dennoch ist es die Umsetzung nicht immer leicht. Aber es gibt Möglichkeiten, an eine solche Situation heranzugehen, einige werden im folgenden vorgestellt.

 

Grundsätzliche Regeln der Tierfotografie: Ein Lichtreflex im Auge des Tieres macht das Auge lebendig. Ohne einen Lichtreflex im Auge entsteht mitunter ein lebloser oder unglücklicher Eindruck. Ein Betrachter empfindet ein Tierfoto als scharf, wenn die Schärfe auf den Augen des Tieres liegt. Weitere Kriterien für Schärfeempfinden ist die Zeichnung des Felles, oder die Schärfe einer Schnauze oder Lippen. Idealerweise fotografiert man auf Augenhöhe des Tieres, nicht von oben herab oder von unten. Interessant kann es auch sein, aus der Tierperspektive zu fotografieren.

 

Versuchen Sie dem Tier mit Ihrem Foto gerecht zu werden. Sehen Sie das Tier als das, was es ist und setzen Sie das Tierfoto in diesem Kontext um. Ein Raubtier ist ein Raubtier und kein Kuscheltier. Arbeiten Sie diese spezifischen Zusammenhänge in Ihrem Tierfoto heraus und fotografieren Sie ein Raubtier auch als Raubtier.