Ev. Friedhof Pferdebachstraße

Der heutige Friedhof an der Pferdebachstraße wurde mit 4,72 ha Land erworben, und ist am 24. November 1889 eingeweiht worden. Bereits 1890 betrug die Größe des Friedhofs 8,6 ha. 1909 sind weitere 10 Morgen Land hinzuerworben worden. 1901 wurde die Trauerhalle errichtet. Die Zeiger am Giebel der Friedhofskapelle gehörten ursprünglich zur Turmuhr der im Krieg zerstörten Gedächtniskirche. Am 16. Januar 1961 wurde der Glockenturm eingeweiht. Das mit Kupfer ummantelte Kreuz auf dem Turm, besteht aus Vierkantrohren und ist 18 Zentner schwer. Die Höhe des Kreuzes beträgt 8 Meter. Die Glocke wurde in der Glockengießerei Petit & Gebr. Edelbrock gegossen. Sie hat ein Gewicht von 980 kg und klingt auf den Ton f¹. Die Inschrift der Glocke:" WITTEN 1961". Auf dem Schlagring steht: "Ich bin die Auferstehung und das Leben".

Stufenförmiges Denkmal. Auf der Spitze befindet sich ein Eisernes Kreuz mit den Jahreszahlen 1914 – 1918. An den Seiten des Gräberfeldes befinden sich Mauern mit den Schrifttafeln der Gefallenen. Die Inschriften sind teilweise schlecht zu entziffern. Unweit der Anlage befanden sich Steinkreuze mit den Gefallenen des II. Weltkrieges.