Rausfahren, wenn andere reinkommen: Die Seenotretter
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Mit dem Molli nach Kühlungsborn:
15 Kilometer Nostalgie

Kühlungsborn empfängt uns mit Weite, Wellen und Wind. Beeindruckend ist die Fülle historischer Gebäude im Stil der Bäderarchitektur. Zahlreiche Villen versetzen uns in eine Atmosphäre des vergangenen Jahrhunderts. Hier verbindet sich der Charme der "guten alten Zeit" mit dem Komfort von heute. Beim Schlendern auf Deutschlands längster Strandpromenade schweift der Blick hinaus aufs weite Meer.

Seit mittlerweile über 100 Jahren fährt der Molli auf der etwa 15 km langen Strecke von Bad Doberan, über Heiligendamm bis ins heutige Kühlungsborn. Damals als bequemes Fortbewegungsmittel, heute als kultiges Urlaubserlebnis genutzt – für jede Altersklasse ist die Dampflok ein Muss, wenn man hier an der Ostseeküste Urlaub macht. Denn anders als normale Züge dient die Molli - Bäderbahn nicht nur dazu, um von A nach B zu gelangen, sondern auch um ein Stückchen Geschichte zu erfahren. In den Sommermonaten und auch von Dezember bis Anfang Januar finden Sie außerdem je Fahrt einen Salonwagen, in dem warme und kalte Getränke sowie Kuchen und Gebäck angeboten werden. Der Molli wurde weltweit als offizielles und einziges Transportmittel des G8 Gipfels in Heiligendamm (2007) bekannt.

Ursprünglich verlief die Strecke von Bad Doberan bis nach Heiligendamm, denn so wurde 1886 der Bau vom Großherzog Mecklenburgs, Friedrich Franz III, erteilt. Das erste Teilstück konnte dann schließlich am 9. Juli des gleichen Jahres befahren werden. Anfangs pendelte die "Dampfstraßenbahn", welche später die Einstufung als Kleinbahn erhielt, ausschließlich während der Sommersaison die 6,61 km lange Strecke hin und her. Ab dem 13. März 1890 wurde die Bahn vom Großherzogtum Schwerin verstaatlicht und in die Großherzoglich Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn eingegliedert. Mit dem 12. Mai 1910 ging dann endlich die Erweiterung nach Arendsee (heute Kühlungsborn, zusammen mit den ehemaligen Orten Brunshaupten und Fulgen) in Betrieb. Schließlich wurde auch in diesem Jahr der Güterverkehr aufgenommen und die Gleise wurden ab sofort ganzjährig befahren.

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